einfaches Rezept für einen schnellen und leckeren gedeckten Birnenkuchen

Die Vorgeschichte: Am Donnerstagabend klingelte das Telefon und Besuch sagte sich an.

Also mußte am Freitag ein Kuchen entstehen, aus den Dingen die unser Haushalt gerade auf Vorrat hatte. Das Obst der Wahl war mit Blick in den Garten schnell gefunden, Birnen. Klasisch wäre ein Rüherteig mit versenkten Birnen darin. Doch danach war uns nicht, es sollte eine Variation mit Mürbeteig werden. Am Samstag wurde er geschlachtet und erfolgreich vertilgt. Wir alle waren uns sicher: das war lecker und sollte wiederholt werden. Deshalb hier das Rezept für unseren einfachen und leckeren gedeckten Birnenkuchen. Schnell ging es auch!

Für den Teig: 100g Zucker, 200gButter, 300g Mehl, 1-2 Eier (je nach Größe)  1 Päckchen Vanillezucker, eine Messerspitze geriebene Zitronenschale, 1 Prise Salz zu einem glatten Teig verarbeiten. Zum Ruhen kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Birnen schälen und in Scheiben schneiden. 100ml Ahornsirup mit dem Saft einer halben Zitrone mischen und die Birnen hineinlegen.

2/3 des Teiges ausrollen, in die geölte Form legen (Rand hochziehen), mit geriebenen Haselnüssen bestreuen und darauf die Birnen legen. Das letzte Drittel Teig ausrollen und auf die Birnen legen, wie eine Zudecke.

Den gedeckten Birnenkuchen bei 160 Grad Umluft im Backofen für 20 Minuten backen. Herausnehmen und mit dem Ahornsiupgemisch bestreichen. Darauf kommen geriebene Haselnüsse. Den gedeckten Birnenkuchen weitere 20 Minuten backen. Nach dem Herausnehmen noch einmal mit dem Ahornsiupgemisch bestreichen und abkühlen lassen.

Wir wünschen euch guten Appetit mit unserem leckeren und gedeckten Birnenkuchen.

unfehlbar? ich nicht

Inspiriert wurde ich von einem Artikel den ich dieser Tage las. Darin bekundete ein Christ, er sei dank Jesus Christus unfehlbar. Mich haben diese Gedanken beschäftigt.

Ich kenne keinen Menschen in meinem Umfeld der von sich behaupten kann, nicht mehr zu sündigen, also keine Fehler mehr zu machen. Wir alle, ich eingenommen, fehlen in großen und kleinen Dingen und das immer wieder.

Wir gehen miteinander lieblos um, wir sind unsensibel und verletzen damit unsere Mitmenschen. Wir betreiben Raubbau an unserer Natur durch unseren Umgang mit Energie und Lebensmitteln. Vom Umgang mit uns selbst ganz zu schweigen.

Könnte ich malen, würde ich ein Kind ohne Arme malen. Unsere Fehler sorgen dafür, dass uns die Arme fehlen, die nötig sind, einander zu umarmen und liebevoll und zärtlich zu sein.

Weil das aber so ist und wir nicht unfehlbar sind, deshalb gilt uns allen die Aufforderung miteinander entspannt umzugehen. Du machst Fehler, ich auch und deshalb gilt uns beiden gleichermaßen einander nicht die Augen auszuhaken, sondern zu verzeihen und anzunehmen.

 

Die erste modobook-Lieferung ist da

http://www.modobonum.de

Am Ende war es einfach spannend. Hatten wir irgendwo einen Fehler beim Setzen gemacht? Stimmen die Farben oder sehen die Farben komisch aus? Wird unser erstes modobook so gut werden wie gewünscht?

Gestern um 14 Uhr klingelte der Postbote und brachte eine Palette mit vielen Kartons. Und alles ist gut, die Farben passen, die Seiten sind in der richtigen Reihenfolge, die Größe stimmt auch.

Ich muss gestehen, daß wir sehr stolz darauf sind.  Danke an unser Team für die gute Arbeit. Jeder von euch hat Anteil am Entstehen. Vielen Dank!

