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Rezept für (Thüringer) Vogtländische rohe Kartoffelklöße und die Gans als Star des Tages verbunden mit der Frage, wann sie fertig ist

Heute kommt unser Blog mit etwas Verspätung. Die Gans hat so viel Zeit in Anspruch genommen, dass sie der unangefochtene Star des Tages war, ist kann ich nicht mehr sagen. Wenn wir acht gewesen wären, wäre nichts mehr übrig geblieben.

Um dem Thema treu zu bleiben, hier die Antwort auf die Frage: Wann ist eine Gans eigentlich fertig? Rezept hier

Ganz einfach: Nimm eine Brategabel und spieße damit in eine der Schenkel am Ende der Backzeit. Löst sich die Gabel gut raus, ist die Gans fertig. Ist es mühsam die reinzustecken, kannst du die Gans noch etwas weiter backen. Wenn das Fleisch sich von den Knochen löst, ist sie definitiv fertig.

Hier zur Gans noch das Rezept für die Klöse und zwar echte Vogtländische reine Kartoffelklöße. Was das besondere daran ist? Die Klöße werden aus rohen Kartoffeln gemacht. Der Unterschied zu Thüringer Klößen ist einfach. Bei den Thüringer wird anstelle von Griesbrei, Kartoffelbrei verwendet. Sonst ist das Rezept gleich.

Schneide eine Semmel in kleine Würfel und brate diese in Fett (Margarine oder Albaöl oder Butter) goldgelb.

1,5 kg Kartoffeln schälen und waschen. Danach müssen die Kartoffeln gerieben werden. Das kannst du mit der Hand ganz konventionell tun oder du nimmst eine Maschine. Einfach ist es mit einem Entsafter. Da hast du die Kartoffelmasse und den Saft extra. Es geht aber auch mit einer Reibe wie zum Beispiel bei der Kenwood dabei ist. Dann mußt du die Kartoffeln hinterher noch durch ein Tuch auswringen, das die Flüssigkeit aus den geriebenen Kartoffeln raus kommt. Sonst ist das Ganze zu naß und hält nicht.

Aus 750 ml (Hafer/Soja-) Milch einen dicken Grießbrei machen und zur Kartoffelmasse zufügen. Die Farbe der Milch bestimmt auch die Farbe der Klöße. Je mehr Milch, desto weißer und zarter werden die Klöße. Deshalb solltest du den Grießbrei nicht mit Wasser machen. Es sieht einfach nicht so schön aus.

In den Kloßteig kommen 3 TL Salz.  Den Grießbrei und 100 g Kartoffelmehl dazu geben und alles zu einem dicken Brei, der formbar ist verarbeiten. Der Teig ist aber nicht so fest, dass du die Klöße hinsetzen kannst. Die Beschreibung dicker Brei trifft es am Besten. Ist er zu fest, kannst du noch etwas vom Kartoffelwasser dazu geben. Ist er zu flüssig, dann koche noch etwas Grießbrei.  Mama nennt das nach Gefühl kochen. 🙂

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und 1 TL Salz pro Liter Wasser rein geben. Die Klöße formen und die Semmelwürfel in die Mitte geben. Dann das Ganze ins leicht kochende Wasser geben. Wenn das Wasser aufgekocht ist, mit der Wärme zurück gehen und bei leichter Hitze (6 von 9) ziehen lassen, bis die Klöße hoch kommen.

Guten Appetit mit leckeren Klösen!

PS: Das Rezept für die kandierten Maronen und Äpfel kommt auch noch.

Die Botschaft der Hirten an uns oder Begegnung mit Gott – das ultimative Weihnachtsgeschenk: keine Angst mehr haben

In jener Nacht hatten ein paar Hirten auf den Feldern vor dem Dorf ihr Lager aufgeschlagen, um ihre Schafe zu hüten. Plötzlich erschien ein Engel des Herrn in ihrer Mitte. Der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Die Hirten erschraken, aber der Engel beruhigte sie. »Habt keine Angst!«, sagte er. »Ich bringe eine gute Botschaft für alle Menschen!  Der Retter – ja, Christus, der Herr – ist heute Nacht in Bethlehem, der Stadt Davids, geboren worden!« (Lukas 2,8-11)

Die Hirten waren nicht auf der Suche nach Gott. Sie hatten sich mit ihrem Leben als Außenseiter der Gesellschaft abgefunden. Sie waren nicht im Dorf, sie waren auf dem Feld und schienen sich mit dem Leben arrangiert zu haben. Mitten in dieses Leben trat Gott durch einen seiner Boten. Doch das alleine war es nicht. Sie begegneten Gott und diese Begegnung traf ihr Herz. Ihre Sterblichkeit wurde ihnen bewusst, ihnen die scheinbar stark und unverletzlich waren. Und die Hirten erschraken, jetzt waren sie offen für die Botschaft, die ihnen gebracht wurde. Und so beginnt der Bote Gottes mit: Habt keine Angst oder Fürchtet euch nicht, wie Luther übersetzte.

