Trabbi oder iPad – wo sind die Unterschiede?

Kennst du einen Trabbi? Viele nannten ihn liebevoll Pappe. Auch ich hatte mal einen vor langer Zeit. In Bezug aufs Autofahren war es eine wüste Zeit, direkt nach der Wende. Es war aber wohl nicht nur in Bezug aufs Autofahren eine wüste Zeit. Doch das ist eine andere Geschichte. Gestern haben wir uns im Familienkreis an die „gute alte Zeit“ erinnert. Dabei kamen wir darauf, dass es diese Zeit auch heute noch gibt. So waren wir dann beim Vergleich zwischen dem Trabbi und dem iPad 2. Überlege mal, was fallen dir für Gemeinsamkeiten ein? Wir haben einiges aufgezählt. Das wichtigeste Merkmal ist ein ganz einfaches. Für beide gibt es Bestelllisten und beide sind nur nach langer Wartezeit zu bekommen. Für beide war und ist bei der Bestellung nicht klar, wann  genau geliefert wird. Tja, manches ändert sich nicht. Bei den langen Wartezeiten, freute man sich damals auf den Trabbi und nahm auch seine Eigenheiten in Kauf. Genau das scheint auch die Philosophie bei Apple zu sein. Wer lange wartet, freut sich und nimmt auch die Eigenheiten mit Freude in Kauf. Vielleicht hat ja Steve Jobs auch mal auf einen Trabbi gewartet. Hallo Apple, wir würden auch gerne ein iPad 2 haben wollen. Nach den Erfahrungen mit Trabbi und der Apple Webseite habe ich aber gar nicht erst eine Bestellung ausgelöst. Das ist dann wenigstens nicht ganz so frustrierend.

Was wäre wenn… die FDP und die Piraten miteinander fusionieren oder Parteien und Kirchen

“Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre” ist eine immer wieder beliebte Frage unserer Statistiker. Vor kurzem philosophierten wir noch darüber, wie die Wahl in 20 Jahren aussehen könnte. Folgende These wurde dabei in den Raum gestellt: Die FDP ist nicht mehr vorhanden. Es sei denn, dass sie in der Zwischenzeit mit den Piraten fusioniert ist. Die SPD ist in den Regionen der jetzigen FDP unterwegs. CDU und Grünen sind gleich auf. Beim darüber Nachdenken fiel uns auf, dass die Parteien und ihr Programm jeweils ein Kind ihrer Zeit sind. Dabei ändern sich die Menschen schneller, als die Parteien dies in ihren Programmen umsetzen. Es ist unerheblich, ob sie diese Veränderung nicht wahrnehmen oder ob sie sich dem durch Aussitzen entziehen wollen. Mit Blick in die Kirchen stellen wir eine Vielzahl von gleichen Mustern fest. So sollten sich Kirchen und Parteien aneinander ein Vorbild nehmen, wie “man” es nicht tun sollte. Der Satz “Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre” ist ein Barometer unserer Gesellschaft. Wenn Kirchen und Parteien sich nicht den Menschen und ihren Nöten stellen, werden beide abgelöst werden.

Du suchst Ruhe, dann lies „Komm in die Stille“ von Jim Hohnberger

http://www.amazon.de/Komm…02975333&sr=8-4

Vor einiger Zeit habe ich ein Buch geschenkt bekommen mit dem Titel: Komm in die Stille. Geschrieben hat ein Ami über sein Leben und seine Suche nach Gott. Obwohl er ein erfolgreicher Immobilienmakler war, spürte er eine Sehnsucht in sich. Von dieser Sehnsucht nach Ruhe und Frieden getrieben, stellte die Familie ihr Leben komplett auf den Kopf. Dieses auf den Kopf stellen war wohl sowohl schmerzlich als auch heilsam für ihr Leben, ihre Ehe und die Beziehung zu Gott. Er schreibt, dass sie erst im zur Ruhe kommen in der Lage waren, Gott wirklich zu hören. Und Jim begegnet Gott, besser gesagt Gott war schon da und er schenkte ihnen diese Ruhe, nach der sie sich so sehr sehnten. Suchst du Ruhe? Bist du mit deinem Leben unzufrieden? Dann empfehle ich dir „Komm in die Stille“

Lucas Cranach d.Ä. in München oder ein Besuch in der alten Pinakothek lohnt

http://www.pinakothek.de/alte-pinakothek

Gestern startete in der Alten Pinakothek in München eine Lucas-Cranach-Ausstellung. Die Ausstellung selbst ist nicht riesig, vielleicht liegt gerade darin ihr Reiz. In einem großen Raum sind Bilder aus einer Schaffensperiode zusammen gestellt. 500 Jahre sind seitdem ins Land gegangen, doch die Bilder haben nichts an ihrer Schönheit und Faszination eingebüßt. Im oberen Stock gibt es die Möglichkeit, einige der Motive von Albrecht Dürer zu vergleichen. Dazwischen lohnt sich ein Abstecher in das Kaffee der Alten Pinakothek. Es ist eine große Teeauswahl mit leckeren Kuchen, die die Pause veredeln. Beim Besuch ist Zeit wichtig. Die Bilder entfalten ihren Charme und ihre Vielfalt nicht dem eiligen Besucher. Um einen Blick in die Menschen zu werfen, ist Zeit nötig. Das gilt nicht nur hier für Lucas Cranach in der Alten Pinakothek. Wie sehr dabei Maler, Auftraggeber und dargestellte Personen miteinander im Dialog stehen, ist erstaunlich. Es lohnt sich also in der Alten Pinakothek Lucas Cranach und Kollegen einen Besuch abzustatten. Der Eintritt ist nicht teuer und die Audioerklärung gibt es im Preis inklusive. Ein netter und ausbauenswürdiger Service. Die Ausstellung von Lucas Cranach in der Alten Pinakothek geht bis 17.7.2011.

