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Rodeln am Geißkopf , entspannend und schön

http://www.geisskopf.de/

Um es gleich vornweg zu nehmen. Die Fotos dazu gibt es im Fotoblog von Alex.

Eigentlich ist es ja gar nicht so weit von uns aus, eine gute Stunde fahren wir und sind mitten im Bayrischen Wald. Trotzdem hindert uns oft eine Mischung von Bequemlichkeit und Vernunft, doch zu arbeiten daran, die kurze Strecke zum reinen Vergnügen zurückzulegen.

Gestern war einer der wenigen Tage, in denen wir den Bayrischen Wald tatsächlich erreichten. Der Geißkopf war unser Ziel. Wir wollten rodeln gehen. Obwohl wir uns eigentlich dran gewöhnt haben sollten, ist die Autofahrt immer wieder spannend. Wie viel Schnee wird nun wirklich sein, das ist jedesmal aufs Neue die Frage.

Es war wunderbar viel. Es hatte am morgen frisch geschneit und so erwartete uns eine herrliche Winterlandschaft bei -4 Grad Celsius. Es war wie im Bilderbuch.

Die Fahrt mit dem Sessellift kostet pro Bergfahrt 3,5 € und dauert ungefährt 10 Minuten. Oben angekommen, beginnt 50 Meter entfernt bereits ein als Rodelbahn präparierter Waldweg. Die Rodelbahn ist in einem sehr guten Zustand und macht Freude zu fahren. Große Gefahren lauern nicht auf dem Weg, die Bahn ist gut einsehbar und breit. Wer keinen Rodel hat oder mitnehmen will, kann diese auch ausleihen.

Der Geißkopf selbst ist ein kleines feines Wintersportgebiet. Mit mehreren Loipen, Abfahrten unterschiedlicher Schwere und klar, Laufen ist auch möglich auf einer Vielzahl von Wegen.

Es war ein wunderbarer Tag. Ich bin froh, dass mein Mann mich unter den Arm geklemmt hat und wir weg waren.

Jochen Benzinger Uhren oder was ist dir wertvoll?

Uhren sind schon etwas Faszinierendes. Sie sind so klein und alles muss hochpräzise sein, damit die Uhr genau geht. Schon als Kind war ich vom Uhrenmuseum in Dresden begeistert. Im letzten Jahr waren wir in Glashütte und haben uns dort die Ausstellung angeschaut. Immer wieder bin ich begeistert. Das ist alles so winzig und wenn ich dann meine Finger sehe, frage ich mich wie DIE das wohl machen.

Neulich las ich einen Artikel über eine kleine Uhrenmanufaktur im Schwäbischen. Dort werden Uhren noch in Unikaten gefertigt und das spiegelt sich auch im Preis wieder. Ob die Uhren auch getragen werden? Wie auch immer, hier ist ein kleines und beeindruckendes Viedo dazu:

Letztes Jahr ging Mamas Uhr kaputt und sie wünschte sich eine Neue. Die Neue, die sie geschenkt bekam, war eine klassische Industriefertigung, nichts Besonderes. Keine Schnörkel, keine wirkliche Handarbeit, sondern irgendwo vom Band gefallen. Nein, nicht teuer… sondern eher Made in China, also günstig, richtig günstig. Trotzdem ist diese Uhr für Mama wertvoll. Sie ist so wertvoll in ihren Augen wie eine der Uhren von Jochen Benzinger.

Als ich diese Uhr neulich an ihrem Arm sah, musste ich an die Hand gearbeiteten Uhren von Jochen Benzinger denken und schmunzeln. Jedes Ding bekommt nur dadurch Wert, dass der, der es besitzt (will), ihm diesen Wert gibt. Weil Mamas Uhr für sie wertvoll ist, hat sie einen Wert bekommen. Weil es Sammler gibt, die bereit sind, ein Vermögen für die Arbeit von Jochen Benzinger zu bezahlen, bekommen seine Uhren einen Wert.

Dabei sind es nicht die Anderen, die etwas zu einem wertvollen Besitz machen, sondern immer nur wir selbst. Was ist dir so wertvoll, dass du es nicht eintauschen würdest?