Angst, Furcht ein Element unseres Lebens, was wir nicht mögen. Wir alle wollen stark sein und unverletzlich. Auch zweitausend Jahre später erschreckt es uns, wenn uns unsere Sterblichkeit bewusst wird.

Die Botschaft Gottes an uns Menschen geht weiter. Es kommt die Begründung, warum wir uns nicht fürchten müssen: Weil Jesus geboren wurde. Es wird als gute Botschaft bezeichnet. Warum? Weil dieser Jesus an unserer Stelle lebte und starb, deshalb müssen wir uns nicht fürchten.

Die Auswirkungen auf die  Hirten waren enorm. Sie erzählten ihre Begegnung mit Gott allen Menschen. Sie gingen nach Bethlehem hinein und blieben nicht weiter auf den Feld. Jetzt waren sie wirklich stark, stark in Gott!

Fürchte dich nicht, auch ich verkündige dir eine gute Nachricht! Jesus ist nicht nur geboren worden. Er lebt für dich!

Deshalb wünschen wir dir gesegnete Weihnachten mit dem ultimativen Weihnachtsgeschenk!

Fohe, gesegnete Weihnachten wünschen wir dir

Frohe Weihnachten!

Von dauß´vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr.

Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtleicht blitzen.

Und droben aus dem Himmelstor sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Und wie ich so strolcht durch den finsteren Tann, da rief´s mich mit heller Stimme an:

“Knecht  Ruprecht” rief es “alter Gesell´ hebe deine Beine und spute dich schnell.

Die Kerzen fangen zu brennen an, das Himmelstor ist aufgetan”.

Von Theodor Storm


Wir wünschen dir und deiner Familie frohe, gesegnete Weihnachten!

Wir wünschen dir eine schöne Zeit, mit Tannenduft, Plätzchen und Glühwein.

Weihnachtliche Grüße, bis ins neue Jahr

Claudia und Alex

Mein Weihnachtswunsch an die Pharmaindustrie

Mein Wunschzettel für Weihnachten: Keine Laktoseintoleranz mehr, denn dann könnte ich wieder Käsespatzen essen oder einen heißen Kakao trinken oder ….

So lange ich mich aber in die Reihe derer einreihe, denen es genau so geht, haben wir alle einen Wunsch gemeinsam: Wir wünschen uns einen erfüllbaren Wunsch von der Pharmaindustrie. Wir wünschen uns Medikamente, in denen keine Laktose drin ist. Es hat sich inzwischen eingebürgert, dass in den meisten Medikamenten Milchzucker, sprich Laktose, drin ist. Wer, wie ich, das aber nicht verträgt, hat ganz klar ein Problem. Dieser Tage kam die Erkenntnis: wirklich krank werden darf ich nicht.

Hallo Pharmaindustrie, bitte nehmt doch keine Laktose mehr in die Medikamente. Ich weiß nicht so genau, was der Grund ist, aber bitte stellt es einfach um. Danke!

Das Rezept für Entenbraten zu Weihnachten oder einfach nur weil es lecker ist und einfach geht, natürlich laktosefrei

Entenbraten geht eigentlich ganz einfach. Es gibt ein paar Grundregeln, wenn die beachtet werden, gelingt das Federvieh mühelos.

1. Ich kaufe immer die Ente beim Bauern. Die kostet zwar etwas mehr als im Supermarkt, dafür hat die Ente gute Ökowerte und ist nicht um die halbe Welt gereist. Zum anderen ist die Qualität der Bauernente meistens das mehr Geld wert.

2. Gut und regelmäßig mit Bratensoße begießen.

Doch hier der Reihe nach das ganze Rezept:

Die gekaufte Ente gut waschen und die restlichen Federkiele entfernen. Ich mache das immer mit einem kleinem Messer. Danach die Ente mit einer Mischung aus Salz und Pfeffer einreiben.

Zum Füllen zwei Ziebeln schälen und halbieren, ebenso zwei Äpfel und das Ganze in die Ente stopfen. Danach Rouladennadeln nehmen und die Ente damit zumachen. Wenn du keine Roulandennadeln hast, dann kannst du auch Nadel und Faden nehmen und zunähen.

