Diese Pizzeria L’osteria macht Karriere

http://www.losteria.info/

Die L’osteria in Regensburg ist kein Geheimtip mehr. Will man sicher einen Tisch für eine bestimmte Zeit haben und das ohne Warten, hilft nur reservieren. Sonst bleibt nur zu exotischen Zeiten zu kommen.

Gestern waren wir am Nachmittag in der L’osteria zu einem späten Lunch und es war wie immer ein Vergnügen. Die Karte ist nicht riesig und wie in einer Pizzeria üblich mit Schwerpunkt auf Pizza. Dafür sind diese in der L’osteria unschlagbar, riesig und lecker. Besonders erwähnenswert ist auch das selbstgebackene Brot, was es zum Salat dazu gibt. Schon alleine für das Brot lohnt es sich einen Salat zu bestellen.

Da verstehe ich schon, das es inzwischen Filialen dazu gibt. Mehr siehe Webseite der L’osteria.

Es gibt nur einen wirklichen Negativpunkt. Sowohl im Brot als auch im Teig für die Pizza sind Milchprodukte enthalten. (Laut Aussage der Kellnerin/Küche.) Für Alle die keine Milch (-Produkte) vertragen, bleibt nur ein Nudelrezept übrig oder Salat ohne Brot. Diese Erfahrung heute wird unsere Besuchsfrequenz deutlich reduzieren. Was ich sehr bedauere, denn Service und Qualität der Pizza und Salate sind wirklich sehr gut in der L’osteria.

So Gott will,…

In diesem Jahr werden es 20 Jahre, dass ich in Bayern bin. Eine der ersten Redefloskeln die ich hörte war: „Grüß Gott“.  Manchmal habe ich nicht einfach „Guten Tag“ gesagt, sondern auf das „Grüß Gott“ mit „mach ich, wenn ich ihn treffe“ geantwortet. Eine andere Variante war: „ich richte es ihm aus“. Was die Personen nicht wusste, war, dass es nicht immer ironisch gemeint war.

Im ländlichen Raum gibt es noch eine weitere Floskel: „So Gott will“. Wie ist das mit „So Gott will“? Ist es einfach Spott oder ernstgemeint? Soll Gott so eine Art Schicksal spielen? Wahrscheinlich ist meistens so etwas in dieser Art gemeint. Ganz nach dem Prinzip, was passiert das passiert auch. Ja, es ist möglich Gott so zu sehen…

… und doch habe ich einen anderen Gott kennen gelernt. Ich habe YHWH als einen Vater kennen gelernt. Er lässt mit sich handeln und ist voll Fürsorge. Er will nicht passiv sein, sondern an deinem und meinem Leben Anteil nehmen. Anteil nehmen ist mehr als Schulter klopfen. Es ist für mich kämpfen und trösten, Mut machen und Ideen geben, es ist auch Freiheit und Heilung.

So gesehen ist „So Gott will“ das Beste, was dir passieren kann!

Chris der Kummerkasten

http://www.chris-sorgentelefon.de/

In einem Artikel wurde über das Projekt Chris geschrieben und weil ich das gut finde hier der Link als Empfehlung.

Ich weiß, in der eigenen Familie ist die Welt immer in Ordnung, egal ob das wirklich stimmt. Und wenn man es sich selbst einreden will. Deshalb gilt meine Vorstellung des Projektes auch immer für die Anderen, wo es Baustellen gibt.

Chris ist ein Kummerkasten für Kinder. Egal ob es um mobbing, Magersucht, Gewalt oder einfach „nur“ Frust geht.

Chris hat auch eine Seite bei Facebook. Dort brauchen sie allerdings noch etwas Hilfe beim bekannt werden.

Das ist der Einstieg auf der Seite vom Kummerkasten Chris:

Wenn ich das doch nur einem Menschen sagen könnte, …

 

  • dass ich in meiner Klasse immer gemobbt werde

  • dass meine Eltern sich trennen wollen

  • dass ich magersüchtig bin

  • dass ich Angst habe vor Gott

  • dass meine Mutter immer unzufrieden ist mit meinen Noten

  • dass ich mich öfters ritze

  • dass ich in meiner Klasse keine/n Freund/in habe

 

das kostet Mut! Aber trau dich! Egal was is‘, ruf  an bei CHRIS!

 

0800 – 120 10 20


Du brauchst deinen Namen nicht zu nennen. Erzähl einfach, was dich bedrückt. Wir hören dir zu. Gemeinsam versuchen wir eine Lösung zu finden.

