Alle Beiträge von Alexander

Beziehung steht in dieser Woche auf dem Programm

Schon wieder ist Montag und fünf weitere Arbeitstage liegen vor uns. Warum nur vergeht die Zeit am Wochenende immer besonders schnell? Was werden uns die fünf Tage bringen? Was steht bei dir an?

Bei mir stehen diese Woche zwei Dinge auf dem Programm. Das eine ist mein Schreibtisch. Der braucht dringend Liebe. Ich war einige Tage unterwegs, mit dem Ergebnis eines vollen Schreibtisches. Rechnungen müssen bezahlt und Briefe beantwortet werden. Ach und die Handwerker gibt es ja auch noch.

Etwas was mir wohl noch mehr am Herzen liegt ist meine Beziehung zu Gott. Dieser möchte ich mehr Zeit widmen. In letzter Zeit war die Arbeit so viel, dass die Beziehungspflege irgendwie nach hinten rutschte. Das war nicht schön, hat mir nicht gefallen und war doch so.

Wir Menschen stehen immer in der Gefahr, dass in unsere Beziehungen zu viel Routine rein kommt. Auch mein Verhältnis zu Gott ist davon nicht ausgenommen. In der Routine denken wir oft, ach das läuft schon. Erst (zu) spät kommt die Erkenntnis, dass Pflege nötig ist. So erlebe ich es immer wieder, besondern in meiner Beziehung mit Gott. Auf der einen Seite weiß ich um die Wichtigkeit einer guten Verbindung, hält sie mich doch am Leben. Trotzdem merke ich, wie immer wieder diese Beziehung im Alltag unter die Räder kommt und das gefällt mir gar nicht.

Deshalb will ich mir für meine Beziehung zu meinem Vater im Himmel (viel) Zeit nehmen. Auf jeden Fall mehr, als in den letzten Wochen.

Das Wunder bei der Lufthansa, mein herzlicher Dank an alle Beteiligten

Oh du glaubst es nicht, Gott ist SO groß. Er kann unmöglich scheinende Dinge möglich machen und Menschen glücklich. Gestern hat er ein Wunder für mich und meinen Mann getan.

Bis gestern war ich in Berlin. Eigentlich sollte das Treffen mit den Bloggern und Medienleuten bis gestern Abend gehen. Deshalb hatte ich meinen Rückflug mit der Lufthansa auf 21.10 Uhr gebucht. Leider (oder zum Glück) war ich schon um 17 Uhr am Flughafen. Ich begab mich zum Ticketschalter der Lufthansa und fragte nach einer früheren Flugmöglichkeit. Als diese über 200€ kosten sollte, bedankte ich mich höflich und ging. Diese Betrag sprengte jegliche Möglichkeiten. Also begann ich zu beten. Ich erzählte meinem Gott und Vater, dass ich müde bin und heim möchte. Es war wie fest gefahren, es schien keine Möglichkeiten zu geben. Auch die Mitarbeiter in der Lufthansa Lounge sahen keinen Weg. Sie meinten ich solle nochmal kommen, kurz bevor die Maschine fliegt. Das tat ich auch, obwohl ich eigentlich schon nicht mehr an das Wunder glaubte und mich weitere zwei Stunden dort sitzen sah. Doch diese Mitarbeiterin telefonierte, mit wem weiß ich nicht. Aber da geschah das Wunder, es geschah als ich schon fast aufgegeben hatte. Gott handelte, für mich gab es keine Möglichkeit der Einflussnahme. Er tat dies bereits im Vorfeld, denn er setzte kompetente, hilfsbereite und freundliche Mitarbeiter an die richtige Stelle.

Ihnen und Gott gilt mein besonderer und glücklicher Dank für dieses geschenkte Wunder. Als meine eigentliche Maschine fliegen sollte, war ich bereits zu Hause und auf dem Weg ins Bett. Vielen, vielen Dank für die Freundlichkeit mit der Sie gehandelt haben. Danke Lufthansa für deine guten Mitarbeiter.

