Effektiv wie ein Faultier

http://de.wikipedia.org/wiki/Faultiere

Nach recht anstrengenden Wochen werden wir es an diesem Wochenende den Faultieren gleich tun. Nein, wir hängen uns nicht in die Bäume, wir suchen uns ein nettes, ruhiges Quartier im Bayrischen Wald.

Im Zoo sieht es immer so aus, als ob die Tiere den ganzen Tag schlafen. Doch Wissenschaftler fanden heraus, dass die Tiere in Gefangenschaft mit 16 Stunden um 6 Stunden länger schlafen als in Freiheit. Faultiere schlafen in der freien Wildbahn also gar nicht viel länger als wir Menschen.

Das Interessante an Faultieren ist die langsame Geschwindigkeit, mit der sie sich bewegen. Sie bekommen mit minimalem Einsatz an Energie ihr Leben geregelt. Nicht immer bin ich mir sicher, ob unser Aktionismus das Richtige ist.

In YouTube fand ich genau das Richtige dazu. Viel Spaß beim anschauen!

 

Attenborough: Saying Boo to a Sloth! – BBC Earth

 

 

Oh Eun Sun die (k)eine Bergsteigerin ist, sondern vielmehr Managerin einer Tour

http://www.spiegel.de/rei…,691607,00.html

Derzeit wird viel über Oh Eun Sun geschrieben und berichtet. Die Frau, die (angeblich) als Erste alle 14 Achttausender bestieg. Sie arbeitet mit Sauerstoff und ließ sich mit dem Helikopter von Basis- zu Basislager fliegen. Nicht nur das, sie setzte ein Team ein, für den Transport des Gepäcks und für das Anbringen der Fixseile. Alles Dinge, die „richtige“ Bergsteiger nicht tun.

Darin liegt wohl auch der große Unterschied. Für Oh Eun Sun galt es einen „Job“ zu erledigen und nicht mehr. Ihr Ziel und Auftrag war es die Berge zu besteigen und das zeitlich effektiv, denn das Rennen sollte gewonnen werden. Es ging nicht um eine Begegnung mit dem Berg. Ein Verhaltenskodex an den sich die meisten Bergsteiger halten, spielte für Oh Eun Sun eine untergeordnete Rolle.

Deshalb ist sie in meinen Augen wohl in erster Linie als ein guter Manager ihrer Truppe zu werten. Oh Eun Sun wird eine generalstabsmäßige Planung und Durchführung zugeschrieben. Wenn sie acht Achttausender in 15 Monaten besteigen kann, muss das so sein. Auch wenn sie wie ein Manager ihre Touren plante und durchführte und damit in vielem anders handelte als ihre Kolleginnen, so gilt ihr trotzdem mein Respekt vor dieser Leistung.

Wenn keine ihrer Besteigungen aberkannt wird, geht Oh Eun Sun in die Geschichtsbücher ein als die Frau, die als Erste alle 14 Achttausender bezwang.

Ich behaupte: Abendsberger Spargel ist der Beste!

http://www.spargelseiten.de/

Gott hat viele wunderbare Dinge geschaffen, eines davon ist der Spargel. Dabei kenne ich den zarten Geschmack von Spargel erst seit 20 Jahren. In meiner Kindheit gab es dieses Gemüse nicht serienmäßig im Laden, sondern nur im eigenen Garten. Im Erzgebirge war dafür der Boden nicht geeignet und es war viel zu kalt. So begann meine Leidenschaft für Spargel erst als ich nach Bayern kam.

Gute Freunde von uns meinten neulich, dass guter Spargel nur vom Rhein kommen kann. Dem musste ich, bei allem Lokalpatriotismus, widersprechen. Inzwischen kenne ich viele Regionen, in denen wohlschmeckender Spargel angebaut wird, wenn ich nur an Schwetzinger Spargel denke. Interessant finde ich, dass der Geschmack in jeder Region anders ist. Spargel ist also nicht gleich Spargel.

Gestern haben wir die Saison eröffnet. Regionalbedingt gibt es bei uns Abendsberger Spargel. Im Normalfall schäle ich den Spargel selbst. Das gehört einfach dazu als Ritual. Gestern allerdings war ich sprachlos. Inzwischen gibt es den Spargel frisch geschält zu kaufen. Die Verkäuferin erzählte, dass es viele gibt, die diesen Service gerne in Anspruch nehmen, da Spargel schälen nicht zu den beliebtesten Übungen gehört.

