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Frauen und die Sache mit dem Alter oder warum frau nicht alles anziehen sollte was es gibt

Es war einmal vor langer, langer Zeit,….. als ich noch jung war. Damals lästerte ich über die Frauen, in deren Alter ich nun bin und dass diese doch bitte auch einen Kleidungsstil altersentsprechend tragen sollten.

Ich weiß nicht mehr, was es genau war. Nur dass ich es komisch fand, dass Frauen, die (damals) meine Mutter hätten sein können, versuchten, die gleichen Sachen zu tragen wie ihre Töchter. Was irgendwie nicht passend wirkte.

Nun bin ich selbst in dem Alter und habe mich jetzt schon zwei Mal dabei ertappt, als ich etwas kaufen wollte, was genau zu dieser Beschreibung passt. Nun stehe ich in der Predullie, dass ich noch nicht genau weiß, wie ich das in Zukunft lösen werde. Über einen Nichtkauf ärgere ich mich noch jetzt, obwohl schon einige Monate vergangen sind.

Denn auch wenn es heißt: frau ist so alt, wie sie sich fühlt, so gibt es doch Dinge, die frau nicht unbedingt tun sollte, es sei denn, sie will sich selbst der Lächerlichkeit preisgeben.

Nun einen Vorteil muss es ja haben tatsächlich jung zu sein, wenn schon die Lebenserfahrung fehlt. Mit anderen Worten: lieber behalte ich meine Lebenserfahrung und verzichte auf die Klamotte, als die Zeit noch einmal zurückzudrehen auf 20 Jahre. Vielleicht hilft das ja als Trost.

Rezept für Rinderbraten: schnell, einfach und laktosefrei – einmal anders

Rinderbraten ist DER Braten schlechthin. Es geht einfach und schnell und schmeckt immer. Weil es aber mit den Jahren langweilig wird, wenn es immer gleich schmeckt, darum habe ich mal was anderes ausprobiert.

Ich hatte 1,5 kg Schulter zur Verfügung. Diese habe ich in Biskin angebraten und dann in folgender Weise gewürzt –

Hier das Rezept:

250 ml Portwein

3 Fingerspitzen Szechuanpfeffer

2 Fingerspitzen gemahlener Kreuzkümmel

3 Nelken

2 Lorbeerblätter

5 getrocknete Tomaten

2 mittelgroße, halbierte Möhren

1 halbierte Zwiebel

1 Stück Sellerie

500 ml Wasser

Das Ganze bei 160 Grad eine Stunde garen.

Mama mag es, wenn das ganze Gemüse passiert wird und in der Soße ist. Die Soße danach nach eigenem Gusto salzen und abschmecken und evtl. noch Wasser zufügen.

Guten Appetit mit dem Rinderbraten.

Christen sind nicht unfehlbar – komisch aber auch – eine Anleitung zum Blog lesen, aber nicht nur

Es gibt zwei Möglichkeiten einen Blog zu befüllen. Entweder ist es eine allgemeine Beschreibung über andere Veröffentlichungen, Literatur, Lebensweisheiten oder Inhalt der Bibel oder es ist eine Mitnehmen in ein persönliches Leben. Aus eigenem Erleben weiß ich, dass letzteres nicht immer einfach ist. Geht es um die Werbung für die Nachfolge Jesu, gilt auch heute noch die Aufforderung des persönlichen Zeugnisses.  Die Menschen haben sich in den letzten 2000 Jahren nicht verändert. Selten bringen theoretische Erklärungsmodelle über Gott einen Menschen dazu, sein Herz für ihn zu öffnen.

Menschen, die in Blogs über sich selbst und ihren Glauben schreiben, sind nicht unfehlbar. Sie haben unterschiedliche Meinungen und Überzeugungen. Sie sehen und erleben die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven und beurteilen die Welt aus ihrem Erleben heraus. Dazu gehört auch unsere Glaubenssicht. Sie ist unterschiedlich und das ist die Herausforderung, für Christen, aber nicht nur für sie.

Hier eine kleine Anleitung für beide Gruppen:

1. für die Christen:

Christsein heißt, dass Jesus die Mitte deines Lebens ist: der zentrale Punkt. Mit seinen Augen sollen Christen die Welt sehen und nicht mit ihrem eingeschränkten Blickwinkel. Christsein heißt, den anderen anzunehmen, auch mit seiner Welt und Glaubenssicht. Er wurde von Gott als eigenständiges Wesen geschafffen und Gott liebt ihn, so wie dich. Deshalb kritisiere nicht mit deinen Augen. Wenn der andere genau so offen ist wie du und mit Jesus Augen durch die Welt geht, dann wird er so wachsen wie du. Gib ihm die Zeit und halte dich nicht für unfehlbar, denn wir sind es alle nicht.