Warum bin ich Christ: weil Jesus sich um mich kümmert

http://www.searchfind.ch/christ/christ.htm

Das Internet ist groß, es gibt so ohne Ende viel zu finden. Genau darin liegt auch die Schwierigkeit für mich. Heute bin ich wieder einmal im Netz unterwegs gewesen auf der Suche nach einem persönlichen Blog, der aus seinem Leben mit Jesus/ Gott schreibt. Leider bin ich bei diesem Suchen nicht gerade der geduldigste Mensch auf diesem Planeten. Wenn ich also eine halbe Stunde suche, dann ist das für mich schon extrem lange. Aber – Gott sein dank – ich bin fündig geworden.  Ich habe einen Blog gefunden, der es lohnt gelesen zu werden.

Warum bin ich Christ: von Martin aus der Schweiz, 65 Jahre alt auf http://www.searchfind.ch/

„Warum aber bin ich bei Jesus hängengeblieben, und habe nicht weiter gesucht? Ich habe in meinem Kopf an viele Dinge geglaubt, doch als ich anfing an Jesus zu glauben, war es das erste Mal, dass ich die Auswirkungen in meinem Leben sah. Jesus hat sich meiner schwierigsten Probleme angenommen, und mich von ihnen befreit, und kein anderer Glaube hat das getan. Das ist mein einzig wahres Argument für Jesus.

Wenn man sich überlegt, ist dieses Argument schwierig zu verstehen, und noch schwieriger zu beweisen, man muss es selber ERLEBEN. Genau um das geht es. Jeder, der ehrlich nach der Wahrheit sucht, wird irgendwann einmal auf die Bibel stoßen. Und wer dort ankommt, der wird die Liebe Jesu spüren. Er wird merken, dass sich etwas in seinem Leben verändert hat, und dies muss der Beweis sein. Jesus löst das Problem dort, wo keine Messung oder Wissenschaft der Welt hingelangt oder sich auskennt, nämlich in uns selbst. Gott hat uns so konstruiert, dass wir mit ihm eine Beziehung haben können. Doch er hat uns freie Wahl gelassen. Warum hat er das getan? Weil es ohne freien Willen auch keine Liebe gibt. Und deshalb gibt es Kriege, Elend und Gefangenschaften der Seelen auf der Erde. Weil sich die Menschen dafür entschieden haben.“

Ein neues Jahr hat begonnen, mit einem Moment der Ruhe oder das obligatorische Wort zum neuen Jahr

Als heute morgen um 6.30 Uhr der Wecker klingelte, war es nicht das, was wir wollten. Unser Bett war  schön, warm und gemütlich. Als ich es endlich auch ins Bad geschafft hatte und so in die Siedlung schaute, wurde ich mehr als entschädigt.

Von Trubel und Geschäftigkeit war nichts zu spüren. Über allem lag eine wunderbare und stille Ruhe. Es war nicht einfach still, weil keiner unterwegs war. Es war eine feierliche Ruhe, so eine besondere Ruhe, eine Ruhe, die weiß dass sie die Vorbereitung auf etwas anderes ist. Und sie hat recht. Es ist der Beginn eines neues Jahres und mit nichts anderem ist es würdig, etwas Neues zu beginnen wie mit einer Zeit der Ruhe.

Nicht nur bei Veranstaltungen ist es so, dass es am Beginn einen Moment der Ruhe gibt. Als vor vielen Jahren die Erde geschaffen wurde, war es bereits genau so. Das Erste, was die Menschen erlebten, war ein Tag der Ruhe. Es war der Moment der Vorbereitung auf etwas, was folgen sollte. Die Menschen sollten die Erde bebauen und bewahren. Sie würden in die Verantwortung genommen zum Wohle der Erde.

Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ein neues Jahr beginnt und wir werden in die Verantwortung genommen für unsere Familien und für unser Land. An uns wird es liegen, ob es ein gutes Jahr wird, an dir und an mir. Wie werden wir unsere Zeit und Energie einsetzen?

Wir wünschen dir Weisheit und Kraft für dieses neue Jahr. Wir wünschen dir viel Freude und das Erlebnis, Gott zu begegnen.

Silvester und was ist der Sinn dahinter?

In den Medien ist bereit seit gut 3 Wochen Jahresende. Überall gibt es Rückblicke in das vergangene Jahr. Dabei werden wir in Selektionen an die negative Highlights des Jahres erinnert. Waren wir doch froh, diese schon wieder vergessen zu haben.

Im persönlichen Leben ist es oft ähnlich. Wir werden zu Jahresrückblicken aufgefordert, sollen unser Jahr noch einmal Revue passieren lassen und daraus Lehren und Konsequenzen ziehen. Wenn das neue Jahr dann 2-3 Wochen alt ist, relativieren sich die Erwartungen an sich selbst in der Regel von alleine.

