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Mein neues Geschirr oder die wundersame Wandlung eines Weckers

Bei uns in Landshut gibt es einen Laden der heißt “Hab und Gut”. Von der Diakonie geführt, gibt es dort gebrauchte Sachen zu günstigen Konditionen.

Gestern nun war ich das erste Mal wirklich in diesem Laden. Auf der Suche nach einer bestimmten Art von altem Wecker, wollte ich auch dort mein Glück probieren. Es gibt wirklich alles mögliche, von gebrauchtem Möbel über Skier, Klamotten, Bücher und Spielsachen, bis hin zu Geschirr.

Nach einer intensivem Suche, inkl. Nachfragen fand sich leider mein gesuchtes Objekt in Wecker Form trotzdem nicht. Dafür entdeckte ich in einer unscheinbaren Ecke ein kleines Teeservice. Während ich den Gang entlang ging, fiel mein Blick auf diesen kleinen Korb mit den schönen, blauen Tassen. Schon im weiter gehen blieb mein Blick daran hängen. Nach einer weiteren Runde Wecker suche ging ich wieder an den schönen kleinen blauen Tassen vorbei. Bei der dritten Begegnung nahm ich eine Tasse und ging nach dem Preis fragen.

Nachdem die Antwort im finanzierbaren Bereich war, ging ich ein weiteres Mal zu diesem kleinen blauen Teeservice. Dort nahm ich es vorsichtig auf und trug alles zusammen wie ein rohes Ei zur Kasse. Ins Auto gestellt fuhr ich seeehr vorsichtig nach Hause. Meine nun mir gehörenden kleinen Porzellanteile sollten ja nicht kaputt gehen.

So kam ich zu Hause an, ohne Wecker aber dafür mit einem kleinen Teeservice. Auch heute, einen Tag später, freue ich mich über meine kleinen blauen Teetassen. Sind sie nicht schön:

herzlichen Glückwunsch – Spülmaschine

http://de.wikipedia.org/w…ülmaschine

Bis vor kurzem bin ich davon ausgegangen, dass die Spülmaschine erst nach dem zweiten Weltkrieg entwickelt wurde. Doch bereits 1929 baute die Firma Miele die erste Maschine für Europa. Was wäre doch unser Leben ohne dieses Gerät? Ich will mir das gar nicht mehr vorstellen! Spülen war etwas was ich nie besonders gerne tat, es war halt notwendig. Dabei hatte ich meine erste Spülmaschine erst mit 25 Jahren. Ich kann mich noch gut an den Luxus erinnern, nicht mehr mit der Hand abwaschen zu müssen. Das Einräumen des Gerätes stellt dabei immer wieder eine Herausforderung dar. Jeder macht es anders und findet seine Art am besten. Ich kenne kein Ding, das so klar individuell geregelt ist im Ordnungsprinzip. Deshalb haben wir uns angewöhnt in anderen Haushalten dieses nicht mehr zu tun. Denn wer will sich schon den Zorn der Hausfrau auf sich ziehen. Wobei auf der anderen Seite ist manchmal eine Konversation darüber besser als gar keine. Doch um Beziehungen soll es hier nicht gehen.
Also herzlichen Glückwunsch, Spülmaschine! Ich bin froh, dass es dich gibt.