2. für die Nicht-Christen:

Wir alle, die wir auf dieser Erde leben, sind in einem gleich, wir sind nicht unfehlbar. Deshalb hat Gott uns einen Mund und zwei Ohren geschenkt, die in einem Gehirn zusammen laufen. Mit den beiden Ohren sollen wir doppelt so viel hören, wie mit einem Mund reden. Beides soll in unserem Gehirn zusammen verarbeitet werden und eine Einheit sein. Eine Einheit in unserem Denken und Handeln.

Wenn du etwas liest, was du nicht verstehst, dann frage bitte. Wenn du etwas anders siehst, dann versuche nicht gleich deine Meinung durchzudrücken. Nimm dein Gegenüber an so wie er ist. Eheberater sagen, dass es nicht die Aufgabe des einen ist den anderen zu ändern, sondern sich selbst. Ich glaube, der Satz gilt nicht nur für Ehepaare.

Bretter zum Nachdenken und Schmunzeln gefunden bei Ikea

Wie berichtet, haben wir über Weihnachten im Keller aufgeräumt. Dank des wunderbaren Designs von Ivar aus dem Hause Ikea sieht jetzt alles ganz klasse aus. Dabei fehlten uns am Ende noch drei Bretter, die wir gestern abend noch bei Ikea holen wollten.

Hier beginnt die Geschichte. Es war schon 19 Uhr durch, als wir uns endlich auf den Weg nach Hause machten. Meine Motivation zu Ikea zu fahren, war gleich null. Weil es aber doch auf dem Weg liegt, haben wir halt doch gehalten um in den Regalreihen nach Ivar zu suchen. Dort war allerdings gähnende Leere.

Also ab an den Infostand und nachgefragt. Ein zu leichter Ironie, gepaart mit Erheiterung, neigender junger Mann sagte uns nur: empty – alle. Im Laufe des Gespräches stellte sich die Information des bestellten Nachschubes ein. Mit anderen Worten, noch einmal zu Ikea fahren. Er meinte aber noch, wir sollen zum Kundencenter gehen. Von dort aus könnten wir uns benachrichtigen lassen. Gesagt, getan.

Am Kundencenter angekommen, nahm die Mitarbeiterin unsere Handynummer ins System auf. Währenddessen schweifte unser Blick umher und entdeckte etwas, das aussah wie unsere Bretter. Eine Nachfrage brachte das gewünschte Ergebnis. Die vier Bretter waren gerade vor uns abgegeben worden. Es waren genug Bretter für uns. Die Bretter hatten keine Schäden oder Macken.

Wären wir 5 Minuten früher oder später gekommen, hätte es keine Bretter gegeben. Wir waren genau zum richtigen Zeitpunkt im Kundencenter. Wir waren begeistert und zogen dankbar gen Heimat.

Warum bin ich Christ: Weil Gott hilft – meistens aber nicht so, wie wir das wollen :)

Warum bin ich Christ: heute von Ela aus Coburg, 27 Jahre

Gott hat mich in meinem ganzen Leben begleitet, wenn ich heute zurückdenke. Ich kann seine Führung wie einen roten Faden durch mein Leben verfolgen. Ich verdanke ihm mehrfach, dass ich heute überhaupt noch lebe, aber das ist eine andere Geschichte.

Es sind die kleinen Dinge, in denen ich Gottes Handeln für mich am meisten spüre, nicht die großen, aufregenden – Gott war schließlich auch im Säuseln und nicht im Sturm (1.Könige 19,11,12). Gott hat mich behütet und bewahrt, vor allem dann, wenn ich es nicht gemerkt habe, sondern dachte, das geht niemals gut.

Das neue Jahr begann und mit ihm begannen die Schwierigkeiten mit meinem Auto. Nachdem es drei Monate in der Kälte gestanden hat, war es der Meinung, dass es nun auch keine Lust mehr hat, zu arbeiten.

Am Donnerstag letzte Woche ging während der Fahrt einfach der Motor aus und es sprang nicht wieder an. Ich bekam ziemliche Panik, weil ich auf der Zubringerstraße für die Autobahn stand und sich nichts bewegte. Nach mehrmaligem Versuch zu starten, gab ich es auf und schickte ein Stoßgebet zum Himmel und nach drei Minuten sprang das Auto an. Ich fuhr zu einer Werkstatt, welche mir sagte, dass kein Defekt zu finden ist.