Wozu gibt es dann Silvester überhaupt? Eigentlich ist es doch eine willkürliche Datumsgrenze, genauso gut könnte auch zu jeder Zeit im Jahr ein neues Jahr beginnen. Ist es doch nichts anderes als eine Aneinanderreihung von Tagen. Vielleicht ist das wichtige zu Silvester eine Party zu machen. Frei nach dem Prinzip, dann bin ich das alte Jahr endlich los. Früher war es für manche Menschen wichtig, zum Beginn des neuen Jahres die Geister zu vertreiben. Als würde diese etwas Krach verschrecken. Noch dazu wo die meisten „Geister“ eher eine interne Angelegenheit sind.

Für uns ist Silvester eher wie ein Hausputz. Nur wenn wir das Alte verabschieden, hat das neue Jahr Platz zur Entfaltung. Für uns ist Silvester also als erstes ein Verabschieden, ein Aufräumen und Loslassen. Dazu gehört die Erinnerung an das viele Schöne, was wir erlebt haben. Gott hatte in diesem Jahr wieder viel Arbeit mit und an uns. Er hat uns geschützt, vor Unfall und Krankheit bewahrt. Er hat unsere Arbeit erfolgreich sein lassen, also gesegnet.

Deshalb ist Silvester tatsächlich eine Zeit zum Feiern. Viel Spaß dabei!

Das leckere Maronen- Apfel- Rezept zu Gans, Ente oder Braten

Eigentlich geht eine Maronen- Apfel- Beilage ganz einfach. Das Rezept ist eine Eigenkreation, welche wir dieses Weihnachten zusammen mit der  Gans getestet und für gut befunden haben.

Hier das Rezept für 4 Personen:

4 säuerliche Äpfel, halbieren und ausputzen

1 Tüte fertige Maronen, meistens aus Frankreich

Etwas Margarine

3 EL (Rohr-) Zucker

Den Zucker und in eine Pfanne geben, schmelzen lassen, das Fett dazu geben, miteinander mischen und die Maronen dazu geben. Wenn die Maronen den geschmolzenen  Zucker aufgenommen haben, die Äpfel dazu geben und alles auf kleiner Hitze ziehen lassen. Ich hatte die Maronen- Äpfel eine halbe Stunde bei Stufe 4 (von 9) auf dem Herd stehen. Dadurch entsteht eine wunderbare, sehr gut schmeckende Soße und weder Äpfel noch Maronen zerkochen.

Einfach lecker, einfach gehts noch zusätzlich. Sogar mein Mann, der keine Maronen mag, findet diese Beilage lecker. Ich würde diese Maronen-Apfel-Beilage zu Gans, Ente, Reh, Hirsch oder einem kräftigen Rinderbraten empfehlen.

Guten Appetit!

Hier der Link für die Klöße dazu und hier das Rezept für den Gänsebraten.

drei Geheimnisse machen einen Urlaub zu Hause möglich, hier das Rezept zum Nachmachen

Urlaub zu Hause ist eine Herausforderung für alle Beteiligten. Urlaub zu Hause geht nicht, sagt meine Mama. Urlaub zu Hause ist langweilig, sagt meine kleine Schwester.

Nun, wir haben es trotzdem getan und machen Urlaub zu Hause. Eines stimmt auf jeden Fall, Urlaub zu Hause ist eine echte Herausforderung. Ich glaube, dass es drei Geheimnisse gibt, die einen Urlaub zu Hause möglich machen. Hier das Rezept dazu:

Geheimnis 1. Disziplin: Es liegt an der eigenen Disziplin, ob ich den Alltag in den Urlaub hole oder ob ich Post und Alltag ignoriere. Zu Disziplin gehört auch eine klare Planung. Jeder Tag sollte unter einem Motto stehen und dann auch genau so gelebt werden. Mit anderen Worten: heute gehen wir shoppen oder Ski fahren oder, oder, …

Geheimnis 2. Entspannung: Meine Erfahrung ist, dass Punkt 1 nicht immer gelingt und dann ist Punkt 2 Entspannung lebensnotwendig. Läuft der Urlaub zu Hause nicht so wie deine Vorstellung ist, lohnt es sich gelegentlich, auch die eigene Vorstellung über Bord zu werfen und festzustellen, dass der Urlaub trotzdem ein Urlaub ist. Entspannung fängt im Kopf an.

Geheimnis 3. das Maß der Dinge:  Zumindest bei uns gibt es ein Phänomen, was unser Leben begleitet. Es gibt immer mehr Möglichkeiten als Zeit vorhanden ist. Die große Kunst ist es also, mit weniger zufrieden zu sein. Schlicht, weil nicht alles in den Tag hinein passt.

