Warum bin ich Christ: weil ich Jesus in meinem Leben erfahren habe

Warum bin ich Christ? Heute von Norbert aus Greiz, 51 Jahre:

Ich bin Christ, weil…

… er mich so angenommen hat wie ich bin.

… er mich genau kennt und trotzdem liebt.

… er mir seine Freundschaft angeboten hat, obwohl er der Schöpfergott ist, der das ganze Universum geschaffen hat und bis heute regiert.

… er ein Mensch wurde, damit er mein verpfuschtes Leben in Ordnung bringen konnte. Er hat meine Schuld und meine Verurteilung auf sich genommen. Dadurch hat er mir ein Leben geschenkt, das über den Tod hinaus geht.

… ich ihn in meinem Leben schon oft erlebt habe und bezeugen kann, das er absolut vertrauenswürdig ist. Er steht zu seinen Versprechen, die er in seinem Wort, der Bibel, gemacht hat.

Norbert

Das C der CDU – wofür steht es?

http://www.cdu.de/

Heute möchte ich einen Kommentar zur CDU aufgreifen. Darin wurde festgestellt, dass die CDU keine Volkspartei mehr ist. Auf der Webseite der CDU steht: Die Mitte – CDU. Deutschland das Land der Mitte, also die Partei für die Menschen in Deutschland. Doch halt, da fehlt etwas. Nicht eine Partei, eine christliche Partei. Denn nach dem Willen der Gründer sollte es eine christlich demokratische Union sein. Doch was ist aus dem C geworden? Wie viel C = christlich treibt noch das Handeln dieser Partei? Christlich hieße, sich um die Menschen in Deutschland zu kümmern. Christlich heißt, nicht nur eine Gruppe im Blick zu haben und bei Druck nicht umzufallen. Die Menschen in Deutschland wollen keinen Politik-Warenkorb nach dem Prinzip: Such dir was raus. Wir wollen Politiker die eine klare Linie leben, also Überzeugungen haben und diese verteidigen. Auch wenn mancher sich selbst nicht als Christ bezeichnet, so wissen die Menschen genau, was sie von einer christlichen Partei erwarten. Wir wünschen uns, dass die CDU ihr Christliches wieder findet, ein klares Profil gewinnt und auch lebt. So wie es in ihrer Erklärung steht.

Ruhe, Stille und der Haarfön im Arm

Gestern habe ich mich mit meiner Frisöse über Ruhe unterhalten. Sie erzählte mir, dass sie bereits als Kind bei der gleichmäßigen Lautstärke des Föns ihrer Mutter runter gefahren ist und entspannt hat. Auch heute noch sei es so, dieses gleichmäßige Geräusch wäre klasse um zur Ruhe zu kommen.

Das ganze Gegenteil ist Wuschel, unsere (inzwischen) 18-Jährige. Sie erzählte vom Urlaub in Schottland und jammerte. Die Gruppe wollte immer irgendwelche Musik haben und nie war Ruhe im Haus. Dabei meinte sie, wäre Ruhe in Form von Stille so wichtig um runter zu fahren und Ruhe zu finden.

So unterschiedlich sind wir Menschen. Immer wieder ertappe ich mich dabei, dass ich denke: alle müssen so sein wie ich und gleich empfinden. Dabei ist das völliger Unsinn. Gott hat uns unterschiedlich geschaffen. Er hat jeden von uns genau so gewollt. So wie wir unterschiedlich sind, so unterschiedlich kommen wir auch zur Ruhe und fahren runter.

Mit anderen Worten, bevor du einem anderen versuchst zu erzählen wie er zur Ruhe kommt, solltest du raus finden was ihm gut tut. Das gilt im umgedrehten Fall auch für dich. Was dem anderen hilft, kann für dich kontraproduktiv sein.

In einem waren sich aber alle sicher. Ruhe, runter fahren das ist für uns Menschen wichtig. Ohne Ruhe sind wir wie ein Motor der irgendwann durchbrennt. Weil das nicht gut ist, wünsche ich dir heute einen Tag der Ruhe. Wenn´s hilft auch mit dem brummenden Haarfön im Arm.

Die Dusche im Leben – oder geht es dir gut?

„Da geht es mir mal zwei Tage gut und schon warte ich instinktiv auf einen Hammer/ eine heftige Dusche die diese kurze Phase wieder beendet.“ Hast du auch schon mal so einen ähnlichen Satz von dir gegeben oder gehört?

