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Warum bin ich Christ: Weil ich auf der Seite der Sieger stehen will

Warum ich gerne ein Christ bin? Heute von Waldemar aus Freiburg, 45 Jahre

Weil ich glaube, dass die ganze Geschichte mit Gott und seinem Sohn Christus wahr ist. Diese Geschichte gefällt mir, sie gibt Hoffnung; Und was für eine Hoffnung! Wenn man die Grundlage dieser Hoffnung/dieses Glaubens untersucht hat, erfährt man, dass sich der Planet, auf dem wir leben, mitten in einem kosmischen Kampf befindet. Wie in jedem Kampf gibt es diejenigen, die das Gute und diejenigen, die das Böse vertreten. Ja, tatsächlich: Gott hat einen Widersacher bekommen, der ihm die Herrschaft streitig machen will. Ihm ist es sogar gelungen, auf diesem Planeten mit seiner Rebellion erfolgreich zu werden. Es wird uns berichtet, dass der Kampf ein Ende haben wird, wenn die Ideologie beider Parteien für alle sichtbar ist, wenn ganz sichtbar ist, wohin die Regierung der beiden Parteien führt, wenn auch die Anhänger in dem einem oder dem anderen völlig aufgehen. Dann wird es für jeden Menschen richtig klar, wohin die Grundsätze der beiden Anschauungen führen. Dann ist der Beweis dafür erbracht, dass die Rebellion ungerechtfertigt war.

Und ich glaube eben, dass Christus die bessere Seite vertritt. Nur diese hat Bestand – für immer.

… aso, schon mal von www.bibelstream.org gehört? Hier werden die Grundlagen des Christseins unter die Lupe genommen. Schau doch mal vorbei.

Familie, Kamele und andere seltsame Geschichten

Über Wochen hinweg hörte Klein-Fritzchen von seinen Eltern, dass bald das Kamel von Tante zu Besuch kommt. Endlich war der Tag der Begegnung gekommen und es klingelte an der Tür. Fritzchen öffnet die Tür und sieht besagte Tante vor sich. Doch anstelle einer Begrüßung, ruft er ihr zu: Tante, wo ist dein Kamel?

Derzeit sind bei uns Onkel und Tante zu Besuch. Lange Zeit haben wir darauf gewartet, ist der Weg von Holland bis nach Bayern doch einfach weit. Um so mehr freuen wir uns, dass es endlich wahr wurde. Da wir uns nicht so oft sehen, ist die Zeit besonders wertvoll und der Austausch rege.

Ich nutze die Zeit um die Familie kennen zu lernen und ihre Geschichte zu hören. Sind es doch die Geschichten, die uns erzählen, wo unsere Familien herkommen und warum manches so ist wie es ist. Zum Beispiel habe ich heute erfahren, wer alles in der Familie das gleiche, schöne Lachen meines Mannes hat. Dabei bin ich noch nicht mal sicher, ob alle genannten sich überhaupt persönlich kennen.

Mancher empfindet die alten Kamellen als langweilig. Für mich eröffnen sich durch diese Einblicke in eine andere Welt. Ich bin froh, dass wir Familie haben. Kamele werden bei uns nicht gehandelt.

Ruhetag oder auf dem Weg nach Hause

Wieder einmal sitze ich im Flieger und bin auf dem Weg nach Hause. Ein wunderbares Gefühl, was ein Lächeln in mein Gesicht zaubert. Während ich mich in der Maschine umschaue und die Leute beobachte, stelle ich mir die Frage, was diese Menschen wohl am Wochenende tun werden. Ist ihre Zeit verplant, werden sie arbeiten oder zu Hause sein? Ich weiß es nicht, merke aber an der Stimmung, dass Ruhe noch nicht angesagt ist. Irgendwie beschleicht mich das Empfinden, als hätten sie Angst vorm Abschalten. Es wird Zeitung gelesen, gearbeitet und nur wenige sitzen da und tun nichts.

Ich weiß nicht, wie nötig die Menschen in den tausenden Jahren vor uns einen Tag der Ruhe hatten. Wir heute haben ihn dringend nötig. Weiß ich doch von mir selbst, wie lange es dauert bis der Kopf runter fährt. Weil der Erschaffer dieser Erde das wohl wusste, hat er nicht nur ein paar Stunden Ruhe in den Wochenrhythmus eingebaut, sondern einen ganzen Tag.