In der U-Bahn in Berlin prügeln, oder ein paar Gedanken zur aktuellen Situation der katholischen Kirche

Gestern abend bin ich das erste Mal nachts in Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs gewesen und nicht mit dem Taxi. Alleine hätte ich mir das vielleicht auch nochmal überlegt. Berlin und dann noch Kreuzberg,… Doch ich hatte einen wunderbaren Begleiter und so starteten wir. Gleich als wir in die U-Bahn einstiegen, erlebte ich das was ich sonst nur in der Zeitung lese. Unweit entfernt schlugen sich ein Mann und eine Frau handfest miteinander, laut schreiend, bis jemand dazwischen ging und die beiden trennte. Als die Bahn abfuhr, hörten wir die Frau vom Bahnsteig her immer noch rufen. Nach diesem Erleben hatte ich das Empfinden, alle U-Bahnfahrer prügeln potentiell auf andere ein. Wenn ich dann an die Presse der letzten Monate denke, dann entsteht schnell das Bild, dass die Gefahr immer und überall lauert.

Genauso ergeht es derzeit der katholischen Kirche. Mit einem Blick in die Zeitung entsteht ein Bild, als ob alle (katholischen) Christen potentielle Täter sind. Im Tagesspiegel fand ich gestern einen Kommentar, der mich deshalb erstaunt hat. Dort wurde die Fahne hoch gehalten mit einer einfachen Erkenntnis. Die Handlungen der Vergangenheit sind nicht gut, trotzdem gilt die christliche Botschaft unvermindert weiter. Vielleicht gilt sie genau in solchen Zeiten in besonderer Weise, macht sie doch bewusst, dass Christen fehlende Menschen sind und keine Überwesen.

 

Luxus von Lush, Körperpflege die wunderbar duftet

http://www.lush-shop.de/

Neben mir am Rechner habe ich eine Papiertüte von Lush. Gestern war ich dort, um mich selbst zu verwöhnen. Die Tüte riecht immer noch nach den wunderbaren Dingen, die ich dort erworben habe. Wunderbare Körperpflege ist das Motto von Lush. Vor einigen Jahren haben wir Lush in der Schweiz entdeckt. Inzwischen gibt es ihre Produkte auch in Berlin oder online. Das Produktsortiment reicht von Badezusätzen über Handcreme bis hin zu Gesichtsmasken. Sie werben mit handgefertigten Produkten und einer hohen Qualität.

In Berlin ist das Lush-Geschäft direkt in der Friedrichstraße neben der S-Bahn Station mit dem gleichen Namen. Die Verkäuferinnen waren freundlich und hilfsbereit.

Der große Nachteil von Lush-Produkten ist der Preis. Gestern habe ich es wieder einmal gemerkt, Lush ist Luxus. Zum Glück gibt es bei uns zu Hause keinen Laden. Das wäre für meine Finanzen nicht zuträglich.

Jetzt gehe ich in die Badewanne und bade mit Lush. Angeblich soll sich die Haut hinterher wunderbar weich und herrlich duften. Nun – ich probiere es aus.

 

Leckere, preiswerte Nudelsuppe im Susuru in Berlin

Von meiner Freundin Lara kenne ich einen kleinen Japaner in Berlin der wunderbare Nudelsuppe, genannt Udon-suppe, macht. Es befindet sich in der Rosa-Luxemburg-Straße in Berlin Mitte und heißt Susuru.

Nach langer Zeit wendete ich wieder einmal meine Schritte dorthin, denn sie machen eine hervorragende Nudelsuppe zu einem wunderbaren Preis. Wenn du Udon auch so sehr magst wie ich, dann kann ich dir das Susuru nur herzlich empfehlen. Das Restaurant ist nicht riesig, aber die Udon einfach lecker. Es wird selbst gekocht und keine Fertigprodukte verwendet. Die Speisekarte ist nicht riesig, aber ausreichend. Zusätzlich gibt es noch eine kleine abwechslungsreiche Tageskarte.

Es gibt noch etwas, das diesen kleinen Japaner empfehlenswert macht, sein Service. Das Team ist aufmerksam und von einer natürlichen Freundlichkeit. Es gibt keinen Grund sich dort nicht wohl zu fühlen.

So werde ich beim nächsten Berlin-Besuch wieder ins Susuru gehen um Udon zu essen.

