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Warum bin ich Christ: Christus hat uns doch befreit

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Warum bin ich Christ: heute von Bruder Yun aus Deutschland, 52 Jahre

Es gibt jemanden, den ich sehr bewundere, obwohl ich ihn nicht persönlich kenne: Bruder Yun. Eigentlich kommt er aus China. Er hat als Jugendlicher eine Beziehung zu Jesus begonnen. Seitdem war er bereit, als Gottes Bote zu den Menschen zu gehen. Erst tat er das unter unvorstellbaren Bedingungen in China und seit einigen Jahren an allen Ecken der Welt. Über sein Leben in China gibt es ein Buch mit dem Titel Heavenly Man.

Nun hat er ein neues Buch rausgebracht. „Christus hat uns doch befreit“ Diese Buch ist ein Aufruf an uns Christen, sich zu entscheiden und diese Entscheidung sichtbar zu machen. Bruder Yun findet dabei eindringliche Worte. Eine Passage ist mir dabei in lebhafter Erinnerung geblieben.

Als Jesus Martha erklärte, er sei gekommen, um Lazarus von den Toten aufzuerwecken, griff Martha auf ihr theologisches Wissen zurück und meinte: “Ich weiß wohl, dass er auferstehen wird – bei der Auferstehung am jüngsten Tage”  (Joh.11,24). Diese Haltung ist ein hervorstehendes Merkmal der Christen, die Jesus nur aus einer theologischen Perspektive kennen. Sie wissen, dass Gott in der Vergangenheit an der Menschheit gewirkt hat und auch in der Zukunft alles in Ordnung bringen wird. Aber sie kennen Jesus nicht im Hier und Jetzt. Jesus ist für sie eine Figur der Geschichte und der Zukunft, aber er spielt in ihrer Gegenwart, in ihrem Alltag, keine Rolle. (Seite 78)

Bist du Christ und auf der Suche nach mehr für dein Leben, dann empfehle ich dir, das Buch zu lesen.

Pakete oder Steine abgeben an …. wer will sie haben?

Am Freitag ging es um die Pakete, die wir uns unserem Leben mit uns rumschleppen. Hast du schon mal versucht diese abzugeben? Spontan fallen mir da nur die Psychotherapeuten ein. Doch auch die wollen deine und meine Pakete nicht haben. Haben sie doch ihre eigenen zu tragen.

Wen können wir also unsere Pakete geben? Beim Schreiben des Blogs viel mir eine Geschichte ein, die ich vor Jahren einmal hörte. Sie handelte von einem Mann, der Steine in einem Wagen mit sich zog. Es war ein langer Weg und immer wieder einmal wurde er auf seinem Weg angehalten und dann kam noch ein Stein dazu. Manchmal war es ein kleiner und manchmal ein größerer Stein. So wurde der Wagen immer schwerer. Wenn er einen seiner Steine versucht los zu werden, gelang es nicht. Er legte ihn an den Straßenrand und sofort war ein Mensch da und forderte ihn auf seinen Stein wieder mit zu nehmen. Irgendwann brach der Mann mit seinem Wagen am Hang zusammen.

Da kam ihm ein Mann entgegen und sagte: Komm, gib mir deine Steine. Du sollst sie nicht ziehen. Ich nehme dir die Steine ab. Unser Mann war erstaunt und fragte: Warum? Als Antwort bekam er: Ich will, dass du dein Leben trägst und nicht das der anderen Menschen. Gib mir alles, egal ob es Schuld, Versagen, Kummer, Schmerzen, Bitterkeit ist.

Gib mir dein Leben. Du sollst fröhlich deines Weges gehen, damit du das Ziel erreichen kannst. Das schaffst du nicht mit dem vollen Wagen. Unser Mann ließ sich darauf ein und zog fröhlich seinen Weg, bis er das Ziel erreichte.

Jeder von uns braucht diesen Mann, der die Steine des Lebens abnimmt.  Mit Jesus werden wir das Ziel erreichen. Viel Spaß beim Ausräumen!

Ruhe emotional erleben

An meine gepackten Koffer von gestern möchte ich hier noch einmal anknüpfen. Besagte Freundin von gestern erzählte von einem Krankenbesuch.

Diese Frau X schleppt in ihrem Leben jede Menge Gepäck mit sich herum. Mit der Zeit wurde es immer mehr. Irgendwann war nicht nur ein Koffer voll. Es wurd so viel, dass ihr Körper rebellierte, die weiße Fahne hisste und danach zusammenbrach.

Mit diesem Schicksal ist Frau X nicht alleine. Immer mehr Deutsche gehen den gleichen Weg wie sie. Dabei betrifft das alle Schichten und Berufsgruppen der Gesellschaft. Es stimmt auch nicht, dass es immer nur die Anderen betrifft.

Ich weiß nicht, warum wir uns so viel drauf laden. Denn im Kopf wissen wir das mit der Ruhe, Pause machen und so alle sehr wohl. So aufgeklärt wie wir sind, sollten wir eigentlich die gesündesten Menschen der Welt sein. Ein Blick in die Realität zeigt leider etwas anderes.