Früher habe ich diesen Tag der Ruhe am morgen begonnen und beendet mit dem zu Bett gehen. Allerdings merkte ich, dass ich wertvolle Zeit dabei verschenke, in dem ich einen halben Tag mit runter fahren beschäftigt war.

Also stellte ich das Modell um und übernahm das Prinzip, so wie es im Buch beschrieben steht. Dort beginnt der Tag mit dem Abend. Ich habe etwas Übung gebraucht, bis das Modell in den Wochenablauf integriert war. Jetzt sind Alex und ich davon begeistert. Es erlaubt uns in Ruhe am Abend vorher runter zu fahren und die Woche abzuschließen. Manche Themen diskutieren wir miteinander und mit Gott.

Wenn wir am nächsten Morgen aufwachen, dann ist unser Kopf im Ruhetag angekommen und das ist genial. Wieder steht bei uns ein solcher Tag der Ruhe an und ich freue mich schon darauf.

Was ist Wahrheit?

Was ist Wahrheit? Eine Frage, die die Menschen zu allen Zeiten beschäftigte. Das wahrscheinlich berühmteste Zitat dazu steht in der Bibel in Joh 18,38 Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? (Pilatus war römischer Statthalter und stellte diese Frage an Jesus Christus.)

Immer wieder setzen wir uns in allen Formen mit Wahrheit auseinander. Es gibt Menschen, wo ich mir nicht sicher bin, ob die getroffene Aussage stimmt. In solchen Momenten stelle ich mir die Frage nach der Wahrheit.

Darüber hinaus gibt es eine zweite Ebene der Wahrheit. Die Betrachtung des Lebens mit allen seinen Facetten. Das geschieht ganz zwangsläufig, wenn wir anfangen über den Begriff nachzudenken. Immer mehr wird infrage gestellt – im Gegenüber, in dem, was uns umgibt und was wir wahrnehmen. Und was bleibt am Ende?

Vielleicht ist unsere Herangehensweise einfach falsch. Vielleicht ist Wahrheit kein von uns abhängiger und damit definierbarer Begriff, sondern etwas Feststehendes. So wie ein Naturgesetz. Es ist nicht in unserem Zugriffbereich, d. h. nicht von uns frei definier- und gestaltbar.

Was wäre eigentlich, wenn Wahrheit eine Person wäre? Würde dann das Leben nicht ganz einfach werden für uns Menschen? Über vieles müssten wir dann nicht mehr streiten oder es nach unserem Willen definieren. Wie einfach könnte doch alles sein.

Jesus sagt von sich: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben (Joh 14,6). Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Joh 18,37). Dazu bin ich geboren. Ich bin gekommen, um der Welt die Wahrheit zu bringen. Wer die Wahrheit liebt, wird erkennen, dass meine Worte wahr sind.

Gott vertrauen senkt Sterberisiko nach OP

http://www.aerztezeitung….aspx?sid=623061

Das ist der Titel eines Berichtes in der Ärztezeitung vom 8.10.10. Bezug genommen wird auf eine italienische Studie mit lebentransplantierten Patienten. Befragt wurden dabei 179 Patienten in Bezug auf ihr Gottvertrauen. Alle Patienten wurden vor der OP mit einem Fragebogen befragt. Speziell ging es um ihr Vertrauen und ihre Beziehung zu Gott in Bezug auf ihr Leben und ihre Erkrankung. In der Langzeitauswertung (im Mittel 21 Monate) zeigte es sich, dass die Patienten mit Gott eine signifikant geringere Sterblichkeit hatten.

Aus den Staaten waren mir bereits ähnliche Studien bekannt. Aus dem europäischen Raum kannte ich noch keine Studie, die versuchte, christliches Leben und Gott zu messen.

Jetzt wissen wir es statistisch ermittelt, mit Gott lebt es sich länger. Wahrscheinlich sogar mit einer besseren Lebensqualität. Ich finde es gut und wichtig, dass Gott nicht nur eine Fiktion ist. Gott zu vertrauen (und sein Handeln zu erleben) hat Auswirkungen in unserem Leben und das ist sogar messbar.