In dem Sinn, wünschen wir dir/euch einen schönen und erholsamen Urlaub – auch zu Hause.

Hausärzte, die ambulante medizinische Versorgung und das Leben in all seinen Tücken

http://www.aerztezeitung….taeuschung.html

Bereits am 22.12., also kurz vor Weihnachten, trafen sich die Bayrischen Hausärzte zur Krisensitzung in Nürnberg. Die Hausärzte wollten einen Ausstieg aus der bisherigen Form der ambulanten Versorgung diskutieren und entscheiden. Ins Rollen gebracht wurde alles vom Vorsitzenden des Bayrischen Hausärzteverbandes Wolfgang Hoppenthaller. Lange war diese Sitzung vorbereitet worden. Am Ende war jedes Argument genannt, die Für und Wieder abgewogen und die Abstimmung stand an. 7000 organisierte Hausärzte hat Bayern, davon stimmten 2751 für den Vorschlag ihres Verbandsvorsitzenden, also knapp 40%. Sein Ziel von 60% verfehlte er damit deutlich. Als Konsequenz trat Dr. Hoppenthaller von all seinen Ämtern zurück. Folgendes Zitat aus seiner Rede nimmt das Ergebnis schon vorweg: „Ich habe Angst, die Angst vor dem Unbekannten könnte Sie lähmen und mutlos machen.“

So war es die Angst vor neuen Wegen, die am Ende für das Bekannte stimmte, egal wieviel gegenseitiges verbales „Mutmachen“ vorher war.

Viel hat Wolfgang Hoppenthaller in den letzten Jahren ausgehalten. Er war kein bequemer Funktionär. Er hat Stimmung gemacht und Position vertreten, ob diese immer richtig waren, sei dahin gestellt. Irgendjemand sagte mal: „Wer nicht bereit zur Veränderung des Status Quo ist, ist eigentlich schon tot.“ Vielleicht ist das das Problem unseres Gesundheitswesens. Jeder weiß, dass die Zeit überreif ist für Veränderungen. Doch wer geht schon gerne einen Weg, an dem nicht klar ist, wie er ausgeht. Dabei ist das an sich schon ein menschliches Paradoxon. Unser Leben ist ein Leben der Veränderung und ein Großteil dessen ist nicht von uns selbst steuerbar. Warum nur haben wir dann soviel Angst davor, gesellschaftliche Veränderungen in Gang zu setzen?

Ich zolle Wolfgang Hoppenthaller großen Respekt für seinen Mut, unbequem sein zu wollen um eine Veränderung des bestehenden Gesundheitssystems durchzusetzen.

Warum bin ich Christ: Weil ich ein Planetshaker sein will

http://www.planetshaker.d…m-planetshaker/

Warum bin ich Christ?: Heute von Rob, um die 25 und seinen Blog: www.planetshaker.de

Ich glaube, Rob war der erste christliche Blogger, der mir bewusst über die Füße lief. Damals habe ich seinen Blog abonniert und seitdem lese ich, wann immer er einen neuen Blog veröffentlicht.

Rob ist Medieninformatiker und Christ. Mir gefallen seine Beiträge, die er schreibt. Mir gefällt seine Anschauung als Christ in der Welt zu leben. Be a Planetshaker ist ein Anspruch, dem man sich nur stellt, wenn man ihn auch selbst erfüllen will. Und er hat recht, als Christ geschieht das eigentlich ganz zwangsläufig. Christen sind Nachfolger von Jesus und wollen seinem Leben auf dieser Erde nacheifern. Dabei kommt immer irgendwann der Punkt, an dem sie erkennen, dass dazu Hilfe nötig ist. Von Jesus wird berichtet, dass er in ganz enger Verbindung zu seinem Vater lebte. Von ihm bekam er die Vorschläge zur Tagesgestaltung, mit ihm diskutierte er die Fallen des Tages und wie er leben sollte. Nur dadurch war das Leben Jesus auf der Erde erfolgreich. Nur durch diese Verbindung zum Himmel (außerhalb der Erde), wurde er ein erfolgreicher Planetshaker und nur auf diesem Weg können wir es auch sein.

Ach und weil Weihnachten ist, möchte ich auf den Weihnachtsblog von Rob verweisen. Er sagt, dass die Geschichte stimmt. Mit dem Wissen, macht sie noch mehr Freude zu lesen: viel Spaß!