Ein besonderer Dank an meinen Fahrlehrer

Familie ist etwas Wunderbares. Schade nur, wenn sie so weit weg ist. Von Landshut nach Holland sind ungefähr 800 Kilometer. Im Normalfall fliegen wir, weil es einfach weit ist. Doch dieses Mal haben wir uns mit dem Auto auf den Weg gemacht.

Die meiste Zeit fährt Alex und ich muss gestehen, ich genieße es, daneben zu sitzen und mich mit ihm zu unterhalten. Dabei fielen mir mal wieder die unterschiedlichen Fahrstile der Fahrer auf.

Ein besonderer sei heute und hier erwähnt, weil er mich immer wieder an meinen Fahrlehrer erinnert. Als ich damals meine Autobahnfahrstunden hatte, bekam ich eine besondere Lektion von ihm. Ich fuhr auf die Autobahn, vergaß dann aber beim Einfädeln in den Verkehr zu beschleunigen. Als ich auf die linke Spur wechseln wollte, hörte ich wieder mit Gas geben auf, beschleunigte aber beim Wechseln nach rechts. Nachdem er sich das zwei Mal angeschaut hatte, bekam ich von ihm eine Lektion in Bezug auf Überholen und die Höflichkeit anderen Autofahrern gegenüber. Diese seine Einführungen waren so gut, dass ich sie bis heute nicht vergessen habe. Ich bin ihm dafür sehr dankbar.

 

Die Nachwirkungen der OP

Meine Mama hat sich Anfang Januar den Arm gebrochen und wurde operiert. Die OP ist gut verlaufen und es konnten am Montag die Fäden gezogen werden. Als unsere Hausärztin das tun wollte, stöhnte sie auf. Die Knoten waren so fest und eng, dass es ihr nicht möglich war, sie zu durchtrennen und zu ziehen. Bei einem Teil riss der Faden und ein Teil blieb stecken. Die Prozedur war so anstrengend, das Mama dabei einen Kreislaufzusammenbruch hatte. Es dauerte einen ganzen Tag, bis sie sich wieder erholte.

Mama erzählte mir davon, dass ein Teil der Fäden noch drin ist. Da war mir sofort klar, dass es jetzt nur zwei Varianten und oder ein Wunder gab. Entweder der Körper kapselt die Fäden ab oder diese eitern raus. Also beteten wir darum, das letzteres nicht geschieht und Gott hat unsere Gebete erhört. Mama erzählte, dass drei der verbliebenen Fadenteile von ganz alleine rausgekommen sind und sie die beim Verbandswechsel einfach wegnehmen konnte. Wir alle sind Gott dankbar dafür und sicher, dass die restlichen Fäden auf dem gleichen Weg gehen.

 

Das C für Christlich

http://www.sueddeutsche.de/politik/7/501264/text/

In Deutschland gibt es zwei Parteien, die das C für Christlich in ihrem Namen tragen. Leider sagt dieser Namensteil nicht mehr sehr viel über die Werte und Verhaltensweisen der Mitglieder einer Partei. Ich bin der Überzeugung, dass die Gründer dieses „C“  für christlich nicht nur aus Optikgründen wählten.

Auslöser für diese Frage war die verbale Attacke von Bayerns Gesundheitsminister Söder auf Gesundheitsminister Rösler. Streitpunkt ist das Defizit der gesetzlichen Krankenversicherung. Ich frage mich, ob die Herren wirklich denken, dass sie mit dieser Polemik Menschen für sich gewinnen. Jeder weiß, dass unser jetziger Gesundheitsminister keine Verantwortung trägt an der aktuellen Situation. Herren wie Horst Seehofer sollten sich lieber an Politik der letzten Jahre erinnern. Eine Politik, die sie mitgetragen haben.

Wäre es nicht endlich mal an der Zeit, den Kommunikationsstil zu ändern? Deutschland braucht keine Politiker, die in der Öffentlichkeit austeilen und später wenn die Presse weg ist, einander auf die Schultern klopfen. Wir brauchen Politiker, die für Werte eintreten und diese nicht nur als schöne Erinnerung mit sich tragen. Das wäre schon mal ein guter Start.

Wenn die Parteien mit dem C für christlich sich auf diese Werte besinnen würden, dann würde das Auswirkungen haben auf Deutschland und es wäre sicher nicht das schlechteste, was Deutschland passieren könnte. Es gäbe Politiker, die nicht bestechlich wären, die meinen, was sie sagen, die … Ach wäre das schön.