Ich glaube wir sollten uns mal auf die Suche nach Ruhe machen um Ruhe zu erfühlen, emotional zu fühlen. Wenn uns das gelingt, dann hege ich die Hoffnung, dass wir diesen Zustand nie wieder eintauschen wollen.

Und was hast du im Koffer dabei? Oder: Räum doch mal auf

Als ich gestern meinen Koffer aus dem Keller holte, schaut ihn meine Freundin an und lachte über die Größe. Doch dann meinte sie, was ich alles mitnehmen wolle. Und ob ich versuchen wolle, meine virtuellen Pakete, die ich auch mit mir trage dort hinein zu packen. Da musste dann ich lachen.

Kennst du das auch? Du hast viele Pakete in deinem Leben, die du jeden Tag mit dir rum trägst. Seien es Wünsche und Träume oder Schuld und Versagen. Wir Menschen tragen diese Pakete mit uns und manchmal fällt es uns schon gar nicht mehr auf. Wir glauben, dass der Koffer Rollen hat und das es deshalb nicht so schlimm ist diese Pakete zu transportieren. Oft merken wir aber erst bei “ Rückenproblemen“, dass die Pakete wohl doch etwas schwer waren.

Mein Koffer ist nicht schwer. Ich reise nur für 5 Tage. Doch wie sieht es virtuell aus? Nun ich habe jetzt genug Zeit im Flieger mal darüber nachzudenken.

Auch wenn du heute nicht unterwegs bist, nimm dir doch mal die Zeit und schaue, was du so in deinem Koffer mit dir durch die Gegend ziehst. Es lohnt sich bestimmt.

Alternativlos – das Unwort des Jahres 2010

Alternativlos ist ein schönes Wort oder kann das Wort etwas dafür, dass es für eigene Zwecke missbraucht wird? Es hat keine Wahl. Kann es sich doch nicht auswählen, in welchem Satz es an welche Stelle gefügt wird. In dem Fall hat Alternativlos keine Alternative und sonst?

Die einen suchen nach Alternativen, in der Politik wie im Leben. Dabei kommt mancher zu dem einfachen Ergebnis, dass sein Vorschlag Alternativlos ist oder ist es doch nur der eigene Wille, der etwas Alternativlos sein lässt.

Das erinnert mich an meine SZ, die in mehreren Artikeln über das deutsche Gesundheitswesen und seinen „desolaten“ Zustand schrieb. Dabei sieht die eine Gruppe es als Alternativlos an, etwas ändern zu wollen und die Anderen als Alternativlos, bei dem zu bleiben.

Damit können sich wieder alle Beteiligten freuen und einander mit Begeisterung gratulieren, da sie sich in einem einig sind. Es ist Alternativlos.

Und so wurde dieses schöne Wort zum Unwort des Jahres. Herzlichen Glückwunsch!

Interview mit Daniel Bahr, FDP, einem der parl. Staatssekretäre im Bundesministerium für Gesundheit oder die Kommentare machen es aus

http://www.aerztezeitung….-geschafft.html

Letzte Woche gab Daniel Bahr der Ärztezeitung ein lesenswertes Interview.

Wirklich kommentieren möchte ich es nicht, weil es sich lohnt, das Interview zu lesen. Hier nur eine Passage, quasi um Appetit zu machen:

Ärzte Zeitung: 2011 mögen Sie Ruhe an der GKV-Finanzfront haben. Danach drohen weitere Defizite. Daniel Bahr: Was verstehen Sie unter „Ruhe“? Ärzte Zeitung: Dass die Kassen nicht flächendeckend Zusatzbeiträge von ihren Versicherten erheben müssen. Daniel Bahr: Gesundheitspolitik wird immer davon geprägt sein, dass sich Beitragszahler beschweren, dass ihre Krankenversicherung zu teuer ist und Patienten verlangen, dass möglichst alle Leistungen erstattet werden. Diesen Konflikt muss Politik aber aushalten. Es ist politisch ausdrücklich gewollt, dass sich die Zusatzbeiträge in den nächsten Jahren entwickeln und zu einem Wettbewerbselement werden.

Mit diesem Zitat im Hintergrund ist der Kommentar von Herrn Karsch in die  eigenen Überlegungen mit einzubeziehen. Er verweist auf eine Studie des Instituts für Gesundheitsökonomie und klinische Epidemiologie der Universität zu Köln über das Thema „Anmerkungen zum geplanten Sozialausgleich in der gesetzlichen Krankenversicherung“

Herr Karsch nimmt das Fazit der Studie auf und schreibt: „Entgegen vielen Ankündigungen und Versprechungen führt der einkommensunabhängige Sozialausgleich „insgesamt zu einer hohen Belastung von Beziehern geringer Einkommen weit über die im Gesetz vorgesehenen 2% hinaus, … führt zu stark steigenden Aufwendungen für Verwaltung, die mehrere Millionen Haushalte betreffen, und führt letztendlich zu einer staatlichen Übernahme der Dynamik der Gesundheitsausgaben.““

erlebt – die roten Lichter der A8

Wir waren bei Freunden und sind dort erfolgreich hängen geblieben. Als wir die Autobahn erreichten, war diese nicht so leer wie wir uns wünschten. Ein Blick auf unser Forderauto machte klar, dass wir ein akutes Bedürfnis hatten zu beten. Mit der vollen Autobahn wäre es unmöglich rechtzeitig zu Hause zu sein.