Nachtrag: Gerne schicken wir dir ganz viele zum Verschenken und Weitergeben. Die Produktionskosten liegen bei 1€ pro Stück. Bitte beachte das bei deiner Bestellung und sende an modobonum einen entsprechenden Gegenwert.

Die Stunde der Bibel 2.0

Immer noch sind wir auf der Suche nach einem neuen Modell für das, was die alten „Bibelstunden“ nennen. Gemeint ist damit ein persönliches Auseinandersetzen mit dem Inhalt der Bibel. Bibelstunden heißt es wohl deshalb, weil Lesen und Nachdenken nicht nebenbei geschieht, sondern eher die eine oder andere Stunde erfordert.

Wie macht man einen Einstieg in das Buch Bibel? Einfach anfangen mit lesen? Sind Erklärungen dazu nötig oder erklärt sich die Bibel von alleine? Sollten Fragen gestellt werden mit Antwort oder lieber ohne. Wie viele Texte können in einem Thema zusammen gefasst werden? Welche Themen sind überhaupt interessant?

Bis jetzt haben wir keine Antwort darauf. Machen wir uns einfach viel zu viele Gedanken? Irgendwie komme ich immer wieder auf diese Frage zurück. Ein paar Wochen haben wir noch bis wir die Antwort umsetzen müssen. Ende November soll die Seite online gehen und dann wird unsere Entscheidung stehen.

Vielleicht spielen wir einfach mal mit dem Titel: Stunde der Bibel 2.0. Mal sehen, was dabei raus kommt.

Erlebnisse meiner Großmutter oder Wurzeln in der Familie

Beim Aufräumen fand Mama ein Buch mit Erlebnissen meiner Großmutter. Aufgezeichnet sind darin Erfahrungen und Erlebnisse aus einem halben Jahrhundert deutscher Geschichte. 

Weil ich die Schrift meiner Großmutter nicht lesen kann, haben wir angefangen diese Geschichten zu übertragen. Mama liest vor und ich schreibe in den Rechner rein. Das was da in kurzen, prägnanten Worten berichtet ist, bringt mir meine Familiengeschichte nahe. Ich lese von Siegen und Niederlagen, von Freude und Tränen. Ganz nebenbei erfahre ich auch etwas über die Geschichte unsere Landes.

Obwohl sie schon lange tot ist, kann ich mich noch gut an meine Großmutter erinnern. Vor meinem Auge sehe ich eine kleine, alte Dame mit weißen, kleinen Locken und wenigen Falten. Ihre Disziplin und ihre Fürsorge ist mir erst später bewusst geworden. Mich beeindruckt was ich von ihrem Leben höre. Es ist das erste Mal, dass ich beginne sie tiefer kennen zu lernen. Viel zu viel von ihrem Erleben habe ich als Kind wieder vergessen.

Und doch hatten ihr Leben und die Berichte, die sie mir als Kind weitergab, einen tiefen Einfluß auf mich und mein Leben. Ihre Berichte waren reales Leben, kein Kino und es waren spannende Geschichten. Es gab Siege, Kämpfe und Enttäuschungen und alles das prägte mich.

Ich wünsche jedem von uns so eine Großmutter, die aus ihrem Leben erzählt und wie das Leben verlaufen ist. Diese Erzählungen zeigen uns, wo wir her kommen und geben uns Wurzeln in der Familie.

Mein Learning aus dem Plan ein Bügeleisen zu kaufen

Unser Haushalt braucht ein neues Bügeleisen. Kann jemand eines empfehlen?

Derzeit sind wir auf der Suche nach einem neuen Bügeleisen. Unser altes hat das Zeitliche gesegnet und wir brauchen ein neues. Unsere Ansprüche sind nicht so sehr hoch. Es soll einfach gut bügeln können.

So schwer kann der Kauf eines Bügeleisens doch nicht sein, so unser Gedanke und Alex versprach auf dem Heimweg eines mitzubringen. Im Geschäft stellte sich dann die Frage, welches der Geräte ich denn haben möchte. Ein Blick in das Internet sollte Klärung bringen. Leider blieb diese aus. Entweder hatte ich eines, was interessant klang, das es aber im Geschäft nicht gab oder aber er hatte einen Namen den ich nicht im Internet fand.

