Alle Beiträge von Alexander

Wie Männer weiblich werden, ob sie es wollen oder nicht

https://dejongsblog.de/blo…eid-in-der-welt

Die Entwicklungen des letzten Jahrhunderts hat viele wunderbare Dinge hervorgebracht. Es gäbe ohne kreative und innovative Menschen weder Computer noch Flugzeug oder Telefon; alles Dinge, auf die wir nicht mehr verzichten wollen. Es gibt aber auch Dinge, auf die wir besser verzichten sollten, wenn da nicht die Arbeitsplätze und der Gewinn der Unternehmen wäre. Davon ist keiner ausgenommen, alle Regierungen auf der Welt und  die Menschen. Menschen, die durch die Arbeitsplätze in die Lage versetzt werden, für ihre Familien sorgen zu können. Aufmerksamen Bloglesern ist es schon aufgefallen, dass ich Süddeutsche Zeitung lese. In dem aktuellen Magazin ist ein Artikel „Die Welt wird weiblicher, und das ist gar keine gute Nachricht“ . Es geht um Chemikalien und wie diese Einfluss auf unser Leben nehmen. Es werden nicht nur unsere Hormone beeinflusst, in zahlreichen Studien wurde nachgewiesen, dass diese unsere Entwicklung verändern. Es gibt diese schwindende Männlichkeit nicht nur beim Menschen, auch bei Tieren wurden Veränderungen festgestellt.

Mir hat dieser Artikel Gänsehaut bereitet, doch es ist keine Schauergeschichte, sondern Realität. Es wird vermutet, dass winzige Mengen unterschiedlicher Chemikalien dafür verantwortlich sind. Wir essen und trinken sie, ohne dass wir etwas merken. Ein Wirkstoff davon ist Bisphenol A. Irgendwann hatte mir meine Tante mal davon erzählt, da hatte ich das für überzogen gehalten. Es scheint wohl doch mehr daran zu sein, als ich im ersten Ansatz gedacht hatte.

Ob wir Menschen rechtzeitig die Kurve bekommen, bevor wir uns aus Profitgier selbst zerstören?

Heavenly man: Die Geschichte von Bruder Yun aus China

http://www.brunnen-verlag…idcat=30&lang=1

Derzeit lese ich ein Buch, das mich sehr beeindruckt. Geschrieben ist darin die Lebensgeschichte eines Chinesen und seiner Familie, der in jungen Jahren sein Leben Jesus Christus übergab. Nach langen Jahren der Verfolgung, Folter, Flucht und Gefängnis lebt er seit 2001 in Deutschland. Im Rahmen der Bewegung „Zurück nach Jerusalem“ setzt er sich von hier aus für die Evangeliumsverkündigung ein. Doch das alles ist es nicht, was seine Geschichte auszeichnet. Neben seiner kompromisslosen Liebe zu seinem Erlöser Jesus Christus gibt es noch etwas anderes. Yuns tiefes Vertrauen zu Jesus Christus äußert sich in der festen Gewissheit, dass Gott alles kann. In dieser Gewissheit wurde er nie enttäuscht. Seine Gebete bewegten Gottes Arm und das äußerte sich in seinem Leben und im Leben anderer Menschen. Wir in Zentraleuropa denken, dass wir in unserem Leben gefangen sind, ohne wirklich etwas daran ändern zu können. Das ist falsch, denn wenn wir nur Gott ehrlichen Herzens suchen würden und mit ihm reden,  dann würden wir Gottes Arm auch bewegen. Heute freuen wir uns darüber,  wenn es uns gelingt den Finger Gottes zu bewegen, wie wäre es erst, wenn er seinen Arm bewegen würde?

Seine Frau Deling schreibt in dem Buch von Yun, dass sie seine enge Beziehung zu Gott und seine Liebe für andere Menschen am meisten bewundere. Er würde immer das Beste im anderen sehen und das auch, wenn sonst niemand mehr an sie glauben würde (Seite 234).

Wenn wir doch dieses Zeugnis auch hier in Deutschland voneinander geben würden!

