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Teig kneten, Brot und Stollen gebacken

https://dejongsblog.de/blo…-stollen-backen

Gestern war der Tag des Backens bei uns. Wir haben unsere neue Kenwood Knetmaschine ausprobiert und damit gebacken. Begonnen haben wir mit einem 1 kg Brot in der Knetmaschine. Da hatten wir das Gefühl, dass etwas mehr Teig nicht schlecht wäre, also wurde daraus noch ein zweiter Gang mit 2 kg Masse. Wir haben die Brote alle in Formen gebacken. Da bekommen wir die maximale Menge in den Backofen und können 2 kg gleichzeitig backen. Die Investition hat sich gelohnt. Die Kenwood ist robust und solide gefertigt. Der Teig ist noch luftiger und das ohne große Anstrengung (Was uns alle freut.) Wobei wir das nächste Mal den Teig direkt nach dem Kneten in die Formen stecken werden und nicht nochmal kneten. Das hat dem Teig nicht gut getan. Den Geschmack hat es nicht beeinträchtigt nur die Struktur. (Rezepte werden nachgereicht.)

Nach dem Mittagessen stand dann Stollen auf dem Programm. Zu unserer Freude ist die Maschine so stark, dass es möglich ist 2 kg Mehl, also 4 kg Stollenmasse gleichzeitig zu kneten. Besonders bei Mama war die Begeisterung groß. Die erste Runde Stollen ist auch wunderbar geworden. Nur bei der zweiten Runde wollte der Teig nicht so richtig gehen. Ob es einen wirklichen Unterschied gibt, werden wir in drei Wochen merken. Denn erst zum 1. Advent wird angeschnitten. Bei den Temperaturangaben von Kaiser auf den Backformen müssen Korrekturen vorgenommen werden. Wir haben sowohl die Backdauer (um 10 min) als auch die Temperatur (um 10 Grad) unter Umluft reduziert. Trotzdem haben die letzten Zwei immer noch ein „gesunde“ Gesichtsfarbe. Um 19.30 Uhr kam dann der letzte Stollen aus dem Ofen und wir alle waren froh. Das wäre geschafft.

General Motors, Fritz Henderson und Opel

http://www.ftd.de/unterne…n/50032990.html

Wenn in Deutschland 30.000 Arbeitsplätze betroffen sind, dann ist das für unser Land mehr als nur eine Randnotiz. So ist auch das Interesse der Presse nicht gering. Faszinierend finde ich, wie unterschiedlich dabei die Berichterstattung zwischen den verschiedenen Zeitungen und Medien ist. Manches Mal frage ich mich, wieviel von dem, was ich lese, welchen Wahrheitsgehalt hat und wieviel davon Wunsch und Kreativität ist. Da die Unterschiedlichkeit zum gleichen Sachverhalt doch recht hoch ist.

In einem Artikel des Handelsblatts geht es um den Weggang von Carl-Peter Forster, dem Europa Chef. Es wird erwartet, dass noch weitere Manager den Meinungswechsel von GM nicht mittragen wollen und das Unternehmen verlassen. Leider können es die meisten der 30.000 Beschäftigten ihnen nicht gleichtun. Wenn die Enttäuschung und der Frust, der geschrieben steht, real ist, dann scheint es so zu sein, als ob viele das lieber sofort tun würden.

Welches Spiel die Herren in den USA an der Spitze von GM auch spielen, hier in Deutschland ist es nicht auf Gegenliebe gestoßen. Verwunderlich finde ich zwei andere Dinge. Wie kann ein 77-jähriger noch ein starker Aufsichtsratsvorsitzende sein? Wobei, vielleicht soll er das auch gar nicht. Warum wusste Barak Obama nichts davon, als Angela Merkel ihn einen Tag vorher getroffen hat? Immerhin gehört derzeit der Hauptanteil der Aktien dem amerikanischen Staat. Wir werden beides nicht so schnell erfahren.