Am nächsten Tag früh, als ich zur Arbeit fahren wollte, sprang das Auto gar nicht mehr an, sondern ließ nur beängstigend rote Lampen aufleuchten. Die Batterie war leer und ich noch verzweifelter als am Tag zuvor, weil die Arbeit wartete und ich mir kein kaputtes Auto leisten konnte. Wieder betete ich und rief dann die Versicherung an, damit sie mich abschleppen oder einfach nur helfen. Nach einer halben Stunde war jemand da und leistete Starthilfe. Ich fuhr wieder zur Werkstatt und ließ eine neue Batterie einbauen. Die alte war total leer, so dass sie mein Auto in die Werkstatt schieben mussten. Ein köstliches Bild!

Was war ich erleichtert, dass es „nur“ die Batterie war.

Danke Gott, dass du uns so liebhast und uns in den alltäglichen Dingen und Ängsten begleitest!

Und wie viel Zeit verschenkst du?

http://www.pro-medienmaga…l&news[id]=3529

Nach einer Veröffentlichung bei pro schauten wir Deutschen wieder einmal eine Rekordzeit in die Glotze. Es waren im Durchschnitt 223 Minuten pro Tag im letzten Jahr. Das macht übersetzt über 3,5 Stunden pro Tag, die wir vor der Glotze verbringen.

Da ist die Begründung: ich schaue nur Nachrichten wohl etwas zu kurz gegriffen.

Hier ein paar Vorschläge für Beschäftigungen, die an dieser Stelle stehen könnten:

– miteinander kochen, spazieren gehen oder ein Brettspiel spielen

– ein Buch lesen, was ich schon immer mal tun wollte

– ins Kino gehen oder Musik hören

– ein Gespräch führen

– Sport machen

– Freunde einladen oder besuchen (geht auch spontan)

– einfach mal früher ins Bett gehen (was für mich persönlich ein Favorit ist)

– oder, oder, oder => viel Spaß damit

Was ist Gebet Teil III oder auf der Suche nach Ruhe

Mein Mann und ich haben einen großen Schreibtisch, den wir uns teilen. Er sitzt auf der einen Seite und ich ihm gegenüber auf der anderen. Für Fremde mag das etwas erheiternd aussehen. Ein Riesenschreibtisch, voll mit Computern, Telefonen, Papier und allem was sonst noch dazu gehört. Mein Wunsch an unsere Weihnachtsferien war, dass unser Schreibtisch deshalb etwas leerer wird. Diesem Wunsch sind wir Beide auch nachgekommen. stöhn, lach… je nachdem wie mann/frau das sieht.

Im Rahmen dieses Aufräumens hat mein Alex mir ein kleines Gedicht an meinen Monitor gehangen. Weil es aber so gut ist, möchte ich es an dich weiter geben.

Ich, der Herr, bin dein Gott

Ich stehe ganz auf deiner Seite. Ich ergreife für dich Partei.

Ich will nicht, dass du verzagst und ängstlich bist.

Ich will das Beste für dich, dass dein Leben Sinn hat und Überfluss.

Ich will, dass du mit deinem Leben ans Ziel kommst und nicht verlierst.

Darum habe ich Jesus Christus geschickt um die Brücke zu sein zu mir.

Denn: Ich liebe dich.

Darum: Liebe du auch mich und sprich mit mir.

Benütze meinen Namen um mich zu rufen und mit mir zu reden.

Halte Verbindung mit mir, denn ich gab dir dein Leben und will dir Ruhe geben.

Deshalb rufe mich an in Not und Freude, bei Tag und Nacht.

Denn niemand anders ist immer bei dir, wann und wo du auch sein magst.

Und vergiss nie, ich liebe dich, egal was geschieht.

Marmelade mit Agar Agar, Vorteile und Nachteile

Jetzt irgendwann hatten wir etwas Obst übrig und stellten uns die Frage, was damit tun. Also ab in den Thermomix, schreddern und Marmelade machen. Gesagt getan, als ich dann aber auf der Suche nach Gelierzucker war, stellte ich eine Nullmenge fest. Was also am Sonntag Nachmittag tun?