Service bei Banken

Gestern bekam ich einen freundlichen Werbeanruf von einer Bank. Sie wollten uns einladen bei ihnen Kunde zu werden. Recht schnell wurde in dem Gespräch klar, dass ihr Wechselargument im kostenlosen Girokonto besteht. Als ich etwas von guten Service murmelte anstelle von einem kostenlosen Konto konnte Sie diese meine Antwort nicht nachvollziehen. In den Schulungsunterlagen des Callcensters gab es wohl keine fertigen Antworten für einen solchen Fall. Wie kann es denn auch sein, dass der Kunde einer Bank einen guten Service möchte? Wo doch scheinbar alles nur noch über den Preis geht.
Wenn dann aber etwas bei der Bank nicht so läuft wie geplant, wundern wir uns.
Ich persönlich möchte eine Bank vor Ort haben, zu der ich laufen kann und den Mitarbeiter für seine Bank in die Pflicht nehmen.
Meine Erfahrungen bei virtuellen Banken sind gemischt. Meistens ist es eine Software, die die Basisgeschäfte übernimmt. Gibt es dort einen Fehler oder gibt es einen Wunsch der nicht in der Beschreibung der Bank vorgesehen ist, dann hat der Kunde ein Problem.
Dieses gelöst zu bekommen, ist nervig und aufwändig.
Bitte Banken, Geld verdienen wollen ist wunderbar, doch dazu ist auch eine Leistung nötig. Vielleicht wäre es an der Zeit, eine neue Service-Kampagne zu starten. Nach dem Prinzip: wir sorgen uns um Sie und Ihr Geld und zocken nicht (nur).

Rezept für weltbesten Hefezopf – laktosefrei backen; ohne Milchprodukte

Hier ist unser Update für den weltbesten Hefezopf.

Alex isst mit großer Begeisterung Hefezopf. In den Jahren unserer Ehe habe ich so gelernt wie ein guter Hefeteig entsteht und wie daraus auch ein leckerer Hefzopf wird. Inzwischen ist die Erschwernis dazugekommen, dass ich keine Milchprodukte mehr vertrage. Das hatte natürlich Auswirkungen auch auf das Hefezopfrezept.

Wir haben etwas an den Zutaten gefeilt und hier ist unser neues Rezept für den weltbesten Hefezopf!
600g Mehl
100 g Zucker
150 ml Öl
200 ml Soyamilch (Mir schmeckt die von Alpro am Besten)
1 großes Ei oder zwei kleine
1 Päckchen frische Hefe
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
Alles gut kneten und eventuell noch Rosinen zufügen, zu einem Zopf formen, gehen lassen, bei 180 Grad Umluft backen, ca. 30 min. (Wenn er anfängt braun zu werden, mit einem Holzspies anstechen und probieren, ob er gut durchgebacken ist.)
Uns hat er sehr gut geschmeckt, war schön locker und weich.
GUTEN APPETIT!

Hier die Fotos dazu.

Mobbing im Internet, Cybermobbing und der Umgang von Erwachsenen und Kindern im Netz

http://www.woman.at/artic…-horn-schicksal

In der SZ vom 9./10.4.11 greift Rebecca Casati ein Thema auf, was viele beschäftigt und gleichzeitig hilflos zurücklässt. Es geht darin  beispielhaft um Michaela Horn und ihren verstorbenen Sohn Joel. Er hat mit Mobbing in Schule und Internet keinen Ausweg mehr gewusst und Selbstmord begangen.

Im Artikel gibt es eine Feststellung: “ Was wir wissen, ist, das Internet ist kein Dämon, sondern wir selbst.“ Das ist auch die große Herausforderung. Wir finden im Internet, was wir suchen und manchmal finden uns Informationen, die wir nicht suchten.

Die große Kunst von uns Erwachsenen ist es, unseren Kindern zu zeigen, wie sie mit „dem Internet“ umgehen können. Dabei sind nicht nur die Eltern gefragt, die mit ihren Kindern gemeinsam surfen sollten. Dazu kommt die Schule und die Kirchen. Alle zusammen können wir unseren Kinden helfen sich abzugrenzen, im realen Leben und im Netz.

Nach Winnenden wurde eine Medienscoutausbildung für Schüler mit sehr positiver Resonanz, angeboten. Die Berliner Schulen bieten für ihre Schüler der Grundschule ein Internetseepferdchen an. In diesem Kurs werden die Kinder internetfit gemacht. So wie im richtigen Schwimmseepferdchen sollen sie vorm Ertrinken geschützt werden. Gleiches gilt für das Internetseepferdchen. Es ist eine nachahmenswerte Aktion. Eigentlich sollte es im Rahmen des Schreiben lernens gleich mit angeboten werden.

Wollen wir unseren Kindern helfen, dann werden wir ihnen helfen müssen im Umgang mit dem Internt und das sollten wir mit sinnvollen und für sie verständlichen Angeboten tun.

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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