Am Ende entschieden wir, dass ich wohl lieber selbst eines kaufen gehe.

Meine Learnings waren folgende:

1. Die Hersteller von Hausgeräten verwenden die Produktnamen um ihre Kunden zu verwirren und nicht um ihen bei der Kaufentscheidung zu helfen.

2. Die Bewertungen von Produkten sind so unterschiedlich, dass es schwer fällt den Unterschied zwischen gekaufter Bewertung und echtem Frust zu unterscheiden.

Danke an unser Team

Kann es sein, dass wir alt werden? Nein, gar nicht. 🙂

Zwei Tage waren wir jetzt als Team zusammen. Viel und lecker essen stand auf dem Programm und ganz nebenbei rauchten die Köpfe von der Arbeit. Gute Ideen wurden geboren, überarbeitet und manches auch wieder verworfen. Es ging um Konzepte, Werbung und immer um uns Menschen in unserem Land.

Wie eigenartig war es doch, als nach diesem intensiven Wochenende das Haus am Abend leer und ruhig war. Unsere Internetleitung fing  an sich zu entspannen, weil der Traffic wieder auf das gewohnte Maß zurück fiel.

Müde und geschafft gehen wir in die nächsten Tage hinein. Mit der Erinnerung an zwei sehr gute und produktive gemeinsame Tage.

Wie ich Christus näher kennenlernte

Heute gibt es wieder einen Gastbeitrag. Dieses Mal aus München von Christian: Wie ich Christus näher kennenlernte

Mein Zwillingsbruder war damals ”unser Benjamin” und eines Tages entdeckte ich mein eigenes biblisches Vorbild – mit etwa zehn Jahren. Auch Joseph kämpfte in der Fremde um seine Identität. Lange vor dem babylonischen Exil musste er bereits eine Art von Jerusalem in seinem Herzen beschworen haben (Jer 51,50).

Seit meiner Jugend wollte ich in die Grundlagen des Glaubens eindringen und habe ich mich zum Studium deshalb Anfang der 80er Jahre ganz bewusst in “Quarantäne” begeben. Ich dachte, ich könne mich Gott denkend nähern, d.h. ich wollte jeweils begründen können, was ich im Glauben für richtig halte. Aus 40 Tagen wurden Jahre. –Gleichzeitig war ich aber auch jemand, der sein Leben immer wieder aufs Spiel setzte. Früher verletzte ich mich und andere durch Unerfahrenheit und Experimente. Als ich Ende der 80er Jahre auf meine erste Hochschulprüfung zusteuerte, zankte ich mich mit meinem Mitbewohner, sodass ich alles verlor: die Geliebte, die Wohnung und ihn.

Nach einigen Umwegen lernte ich schließlich Jesus Christus näher kennen – erstmals durch ein gleichalteriges Paar aus meiner Nachbarschaft. Ich hatte viel nachgedacht über Religion, aber vor dem Anspruch Jesu hatte ich mich immer gedrückt. Johannes der Täufer sagt uns: “Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen. Der von oben her kommt, ist über allen [Menschen]” (Joh 3,30.31). Nach beinahe zehn Jahren des Studierens war ich in eine Sackgasse geraten, weil meine eigenen Ansprüche mich überforderten. Mit der Bitte um Hilfe ging ich auf die Knie und versprach ein Jahr lang die christliche Gemeinde meiner Nachbarn zu besuchen.

Jesus hörte mein Gebet. Zwei Monate später machte ich eine Erfahrung wie David, der Goliath überwand. Auf einer akademischen Geburtstagsfeier kam der letzte Sprecher aus meiner Heimatstadt. Er hatte das Publikum durch gewagte Thesen gegen sich aufgebracht. Schließlich sagte er zu den anwesenden Philosophen: ”Sie kennen doch das 5. Buch Mose und die Aufforderung, den Sabbat zu heiligen, weil Gott sein Volk aus Ägypten befreit hat. Können Sie mir den Zusammenhang erklären?” In mir war plötzlich alles hellwach, obwohl der überwiegende Teil der Vorträge an diesem Tag wie in einer fremden Sprache an mir vorüber gegangen war. Ich kannte die Antwort selbst nicht. Dennoch meldete ich mich, nachdem alle anwesenden Professoren den unverhohlenen Spott ihres Kollegen machtlos hatten hinnehmen müssen.