Deutschland wird alt

https://dejongsblog.de/blo…ir-und-mir-wert

Vor ein paar Tagen ging es um den Umgang mit alten Menschen in unserer Gesellschaft. Inzwischen hat es wohl jeder im Land verstanden, dass wir vergreisen. Mit anderen Worten, in 20 Jahren hat Deutschland einen Rentneranteil von 46,2% der Bevölkerung. Für die meisten von uns ist das nicht vorstellbar. Die Auswirkungen für die Gesellschaft sind enorm. Wirkliche Lösungen sind bis jetzt nicht in Sicht. In einem Artikel der Welt wird eine Studie von Eurostat-Demografen vorgestellt. In dieser wird für Chemnitz vorhergesagt, dass auf 100 arbeitende Personen 70 über 65-jährige kommen.

Was du und ich tun können? Die beste und effektivste Möglichkeit ist es den Kinderanteil in der Bevölkerung zu erhöhen. Abgesehen davon können wir nur für die Menschen da sein, denn wirklich ändern können wir es nicht.

Was ich damit meine? Kennst du jemanden, der zu Hause seine Eltern versorgt, dann frage doch mal nach, ob du nicht einen Abend übernehmen kannst. Kennst du alte Menschen, die einsam sind, dann besuche sie doch regelmäßig und wenn es nur eine Stunde ist. Du kannst mit ihnen telefonieren oder ihnen Post schreiben. Du kennst keine alten Menschen? Dann schau doch mal im örtlichen Altenheim vorbei. Das Personal kennt sicher viele Bewohner, die keinen Besuch bekommen. Oder mache dort eine Lesestunde für die alten Menschen. Mache dir Gedanken, wie du für deine Eltern sorgen willst und kannst. Schließe dich mit anderen Menschen und Gott zusammen. Auf diese Weise wird es keine Last werden, sondern du wirst Dankbarkeit und Freude  zurück bekommen. Viel Erfolg!

Sicherheit über alles?

Letzten Mittwoch wurde das Selbstverständnis auf Perfektionismus in Deutschland vorgeführt. Das schönste an der Geschichte ist, dass sich der „Täter“ dessen noch nicht mal bewusst ist.

Doch genug des Lästerns. Es ist richtig, dass es diese Kontrollen am Flughafen gibt. Sie haben manchen Vorfall verhindert, von dem die Öffentlichkeit noch nie Wind bekommen hat. Wenn denn tatsächlich Nacktscanner eingeführt werden, wird es ein Stück wie in die Sauna gehen sein. Scham sollte man nicht mehr haben. Ob der Nacktscanner die Sicherheit erhöhen wird, stelle ich in Frage.

Bei einem bin ich mir sicher. So sehr wie Deutschland (und andere Staaten) die Sicherheit erhöhen und perfektionieren will, es wird nicht gelingen. Jedes Konzept ist nur so gut, wie die Anzahl der nicht entdeckten Lücken. Der Anspruch, ein geschlossenes sicheres System zu konstruieren, muss scheitern. Deshalb wäre es manchmal besser, diesen Anspruch von vornherein gar nicht erst zu entwickeln. Das hilft, dass kein Frust entsteht. Denn von einem können wir ausgehen: Wer das System unterlaufen will, findet Wege, seine Pläne in die Tat umzusetzen.

Trotzdem bin ich froh, zu wissen, dass es Menschen gibt, die für meine Sicherheit und die meiner Familie eintreten. Doch noch froher bin ich zu wissen, dass es den einen Gott gibt, der uns schützt, mich und meine Familie und genauso dich und deine.

 

Freunde und Feinde lieben – das Leben von Jackie Pullinger

http://en.wikipedia.org/wiki/Jackie_Pullinger

Gestern Abend haben wir eine interessante Frau kennen gelernt, Jackie Pullinger. Sie besuchte das Gospel Live Center in München und hielt dort Vorträge über ihre Arbeit unter den Drogensüchtigen von Hong Kong und ihre Beziehung zu Gott und Jesus Christus.

Sie startete ihr Werk nicht mit einem guten Konzept und eine gut gefüllter Kriegskasse, sondern ging einfach los. Als junge Frau kam sie nach Hong Kong und startete dort einen Dienst für die Ausgestoßenen der Gesellschaft. Das bemerkenswerte an ihr ist ihre Liebe zu Jesus Christus. Sie sorgt nicht für das Morgen vor, so wie wir es tun. Ihre Aussage ist: „Erst wenn wir alle Reserven aufgebraucht haben, erst dann handelt Gott. Vorher gibt es für ihn keine Notwendigkeit dazu.“ Ihre bedingungslose Bereitschaft selbst zu verzichten, nur damit andere Menschen auch von Jesus erfahren ist gepaart mit einer großen Kreativität und Mut diese Botschaft an den Mann/Frau zu bringen.