Was Mama berichtet

Vor ein paar Tagen habe ich geschrieben, dass Mama gesund wurde durch das Wirken von Gottes Kraft in ihr. Mama ist immer noch ganz dankbar und glücklich. Sie kann sich wieder bewegen,  ohne dass ihr alles weh tut. Und weil das so toll ist,  gingen sie und Gerson am Mittwoch Pflaumen  und Äpfel auflesen.  Mama berichtet, dass sie beide darüber gestritten hätten,  wer denn nun die vollen Eimer zum Auto trägt.  Ja, es war eine tolle Ernte.  Es waren wohl jeweils 20 kg Äpfel und Pflaumen.  Mama war ganz begeistert. Doch alles musste nun auch verarbeitet werden.  So waren sie den ganzen Mittwoch und Donnerstag dadurch beschäftigt. Das an sich wäre alles nicht weiter erwähnenswert gewesen.

Wenn sie am Donnerstagmorgen nicht mit starken Rückenschmerzen aufgewacht wäre. Mama berichtete mir weiter,  dass sie total frustriert gewesen sei. Daraufhin hat sie Gott einen Vortrag gehalten.  Sie hat ihm erzählt,   dass es nicht in Ordnung ist, dass er sie gesund macht,  wenn sie nicht arbeiten soll,  das wäre unsinnig.  Sie hat ihn an sein Versprechen erinnert,  sie gesund zu machen und dass Versprechen etwas sind was gilt und nicht an und aus geschaltet werden kann.  Nachdem sie so mit Gott geredet und ihren Frust abgeladen hatte,  beendete sie das Gebet und ihren Spaziergang.  Es war gar nicht viel Zeit vergangen, da merkte sie schon wie alle Verhärtungen im Rücken weggingen,  sich die Muskulatur entspannte, alles wieder ganz leicht und frei war.  Alle Beschwerden und Schmerzen waren weg.  Nun ist Mama’s Dankbarkeit ins Unermessliche gewachsen. Mir zeigt es, dass wir uns nicht gleich ins Boxhorn jagen lassen sollen,  sondern weiter zu Gott gehen und ihn um sein Wirken bitten.  Er wird uns erhören.

Farmville von Facebook

Gerade schrieb ich den Blogtitel, dann meinte mein Mann: „Jetzt wird über mich hergezogen“. Dabei lachte er. Der Grund ist ein nettes kleines Spiel, welches in Facebook integriert ist und heruntergeladen werden kann. Das Ziel des Spieles ist es, eine Farm, sprich einen Bauernhof, anzulegen und zu bewirtschaften.  Dabei hilft es, viele Freunde zu haben, denn diese können sich gegenseitig helfen oder auch Pflanzen und Tiere verschenken. Er spielt das nun schon ein paar Wochen. Am Anfang war das nicht besonders zeitaufwendig. Doch jetzt ist die Farm auf eine stattliche Größe angewachsen und kostet etwas mehr Zeit. Oft schaue ich meinen Mann dabei über die Schulter oder ziehe ihn damit auf. Irgendwann wird der Farmbetrieb wohl eingestellt werden müssen. Dazu meinte mein Alex, dass er in ein paar Wochen alle Ribbons (mögliche Bonuspunkte) hat und dann wäre das Spiel eh uninteressant. Witzig finde ich dabei, dass inzwischen immer mehr von unseren Freunden mitspielen und dass auch welche dabei sind, wo ich das nie für möglich gehalten hätte. Ein Pluspunkt von Farmville ist,  dass es dort weder Außerirdische noch Schusswaffen irgendwelcher Art gibt.  Das macht das Spiel wirklich sympathisch. Wenn du Lust hast,  dann schaue doch vorbei auf Facebook. Wir beide sind auch dort zu finden.

Ich hoffe, dass das Wetter so gut ist wie im Spiel, dann kann ich morgen in den realen Garten gehen und mich dem Unkraut zuwenden. Auch wenn solche Spiele eine nette Unterhaltung sind, echte Gartenarbeit macht doch mehr Spaß.

Es gibt genug Leid in der Welt

 

Erst lese ich die Neuigkeiten zum Fall Kassandra; sie sind erschreckend. Kurz darauf erzählte mir eine Freundin, dass Freunde in dem Auto waren, welches ein Geisterfahrer auf der A94 getroffen hat. Nur einer von 6 Menschen hat den Unfall überlebt. Ich stehe daneben und bin entsetzt.