 

 

 

Syrien, die Medien und was du tun kannst

Das ARD hat gestern abend in den Nachrichten intensiv über die Situation in Syrien berichtet. Nach den Bilder von blutenden Menschen in Syrien ging die Berichterstattung weiter mit New York. Dort tagte der Weltsicherheitsrat zu einer Resolution über Syrien. In der Resolution sollte die Syrische Regierung verurteilt werden. Am Veto von Russland und China scheiterte diese. In der Erklärung Russlands danach hieß es, dass nicht nur die Syrische Regierung Bedingungen bekommen sollte, sondern auch die Aufständischen.

Als die Berichterstattung zu Ende war, stellte ich mir die Frage ob in dem Ganzen die Wahrheit steckt. Sind die Bilder, die gezeigt wurden, wahr oder Manipulation? Ist die Haltung Russlands und Chinas eine Hinhaltetaktik aus wirtschaftlichen Interessen oder die Wahrheit? Welche Interessen hat die westliche Welt in dem Ganzen?

Eines weiß ich: Um die Menschen in Syrien wird es bei allen Betrachtungen am wenigsten gehen. Bist du Christ, dann hast du allerdings ein wirklich wirksames Mittel um den Menschen in Syrien zu helfen. Bitte Gott einzugreifen zum Schutz der Menschen dort.

Sabbat feiern heißt entschuldigen

Es gibt noch etwas was zum Sabbat feiern dazu gehört und das ist etwas, das leider viel zu wenig genutzt wird: entschuldigen!

Für mich gehört die Fähigkeit und den Willen zum Entschuldigen zu den elementaren Dingen eines Sabbats.

Der Sabbat wurde mit dieser Erde gemeinsam geschaffen. Er ist ein Bestandteil, der uns jede Woche aufs neue klar macht, dass unsere Erde einen Schöpfer hat. Dieser Erschaffer möchte, dass es uns gut geht. Leider sind wir nicht immer nett zu der Erde, die er uns gegeben hat. Noch viel weniger nett sind wir oft zu anderen Menschen. Deshalb brauchen wir alle die Möglichkeit uns zu entschuldigen. Wir brauchen dieses Entschuldigen um Beziehung zu leben. Diese Beziehungen gelten sowohl zu anderen Menschen als auch zu Gott, YHWH unserem Erschaffer.

Wenn also der Sabbat ein Tag der Ruhe und Beziehung ist, dann gehört entschuldigen untrennbar zu diesem Tag. Fällt dir auch jemand ein, dem du in der letzten Zeit auf die Füße gestiegen bist, dann wäre jetzt ein guter Tag, um das aus der Welt zu bringen und dich zu entschuldigen.

Entschuldigen scheint so schwer zu fallen, weil unser Ego das nicht mag. Wir haben das Empfinden, dass wir dabei etwas verlieren. Hinterher merken wir dann, dass das Unsinn ist. Wir fühlen uns nach dem Entschuldigen wie neu geboren. Und genau das ist es was geschieht. Entschuldigen sorgt für einen Neubeginn und was gibt es Schöneres als neu zu beginnen, noch dazu am Sabbat?

Ich mag dich!

Wie entscheidest du, ob jemand ein Freund für dich ist oder nicht? Denkst du darüber nach und analysierst den anderen oder entscheidest du aus dem Bauch heraus? Wann ist und jemand sympathisch, wann sagst du: ich mag dich!

Wir entscheiden, ob wir jemanden mögen in Bruchteilen von Sekunden, noch lange bevor wir anfangen nachzudenken. Zumindest bei mir ist es so, dass ich jemanden sympathisch finde und das geschieht einfach“aus dem Bauch heraus“. Ich kann dafür in dem Moment keine Begründung liefern. Erst nach einer Zeit, wenn ich jemanden besser kennen gelernt habe ist das in der Regel möglich.

Als Folge geschieht es, dass wir dazu neigen, die Menschen um uns herum in Kategorien einzusortieren. Es gibt die Menschen, die ich mag und die Neutralen (die noch auf die Sortierung warten) und es gibt die Menschen, die ich nicht mag. Wie wir zu dem Ergebnis kommen, können wir nicht immer beantworten.

Manchmal geschieht es weil wir negative Erfahrungen mit jemanden gemacht haben der so ähnlich aussieht. Oder aber mein Kopf möchte mich als den großen Held darstellen. Gelegentlich kommt jemand, der mir diese Position streitig machen will, zumindest in meinem Denken. Ganz einfach und wie aus Selbstschutz sagt mein Kopf dann: den mag ich nicht.

Ist es dir auch schon so gegangen? Du mochtest jemanden nicht und dann stellt sich deine Antipathie als unbegründet heraus?