Für uns in Deutschland heißt es für die Betroffenen da zu sein. Dazu gehört für mich in dem Fall auch das Gebet. Denn die Scherben, die bei den Menschen in Europa zerbrochen wurden, füllen sicher viele Züge. Da ist viel Leim nötig um einen guten Weg in die Zukunft zu finden – für alle Beteiligten.

 

Wie frei ist mein persönlicher Wille wirklich?

In der Bibel steht, dass wir Menschen einen freien Willen bekommen haben. Wenn ich dann in meinen Alltag schaue, habe ich oft das Gefühl, dass mit dieser Aussage andere Menschen gemeint sind, aber nicht ich. Jeden Tag und viel zu oft gibt es Dinge, die meinen Wünschen entgegenstehen. Wobei sich für mich die Frage stellt, ob meine Wünsche und mein Wille immer gleich sind. Gestern habe ich es erst wieder erlebt, dass dies zwei ganz unterschiedliche Dinge waren. Mein Wille hat anders entschieden als meine Wünsche waren. Geht es dir auch so, das du das Empfinden hast, dass jemand anders deinen Willen und damit dich steuert? Mein Mann meinte gerade, dass unser Pflicht- und Verantwortungsgefühl unseren Wünschen oft entgegen steht. Bei jedem Menschen sind diese Punkte unterschiedlich: der Besuch der Familie, Überstunden schieben, auf die Kinder aufpassen, einkaufen gehen, etc. .

Manchmal baue ich große Gebäude auf, nur um meinen Willen zu verstecken, weil ich ihn durchsetzen will. Nicht der andere ist es, der uns seinen Willen aufzwingt, sondern ich entscheide mich. Das tue ich, indem ich die Konsequenzen abwäge und die Varianten durchspiele. Dann nehme ich den Weg, der mir in diesem Moment am passendsten erscheint.

Für mich ist der Wille die manifestierte Entscheidung meines Verstandes. Deshalb ist jeder Mensch auch für sein Handeln selbst verantwortlich.

Alles hätte so schön sein können

Gestern habe ich festgestellt, dass es in Facebook eine Gruppe gibt: Jeden Morgen sage ich mir: „Heute gehe ich mal wieder früh ins Bett!“. Dieser Titel spiegelt unsere tägliche Sehnsucht wieder. Doch immer wieder stellen wir fest, dass wir zu viel arbeiten oder den Weg ins Bett einfach nicht finden. Gestern wollte ich es uns beiden ermöglichen und Blog und Foto übernehmen. Doch erst war mir meine Grippe im Weg und dann ein LKW. Als dann endlich der Schaden aufgenommen war, brauchten wir nicht mehr über früher schlafen gehen nachzudenken. Deshalb können wir uns der Gruppe anschließen und „morgen“… sagen.

Da fällt mir ein, das ich ja oft über „die Anderen“ schimpfe. Diese, die immer nur „morgen“ sagen. Morgen höre ich auf mit rauchen. Morgen bringe ich meiner Frau Blumen mit. Warum nur hat jeder von uns Baustellen, an die er nicht ran kann/will? Wenn du eine Idee hast, dann bin ich für Vorschläge offen. Bitte aber nicht so etwas wie Fernseher ausschalten, weil ich schon nicht mal mehr weiß, wie ich ihn anbekomme.

 

 

Neues zum Stollen backen

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Bald ist es soweit. Sowohl Mama als auch ich waren in den letzten Wochen in Sachen Zutaten unterwegs. Dabei ist mir noch gar nicht weihnachtlich zumute. Doch wenn wir am ersten Advent Stollen essen wollen, dann müssen wir in die Gänge kommen. Eigentlich wollten wir morgen backen, doch nun muss dies grippebedingt verschoben werden. Was in dem Fall nicht so schlimm ist, weil Mama inzwischen alleine backen kann. Wir haben unser Stollen backen professionalisiert. Irgendwann kam mir die Idee, dass es doch im Netz alles gibt. Also begab ich mich auf die Suche nach Stollenbackformen. Wir haben auch welche gefunden. Obwohl ganz glücklich ist nur mein Mann damit. Für ihn ist es die perfekte Form, die der Stollen bekommen wird. Für uns wird er in Zukunft wohl eine neue Form haben. Es sieht dann so aus, wie der Stollen von Aldi und co. und nicht mehr wie von Hand gemacht. Wenn die Formen nur nicht so teuer gewesen wären, stöhn… Immerhin haben wir dem hiesigen Einzelhandel etwas Gutes getan.