Liebe macht Frauen schön und gibt Menschen Geborgenheit

Das größte Geschenk, was Gott uns machte, ist die Liebe. Liebe ist ein Gut, das wir nicht kaufen können. Egal wie viel Geld oder Macht ein Mensch besitzt, er kann viel dafür bekommen, aber keine Liebe. Liebe ist ein Geschenk, etwas das wir aus freien Stücken geben oder was ein Anderer uns schenkt. Wir denken oft, dass Liebe besonders wertvoll ist und deshalb limitiert werden muss, wie die Spezialedition einer Uhr. Dabei vergessen wir, dass wenn wir Liebe einsperren, die Liebe verkümmert. Liebe braucht Platz zur Entfaltung, zur Gemeinschaft. Das Grundwesen von Liebe ist es, weiter gegeben zu werden. Es ist kein Besitztum, das ich bunkern kann.

Wenn ich daran denke, dass Gott die Liebe ist und sie nicht nur schenkt, dann bin ich zutiefst erstaunt. Der König des Universums ist Liebe. Aus dieser Liebe heraus sind wir, du und ich geschaffen worden um lieben zu können.

Frauen macht das Wissen geliebt zu werden schön. Liebe gibt Menschen Sicherheit, Geborgenheit und Freude am Leben. Gibt es Probleme auf der Erde mit der Liebe, haben wir noch eine Instanz, die uns neu mit Liebe füllen möchte. Wir dürfen immer und immer wieder um Nachschub bitten. Fühlst du dich ungeliebt? Dann gib nicht auf.

Gott liebt dich! Er liebt dich sogar dann noch unvermindert, wenn dich auf dieser Erde kein Menschen leiden kann. Ist er nicht wunderbar? Er würde sich freuen, wenn du ihn zurück liebst.

 

Vertrauen in Gott, also Zug fahren

Kennst du das auch? Es gibt Situationen,  da weißt du bereits im Vorfeld was kommen wird. Bei mir ist es jetzt so. Die Lufthansa hat zwar angekündigt, teilweise wieder fliegen zu wollen, trotzdem bin ich mir aus unerfindlichen Grund sicher, dass ich morgen mit dem Zug reisen werde.  Dabei ist es diesem Wissen in mir egal, ob mir das gefällt oder nicht.

Ich weiß nicht, warum Gott mich in diesen Zug setzt. In einem bin ich mir aber sicher, dass es einen Grund gibt. Wenn ich in Berlin bin, werde ich es vielleicht wissen. Früher, als ich Gott noch nicht so gut kannte, habe ich dann mit ihm heiße Diskussionen geführt. Auch heute diskutiere ich noch, allerdings haben sich die Themen verschoben.

Gott will, dass wir ihm vertrauen, auch wenn wir nicht verstehen was gerade abgeht. Das fällt mir aber nicht immer leicht. Im Blick zurück, stelle ich aber immer wieder fest, dass Gott wusste was er tat. Habe ich auf ihn gehört, war es immer das Beste was ich tun konnte. Dabei war das Thema egal, ob Partner, Job oder Geld. Es hat aber auch Situationen gegeben, in denen ich nicht gehört habe und manches davon bedauere ich noch heute, Jahre später zutiefst.

Stehst du auch in der Situation und fragst dich ob du Gott vertrauen sollst oder selbst entscheiden? Dann bitte, vertraue ihm. Probiere es aus und nimm allen Mut zusammen. Du wirst hinterher feststellen, dass es sich lohnt. Viel Erfolg!

Das Prinzip Hoffnung oder die Auswirkungen eines Vulkanausbruchs in Island

http://newsticker.welt.de…ouse&id=1027255

Wie schnell sich doch alle guten Pläne ändern können! Als ich am Freitag im Radio vom Vulkanausbruch hörte, war dieser für mich ganz weit weg. Ich habe keine Angehörigen auf Island, also war meine Schlussfolgerung: für mich persönlich hat das keine Auswirkungen. Es war mir nicht klar, dass ich mit meiner Einschätzung völlig falsch liegen würde.

Als ich gestern Abend nach Hause kam und die Wochenendausgabe der SZ las, stand dort, dass der Flugverkehr in halb Europa eingestellt worden war. Doch zwischen Sonntag und Dienstag ist ja eine kleine Ewigkeit.