Dann mach doch auch mit beim Projekt: ich mag dich! Gib den Menschen in deinem Umfeld eine Chance und entscheide dich sie zu mögen. Es lohnt sich, immer wieder aufs Neue!

Wachtelbohnen-Bulgur-Salat einfach und lecker

Gestern abend gab es eine Eigenkreation, die eigentlich aus den Vorhandenem entstand. Ich hatte noch eine Stange Porree und etwas Bulgur übrig. Das Ganze mit einer Dose Wachtelbohnen und ein paar Gewürzen kominiert und fertig wars. Beim Abendessen zeigte es sich, dass da auf die Schnelle etwas Einfaches und Leckeres entstanden war. Deshalb wurde ein Foto auf die Platte gebannt und hier ist auch das Rezept dazu.

1 Dose Wachtelbohnen – Bohnen waschen

1 Porreestange in 0,5 – 1 cm breite Ringe schneiden und waschen

1 Zwiebel in Würfel schneiden

1 Tasse Bulgur fein, mit kochendem Wasser quellen lassen

2 EL Balsamico

Salz, Pfeffer, Harrisa

Die Zwiebel in 1-2 EL Olivenöl kurz anbraten und die Porreeringe dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und 1/2 TL Harrisa würzen. Das ganze nur kurz anbraten, so daß es nicht ganz weich ist. Eine Tasse feinen Bulgur dazu geben, die Wachtelbohnen ebenfalls dazugeben und alles umrühren. Mit dem Balsamice würzen. Fertig.

Guten Appetit!

Ein Drittel sprach- und sprechgestörte Kinder – der Arztreport der Barmer GEK 2012

Die Barmer GEK hat die Daten ihres Arztreports 2012 veröffentlicht. Neben vielem Positiven gibt es auch ein paar Themen, die erstaunlich bis erschreckend sind. Vielleicht ist das der Grund, dass der Bericht mit den Kindern beginnt.

Kann es sein, dass ein Drittel unserer Kinder sprach- oder sprechgestört sind?

Die Auswertung der ICD Schlüssel (ICD10: F80) von 2010 scheint diese These zu bestätigen. Im Alter von 5 Jahren waren laut Barmer Arztreport 37 % aller Jungen mit Sprach- oder Sprechstörungen. Im Verhältnis dazu nur 29% der Mädchen. Erst im Alter von 17 Jahren war der Wert bei Jungen unter eins.

Im Schnitt ist der Anteil der Kinder bis 14 Jahre deutschlandweit wohl 10%. Wirkliche regionale Unterschiede scheint es nicht zu geben. Von 8,1 % in Bremen – 11% im Saarland ist der Schwankungsbereich nicht wirklich signifikant.

Jetzt entstehen daraus mehrere Fragen:

Stimmen die Daten so tatsächlich und gibt es entwicklungsbedingte Sprach- und Sprechstörungen bei Jungen und Mädchen oder ist diese Gruppe nur redefauler? Wenn sie nicht beim Logopäden landen, ist das dann mit 17 Jahren auch aus der Welt oder wird es einfach nicht mehr erfasst? Für 19% der Jungen hat es eine Verordnung zum Logopäden gegeben. Was ist mit den anderen? Ist die Diagnose (Definition) einer Mode unterlegen? Mit wem lernen unsere Kinder reden, bzw. mit wem reden sie?

Du entscheidest, …

Kinder wollen groß werden, damit sie entscheiden dürfen, was sie anziehen, essen und tun. Sind wir Kinder dann groß, stöhnen wir immer wieder einmal darunter, dass wir selbst entscheiden müssen. Nun sind wir für unser Leben verantwortlich. Es gibt niemanden, der für uns entscheidet.

Auf der einen Seite genießen wir, dass wir selbst entscheiden. Wir tragen diese Möglichkeit wie eine Monstranz vor uns her. Wir entscheiden!

Im nächsten Moment entscheiden wir, uns in Abhängigkeiten zu begeben, zum Arbeitgeber, zu Menschen in unserem Umfeld oder zur Werbung. Wir entscheiden, dass wir bestimmte Dinge unbedingt brauchen und machen uns damit abhängig.

Es gibt noch eine weitere Art der Abgabe von Entscheidungen. Du schaust in dein Horoskop und lässt dich von ihm bestimmen. Du fragst Wahrsager nach der Zukunft und gibst damit deine freie Entscheidung aus der Hand. Du bindest dich an Amulette und Figuren und gibst ihnen die Möglichkeit, über dein Leben zu entscheiden.

Aber du entscheidest! Was entscheidest du heute?

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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