Ich weiß nicht so genau, warum das so ist. Doch irgendwo tief in unserem Inneren scheint es so eine Empfindung zu geben, die diese Gedanken einstreut.

Auch wenn wir alle wissen, dass dies Unsinn ist und solche Sätze nicht rational, so prägt unser Denken bewusst oder unbewusst unser Handeln. Irgendwie haben wir ein schlechtes Gewissen, wenn es uns einfach gut geht. Ich bin in dem Punkt nicht anders.

Hm, könnte es sein, dass wir auf diese Art und Weise Zuwendung erhalten wollen? Oder ist es einfach gesellschaftlich unschick zu sagen: es geht mir gut.

An dem Thema Gesellschaft ist auf jeden Fall etwas dran. Ich habe es mal ausprobiert und gesagt, dass es mir gut geht und ich keinen Stress habe. Meine Umwelt hat mich ganz ungläubig angeschaut. Ich merkte, wie in dem Moment abgewogen wurde, ob ich mein Gegenüber auf den Arm nehme oder das ernst meine.

Im Buch ist davon jedenfalls nichts zu finden. Der griechische Gedanke, die Götter handeln willkürlich an uns Menschen, lässt sich biblisch nicht begründen. Gott wird im Buch zitiert mit den Worten: „Ich will, dass es dir gut geht“. Denk mal dran hin, vielleicht wäre das ja eine neue Option, anstelle auf die nächste Dusche im Leben zu warten.

Kleine blaue Blümchen am Wegesrand und ihre Aufgabe oder die kleinen Dinge des Lebens

Zumindest in Niederbayern ist es Herbst. Egal wie sehr wir uns auch wehren, es ändert leider nichts daran. Es ist grau und trüb. Von der Sonne existiert nur das Wissen, dass es sie gibt. Sehen tun wir sie nicht. Wenn nur die Kälte und Nässe nicht wär,…

Weil das so ist und alles das zum Wetter dazu gehört, habe ich heute ein schönes kleines Blümchen zur Aufmunterung  für dich und mich. So wie es trübe Tage gibt in Bezug auf das Wetter, gibt es diese auch in Bezug auf unser Leben. Für alle diese Momente, in denen wir nicht auskommen, sende ich für dich dieses kleine hellblaue Blümchen.

Schau mal, in der Realität ist die Blüte vielleicht 3 cm groß. Für viele ist es einfach Unkraut am Wegesrand und es ist sicher nichts Besonderes. Mit einer großen, duftenden Rose kann das Blümchen nicht konkurrieren. Und doch sind es die kleinen, zarten und unscheinbaren Dinge, die unser Leben gestalten. Diese „Blümchen“ machen unser Leben aus, sie verzaubern es und damit auch uns.

Nimm dir einen kleinen Moment und schaue, wie filigran die Blütenblätter sind. Wie wunderbar die Anordnung und der Aufbau gestaltet sind. Keine von uns hätte es so schön und so selbstverständlich hin bekommen. So klein und unscheinbar das Blümchen ist, so hat doch auch sie einen klaren Platz an den sie gehört. Vielleicht hat es nur dort gestanden um heute ein Lächeln in dein Gesicht zaubern zu können. Wenn das geschieht, hat es einen großen und wichtigen Auftrag erfolgreich erfüllt.

IFA in Berlin, ein paar Trends die „jeder“ braucht

Wie sagte der Taxifahrer auf der Hinfahrt: Ob man das wirklich alles braucht, bloß weil es technisch möglich ist?

Inzwischen sind 8 Stunden vergangen und meine platten Füße sitzen mit mir gemeinsam am Flughafen auf dem Weg nach Hause. Es war meine erste IFA.

Meine Zusammenfassung: Es gibt tolle Dinge, aber braucht man die wirklich alle? Z.B. ist es nötig, dass über Internet meine Waschmaschine steuerbar ist? Damit füllt sich die Wäsche doch auch nicht alleine rein und hängt sich auf.

Eine tolle Sache war der Jura Kaffemaschinen Stand. Dort gab es wunderbaren und leckeren Kaffee für alle und das free.

Samsung hatte (von denen die ich gesehen habe) den beeindruckendsten Stand. Das Whiteboard hätte ich gerne mit integriertem Fernseher. Leider war das ein Prototyp und der Weg in diese Multifunktionalität wird wohl noch länger sein.

