Schnee, Schneeballschlacht, Schneeschieben und Diamanten die schmelzen

Herzliche Grüße vom tief verschneiten Landshut sende ich dir. Hier hat es über Nacht ca. 30 cm Neuschnee gegeben. Irgendwie sind wir diese Menge nicht wirklich gewohnt. Heute morgen haben wir zu zweit Schnee geschippt, denn ich muss sagen, zum Schieben hat uns die Kraft gefehlt.

Die Schule ist ausgefallen und mancher nicht zur Arbeit gekommen. Auf jeden Fall ist die Siedlung so still und ruhig wie sonst nur an Feiertagen. Die Autos lassen sich einzeln abzählen. Der Schnee alleine ist es gar nicht, es ist wohl eher die Eisschicht, die überall unter dem Schnee zu finden ist.

Es ist ganz unwirklich. Wenn jemand sagen würde, heute ist schon Weihnachten, ihr habt es nur nicht mitbekommen, dann würde ich das wohl auch glauben. Inzwischen scheint die Sonne und zaubert lauter Diamanten auf den Schnee. Schade, dass sie nicht bleiben, wenn der Schnee schmilzt.

Weil aber doch erst Freitag ist, freuen wir uns erst einmal einfach beim Rausschauen. Später werden Alex und ich eine Schneeballschlacht machen. Am Ende müssen wir aufhören, nicht weil wir naß sind, sondern weil wir nicht mehr können vor lachen.

Den Schnee unter den Füßen knirschen zu hören, die weise Landschaft zu sehen ist einfach schön. Wenn dann noch die Sonne scheint um so zauberhafter. Kannst du keine Schneeballschlacht machen, dann geniesse trotzdem den Schnee. Viel Spaß!

Enrico de Peruta und das Münchner Weihnachtssingen oder die Weihnachtsgeschichte zum Nachdenken

http://www.heilige-nacht….chtssingen.html

Vor Jahren erzählten uns Freunde vom Münchner Weihnachtssingen und gestern waren wir da. Karten zu bekommen, geht eigentlich einfach, weil online und langfristig möglich. Nur wer kauft schon im Frühjahr- Sommer Karten für ein Weihnachtssingen?

Enrico de Peruta als die tragende Gestalt in Form des Erzählers, machte die Weihnachtslegende nach Ludwig Thoma auf wunderbare Weise lebendig. Zwei Stunden mit Musik und wunderbaren Texten. Zwei Stunden mit Nachdenklichem und Anspruchsvollen. Zwei Stunden, die Freude machten.

Noch nie habe ich über die „Weihnachtsgeschichte“ aus dem Lukasevangelium mal wirklich intensiv nachgedacht. Welche Strapazen und Enttäuschungen, welche Belastung und welcher Stress doch in der Geschichte liegen. Für uns heute ist das eine Geschichte, die halt zum Fest gehört. Aber darüber wirklich nachgedacht, was dort steht, habe ich noch nie.

Wir tun immer so, als ob das alles ganz entspannt und friedlich abgegangen ist, weil wir uns etwas anderes gar nicht vorstellen können. Ich bin eigentlich froh, diese Geschichte einfach lesen zu können und nicht erleben zu müssen. Wenn wir mal anfangen nachzudenken, über diese Weihnachtsgeschichte, dann fordert es uns heraus. Es fordert uns auf Position zu beziehen, auf welcher Seite der Geschichte wir stehen.

Eine Frage wurde im Singspiel am Ende gestellt: „Was war wohl der Grund, dass Gott seinen Sohn zu den Ärmsten der Armen in eine Krippe legte?“

Laktosefrei kochen, also ohne Milchprodukte – Erfahrung beim Backen mit Albaöl und Basis Rezept für Plätzchen

Dieser Tage haben wir das erste Mal mit Albaöl gebacken, Plätzchen waren das, was wir erreichen wollten. Es wurde ein ganz witziger Tag.

Vom Prinzip hieß es, dass das Öl die Hälfte der angegeben Buttermenge sein soll. Also probierten wir aus, ob das so auch für Plätzchen gilt.

Entstehen sollten „normale“ Mürbeteigplätzchen für die Weihnachtszeit. Wir verfahren da nach einem klassischen Basisrezept:

300g Mehl, 100g Zucker, 150g Butter (also 75g Öl), 1 Päckchen Vanillezucker, 1 TL Salz, 1 TL Backpulver

Unser Ergebnis in Bezug auf Backen mit Öl ist nicht ausprobierenswert.  Die Konsistenz des Teiges war nicht so schön in der Verarbeitung. Deshalb werden wir in Zukunft eine andere Lösung wählen für den Butterersatz.