Ich möchte mich jedenfalls bei „unserer“ Spargelfrau bedanken. Sie war nicht nur nett und zuvorkommend. Sie hatte den Spargel auch super geschält. Willst du auch so guten Spargel, dann fahre doch in die Münchner Au von Landshut.

Zu guter letzt noch einen Tip: Hast du mal keine Lust auf Butter oder Hollandaise, dann probiere es mal mit einem milden italienischen Olivenöl. Das schmeckt auch sehr lecker.

 

Psychokardiologie, die Seele macht das Herz doch krank

http://www.br-online.de/p…h-feature.shtml

Hattest du das auch schon mal? Da kam eine schlechte Nachricht und du hast gedacht dein Herz bleibt stehen.

Unsere wunderbare, moderne Medizin hat entdeckt, was wir schon lange wissen. Es traute sich nur keiner was zu sagen. Jetzt endlich gibt es eine neue Fachrichtung in der Medizin, die Psychokardiologie. Ziel dieser Fachrichtung ist es, Menschen ganzheitlich zu behandeln und nicht nur technisch.

Gestern gab es dazu einen interessanten Bericht auf Bayern 2. Dank moderner Technik gibt es diesen Bericht über die Psychokardiologie als Podcast zum Runterladen. Link siehe oben.

Behandelt wird im Großen und Ganzen in zwei Richtungen. Zum einen Menschen, die auf Grund eines medizinischen Ereignisses, z. B. Herzinfarkt, Probleme haben diese zu verarbeiten. Zum anderen sind es Patienten, die seelische Leiden erlebten und in Folge daran Herzbeschwerden bekommen.

Angeblich sind ca. 70% aller Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermeidbar, wenn es eine gute Prävention gäbe. Diese Zahl hat mich so entsetzt, dass die Psychokardiologie hier einen kleinen Beitrag bekommt. Mit anderen Worten, es wird Zeit, dass wir alle zusammen uns mehr Gedanken machen über die Art, wie wir leben. Im Jahr 2006 starben laut Statistischem Bundesamt knapp 52% an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wenn du also bis jetzt gesagt hast, dass es dich nicht interessiert, dann sollte es das spätestens jetzt tun. Wenn wir mit unserer Gesundheit verantwortungsbewusst umgehen würden, dann wären in 2006 fast 300.000 Menschen nicht an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung gestorben. Von daher ist es auf jeden Fall ein guter und wichtiger Schritt, dass es nun auch Psychokardiologie als Fachdisziplin gibt.

Beziehung steht in dieser Woche auf dem Programm

Schon wieder ist Montag und fünf weitere Arbeitstage liegen vor uns. Warum nur vergeht die Zeit am Wochenende immer besonders schnell? Was werden uns die fünf Tage bringen? Was steht bei dir an?

Bei mir stehen diese Woche zwei Dinge auf dem Programm. Das eine ist mein Schreibtisch. Der braucht dringend Liebe. Ich war einige Tage unterwegs, mit dem Ergebnis eines vollen Schreibtisches. Rechnungen müssen bezahlt und Briefe beantwortet werden. Ach und die Handwerker gibt es ja auch noch.

Etwas was mir wohl noch mehr am Herzen liegt ist meine Beziehung zu Gott. Dieser möchte ich mehr Zeit widmen. In letzter Zeit war die Arbeit so viel, dass die Beziehungspflege irgendwie nach hinten rutschte. Das war nicht schön, hat mir nicht gefallen und war doch so.

Wir Menschen stehen immer in der Gefahr, dass in unsere Beziehungen zu viel Routine rein kommt. Auch mein Verhältnis zu Gott ist davon nicht ausgenommen. In der Routine denken wir oft, ach das läuft schon. Erst (zu) spät kommt die Erkenntnis, dass Pflege nötig ist. So erlebe ich es immer wieder, besondern in meiner Beziehung mit Gott. Auf der einen Seite weiß ich um die Wichtigkeit einer guten Verbindung, hält sie mich doch am Leben. Trotzdem merke ich, wie immer wieder diese Beziehung im Alltag unter die Räder kommt und das gefällt mir gar nicht.