Der eBook-Bereich war eher nüchtern. Die meisten Geräte entsprachen nicht den aktuellen Möglichkeiten und von der Bedienung her hat das keinen hinter dem Ofen hervorgeholt. Von daher verstehe ich jeden der ein iPad kauft. Echte Konkurrenz könnte nur das Gerät von Toshiba bringen, was neu auf dem Markt ist.

Wenn es ein Motto gegeben hat, dann war es 3D. Ob allerdings die Kunden dem über alle Bereiche hinweg folgen werden, bleibt abzuwarten. Ich persönlich verzichte  lieber auf diese Funktionalität zu Hause, als das ich überall teure Brillen habe, denn vom Prinzip will ich nicht für jedes Teil eine eigene Brille.

Hat es sich gelohnt? Ja ich finde schon, um Trends mitzubekommen, war das ein guter und lohnender Invest in den Tag IFA.

 

Der Gruß aus der Küche

Vor langer Zeit einmal kamen findige Köche auf die Idee und entwickelten den „Gruß aus der Küche“. Vom Prinzip soll dieser kleine Happen zu essen zwei Funktionen erfüllen. 1. den Magen auf das Essen einstimmen und 2. zeigen was die Küche alles kann. Dabei war dieser Service lange Zeit nur in guten Restaurants zu finden.

Bis irgendwann auch „normale“ Restaurants anfingen, diese Geste zu übernehmen. Leider vergaßen sie dabei, dass die Geste alleine nicht langt und die Qualität blieb auf der Strecke.

Mit auf der Strecke ist auch die Kreativität geblieben. Diese betrifft sowohl den Namen „Gruß aus der Küche“ als auch den Gruß an sich.

Liebe Gastronomen, sehr geehrte kreative Meister des Gaumens und Geschäftsleute, hier ist mein Appell: Bitte schafft den Gruß lieber wieder ab, als das ihr auf halbherzige Weise versucht etwas am Leben zu erhalten. Es ist nicht schlimm, wenn es keinen Gruß gibt. Etwas Brot und gutes! Olivenöl tun es auch. Nicht im Verkünsteln liegt die Kunst, sondern im einfachen in guter Qualität.

Warum bin ich Christ: Weil Jesus mir Freiheit gibt

Warum bin ich Christ?: Heute von David aus Brandenburg, 19 Jahre

Gern möchte ich einige Eckpunkte meiner Lebensgeschichte mit (dir) teilen: Ich wurde gut ein Jahr nach der Wende geboren. Meine Eltern nahmen mich mit 20 Tagen zum ersten Mal mit in den Gottesdienst einer Evangelisch-Freikirchlichen Brüdergemeinde. Als ich dann älter wurde, las mir meine Mutter aus der Kinderbibel vor und betete mit mir. In der Sonntagsschule malte ich verschiedene biblische Helden mit Buntstiften farbig an. Man könnte also sagen, dass mir der Glaube in die Kinderschuhe gelegt wurde. Als ich älter wurde, fuhr ich in den Sommerferien zu Bibelwochen und Zeltlagern und lernte dort mehr aus der Bibel. Einen Gesamtüberblick über dieses atemberaubende Buch der Bücher bekam ich im “Bibelclub”, der begleitend zum Lehr-Unterricht von der Brüdergemeinde angeboten wurde.

Mit 10 Jahren entschied ich mich mein Leben Jesus zu übergeben. Da ich mir sicher war, dass ER den besten Plan für mein Leben hat. Ich begann auch in der Jungschar (=Pfadfinder) mitzuarbeiten und dort kurze Bibelandachten für die Kinder zwischen 9 und 13 Jahren auszuarbeiten oder den kreativen Aktionsteil zu gestalten. Hin und wieder fuhr ich für diese Altersgruppe als Mitarbeiter auf christliche Zeltlager. Später besuchte ich einen Hauskreis und die Jugend der Brüdergemeinde, wo ich auch wieder kurze Bibelandachten ausarbeiten durfte.