Sie erzählte aus ihrem Leben und dass es wichtig war, den Menschen vorbehaltlos zu begegnen. Sie geht auf Prostituierte, Dealer und Bettler gleichermaßen zu, ohne von ihnen Gegenleistungen zu erwarten.

Als ich das hörte, fragte ich mich, wie denn unser Leben aussieht. Oft stellen wir Bedingungen, bevor wir bereit sind Geld und Zeit einzusetzen. Manchmal bremst uns unser Egoismus auch schon vorher ab. Ihr Lebensmotto: Wenn Jesus für mich gestorben ist, damit ich leben kann, dann sollte ich doch nicht an materiellen Dingen festhalten, sondern bereit sein zu geben. Ich denke, es würde sich lohnen das umzusetzen.

Bist du unverwundbar?

Wenn es mir gut geht, dann fühle ich mich stark ohne Ende, stark und unverwundbar. Wir alle haben aber eine Achillesferse. Wenn ich nur die Menschen, die in der Zeitung erwähnt wurden, denke. Da gibt es Herrn Sawicki, seine Achillesferse war er selbst. So unverwundbar wie er schien, war er am Ende doch nicht. Bei den Menschen in Haiti zeigt sich ihre Verwundbarkeit an allen Ecken und Enden. Menschen zeigen ihren wahren Charakter. Sie plündern, morden und zeigen in allem doch nur, wie verletzlich sie sind.

Wir Menschen sind nicht so stark wie wir gerne wären. Egal ob wir selbst dafür sorgen, dass wir abstürzen oder ob ein Ereignis von außen an unser Leben herantritt.

Ich habe einen Schutzschild gefunden, was mich und meine Familie vor vielen Dingen in unserem Leben bewahrt. Der Jesus, der in der Bibel steht, ist keine Fiktion, sondern real. Er ist ein Panzer, wenn du dich rein setzt, dann bist du geschützt. Ich kann ihn nur weiter empfehlen. Frag ihn doch mal, ob du seinen Schutz nicht auch in Anspruch nehmen kannst.

Modelleisenbahn – der Traum meiner Kindheit

http://www.mecl-landshut.de/index.html

Schon als Kind wollte ich eine haben, eine Modelleisenbahn. In der DDR war so etwas allerdings Mangelware, d. h. man  konnte nur durch Geld oder Beziehungen eine kaufen. Beides hatte meine Mama nicht. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als meine Nase bei Freunden oder Ausstellungen platt zu drücken.

Die Begeisterung für diese Miniaturwelt ist geblieben. Zu Besuch gehe ich noch genau so gerne.

Ein besonderer Besuch war Anfang Januar fällig. Jedes Jahr im Januar öffnet der Modelleisenbahnclub Landshut seine Tore für Besucher und dieses Mal waren wir auch dabei. Der Verein ist bereits 52 Jahre alt. Sein Sitz ist passenderweise direkt unter dem Bahnhof. Die Anlage selbst ist in liebevoll renovierten Räumen untergebracht. Mit ihren 110 qm Fläche gehört sie zu den größeren Modelleisenbahnanlagen im Land. Auf dieser Fläche waren 70 verschiedene Züge unterwegs. Sie wurden von 4 Steuergeräten gleichzeitig gesteuert. Am Besucherandrang zeigte es sich, dass nicht nur ich und Alex große Fans sind. Die Anlage war die gesamte Öffnungszeit heiß umlagert. Es wurde über Loks, Züge und Aufbauten philosophiert und teilweise gehandelt. Für einige Minuten wurden Männer zu Jungen und Frauen zu Mädchen zurück verwandelt. Jedes Jahr wird an der Anlage weiter gebaut. Sie wird verändert oder neu modelliert. So sind wir schon gespannt, was in diesem Jahr Neues dazu kommt.

Auf jeden Fall werden wir im nächsten Jahr wieder dabei sein. Ich freue mich schon drauf.

Alte Menschen – was sind sie dir und mir wert?

Irgendwie habe ich den Glauben daran, dass Menschen füreinander sorgen und nicht nur für sich, wohl noch nicht ganz aufgegeben. Sonst wäre ich nicht so entsetzt gewesen über dass was ich hören sollte.