Taschen zum Einkauf, damals und heute oder manche Dinge ändern sich nicht wirklich

http://www.reisenthel-sho…r+marigold.html

hihi, lach, manchmal ist die DDR gar nicht so weit weg, wie ich dachte.

Dieser Tage war ich einkaufen und wollte meinen Augen nicht trauen. In meiner Kindheit hat meine Mama aus Schirmstoff Einkaufstaschen genäht. In den Geschäften gab es keine Plastiktüten für den Einkauf. Jeder mußte seine Taschen selbst mitbringen. Der Schirmstoff war leicht und extrem robust. Das Material waren die Reste aus einer benachbarten Schirmfabrik. Die länglichen Dreiecke wurden zu Taschen zusammen genäht und fertig.

20 Jahre und ein teurer Designer später taucht das gleiche Prinzip wieder auf. Nur das es jetzt 4,95 € kostet. Ich muss zugeben, das Design ist weiter entwickelt und sieht etwas gefälliger aus. Die Idee mit  dem Gummiband zum zusammenmachen finde ich simpel und wirkungsvoll.

Schon aus Nostalgiegründen werde ich mir wohl so eine Tasche zulegen. Im Gegensatz zu den beliebten Baumwolltaschen hat diese einen entscheidenden Vorteil. Sie ist wesentlich leichter und kleiner im Transport. Die Tasche wird genau so praktisch und hilfreich für den Einkauf sein wie das Vorbild aus grauer Vorzeit.

Lachen ist die beste Therapie, auch gegen Falten

Ich würde so gerne über etwas Heiteres schreiben. Unser Leben ist soooo ernst. Schaue ich anderen Menschen ins Gesicht, dann blicken diese ernst, grimmig, unfreundlich, böse… im besten Fall noch neutral. Freundliche und fröhliche Gesichter sind so selten zu sehen.

Ich weiß nur nicht so richtig, wie ich das machen kann, wenn ich ein Lächeln in dein Gesicht zaubern möchte. In meiner Kindheit gab es jede Menge Witze über den Osten und seine Menschen. Heute ist das irgendwie ausgestorben. Zumindest ich bekomme im Alltag davon nichts mit.

Gerne würde ich ein kleines Bild zeichnen oder einen Clip hochstellen. Doch das, was es meistens auf Youtube gibt, ist dumm, zeichnet es doch Peinlichkeiten und Traurigkeiten von Menschen und Tieren auf.

Ist uns die Fähigkeit zum Freuen, zum Lachen abhanden gekommen? Dieser Tage ist mir aufgefallen, dass meine Stirn Falten bekommt. Als ich dann meine Stirn anfing zu massieren, merkte ich das es ein effektives Gegenmittel gibt: Das Gesicht zu einem Lächeln zu verziehen. Als ich das merkte, musste ich über mich selbst lachen.

Damit du nicht nur über mich lachst, hier noch ein Foto von meinem Mann auf der Wiesn gemacht.

 

 

Warum bin ich Christ: Weil ich Gott nicht egal bin

Warum bin ich Christ? Heute von Claudia, 38 Jahre Landshut

Weil es keine Alternative gibt. Dass es Gott gibt, davon war ich schon immer überzeugt. Wenn ich mit ihm rede, dann erlebe ich seine Antworten. Er spricht in mein Herz, er ebnet Wege, die verschlossen waren, er erhört meine Bitten und handelt.

Er erklärt mir sein Wort, die Bibel. Wenn ich in seinem Wort lese und Passagen nicht verstehe, dann frage ich ihn und bitte um Erklärung. Wenn ich sein Wort nicht gleich beiseite lege, sondern auf Antwort warte, gibt er sie auch in der Regel gleich.

Sein Kind kann ich aber nur durch die Vermittlung seines Sohnes und meines Bruders sein. Nur durch Jesus Christus, ist diese Beziehung möglich. Ich bin froh und dankbar um diese Möglichkeit. Deshalb kann ich jedem bestätigen: Ja, ich bin Christ.

Beziehungen, wie siehts bei dir aus?

Wie bekommt man Menschen dazu, dass sie miteinander reden? Sie tun es nicht, obwohl sie sich vielleicht nie wieder sehen werden.