Heute morgen sah ich, dass der Flugverkehr für den ganzen Montag eingestellt ist und weitere Entscheidungen erst am Montag Nachmittag zu erwarten sind. Während ich noch über die Auswirkungen für mich nachdachte, klingelte bereits das Telefon. Was danach folgte, waren mehrere Stunden am Telefon und das Abwägen der verbleibenden Möglichkeiten.

Nachdem aber für den Rest der Woche keine gravierende Wetteränderung angekündigt ist, werde ich wohl oder übel Zug fahren müssen. Was sicher nicht zu den Dingen gehört, die ich für 6 Stunden unbedingt brauche.

Nach dem Prinzip, die Hoffnung stirbt zuletzt, hoffe ich doch noch auf meinen Flieger morgen. Das Prinzip trägt im Moment nicht nur mich, sondern viele Menschen, die von einem funktionierenden Flugbetrieb abhängig sind.

 

Ein kleiner Biber zur Freude

Gott ist wirklich wunderbar. Extra um mir eine Freude zu machen, hat er einen kleinen Biber vor meine Füße gesandt.

Am Freitag war ich spazieren. Die Woche war bereits lang gewesen und ich war müde. Dabei lag noch ein ganzes Wochenende mit fünf Referaten vor mir. Ich war so geschafft, dass ich einen Spaziergang unternahm. Dabei erzählte ich meinem Vater im Himmel von dem bevorstehenden Wochenende und den vielen Teilnehmerinnen. Er wusste, dass meine Vorbereitung nur ausreichend und nicht sehr gut war. Doch ich wusste, dass Gott mich mit den Frauen nicht alleine lassen würde. Während ich so in Gedanken vor mich hin ging, sah ich wie auf der Wasseroberfläche ein Tier vor sich hin schwimmen. Als ich näher ran kam, sah ich ein kleines etwa 30 cm langes Etwas im Wasser. Es verschwand am Ufer unter der Wasseroberfläche. Schade dachte ich, gerne hätte ich dich etwas näher betrachtet. Ich war noch gar nicht fertig mit denken, als es zurückkam und zu meiner Uferseite zurückkehrte. Da sah ich dann auch den typischen Biberschwanz.

Für mich war diese Entdeckung eine Überraschung. Ein Biber mitten in Deutschland und dann noch zu meinen Füßen. Ein süßes kleines Tier und nicht so groß und mächtig, wie Biber in meiner Vorstellung sind. Als ich diesen kleinen Gesellen sah, war meine Trübsal dahin und Freude erfüllte mein Herz. So konnte ich gut gerüstet in das Wochenende starten.

 

Die ultimative Strecke für Cabrio und Motorrad mitten in Deutschland, im oberen Erzgebirge

Dieser Tage habe ich ein neues Stück Deutschland kennen gelernt und ich war total erstaunt. Ich fuhr zwei Stunden am Stück und es ging hoch und runter in einem fort. Serpentinen, enge Straßen und wunderbare Landschaft. Während ich so fuhr, wünschte ich mir ein Cabrio und herrliches Wetter. Da ich aus Überzeugung kein Motorrad fahre, entsteht dieser Wunsch nicht in mir.

Im Gegensatz zu den Alpen ist hier ein reines Mittelgebirge und gerade das macht den ultimativen Reiz der Strecken aus. Die Straßen sind anspruchsvoll sowohl für Cabrio, als auch Motorrad.  Immer wieder gibt es lauschige Fleckchen im Wald zum Rasten und Verweilen. Ich bin von der Gegend total begeistert.

Die Strecke zwischen Chemnitz und Annaberg bis rüber ins Osterzgebirge ist wirklich eine ultimative Strecke für Cabrio und Motorrad. Stimmt, das Gebiet ist nicht riesig, nach zwei Stunden fahren wusste ich aber trotzdem was ich gemacht hatte. Ich war froh wieder im Hotel angekommen zu sein.

Willst du mal nicht mit allen anderen durch die Alpen ziehen, dann komme ins obere Erzgebirge. Dort gibt es nicht nur eine interessante Strecke, sondern eine Vielzahl von Möglichkeiten um den Trip zu einer ultimativen Fahrt zu machen. Pack also dein Motorrad oder schwinge dich ins Cabrio und fahre ins Erzgebirge. Es lohnt sich.