Bringe Biskin in einem Bräter zum Erhitzen und brate die Ente darin von allen Seiten an. Achtung: geht schnell, bitte nicht verbrennen lassen. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Inzwischen nimm einen Viertelliter trockenen Sherry und 4 EL Honig und bereite damit eine Soße. Diese gießt du über die Ente drüber und schiebst den Bräter mit Deckeln in den Backofen. Nach 15 Minuten Backzeit die Temperatur auf 180 Grad reduzieren und den Deckel vom Bräter nehmen. Alle 10- 15 Minuten die Ente mit der Soße begießen. Achtung: Finger nicht verbrennen. Das Tier braucht in der Regel 1 – 1,5 Stunden, je nach Größe.

Hier ein Wert zur Orientierung: Eine Ente mit 2,5 kg braucht ungefähr 1,5 Stunden Backzeit.

Dann heißt es nur noch Ente portionieren und Soße in die Souciere gießen. Wer will, kann vorher vorsichtig etwas Fett abschöpfen.

Dazu am Besten frische Klöße und Rotkraut. Guten Appetit!

Dein Preis für dein Leben

Dieser Tage habe ich einen Freund getroffen, den ich lange nicht gesehen hatte. Wir unterhielten uns über das Leben, die Familie und die Arbeit. In dem Gespräch gab es einen Schwerpunkt: der berufliche Erfolg und die Familie und der Preis, den wir für unser Leben zahlen.

Die Frage, die Ikea in seiner Werbung immer wieder stellt ist deshalb eigentlich falsch. Ikea stellt die Frage: Wohnst du noch oder lebst du schon?

Egal wie ich mein Leben gestalte, ob selbst- oder fremdbestimmt, es ist meine Entscheidung. Ich weiß nicht, ob es am Alter liegt oder …, Wir wissen, dass wir unser Leben umgestalten sollten, trotzdem tun wir es nicht. Damit schaden wir uns selbst und unseren Familien.

Mit dieser Erkenntnis ist er nicht alleine. Viele Freunde und Kollegen leben ein ähnliches Leben. Der teuerste Preis, den sie dabei zahlen, ist ihre Gesundheit und damit irgendwann ihr Leben. Manchmal kommt es mir so vor, als ob wir mit dem Wissen uns zu ruinieren flirten. Es wirkt so, als würden wir zeigen wollen, wie stark wir sind und was wir alles können. Aber he, hallo, sowas ist dumm! Das Leben besteht aus anderen Dingen als einem tollen Job und dem Bankkonto dazu.

Mein Vorschlag für die Weihnachtstage. Nimm doch ein paar Nadeln vom Weihnachtsbaum und zerreibe sie zwischen deinen Fingern und dann versenke alle deine Sinne in diese Nadeln. Der Duft … spürst du die Nadeln zwischen deinen Fingern? Verfärben sie sich ganz leicht und harzt dein Baum …. ?

Warum bin ich Christ: meeting with jesus

http://www.meetingjesus.de/

Warum bin ich Christ: heute von Gina von meetingjesus.de

Letzte Woche habe ich einen kleinen und feinen Blog gefunden. Kurze Zeit später kam dann noch eine Mail von einer Freundin mit der Bemerkung: schau dir den Blog von meetingjesus doch mal an :-). Da musste ich schmunzeln, wie parallel wir doch gedacht hatten.

Im Grund kann ich zu Gina nicht mehr sagen, als du selbst lesen kannst. Gina schreibt von ihrem Leben mit Gott und sie tut es in einer offenen und klaren Sprache. Ihr Leben und ihre Gedanken lassen christlichen Glauben lebendig werden. Nicht die theoretischen Thesen und Abhandlungen machen Christen aus. Es sind die Kämpfe und Siege des Alltags, die mit Gott im Kreuz gewonnen werden. Es sind die Schwächen, die für einen Neuanfang sorgen und die uns und unserer Umwelt zeigen, dass Gott lebt.

Gina, du bist ein wunderbares Kind Gottes. Danke für deinen Blog! Bitte höre nicht auf von deinem Gott zu schreiben und wie er dich und dein Leben trägt und verändert. Du machst deinen Lesern Mut, es mit Gott zu wagen und du zeigst, wie schön es ist als Christ zu leben. Danke für meetingjesus.de

Geschenke, Weihnachtsgeschenke die Freude machen und nicht für Kopfschütteln sorgen

Weihnachtsgeschenke zu bekommen ist eine tolle Sache. Das beginnt schon beim Überreichen, wenn in den Augen des Schenkenden die Spannung sichtbar wird und das Geschenk Freude bereitet. Als nächstes kommt die Verpackung. Schönes buntes Papier, was glänzt und wunderbare Motive hat. Das Ganze meist noch mit schönen Schleifen und Bändern versehen. Erst wenn ich mich vorsichtig in das Papier hinein gearbeitet habe, dann sehe ich das Geschenk.