Derzeit erlebe ich, wie wertvoll Beziehung ist. Nein keine Sorge, Alex und mir geht es gut. In unserem Umfeld gibt es allerdings zwei Menschen, die nur wenig Zeit für eine Begegnung haben und das auch wissen. Trotzdem gelingt es ihnen nicht über den Smalltalk hinweg zu kommen. Für die Beiden tut es mir leid, aber ich kann es nicht ändern.

Für mich beinhaltet es eine Lehre. Unsere Beziehungen sind so wertvoll, dass wir uns Zeit für sie nehmen sollten. Zeit uns zu öffnen und auf einander zu zu gehen. Das eigene Herz zu öffnen, ist mit Risiken belastet. Beziehung entsteht aber immer nur dort, wo wir dazu bereit sind. Auch wenn wir alle schon dabei enttäuscht wurden und Wunden entstanden sind, lohnt es sich das immer und immer wieder zu tun.

Auch in meiner Familie habe ich erlebt, was geschehen kann, wenn wir nicht reden. Wir wissen nicht, ob wir den anderen wieder sehen. In der Regel haben wir es nicht wirklich in der Hand, wie lange wir leben. Schnell können Dinge geschehen und wir sehen uns nicht wieder.

Wie würde sich wohl unser aller Umgang miteinander ändern, wenn wir dies immer in unserem Kopf behalten würden. Es wäre sicher nicht von Nachteil. Wie oft sind wir es selbst, die uns im Weg stehen? Gibt es auch in deinem Leben Beziehungen, die neu geknüpft werden sollten? Dann bitte warte nicht, bis es zu spät ist. Lieber einen unangenehmen Beginn im Gespräch, als sich den Rest des Lebens immer wieder Vorwürfe zu machen.

 

Nachsatz: Gerade habe ich etwas Wunderbares festgestellt. Es gibt ja doch noch eine Option, die Gespräche zu führen, auch wenn es scheinbar gelaufen ist. Jesus Christus sagt: Wer an mich glaubt wird den Tod nicht sehen in Ewigkeit. Er ist ein Schlüssel, diese Gespräche nach zu holen auf einer neuen Erde. Spontan fallen mir einige Menschen ein, wo es wichtige ist solche Gespräche nachzuholen. Während ich hier sitze und schreibe, erscheint ein Lächeln auf meinem Gesicht. Es ist also doch nicht so „hoffnungslos“ für die Beiden, deren Gespräch sich derzeit noch nicht gefunden hat. Das macht mich froh!

Ruhe ist auch Sachen zu erledigen

Ruhe ist Thema. Während ich versuche dort anzukommen, höre ich wie der eine Nachbar Holz sägt und der andere Rasen mäht. Doch meine Gedanken gehen in eine andere Richtung. Nicht Ruhe als Lautstärke ist heute Thema, sondern Ruhe in Bezug auf etwas tun. Auf die Idee bin ich gekommen, als ich folgenden Vers las:

Schiebe es nicht auf. Tu es gleich! Ruhe nicht, bevor die Sache erledigt ist.

Diese Aussage steht in dem Buch Sprüche in der Bibel. Ganz genau in Sprüche 6,4 Immer wieder gibt es in unserem Leben Dinge, die wir nicht tun wollen. Manchmal ist es eine Arbeit, die zu erledigen ist und manchmal geht es um ein Gespräch.

Sachen, die wir gerne tun, erledigen wir schnell und sind auch schnell bereit dazu. Leider betrifft das nicht alles in unserem Leben. Wir schieben also und schieben vor uns her und je mehr wir schieben um so weniger sind wir motiviert etwas zu tun. Mit der Zeit wird dabei eine einfache Aufgabe immer größer und schwieriger, leider aber nicht ohne unser Zutun gelöst.

Das wussten schon die Menschen vor Tausenden von Jahren, als diese Aussage aufgeschrieben wurde. Mit anderen Worten: Mach es gleich. Egal, ob eine Aussprache nötig wäre oder etwas zu tun. Rede dir nicht selbst ein, dass es besser wird. Du weißt, dass es nicht stimmt.

Deshalb: ruhe nicht, warte nicht ab! Nur selten erledigen sich Dinge von allein. Kümmere dich und es wird dir wieder besser gehen. Bei uns heißt das Schreibtisch aufräumen.