Dabei will ich gar nicht so laut über die Formen klagen, wenn ich an unsere neue Knetmaschine denke. In den nächsten Tage wird sie geliefert. Wir sind schon alle ganz gespannt. Nach einigen Gesprächen und Suchen im Netz haben wir uns für eine Kenwood entschieden. Die Maschine ist groß genug für 4,5 kg Teig. Das Preis/Leistungsverhältnis ist gut. Zu mindest bei dem Online Händler bei dem wir waren. Nun kann Mama alleine Stollen backen und auch Brot (freu). Wer weiß, vielleicht werden wir jetzt die großen Bäcker. Auch ohne Weihnachtsstimmung freue ich mich auf unseren Stollen.

Ein Blog, der mir gefällt

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Vor einigen Jahren lernten wir bei einer Münchner Vernisage einen netten älteren Herren kennen. Seine Bilder haben mir so gut gefallen, dass ein Paar bei uns im Schlafzimmer hängt. Hahn und Henne. Wobei die Henne sagt: „Ich bin ja so verliebt“ und der Hahn: „Ich bin der Hahn im Haus“. Bis heute habe ich mich an den Bildern nicht satt gesehen. Vor ein paar Jahren hat er eine eigene Webseite eingerichtet. Die Seite gibt einen kleinen Einblick in das Breite, Erfolgreiche Schaffen von Josef Butscher. Schön finde ich, dass alles auch bestellbar ist. Mit manchen Gedichten kann ich nicht so viel anfangen. Die Tiefgründigkeit der Gedichte ist aber garantiert. Seit diesem Jahr hat Josef Butscher zusätzlich einen eigenen Webblog, wie er es nennt. Dabei nimmt er nicht einfach das, was auf der Webseite ist, sondern neue Dinge in einem eigenen Aufbau. Regelmäßig bekomme ich von ihm eine Mail, die mich zu ihm einlädt. Diese Einladung nehme ich auch immer wieder gerne an. Es ist ein Moment zum Innehalten, Freuen und Schmunzeln. Das sind die Momente, in denen ich mir wünsche, dass es noch mehr solche Seiten und Menschen wie ihn gibt . Danke, Josef Butscher, es ist schön, dass es dich gibt.

So schnell kann es sich ändern

Gestern haben Alex und ich noch gelästert, über das schlechte Wetter und die Grippe. Wobei derzeit mehrere Varianten durch die deutschen Lande ziehen. Zum einen gibt es da die normale Grippe, dazu kommt H1N1 und zu guter letzt noch ein grippaler Infekt. Solch einer scheint unser Gespräch gehört zu haben und hatte wohl das Bedürfnis uns eins auszuwischen. Denn heute morgen wachte ich auf und mein Hals machte mir sehr schnell deutlich, dass er sich nicht im Normalzustand befindet. Als ich dann anfangen wollte zu denken, merkte ich, dass dies nur in eingeschränktem Maße geht. Nun hat mich mein Mann aufs Sofa gepackt und mir klar gemacht, dass Schreibtisch tabu ist. Ich muss gestehen, dass er wohl auch recht hat, auch wenn es mir nicht gefällt. Da sitze, bzw. liege ich und schreibe, wobei das wohl witzig aussieht mit Rollkragenpullover, Strickjacke und Decke bei 22 Grad Zimmertemperatur. Noch bin ich voller Hoffnung, dass dieser eine Tag Ruhe und schlafen alle Batterien lädt und ich morgen wieder fit bin. Weil eigentlich habe ich keine Lust krank zu sein, noch dazu wo Alex nicht zu Hause ist und ich alleine bin. Von der Arbeit, die auf mich wartet, will ich gar nicht reden. Denn sofort fällt mir ein, was ich noch alles machen könnte und sollte, etc… Deshalb will ich das jetzt lieber beenden. Fröhliches Werkeln!