Deshalb will ich mir für meine Beziehung zu meinem Vater im Himmel (viel) Zeit nehmen. Auf jeden Fall mehr, als in den letzten Wochen.

Das Wunder bei der Lufthansa, mein herzlicher Dank an alle Beteiligten

Oh du glaubst es nicht, Gott ist SO groß. Er kann unmöglich scheinende Dinge möglich machen und Menschen glücklich. Gestern hat er ein Wunder für mich und meinen Mann getan.

Bis gestern war ich in Berlin. Eigentlich sollte das Treffen mit den Bloggern und Medienleuten bis gestern Abend gehen. Deshalb hatte ich meinen Rückflug mit der Lufthansa auf 21.10 Uhr gebucht. Leider (oder zum Glück) war ich schon um 17 Uhr am Flughafen. Ich begab mich zum Ticketschalter der Lufthansa und fragte nach einer früheren Flugmöglichkeit. Als diese über 200€ kosten sollte, bedankte ich mich höflich und ging. Diese Betrag sprengte jegliche Möglichkeiten. Also begann ich zu beten. Ich erzählte meinem Gott und Vater, dass ich müde bin und heim möchte. Es war wie fest gefahren, es schien keine Möglichkeiten zu geben. Auch die Mitarbeiter in der Lufthansa Lounge sahen keinen Weg. Sie meinten ich solle nochmal kommen, kurz bevor die Maschine fliegt. Das tat ich auch, obwohl ich eigentlich schon nicht mehr an das Wunder glaubte und mich weitere zwei Stunden dort sitzen sah. Doch diese Mitarbeiterin telefonierte, mit wem weiß ich nicht. Aber da geschah das Wunder, es geschah als ich schon fast aufgegeben hatte. Gott handelte, für mich gab es keine Möglichkeit der Einflussnahme. Er tat dies bereits im Vorfeld, denn er setzte kompetente, hilfsbereite und freundliche Mitarbeiter an die richtige Stelle.

Ihnen und Gott gilt mein besonderer und glücklicher Dank für dieses geschenkte Wunder. Als meine eigentliche Maschine fliegen sollte, war ich bereits zu Hause und auf dem Weg ins Bett. Vielen, vielen Dank für die Freundlichkeit mit der Sie gehandelt haben. Danke Lufthansa für deine guten Mitarbeiter.

In der U-Bahn in Berlin prügeln, oder ein paar Gedanken zur aktuellen Situation der katholischen Kirche

Gestern abend bin ich das erste Mal nachts in Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs gewesen und nicht mit dem Taxi. Alleine hätte ich mir das vielleicht auch nochmal überlegt. Berlin und dann noch Kreuzberg,… Doch ich hatte einen wunderbaren Begleiter und so starteten wir. Gleich als wir in die U-Bahn einstiegen, erlebte ich das was ich sonst nur in der Zeitung lese. Unweit entfernt schlugen sich ein Mann und eine Frau handfest miteinander, laut schreiend, bis jemand dazwischen ging und die beiden trennte. Als die Bahn abfuhr, hörten wir die Frau vom Bahnsteig her immer noch rufen. Nach diesem Erleben hatte ich das Empfinden, alle U-Bahnfahrer prügeln potentiell auf andere ein. Wenn ich dann an die Presse der letzten Monate denke, dann entsteht schnell das Bild, dass die Gefahr immer und überall lauert.

Genauso ergeht es derzeit der katholischen Kirche. Mit einem Blick in die Zeitung entsteht ein Bild, als ob alle (katholischen) Christen potentielle Täter sind. Im Tagesspiegel fand ich gestern einen Kommentar, der mich deshalb erstaunt hat. Dort wurde die Fahne hoch gehalten mit einer einfachen Erkenntnis. Die Handlungen der Vergangenheit sind nicht gut, trotzdem gilt die christliche Botschaft unvermindert weiter. Vielleicht gilt sie genau in solchen Zeiten in besonderer Weise, macht sie doch bewusst, dass Christen fehlende Menschen sind und keine Überwesen.