Ich kramte im meinem Kopf und erinnerte mich an Agar Agar. Ich hatte noch einen Rest zu Hause. Im Internet las ich, dass auf ein Kilogramm „Flüssigkeit“ zwei TL davon kommen. Für den Geschmack noch etwas Rohrzucker und Zitrone zugefügt und fertig.

Ich muss gestehen, dass ich schon etwas skeptisch war, ob das so tut. Und siehe da, als die Marmelade kalt war, war sie auch fest und ich erfreut.

Das Manko kam etwas später. Die kurze Haltbarkeit von Marmelade mit Agar Agar hat uns beide erstaunt. So hatten wir zwar Marmelade, allerdings hat sie sich nicht so lange gehalten wie sie hätte sollen.

Nun habe ich wieder Gelierzucker im Haus und das Projekt Agar Agar erst einmal für gescheitert erklärt.

Heilige drei Könige oder Jesus ist König und Astrologen, Zauberer, Magier beten ihn an – Macht das Sinn?

In Bayern haben wir heute Feiertag, den Tag der heiligen drei Könige.  Diese wunderbare Sache verdanken wir einem Bericht in der Bibel über die Geburt Jesus. Dort (Matthäus 2, 1-12) heißt es, dass Magier einem Stern folgen um den geborenen König zu ehren.

Für uns heute klingt das schräg. Viele haben darüber geforscht und versucht, die Geschichte mit Erklärungen zu bestimmten Sternenkonstellationen zu beweisen. Doch das ist nicht der Kern. Die Männer finde ich viel spannender. Sie sind nicht irgendwelche Leute, sondern waren in ihrem Heimatland mächtig und vermögend. Es heißt, dass sie königliche Astrologen waren. Heute würde man diese vielleicht Minister nennen. Diese Astrologen machen sich auf den Weg und reisen hunderte, vielleicht tausend Kilometer und das nur um einen Säugling zu treffen. Macht das Sinn, frage ich dich?

Dazu kommt eine weitere Erschwernis. Die Astrologen waren keine Juden und der Glaube an das Kommen des Messias war nicht ihrer. Trotzdem kamen sie, um ihn anzubeten. Aus dem Fortgang der Geschichte wissen wir, dass die meisten Juden von der Geburt Jesus wissen konnten und doch nicht hingingen das Kind zu sehen, geschweige denn zu ehren und anzubeten.

Seit Jesus geboren wurde, fordert er Menschen zur Entscheidung heraus. Nicht erst als Erwachsener, sondern bereits als Säugling. Menschen, von denen wir es nicht erwarten würden, bekannten sich zu ihm und Andere verwehrten sich.

Wie würden wir uns entscheiden, wenn wir eingeladen würden diesen Jesus zu ehren? Fällt es uns leicht, vom Kind in der Krippe zu singen, weil wir dabei die Ehre ignorieren?  Oder wären wir bereit uns auf den Weg zu machen? Die Astrologen kamen und fanden, auch wenn ihre Vorstellung sicher eine andere war. Sie ehrten das Kind Jesus als König, obwohl es in einer „Krippe“ lag und nicht in einem Palast.

Und du, wie entscheidest du dich?

Aufräumen, Zeitmanagement und das Leben im Allgemeinen oder eine philosophische Betrachtung über den Untergang

Stöhn, das war ihr letztes Wort…. aber wenigstens ist jetzt aufgeräumt.

Am Morgen sagte ich noch zu Alex, das kann nicht schlimm sein, nur etwas Aufräumen. Nicht schlimm, das stimmt vielleicht schon. Nur das mit der Zeitkalkulation habe ich anscheinend immer noch nicht gelernt.

Warum ist das nur so? Es gibt Aufgaben, die erledigt werden wollen, doch irgendwie geht das nicht so schnell, wie du das gerne möchtest. Es gibt Schwierigkeiten, die zu lösen sind und vielleicht ist noch Unterstützung von jemandem anders wichtig.

So vergeht die Zeit und am Ende war es keine Stunde, sondern ein halber oder ganzer Tag. Fragt man dann jemanden anders, kommen lauter gute Sprüche: weniger ist mehr, du musst mehr delegieren, du machst du viel – sag halt nein, du bist zu langsam,… ect. Ach, und die Sache mit den Prioritäten gibt es auch noch… lach

Kennst du das auch? Auch wenn in diesen Sprüchen Wahrheit steckt, so organisieren sie mein Leben nicht wirklich. Das können nur wir selbst.

Genug der philosophischen Gedanken. Ich gehe jetzt in die Planung für die nächsten Tage.