Da erinnerte ich mich an die Aussage eines Pastors einen Tag zuvor. Er berichtete, dass die Menschen in den Kirchen nicht mit solchen Situationen umgehen können. Er erzählte von dem Amoklauf in Ansbach und der Unfähigkeit auf die Leidtragenden zuzugehen. Viele Christen würden einfach den Kopf in den Sand stecken nach dem Prinzip: Was ich nicht sehe,  gibt es nicht. Obwohl sie eigentlich auch wissen, dass dieses Prinzip nicht funktioniert. Er war an dem Wochenende nach der Tat vor Ort und erlebte eine schweigende Gemeinde. Die Mitglieder waren nicht in der Lage über das Geschehene zu sprechen. Er meinte, dass bei manchem die Erleichterung spürbar war,  nicht selbst betroffen zu sein.

Dabei gibt es auch ohne, dass wir Menschen uns gegenseitig das Leben zerstören, genug Leid in der Welt. Wo bleibt die Unterstützung durch uns Christen?  Ein Auftrag von Jesus Christus hat gelautet, mit den Menschen gemeinsam zu gehen und dazu gehört auch ihr Leid mit zu tragen.

Gott erhört

Die letzte Woche haben wir ganz konkret um Gesundheit für Mama gebeten.  Als wir am Freitagabend fertig waren mit unserem Rufen zu Gott,  merkte sie erst einmal gar nichts. Doch als sie am nächsten Morgen aufwachte,  fühlte sich ihr Rücken so leicht an.  Sie konnte den Kopf wieder richtig drehen und hatte keinerlei Schmerzen mehr.

Im Laufe des Tages zeigte sich,  dass auch das Konzentrieren wieder viel besser geht.  Sie formulierte das so: „Eine Wolke ist weg.“  Es sei zwar noch eine da,  aber eine ist schon weg. Nun sind wir ganz zuversichtlich,  dass die zweite „Wolke“ auch noch weg gehen wird.

Mein Vater, ich danke dir, dass du heute noch der gleiche Gott bist wie vor langer Zeit.  Du änderst dich nicht.  Du hast unsere Bitten erhört. Danke!

Freude im Alltag

https://dejongsblog.de/blo…endel-und-rosen

Was habe ich doch wieder für einen Tag hinter mich gebracht. Die größte Freude des Tages war, unseren neuen Schreibtisch fertig zu sehen, als ich heim gekommen bin und auch ein leckeres Abendbrot da stand. Bis gestern hatten wir jeden Tag unsere vorprogrammierten Freudenpunkte. Bis gestern war in unserem Garten wieder ein kleiner Hase. Er hat die letzten 4 Wochen mitten in den Rosen gesessen. Am Abend ist er auf Erkundung gegangen und am Morgen waren seine Ohren wieder in den Rosen sichtbar. So sind wir untertags immer wieder einmal ans Fenster gegangen um nach „Hasi“ zu schauen.  Nun werden wir ihn wohl in die große Hasenwelt ziehen lassen müssen, auch wenn es uns (besonders mir) nicht gefällt.  Dieser kleine Kerl, hat uns eines bewusst gemacht: dass der Anteil an Freude in unserem Alltag viel zu gering ist.  Einfache unspektakuläre Freude, nicht auf Kosten anderer, sondern Freude als einen Bestandteil des Alltags. Ich habe noch keine wirkliche Idee, wie sich das ändern lässt. Bewusst ist mir aber, dass wir in diesem Punkt ein Defizit haben.

Als erstes werden wir wohl einfach mal unseren Alltag etwas bewusster wahrnehmen und die Freudefresser versuchen zu finden.

Arbeit am Ruhetag Gottes

Wieder einmal sollte alles anders kommen als geplant. Ein Schulfreund von mir, mit dem ich in Physik die Schulbank gedrückt habe, hatte sich am Samstagnachmittag angesagt. Er ist Schreiner und hat unseren Schreibtisch gebaut. Dieser (der Schreibtisch) war erkrankt und benötigte professionelle Hilfe. So kam er in die niederbayrische Hauptstadt und brachte eine Austauschplatte mit. Wir wollten den Samstag zusammen verbringen, am Sonntagmorgen die Platte tauschen, danach wollte er wieder heim fahren.