Gott ist wie ein großer bunter Schirm

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Am Wochenende bin ich über diese Idee gefallen und ich finde sie schön. Der Ausgangspunkt war ein Text, der beschreibt, dass ich, wenn ich unter Gottes Schirm sitze, beschützt und sicher bin. Etwas weiter wird das noch vertieft. Dort befiehlt Gott seinen Boten (Engeln), dass sie uns, also mich und dich, behüten sollen auf unseren Wegen.

Dabei stellt sich die Frage, wie ich mir Gott als Schirm vorstelle. Ist er nur an den Feiertagen wie Weihnachten relevant? Wenn das bei dir so ist, dann ist das wohl mit einem Sonnenschirm zu vergleichen. Nur für schöne Zeiten zu verwenden. Eine andere Variante ist leider bei manchem Christen beliebt. Da ist Gott eher ein hässlicher alter Schirm, der lieber in die Ecke gestellt als anderen gezeigt und verwendet wird. Mit einer anderen Art Schirm hat schon  jeder Christ Gott gleichgesetzt. Ich meine die kleinen Schirmchen aus Papier, die im Eis stecken. Auch mir passiert es, dass ich meinen Gott auf kleine Maßstäbe reduziere, nämlich Dinge, die ich mir vorstellen kann (oder will). Kennst du den Spruch: Gott kann das Gebet gar nicht erhören? Viele Gründe bringen wir hervor, um Gott auf diese 7cm Durchmesser zu reduzieren.

Nein, mein Gott soll ein großer bunter Schirm sein, wie ein Regenbogen. Er soll mich an seine Zusage erinnern, immer da zu sein und seine Hände über diese Erde und mich zu halten. Unter diesen großen Schirm passen noch viele, nicht nur ich und meine Familie, sondern auch du.

Ich halte nichts von Halloween

Gestern war Halloween. Seit zwei Jahren sammeln die Kinder bei uns in der Siedlung auch. Ich muss gestehen zu meinem persönlichen Leidwesen. Die Kinder sind in kleinen Horden unterwegs, klingeln an den Türen und sagen „Süßes oder Saures“. Gemeint ist damit, wenn du uns nicht etwas gibst, dann tun wir dir etwas. Inzwischen gibt es nach diesem Spruch immer mehr verbale und ausgeführte Gewalt, wenn Menschen nicht bereit sind, etwas zu geben. Eine Freundin berichtet, dass das Treppenhaus danach aussah wie „Schwein“. Die Wände und Türen waren beschmiert. Diese Freundin hatte sich auf die Suche gemacht, warum es Halloween überhaupt gibt. Was sie herausfand, hat mich darin bestärkt, dies nicht zu unterstützen.

Sie erzählte, dass das Fest keltischen Ursprungs ist und gefeiert wurde für deren Totengott. Die Menschen zogen von Haus zu Haus um Opfergaben zu sammeln. Wer dabei nicht gegeben hat, wurde mit Flüchen belegt und bestraft. Daher wohl auch der Ausspruch. Auch der Kürbis hat in diesem Zusammenhang seine Bedeutung.

Für die Süßwarenindustrie ist das ein wichtiges Fest. Doch rechtfertigt dies, dass ich meine Kinder mit diesem Fest in Verbindung bringe? Ich persönlich habe schon mit dem Spruch ein Problem. Wie können Kinder bettelnd durch die Straßen ziehen und denen drohen, die nicht nach ihrem Willen handeln?