Das Ganze erinnert mich immer an meine Kindheit, als kein Band zerschnitten wurde, weil Nachschub nur über Geschenke aus dem Westen kam. Also wurde jedes Geschenkband aufgebunden und weiter verwendet. Ach bin ich um den Luxus froh, heute bei Bedarf die Schere nehmen zu können.

Geschenke sind etwas Interessantes. In der Regel werden sie aus Dankbarkeit, Freude oder einfach nur so geschenkt, aber immer weil es dem Schenkenden ein Bedürfnis ist. An ihnen lässt sich der Wert des Beschenkten aus Sicht des Schenkenden ablesen. Dabei entstehen witzige oder auch peinliche Situationen. Auch du hast es sicher schon erlebt, dass Geschenke (auf beiden Seiten) eher für Kopfschütteln gesorgt haben. Für mich war dies vor vielen Jahren schon der Anstoß über das Thema Geschenke näher nachzudenken.

Meistens sind es nicht die teuren und wertvollen Geschenke, die am meisten Freude bereiten, sondern liebevolle Kleinigkeiten: Der Liebesbrief meines Mannes oder eine besonders schön eingepackte Weihnachtskugel. Gutscheine sind nicht schlecht, doch ich mag sie immer noch nicht. Wenn ich nicht weiter weiß, dann frage ich bei Gott nach, ob er nicht eine Idee hat, worüber der andere sich freut. In der Regel ist das auch erfolgreich und die Geschenke bereiten Freude.

Meine Kurzfassung ist: Geschenke sollen dem Beschenkten Freude bereiten.

Ruhe ist heute draußen

Heute kommt der Blog mal von mir. Meine Schwester hat aufgrund ihres großen sabbatlichen Ruhebedürfnisses beschlossen, dass sie jetzt Skifahren geht und die Ruhe und Friedlichkeit im Schnee genießt. Ihren Mann nimmt sie auch mit, sodass mir die Aufgabe des Blogs zufällt 🙂 Sie lassen den geplanten Mittagsschlaf ausfallen und grinsen grad breit über beide Ohren aus Vorfreude auf die Fahrt.

Ich finde den Schnee genial. Ich könnte ihn einfach nur anschauen und mich über das Funkeln freuen. Wenn du auch so viel Schnee hast wie wir, dann raus mit dir! Ich kann dir nur empfehlen, einen Spaziergang oder eine kurze Skifahrt zu unternehmen. Das ist Ruhe pur und Spaß ist es außerdem!

Die stillen Frauen die sich kümmern

Gestern morgen hatte ich eine ganz liebe Freundin bei mir zum Frühstück. Sie ist eine von den Stillen im Land. Sie fällt nicht auf und keiner würde sich auf der Straße nach ihr umdrehen. Trotzdem möchte ich ihr, als Stellvertreterin für die vielen leisen Frauen im Land widmen:

Du bist ein wunderbarer Mensch. Deine Familie ist durch deine Fürsorge und dein Kümmern reich gesegnet. Ohne dich gäbe es mehr Leid, denn du trocknest die Tränen in dem du so bist wie du bist. Auch wenn du denkst, dass du nichts bewegst, so bist du es und die vielen anderen Frauen die dieses Land tragen.

Wir denken, dass es die lauten und tönenden sind. Doch lass dir gesagt sein, dies ist nicht richtig. Wenn es dich nicht gäbe, wäre unsere Welt arm. Es heißt, dass hinter jedem starken Mann eine starke Frau steht. Der Spruch ist falsch, besser ist folgende Version. Hinter jedem Mann steht eine starke Frau. Verstehe mich nicht falsch. Es ist keine Wertung des Mannes damit verbunden. Es geht um die vielen Dinge, die kein Mann merkt. Du sorgst für eine liebevolle und herzliche Atmosphäre, etwas was kein Geld der Welt erreichen kann. Du gibst mit deiner Unterstützung deinem Mann die Möglichkeit seinem Beruf nachzugehen.

Ich wünsche mir für dich, dass deine Familie dich auf Händen der Liebe trägt. Denn wie viel Liebe du ihnen gibt, sie können es nicht ermessen. Ich wünsche mir für dich, dass du die gleiche Fürsorge erfährst, die du von dir aus schenkst.

Ich bin froh, dass es viele Frauen wie dich gibt. Frauen die sie engagieren und einsetzen obwohl es viel zu wenig wahr genommen wird.