So, könnte man meinen, hätte nun wohl alles lange und ganz friedlich weitergehen können. Aber es kommt nun mal meistens anders als man denkt. Ich fing an, in der Brüdergemeinde mit einigen anderen Jugendlichen zusammen kurze Theateranspiele als Aufhänger für die Predigt darzubringen. Das Theater nahm mich gefangen, ja, ich war völlig davon eingenomme eine Person sein zu können, die ich weder war noch bin. Aus heutiger Sicht würde ich sagen, dass das Theater eine “Einstiegsdroge” für mich war, denn es blieb nicht lange beim Theater allein. Nein, das Theater riss eine Leere in mir auf. Eine Unzufriedenheit, da mir das Leben der Personen, die ich im Theater spielte wohl besser gefielen als mein eigenes.

Kurz darauf, mit 14/15 Jahren, änderte sich auch mein Musikgeschmack. Ich fing an Contemporary Christian Music “CCM” (zu deutsch “zeitgenössische, christliche Musik”) zu hören. Bands und Artisten wie dc Talk, TobyMac oder auch Hillsong wurden täglich rauf und runter gehört. Dann, im September 2006 ließ ich mich in all den gerade aufkommenden Konflikten taufen. Vermutlich war dies nicht nur ein öffentliches Bekennen zu Jesus, meinem Herrn, sondern auch ein verborgener Hilfeschrei. Aber dadurch änderte sich kaum etwas.

Als ich in die Jugendgruppe der Brüdergemeinde kam und auch öfters Jugendtage besuchte, hörte ich immer mehr harten christlichen Rock, wie P.O.D oder Demon Hunter. Aber auch diese Musik wurde mir bald zu “soft” und ich hörte mit 16/17 Jahren christlichen Death Metalcore. Zu meinen Lieblingsbands gehörten August Burns Red und As I Lay Dying. Zu dieser Musik, die ich fast 12 Stunden täglich hörte (den Rest der Zeit war ich im Unterricht oder habe geschlafen), kamen dann auch noch actiongeladene Computerspiele, Filme und Drogen (Cannabis und Alkohol).

Das Highlight meines Alltags bestand nun in christlichen Rockfestivals (Freakstock) oder auch Konzerten, bei denen man sich in sogenannten Moshpit, Wall of Death und Circle Pit andere schlug und durch sehr abrupte Bewegungen anderen Schmerzen zufügte. Nicht selten kam ich von den Konzerten mit blaue Flecken, Platzwunden, Halskrause oder anderen Verletzungen. Dies alles nahm mein Äußeres (ich hatte Dreadlocks), mein Denken, mein Fühlen, mein Handeln und meinen ganzen Charakter unter Kontrolle. Mitte 2009, ich war 18 Jahre, ging es so weit, das ich keine Lust und Motivation mehr hatte zu lachen und auch in der Gemeinde ging einiges drunter und drüber, sodass ich dort auch kaum mehr hinging.

Ich bin mir sicher, ich würde heute nicht hier sein, glücklich sein und lachen können, wenn Gott mich nicht aus diesem Schlamassel rausgezogen hätte. Wegen meiner großen Interesse an Computeranimationen fing ich im September 2009 an die Offenbarung in der Bibel zu studieren. Als Hilfe dazu suchte ich im Internet eine Erklärung und fand die  Seite http://dasgeheimnis.de. Da ich dort auch eine Erklärung zu Daniel fand, studierte ich auch Daniel als ich mit der Offenbarung fertig war. Neugierig geworden stöberte ich bei den Links herum und fand einen Link zum Light Channel TV. Dort begeisterte mich Walter Veith mit seinen Vorträgen über die Offenbarung  und Wolfgang Stefanie faszinierte mich mit seinen Erklärungen über die Musik.

Mir wurde klar, dass ich etwas ändern musste mit meiner Musik und so löschte ich meine ganze Musik von meinem Computer. Es war anfangs sehr schwer, da die Musik für mich wie eine Sucht geworden war. Aber heute kann ich sagen: Jesus hat mich auch davon frei gemacht!!!

Ich darf immer wieder neu erleben, wie Gott weiter an meinem Leben wirkt, an mir arbeitet und mich nicht los lässt. Ich darf jeden Tag darin wachsen in der Bibel zu lesen, zu beten und durch Gottes Unterstützung zu reifen. Inzwischen habe ich eine Kirchengemeinde gefunden in der ich mich zu Hause fühle, angenommen werde und wir gemeinsam wachsen können in unserer Beziehung zu Jesus.

Deutschland schafft sich ab – Thilo Sarrazin und der Umgang mit der Wahrheit oder Streiten will gelernt sein

„Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist.“ Ferdinand Lassalle

Das ist der Einstieg in das Buch „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin.