Wir haben von der Familie hervorragende leckere Plätzchen bekommen, die waren mit Margarine gebacken. Das wollen wir jetzt mal ausprobieren. Hat das noch dazu den Vorteil, dass Margarine und Butter im gleichen Verhältnis ersetzt werden können. Da gibt es dann auch keine Probleme mehr beim Rechnen.

Bin gespannt wie es wird.

Fantasy und Phantasie in der Bibel, Hollywood ist dagegen wohl eher Kindergeburtstag

Im Allgemeinen denken wir, dass nur Hollywood genug Phantasie hat um Wesen zu erschaffen, wenn man Fantasy Autoren mal ignoriert. Da gibt es Wesen, die der Tierwelt entnommen sind und in Hollywood zu Wesen anderer Welten werden. Interessanterweise stammen manche der Figuren auch aus der Bibel. Wobei ich mit den Wesen, die in der Bibel beschrieben sind, noch mehr Phantasie brauche als mit den Gestalten aus Hollywood.

Als ich heute so durch meine Bibel „surfte“, wurde mir das mal wieder richtig bewusst. Zur Illustration hier ein paar Beispiele:

„Einen, gleich einem Menschensohn, bekleidet mit einem bis zu den Füßen reichenden Gewand, und an der Brust umgürtet mit einem goldenen Gürtel, sein Haupt aber und die Haare waren weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme, und seine Füße gleich glänzendem Erz, als glühten sie im Ofen, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser, und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund ging ein zweischneidiges, scharfes Schwert hervor, und sein Angesicht war, wie die Sonne leuchtet in ihrer Kraft.“

Oder: “ Und aus dem Thron gehen hervor Blitze und Stimmen und Donner; und sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron, welche die sieben Geister Gottes sind. Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich Kristall; und inmitten des Thrones und rings um den Thron vier lebendige Wesen, voller Augen vorn und hinten. Und das erste lebendige Wesen war gleich einem Löwen und das zweite lebendige Wesen gleich einem jungen Stier, und das dritte lebendige Wesen hatte das Angesicht wie das eines Menschen, und das vierte lebendige Wesen war gleich einem fliegenden Adler. Und die vier lebendigen Wesen hatten, eines wie das andere, je sechs Flügel und sind ringsum und inwendig voller Augen, und sie hören Tag und Nacht nicht auf zu sagen: Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott, Allmächtiger, der war und der ist und der kommt!“

Ich finde die Texte ganz spannend. Geht aus ihnen doch eine Dynamik und Kreativität hervor, die ich nur bestaunen kann. Vorstellen kann ich mir das alles nicht oder kannst du dir diese Beschreibungen real bildlich vorstellen? Wir sind schon komische Menschen. Wir versuchen kreativ zu sein und uns Wesen anderer Welten vorzustellen, dabei scheitern wir schon an den beschriebenen Wesen der Bibel. *Lach*

Vielleicht sollten wir mal einen Wettbewerb starten mit der Aufgabe diese Beschreibungen bildlich umzusetzen. Was da wohl rauskommen würde? Mit anderen Worten, Hollywood kann noch viel lernen, im Gegensatz zur Bibel sind die Darstellungen in den Filmen eher Kindergeburtstag.

Warum bin ich Christ: Weil ich ihm begegnet bin

Warum bin ich Christ? Weil ich ihm begegnet bin.

Schon kurze Zeit nachdem Jesus die Erde verließ, begannen seine Nachfolger den Menschen von ihm zu erzählen. Dabei begannen sie sehr oft mit einem persönlichen Statement. Die Art war immer ähnlich: Er ist mir begegnet, ich habe ihn gesehen,… Erst danach ging die Argumentation über die Person Jesus und seinen Auftrag in ein Studium der Schriften und Überlieferungen.

Die Frage nach der Relevanz war also immer als erstes eine des persönlichen Erlebens. Von Jesus reden geht halt nur dann wirklich gut, wenn man/frau ihm begegnet ist. Ohne diese Begegnung ist und bleibt es ein über ihn reden und nicht mehr.

Sind wir Christen, also tatsächliche Nachfolger von Jesus Christus (deshalb auch der Name Christen), dann hat es eine Begegnung mit ihm gegeben. Warum das wichtig ist? Ganz einfach, nur durch unser persönliches Erleben und davonErzählen, bekommt es für den Zuhörer eine Relevanz. Dich kann er anfassen und anhand deines Lebens kann er überprüfen, ob deine Worte wahr sind oder ob deine Handlungen eine andere Sprache sprechen.