Als er dann am Nachmittag kam, zeigte es sich schnell, dass diese Planung geändert werden musste. Er erzählte von der Familie und seiner Mutter und teilte uns mit, dass er noch am gleichen Tag zur Familie fahren müsse. Das hat uns beide nicht glücklich gemacht. Unser Sabbat ist uns wichtig und wir sind nicht bereit, diesen einfach beiseite zu schieben. Dieser Tag ist der einzige in der Woche, wo wir nicht arbeiten. Abgesehen vom Blog schreiben, haben auch unsere Rechner an diesem Tag Ruhe. Alex und ich, wir schauten uns an und überlegten. Um unseretwillen war er extra gekommen, ihn wieder nach Hause zu schicken, die 600 km, das kam nicht in Frage. Ihn warten lassen bis die Sonne untergeht? Was für ein unsinniger Gedanke. Das hätte für ihn bedeutet, nach der Arbeit am Abend in der Nacht zu fahren. Also haben wir unseren Sabbat geopfert und haben Schreibtisch mit ihm zusammen gebaut. Das Arbeiten selbst ging reibungslos und harmonisch von statten.  So konnten wir ihn um 17.30 Uhr wieder auf die Autobahn entlassen. Uns hat diese Aktion daran erinnert, dass der Sabbat um des Menschen willen geschaffen wurde und nicht umgedreht. Wenn ich beim Regeln einhalten unmenschlich werde in meinem Verhalten, was wäre ich dann für ein Mensch?

„Mein Bein ist mir egal, …

…immerhin habe ich noch mein Leben.“ Das ist die Aussage einer jungen Frau, Ike, die bei dem Erdbeben auf Sumatra verschüttet wurde. Als die Helfer sie fanden, mussten sie ihr ein Bein amputieren um sie retten zu können. Viele Menschen sind bei dem Erdbeben ums Leben gekommen. Die Helfer befürchten,  dass es noch mehr werden, viel mehr. Erschüttert bin ich von der Zunahme der Naturkatastrophen und der Tragik,  die hinter jedem Schicksal steht.

Der Ausspruch von Ike hat meine Gedanken zusätzlich in eine andere Richtung schweifen lassen.  Ich erinnerte mich an ein Wort der Bibel, was Jesus sagte.  Es steht in Matthäus 5,29.  Dort heißt es,  dass es besser ist, ein Teil seines Körpers zu verlieren als ganz verloren zu gehen.  Solch eine Entscheidung hat diese junge Frau getroffen.  Sie entschied, dass es besser sei ohne Bein zu leben als gar nicht.

Durch diesen Bericht hat der Text das erste Mal eine reale Bedeutung für mich bekommen. Mir wurde plötzlich bewusst, dass dieses neue Leben,  das wir wählen können,  etwas sehr wertvolles ist.

 

Die Wiesn geht zu Ende

http://www.oktoberfest.de/de/

Das größte Volksfest der Welt neigt sich zum Ende.  Noch zwei Tage und es ist wieder vorbei.  Ich konnte nicht auf die Wiesn geht.  Etwas anderes ist dazwischen gekommen. Doch Alex war da und hat Fotos gemacht. S ie sind im Fotoblog zu finden und sollen einen kleinen Überblick über das Treiben geben.  Auch ohne Alkohol ist es witzig,  einmal darüber zu gehen. Das sollte aber besser unter Tags geschehen.  Ab einer gewissen Uhrzeit sollte man darauf verzichten.  Wer zu später Stunde unalkoholisiert unterwegs ist,  findet es nicht mehr so prickelnd.  Bei Firmenveranstaltungen gehe ich spätestens gegen 19 Uhr.

Mein Mann hat eine ganze Zeit gebraucht, um auf die Wiesn zu gelangen.  Das Polizeiaufgebot war so groß und alles wurde intensiv kontrolliert.  Nachdem die Terrordrohung ausgesprochen wurde, verstärkte die Polizei ihre Präsenz noch einmal.  So ist es nicht nur das größte,  sondern auch das sicherste Volksfest der Welt.

Die Wiesn wurde das erste Mal 1810 zu Ehren der Hochzeit des bayerischen Kronprinzen Ludwig mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen veranstaltet. Weil es allen so gut gefallen hat,  wurde entschieden es zu wieder holen.  Alles andere ist Geschichte.

Jetzt ist die Wiesn leider viel zu oft ein Ort, an dem die Menschen ihren Anstand an der Tür abgeben.  Besucher der Wiesn wollen in erster Linie ihren Alltag vergessen.  Genau so ist die Wiesn auch aufgebaut: essen ohne Ende,  Alkohol so viel du willst, Fahrgeschäfte die den ultimativen Kick geben, Hauptsache vergessen.

Eigentlich ist es schade,  dass wir Menschen so etwas brauchen.  Sollten wir nicht genug Freude in unserem Alltag haben oder haben wir das beim erwachsen werden verlernt? Wenn ja, dann fang an und begib dich doch mal auf die Suche danach.