Gelesen habe ich das Buch noch nicht, weil es derzeit nicht lieferbar ist. Ich erlebte in den letzten Tagen eine Schlammschlacht um einen Mann, der in seinem Vorwort sagt: “ Die Zeichnung (dj:die Wortwahl) ist kräftig. Ich habe darauf verzichtet, heikel erscheinende Sachverhalte mit Wortgirlanden zu umkränzen,…“

In den Medien der letzten Tage wurde über dieses Buch hergezogen und Thilo Sarrazin mies beschimpft. Eine Gegenstimme ist mir aufgefallen – die von Olaf Henkel. Der Focus hat zum Thema einen Intelligenzforscher interviewt, der das Thema Bildung aufgreift und bestätigt. Immer wieder wird ein Interview im Lettre International zitiert, dieses ist im Netz aber nicht auffindbar. Gesperrte Seiten haben wir gefunden und Kommentare darüber, aber nicht das Original.

Ich schäme mich für die Diskussion. Zeigt sie doch, dass wir es nicht gelernt haben uns über unser Land und uns selbst auseinander zu setzen. Kurz: wir können nicht streiten.

Ich weiß nicht, wieso wir so eine große Welle um dieses Buch machen. Wer spielt hier welches Spiel im Hintergrund? In den meisten Artikeln, die erschienen, wurde über Teile hergezogen, aber Passagen wurden nicht veröffentlicht. Wer von denen, die über Thilo Sarrazin herziehen, hat das Buch wirklich gelesen?

Kann es sein, dass sich viele angegriffen fühlen, weil das Buch einen dringenden Apell zum Wandel enthält? Auf jeden Fall ändert sich die Zukunft nicht indem wir sie wegdiskutieren wollen. Deshalb empfehle ich einen offenen Umgang mit seinen Aussagen. Die ersten 40 Seiten des Buches stehen als Leseprobe im Netz. Mache dir ein eigenes Bild und sei besser als die vielen, die darüber herziehen ohne Ahnung zu haben.

Die ewige Ruhe, der Tod und die Tür ins Leben oder der Versuch zu trösten

Ich hörte es schon an der Stimme, dass etwas nicht in Ordnung ist. Es ging ihrem Vater schon einige Zeit nicht so gut und ja, auch sie wusste, dass der Tod das unausweichliche Lebensende hier auf dieser Erde bedeutet. Doch bei allem guten Reden hilft dieses Wissen nicht um mit dem Sterben umzugehen, geschweige denn zu trösten. Wie sollte es auch, wo der Mensch eigentlich nicht dazu angelegt ist zu sterben.

In einem solchen Moment spüre ich meine Hilflosigkeit. Ich höre, doch helfen kann ich nicht. Trösten, zuhören,… ja und doch möchte ich mehr tun. Schmerzen mittragen, Frieden schenken, helfen,…. irgendetwas tun. Immer noch bin ich am Telefon und bin wie gelähmt.

Nein, es ist keine Zeit für lange Reden. Später einmal vielleicht. So gerne möchte ich von der Perspektive reden. Davon, dass es nicht alles gewesen sein muss, hier auf dieser Erde. Ich möchte reden von Gott und das er den Menschen nicht dazu geschaffen hat, dass er stirbt. Ich möchte sie in den Arm nehmen und ihr erzählen, dass sie ihren Vater wieder sehen kann, wenn…

…Wenn sie beide die Tür  in Anspruch nehmen, die es gibt. Nur eine Tür gibt es, die aus dem Schlaf des Todes wieder ins Leben zurück geht. Diese Tür wird im Buch Jesus genannt. Nein, es ist nicht schwer sie zu finden. Es ist eine Entscheidung ihres Herzens. Vielleicht ist jetzt die Zeit zur Entscheidung? Aufschieben? Warum? Ist der Preis nicht viel zu hoch um darauf verzichten zu können? Ein Leben ohne Leid und Schmerz, mit den Menschen die man liebt?

Ach so viel möchte ich sagen. Ich möchte Mut machen, und von Gott und seiner Liebe schwärmen. Ich möchte erzählen, wie Gott mitleidet. Das unser Leben ihm nicht egal ist …..

Und doch schweige ich weiter. Wie nur kann ich diese tiefe Liebe Gottes zu ihr, ihrem Vater und dir weiter geben? Ich fühle mich so hilflos.

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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