Also beteten wir und baten Gott, dafür zu sorgen, dass wir rechtzeitig zu Hause sind. Dabei war der Wunsch noch konkreter. Wir baten nicht nur darum, sondern auch noch um einen Zeitpuffer von 20 min um uns auf das dann folgende Gespräch vorzubereiten.

Gott erfüllte unsere Bitte. Wir waren genau zum gewünschten Zeitpunkt zu Hause. Es war wirklich eine Punktlandung.

Selbst im Nachhinein bin ich erstaunt darüber. Ich sehe die vielen roten Lichter der A8 immer noch vor mir und den Tacho der 60 oder 80 kmh anzeigt.

Danke!

Warum bin ich Christ: Mache mit und empfehle

Warum bin ich Christ: …

Wir suchen Christen, männlich oder weiblich, die ihren Glauben leben. Wir suchen Christen, die bereit sind, darüber zu schreiben warum sie Nachfolger Jesus sind.

Kennst du so jemanden? Bitte verbinde uns doch miteinander.

Kennst du einen Blog, der deiner Meinung nach genau das widerspiegelt? Dann schreibe mir bitte.

Das einzige was mir in dem Zusammenhang wichtig ist: ich wünsche mir Christen bei denen offensichtlich ist, das sie Christen sind.

Vielen Dank!

Lebe deinen Traum oder von was träumst du?

Mirko ist heute morgen zu frühen Morgenstunden bei mir gewesen. Mirko? fragst du. Mirko ist ein Freund von uns, der in der Nähe von Neuburg lebt. Seines Zeichen her Programmierer aus Leidenschaft. Mirko nun ist heute morgen zu uns gekommen und hat erzählt, dass er Astronaut werden will. Er stellte die Frage an uns, wie er das machen soll, wo sich bewerben und was wir davon hielten.

Zum Glück für uns alle, war es nur ein Traum. Doch wie ist es eigentlich in unserem Leben. Schon mal selbst so einen Traum gehabt? Du hast einen Beruf gelernt und machst das nun schon einige Jahre. Die Zeit vergeht und inzwischen kannst du alles was dazugehört quasi im Schlaf. Die Überraschungen sind nicht mehr groß. Alles fällt unter den Begriff: schon mal gemacht, ausprobiert, erlebt. Hast du dann auch den Traum, es noch mal wissen zu wollen? Einfach mal was anderes machen. Nicht noch die nächsten 20 Jahre in der gleichen Tretmühle stehen.

Alles verkaufen und neu anfangen. Der Traum schlechthin. Wie entscheidest du? Machen und den Traum in die Realität bringen oder weiter träumen? In der Regel sind es unsere Träume, die uns voran treiben. Deshalb lohnt es sich, einen Traum zu überprüfen auf seine Realitätstauglichkeit. Nein, räume ihn nicht einfach weg und sage: ach einfach nur ein Traum und unrealistisch.

Jesus brauchte Ruhe und du willst stärker sein?

http://www.bibleserver.com/#/text/NL/Markus7

Derzeit bereite ich einen Vortrag über die Verantwortung von Christen in der Gesellschaft vor. Während ich so durch die Bibel surfte, fand ich einen Text über Jesus, der mich zum akuten Bremsen verleitete.

Er steht in Markus 7,7: Er (Jesus) versuchte zu verbergen, dass er sich dort aufhielt, aber es gelang ihm nicht. Die Nachricht von seiner Ankunft verbreitete sich schnell.

Was für eine Mitteilung. Jesus, der immer für die Menschen da war, zog sich auf ausländisches Gebiet zurück um zur Ruhe zu kommen.

Für viele Christen ist der Anspruch Jesus zu folgen der, immer unter Strom zu stehen. Für die Familie, die Gemeinde, für Hilfsbedürftige da zu sein, füllt das Leben komplett aus. Gehörst du auch zu den christlichen Workaholics? Dann habe ich hier eine gute Nachricht: Jesus zog sich bewusst zurück und ruhte. Das geht doch runter wie Öl!

Wenn sogar Jesus Ruhe abseits vom Tagesgeschehen suchte, dann muss ich dir sagen, dass wir Unmengen mehr davon brauchen. Es ist also nicht so, dass du immer ein Ohr für Andere haben sollst und musst. Zieh dich doch auch einmal auf „ausländisches“ Gebiet zurück und komme zur Ruhe. Am Besten bei einem Besuch bei Gott.

Wir werden so etwas heute tun. Wir besuchen Freunde und werden gemeinsam Gott besuchen.