Eine Kraft erfasste mich, mir fielen Zitate und Argumente zu, an die ich zu Beginn meiner Rede noch nicht gedacht hatte und nach einer langen Pause, in der man eine Stecknadel hätte fallen hören, gab sich mein Gegenüber geschlagen. Wenige Tage später erhielt ich mit einem Anruf die lang ersehnte Hilfe zugesagt: Mein Begleiter blieb mir die nächsten drei Monate bis zur Abgabe der Prüfungsarbeit treu. Denn Gott erhört Gebete, auch wenn seine Boten nicht mit zwei Flügeln sichtbar des Wegs kommen. Davon konnte Joseph rückblickend ebenfalls ein Lied singen.

Rezept für eingelegte, getrocknete Tomaten

Heute muß es mal wieder schnell gehen. Dafür sind eingelegte, getrocknete Tomaten wunderbar geeignet. Deshalb hier das Rezept für eingelegte, getrocknete Tomaten.

Getrocknete Tomaten gibt es lose oder in Tüten zu kaufen. Davon zwei Hände voll in einen Becher tun, mit kochendem Wasser übergiessen und 10 Minuten stehen lassen.

Das Wasser abgiessen und die Tomaten in eine Schüssel geben.

Dazu kommen zwei gedrückte Knoblauchzehen, Olivenöl und 1 EL Balsamic Essig, Rosmarin.

Wer will, kann dann noch etwas Thymian dazu geben. Wir tun das nicht immer, nur manchmal.

Das Ganze gut durch mengen, einen Tag stehen lassen und fertig sind die eingelegten getrockneten Tomaten. Guten Appetit. (Lagerung im Kühlschrank ist empfehlenswert)

Ich bin stolz … auf meinen Vater

Als ich gestern Nachmittag in der U-Bahn saß, ging ein breites Lächeln über meinem ganzen Gesicht. Ich würde sogar sagen, ich schwebte ein kleines Stückchen über dem Sitz. Dabei hatte ich eigentlich nur ein sehr gutes Meeting gehabt. Doch uneigentlich hat mein Vater wieder einmal seine Macht bewiesen. Er hat eine Tür geöffnet für unseren Start up.

Vor vielen Jahren forderte er mich bereits auf in das Familienunternehmen einzusteigen. Doch ich wollte nicht. Im letzten Jahr habe ich dann doch ja gesagt und bin im Familienunternehmen angekommen. Nun baue ich für ihn einen klassischen start up auf.

Ich muss gestehen, dass ist die Herausforderung schlechthin! Noch immer arbeite ich mich in die Familienstrukturen ein. Vieles funktioniert ganz anders als in einem amerikanischen IT-Konzern. Manchmal habe ich das Gefühl in der Arbeit und damit verbundenen Verantwortung unter zugehen. Delegieren, anleiten, Mut machen, in den Hintern treten, loslassen, Pause machen, abwarten, alles das gehört in meinen „start up“ hinein.

Doch immer wenn ich nicht weiter komme, dann bekomme ich Support von ganz oben. Dann greift mein Vater ein und unterstützt. Er öffnet Türen und gibt Ratschläge. Er regelt Situationen und moderiert ein wichtiges Meeting für uns. In solchen Momenten könnte ich ihn einfach küssen und in solchen Momenten bin ich einfach nur mega stolz auf ihn.

Nüchtern könnte ich seine Hilfe einfach erwarten. Will er doch, dass es klappt. Die Betrachtungsweise ist auch nicht so falsch. lach. Für mich ist seine Hilfe ein Ausdruck seiner Liebe und Fürsorge. Gestern hat er mir wieder einmal gezeigt, wie sehr er mich liebt und sich zu mir bekannt. Das hat bei mir dazu geführt, dass ich mega stolz auf ihn war. Ich habe wirklich nicht nur den besten Vater, den sich ein Mensch wünschen kann. Sondern ich habe einen Vater, auf den ich stolz bin und das ohne Ende!

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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