 

Luxus von Lush, Körperpflege die wunderbar duftet

http://www.lush-shop.de/

Neben mir am Rechner habe ich eine Papiertüte von Lush. Gestern war ich dort, um mich selbst zu verwöhnen. Die Tüte riecht immer noch nach den wunderbaren Dingen, die ich dort erworben habe. Wunderbare Körperpflege ist das Motto von Lush. Vor einigen Jahren haben wir Lush in der Schweiz entdeckt. Inzwischen gibt es ihre Produkte auch in Berlin oder online. Das Produktsortiment reicht von Badezusätzen über Handcreme bis hin zu Gesichtsmasken. Sie werben mit handgefertigten Produkten und einer hohen Qualität.

In Berlin ist das Lush-Geschäft direkt in der Friedrichstraße neben der S-Bahn Station mit dem gleichen Namen. Die Verkäuferinnen waren freundlich und hilfsbereit.

Der große Nachteil von Lush-Produkten ist der Preis. Gestern habe ich es wieder einmal gemerkt, Lush ist Luxus. Zum Glück gibt es bei uns zu Hause keinen Laden. Das wäre für meine Finanzen nicht zuträglich.

Jetzt gehe ich in die Badewanne und bade mit Lush. Angeblich soll sich die Haut hinterher wunderbar weich und herrlich duften. Nun – ich probiere es aus.

 

Leckere, preiswerte Nudelsuppe im Susuru in Berlin

Von meiner Freundin Lara kenne ich einen kleinen Japaner in Berlin der wunderbare Nudelsuppe, genannt Udon-suppe, macht. Es befindet sich in der Rosa-Luxemburg-Straße in Berlin Mitte und heißt Susuru.

Nach langer Zeit wendete ich wieder einmal meine Schritte dorthin, denn sie machen eine hervorragende Nudelsuppe zu einem wunderbaren Preis. Wenn du Udon auch so sehr magst wie ich, dann kann ich dir das Susuru nur herzlich empfehlen. Das Restaurant ist nicht riesig, aber die Udon einfach lecker. Es wird selbst gekocht und keine Fertigprodukte verwendet. Die Speisekarte ist nicht riesig, aber ausreichend. Zusätzlich gibt es noch eine kleine abwechslungsreiche Tageskarte.

Es gibt noch etwas, das diesen kleinen Japaner empfehlenswert macht, sein Service. Das Team ist aufmerksam und von einer natürlichen Freundlichkeit. Es gibt keinen Grund sich dort nicht wohl zu fühlen.

So werde ich beim nächsten Berlin-Besuch wieder ins Susuru gehen um Udon zu essen.

Liebe macht Frauen schön und gibt Menschen Geborgenheit

Das größte Geschenk, was Gott uns machte, ist die Liebe. Liebe ist ein Gut, das wir nicht kaufen können. Egal wie viel Geld oder Macht ein Mensch besitzt, er kann viel dafür bekommen, aber keine Liebe. Liebe ist ein Geschenk, etwas das wir aus freien Stücken geben oder was ein Anderer uns schenkt. Wir denken oft, dass Liebe besonders wertvoll ist und deshalb limitiert werden muss, wie die Spezialedition einer Uhr. Dabei vergessen wir, dass wenn wir Liebe einsperren, die Liebe verkümmert. Liebe braucht Platz zur Entfaltung, zur Gemeinschaft. Das Grundwesen von Liebe ist es, weiter gegeben zu werden. Es ist kein Besitztum, das ich bunkern kann.

Wenn ich daran denke, dass Gott die Liebe ist und sie nicht nur schenkt, dann bin ich zutiefst erstaunt. Der König des Universums ist Liebe. Aus dieser Liebe heraus sind wir, du und ich geschaffen worden um lieben zu können.

Frauen macht das Wissen geliebt zu werden schön. Liebe gibt Menschen Sicherheit, Geborgenheit und Freude am Leben. Gibt es Probleme auf der Erde mit der Liebe, haben wir noch eine Instanz, die uns neu mit Liebe füllen möchte. Wir dürfen immer und immer wieder um Nachschub bitten. Fühlst du dich ungeliebt? Dann gib nicht auf.

Gott liebt dich! Er liebt dich sogar dann noch unvermindert, wenn dich auf dieser Erde kein Menschen leiden kann. Ist er nicht wunderbar? Er würde sich freuen, wenn du ihn zurück liebst.

 

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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