Warum sind wir Christen?: Weil wir ihm begegnet sind! Und du?

Ein paar Worte zu Julian Assange, dem Gesicht von Wikileaks

http://213.251.145.96/

Derzeit läuft viel durch die Medien und manchmal frage ich mich, was wahr ist und was kreativ erdacht.

Da gibt es die Berichte der Medien über den FDP „Maulwurf“ an die Amerikanische Botschaft in Berlin.  Und es gibt die Aussage des Ertappten, der sagt, es sei doch nichts Geheimes dabei gewesen, sondern nur normale Kommunikation unter Partnern.

Es gibt die Außendarstellung dass Interpol Hr. Assange suchen lässt und die Aussage der Britischen Polizei, die seit Monaten mit ihm im Gespräch steht und weiß, wo er sich aufhält.

Weiteres zum Thema Wikileaks findet sich auch im Umgang von Amazon mit der Internetseite.

Ich möchte hier auf einen Artikel im Feuilleton der SZ vom 3.12.10 verweisen. Ich halte diesen Artikel für lesenswert. Gibt er doch einen guten Überblick über Wikileaks und das Prinzip, bzw. die Weltsicht dahinter.

Ruhe in der LH 2033, Ruhe vor dem …oder wie ein Kapitän der LH zu einem Vorbild für Gottes Verhalten wurde

Schon am morgen, als ich zum Fenster rausschaute, wusste ich, dass es nicht einfach würde. Bis zum Flughafen ging es noch recht gut. Meinen Taxifahrer störte die geschlossene Schneedecke nicht, sondern er lieferte mich gut ab. Geschlossene Schneedecke in Berlin, ein tolles Bild!

Auch am Flughafen wirkte alles recht entspannt. Auch wenn die Maschinen mit Verspätung starteten, schien alles gut zu gehen. Mit anderen Worten, es schien, als würde ich gut nach Hause kommen. Und dann verging die Zeit. …

Irgendwann saßen wir im Flugzeug und es kam die Mitteilung des Kapitäns, dass wir voraussichtlich die letzte Maschine sein werden, die abfliegen wird. Im Ergebnis wurde unsere Maschine bis auf den letzten Platz mit Passagieren gefüllt und dann erst ging es los.

Inzwischen waren vier Stunden vergangen. Vier Stunden, in denen die Schneeflocken immer dichter fielen und immer dicker wurden. Kein gutes Bild! Würde die Maschine noch fliegen? Der Kapitän teilte mit, dass erst die Startbahn geräumt werden müsse, sonst wäre ein Start nicht möglich. So saßen viele Menschen und warteten mit Spannung auf die Entscheidung des Kapitäns. Die Gespräche wurden immer interessanter. Es ging um Risiken und deren Minimierung, um die Frage, ob man nicht lieber wieder aussteigen sollte und die Frage, ob der Start gelingen würde.

Trotzdem war in der LH2033 eine entspannte Ruhe. Durch die klare und offene Kommunikation des Kapitäns war jedem klar, dass er sich der Situation bewusst ist. So saßen wir und warteten, wie es weiter gehen würde.

Ruhe in einer solchen Situation? Ist Ruhe da überhaupt möglich? Abgesehen vom Kapitän, der durch sein umsichtiges Verhalten Ruhe weiter gab. War es die Gewissheit nicht nur, einem namenlosen Schicksal verbunden zu sein. Ich wußte, dass Gott seine Hände über diese Maschine hält.

Das Risiko, was in der Situation lag, wurde mir erst jetzt beim Schreiben des Blogs wirklich bewusst.

Gott gibt Ruhe, selbst in den gefährlichsten Situationen. In der Hinsicht war der Kapitän ein gutes Beispiel für Gottes Fürsorge.

Nachtrag: Danke Lufthansa für dein gutes Personal. Danke für die Ruhe und dein gut geschultes Personal.

Das Weihnachtsgeschenk des Jahres, originell und (un)bezahlbar: Der Hampelmann

Dieser Tage habe ich ein originelles Weihnachtsgeschenk gesehen. Weil es mir so gut gefallen hat, habe ich zwei Fotos gemacht. Hier möchte ich es dir wärmstens empfehlen, als ein kleines günstiges und originelles Weihnachtsgeschenk. Es geht um den Hampelmann.