Es ging um alte Menschen und was sie im häuslichen Umfeld erleben (müssen). Ich muss gestehen, ich war entsetzt. Dass es Gewalt gegen Senioren gibts ist ja bekannt. Der Umgang mit ihnen ist oft weder höflich noch fürsorglich. Doch dass Angehörige ihre Eltern oder andere Menschen, die sich in ihrer Obhut befinden, die Treppe runterschubsen in der Erwartungshaltung, dass sie sich Gliedmaßen brechen und dann einige Zeit im Krankenhaus sind, konnte ich mir vorher nicht vorstellen. Wie groß die Anzahl derer ist, die das betrifft, ist nicht bekannt, da sich keiner traut eine Statistik zu erheben und zu veröffentlichen.

Doch mein Erstaunen sollte noch wachsen. Inzwischen gibt es einen eigenen Tourismuszweig, bis jetzt wohl vornehmlich nach Spanien. Da werden die alten dementen Angehörigen mitgenommen und fern der Heimat einfach ausgesetzt. Diese alten Menschen haben keine Papiere bei sich, sind orientierungslos und finden selbst mit Behörden im Normalfall den Weg nicht wieder in ihre Familie zurück.

Bis jetzt stehe ich nicht in der Verpflichtung, meine Mutter bei mir zu Hause pflegen zu müssen. Deshalb will ich nicht mit Steinen auf Menschen, die überfordert und am Ende ihrer Kräfte sind, werfen. Doch diese Beispiele sind unmenschlich und würdelos. Wenn wir mit Tieren so umgehen würden, gäb es eine Strafanzeige wegen Tierquälerei und bei Menschen…?

Eins aber sehe ich auf uns Christen zukommen. Wenn wir Christen sein wollen, dann werden wir nicht wegsehen können, sondern müssen helfen. Nicht nur mit Geld, nein mit Unterstützung und tatkräftiger Hilfe. Mit Begleitung der Fürsorgepflichten und vielleicht mit neuen Konzepten und Wegen. Auf jeden Fall aber mit Mut.

Nirwana ist nicht mein Ziel

 

Neulich beim Abendessen mit Freunden kam die Sprache darauf, warum in Asien das Christentum so stark wächst. Dabei unterhielten wir uns auch über die verschiedenen Religionen, die dort ihren Ursprung haben. Danach wurde uns vieles klarer.

Nirwana ist das höchste Entwicklungsziel für einen Buddhisten. Laut Erklärung wird der Mensch so oft wiedergeboren bis er sein Leben so gut, sozial und charakterlich einwandfrei gestaltet, dass er sich selbst erlösen kann. Dann erreicht er das Nirwana, löst sich selbst auf und hört auf zu existieren. Bei dieser Entwicklung zählen aber nicht nur die Taten des Menschen, sondern auch sein Denken fällt ins Gewicht.

Wenn ich mir überlege, dass ich mich selbst verändern muss, denn ich will ja nicht als Stein wiedergeboren werden, dann setze ich mich automatisch unter Druck. Dabei stelle ich an mir selbst fest, dass es nicht funktioniert. Ich kann mich bemühen wie ich will. Es gibt immer wieder Punkte, an denen ich scheitere. Der Ausblick ist nicht prickelnd. Ich bemühe mich, scheitere und werde quasi als Strafe noch einmal auf diese Erde geschickt um das gleiche wieder und wieder zu erleben. Vor dem Hintergrund ist natürlich das Nirwana eine Erlösung.

Doch es gibt eine gute Nachricht. Es geht einfacher. Mit Jesus Christus haben wir Menschen jemanden, der den Anteil, den wir nicht können für uns übernimmt. Interessant finde ich, dass es das Nirwana tatsächlich gibt. Die Bibel schreibt, dass alle Menschen von Gott zur Rechenschaft gezogen werden für ihr Leben. Menschen die im Gericht stehen ohne Jesus Christus an ihrer Seite , werden verurteilt werden. Als Konsequenz hören sie auf zu existieren. Es gibt keine Erinnerung mehr an sie.

Da gefällt mir die andere Version besser. Ich möchte nicht aufhören zu existieren, also lebe ich bereits hier und jetzt mit Jesus Christus. Er nimmt mich an so wie ich bin und geht mit mir durchs Leben. Das zu erleben gibt einen wunderbaren Ausblick auf die neue Erde, die er denen versprochen hat, die an ihn glauben. Werden wir uns dort sehen? Ich würde mich freuen!

 

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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