Ich finde die Idee immer noch wunderbar. Uns Erwachsene erinnert er an unsere Kindheit, egal ob wir ihn, den Hampelmann besaßen haben oder nicht. Es gehört einfach in unsere Vorstellung einer guten Kindheit hinein. Für Kinder selbst ist es immer wieder eine Freude und ein Vergnügen. Auch für unsere Kinder im 21. Jahrhunderten gehört er dazu.

Die Hampelmannwerkstatt hat es wieder möglich gemacht, einen Hampelmann zu besitzen und oder zu verschenken. Suchst du also ein kleines, nettes und unbezahlbares Geschenk, dann ist der Hampelmann genau das Richtige. Dabei ist sein Wert weniger ein materieller als ein ideeler und damit erst wird er zu etwas Besonderem.

Ich wünsche dir viel Freude beim Schenken, mit dem Hamplmann und viele leuchtende Augen bei Großen und Kleinen mit dem originellen und individuellen Weihnachtsgeschenk.

Unter http://www.hampelmannwerkstatt.de/ soll eine neue Domain entstehen.

Schnee über, nein in Deutschland oder Berlin ist weiß und freundlich

Nicht nur ich, sondern viele Reisende hatten gehofft, dass der Winter bis Weihnachten ausbleibt. Leider kam er doch früher an und erfüllte uns diesen Wunsch nicht.

Nachdem wir am Montag schon durch Bayern „rodelten“, kündigte sich der Schnee in weiteren Runden an. So sollte es dann leider auch kommen. Gestern war der Münchner Flughafen geschlossen und sämtliche Maschinen wurden annuliert. So war nicht nur ich in Berlin gestrandet, sondern viele weitere Reisende saßen einfach fest.

In solch einem Moment bleibt nur in Gelassenheit erdulden. Also zurück in der Stadt und den Flug auf heute umbuchen. Doch ganz ausgestanden war es noch nicht. Sollte doch der Schnee in der Nacht nach Berlin kommen.

Und er kam. Mit einem Blick aus dem Fenster zeigten sich heute morgen 10cm Schnee in Berlin. Berlin im Schnee, ein tolles Bild. Im Verkehr praktiziert der Berliner eindeutig mehr Gelassenheit als der Bayer. Der Verkehr ging bei gleichen Wetterverhältnissen in Berlin besser als in Bayern. Irgendwie ist es wohl doch nicht allein das Wetter, was für Chaos auf den Straßen sorgt.

Auf dem Flughafen selbst geht alles mit der gleichen Gelassenheit wie gestern. Danke an das Personal für seine Professionalität und Freundlichkeit auch in stressigen Zeiten.

Hier ein paar Fotos von Berlin im Schnee, fotografiert aus dem Taxi heraus.

Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt in Berlin, was es doch alles gibt

http://www.gendarmenmarktberlin.de/wp/

Jedem, der immer wieder in den Blog schaut, wird auffallen, dass ich Berlin mag. Es ist eine Stadt, die anders ist. Berlin ist mit keiner Stadt in Deutschland vergleichbar. Doch nicht nur das, ich kenne auch keine Stadt in vergleichbarer Größenordnung, die in ihrer Struktur Berlin ähnelt. Doch genug des Lobes, hier ist ein kleiner Bericht über den Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt in Berlin.

Der Gendarmenmarkt gilt für viele als DER schönste Platz der Welt. Zweifelohne ist er wirklich schön. Dort zwischen dem Französischen Dom und Deutschen Dom befindet sich ein kleiner aber schicker Weihnachtsmarkt. Erstaunlich ist, dass er Eintritt verlangt. Auch wenn es nur ein Euro pro Person ist, so fand ich das schon etwas befremdlich.

Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass die Stände gut ausgesucht und besetzt wurden mit vielen schönen Dingen, die Frau/Mann brauchen kann oder auch nicht. Von daher war es den Euro Eintritt auf jeden Fall wert. Ein Teil des Weihnachtsmarktes ist überdacht, so dass es nicht ganz so kalt ist. Dafür ist der Eintritt auf jeden Fall sein Geld wert.

Die Stände selbst kamen aus sämtlichen Regionen Deutschlands. Von Bayrischer Schnitzkunst und Glas aus dem Thüringerwald, ging es zu Lederarbeiten in den Harz und zu Künstlern nach Berlin.

Ein Stand soll hier erwähnt werden. Ein Künstler hat altes Silberbesteck zu Figuren und Kunst verarbeitet. Dabei war er selbst ein klassischer Künstler. Doch mit seinen Händen und in seiner Kreativität wirklich bemerkenswert. Oder kämst du auf die Idee, Gabeln zu biegen, miteinander zu verbinden und am Ende kommt ein Kunstwerk von einem Leuchter raus?

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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