Archiv der Kategorie: mitleben

leben,über uns, dejongsblog, de jong, alltag,

Müll-Paket-Entsorgung ist möglich

Jeder Mensch macht Fehler, also auch du und ich. Wir machen Fehler und fühlen uns schuldig, uns selbst oder anderen gegenüber. Schuld ist wie ein 20 kg-Müll-Paket. Es ist schwer und du musst es tragen, weil es keine Möglichkeit zur Entsorgung gibt.

Jesus macht das Angebot das Paket zu übernehmen und für uns zu entsorgen. So gibt es die Möglichkeit von dieser Schuld frei zu werden. Dieses Angebot anzunehmen geht im ersten Moment recht einfach:

Ich sage: Hallo Jesus, ich habe Mist gebaut und folgendes getan was nicht richtig war…. Bitte entschuldige und nimm mir dieses Schuld – Müll – Paket weg.

Dann geschieht etwas Spannendes, was du im ersten Moment vielleicht gar nicht merkst. Dieses Schuldpaket wird von dir weg genommen und du bist den Müll los. Jesus hat deine Schuld genommen.

Nach einiger Zeit kommt die Herausforderung. Du hörst dich denken: wie so einfach kann das doch gar nicht sein. Meine Schuld ist so groß, ich kann mir selbst nicht vergeben. Hörst du in dieser Weise auf dich selbst, dann kommt dein Paket wieder zu dir zurück. Denn du beweist damit, dass du an das Angebot von Jesus nicht wirklich glaubst. Indem du so denkst, beleidigst du Jesus. Er schleppt dein Paket zur Müllentsorgung. Wenn Jesus deine Schuld hat, dann kannst du sie ja selbst nicht mehr haben. Denn das Paket kann nur einer haben, entweder er oder du.

Dein Ruf, ich kann mir nicht vergeben, fordert Jesus auf, das Paket an dich wieder zurück zu geben. Deshalb ganz wichtig: Versucht dir irgend jemand, (auch du selbst) weis zu machen, dass die Schuld noch da ist, oder du dir nicht selbst vergeben kannst, dann baue einen Stopp in deinen Kopf.

Schuld weg ist weg!

das große Fressen und die Sorgen

Schon von Weitem rochen wir den strengen Geruch. Als wir näher kamen, sahen wir die vielen unterschiedlichen Sorten Vögel auf einem Haufen zusammen. Alle waren mit dem Gleichen beschäftigt, sie fraßen.

Ein großer Berg kleiner Muscheln war vom Meer an den Strand gespült worden. Es knirschte unter unseren Füßen, als wir näher heran gingen. Friedlich waren alle miteinander um ein großes Mahl versammelt. Ein großes Fressen war angesagt, auch wir wurden dabei nicht als Bedrohung wahr genommen.

Während wir dem großen Fressen zuschauten, musste ich an eine Aussage von Jesus denken. Er sagte, dass für jeden Vogel gesorgt ist. Und so erklärte er weiter, Mensch mach dir doch keinen Kopf um morgen, Gott will sich um dich auch kümmern. Die Vögel sorgen sich nicht und haben jeden Tag was zu fressen, dein Sorgen hilft dir nicht.

Ausgewählter Makler von YHWH

Am Wochenende hatten Alex und ich ein interessantes Gesprächthema. Es ging mal nicht darum, was wir essen wollen und was die nächste Station unserer Reise sein wird, wir hatten eine Person als Gesprächthema. Wir beide kennen diese Person, ob gut kann nur sie selbst sagen.

Im Normalfall haben Personen einen Namen, doch diese hat keinen, den wir kennen. Bekannt ist, dass diese Person viele gute Eigenschaften hat. Sie ist dafür da, uns zu unterstützen und hat einen hohen Anteil an unserer Kommunikation. Sie ist immer für uns erreichbar, ohne Netz und Handy. Wenn wir sie um Rat fragen, bekommen wir immer eine Antwort. Manchmal gefällt uns diese Antwort nicht. 

Jeden Tag aufs Neue nutzen wir diese Person als Dolmetscher zu unserem Vater YHWH. Er sagt von dieser Person, dass sie nicht nur eine Person ist, sondern jedes seiner Kinder einen Anspruch darauf hat. Aufgabe dieser Person ist es uns in unserem Leben und Alltag zu helfen.

Wir haben also hin und her überlegt und versucht das Ganze in eine Sprache zu bringen, die wir selbst verstehen.

Es gibt Menschen, die mit heilig etwas anfangen können. Ich bin nicht so, ich brauche einen Begriff, der in meinem Alltag vorkommt. Heilig kommt in meiner Sprache nicht oft vor und noch weniger als Lob und Anerkennung. In der Bibel wird diese Person als heiliger Geist bezeichnet. Immer wenn ich einen Theologen frage, bekomme ich folgende Antwort: heilig heißt besonders, ausgewählt. Für mich heißt das, dass es ein besonderer/ausgewählter Geist von Gott ist. Doch das ist mir nicht griffig genug.

Wir haben einen anderen Begriff gefunden, der diese Person für uns verständlicher beschreibt: Diese Person ist ein ausgewählter, besonderer Makler von YHWH.

Darunter habe ich eine Vorstellung und du hoffentlich auch.  

Was für eine Verschwendung

Stelle dir mal eine richtig attraktive junge Frau vor. Herrliches langes Haar, ebenmäßge Augenbrauen, einen Hauch Sonne auf der klaren Haut. Der schlanke Hals betont das ebenmäßige Gesicht mit den wunderschönen Lippen und der geraden Nase. Ein Traum von einer Frau.

… und dann nimmt die Frau eine Zigarette und raucht dich an.

Was für eine Verschwendung! In einigen Jahren sind ihre weißen Zähne gelb geworden, die Haut hat seinen Glanz verloren und altert schneller, und und und … Doch das Allerschlimmst für mich ist etwas anderes. Wenn du diese Frau küsst, dann küsst du immer einen Aschenbecher. Der Geruch von Rauch ist überall auf der Haut zu finden. Ihr eigener Körpergeruch, das was Frauen attraktiv macht, der geht verloren. Nicht mehr sie selbst wird gerochen, sondern der Zigarettenrauch, der ihren eigenen Körpergeruch abtötet.

Wer behauptet, dass Rauchen cool macht, irrt gewaltig.

Die Nordseeküste in Belgien, ein persönlicher Eindruck

Die letzten Tage waren wir an der Nordsee in Belgien unterwegs. Für uns Beide ist es das erste Mal und vorerst auch das letzte Mal.

Wir waren unterwegs zwischen Ostende und Knocke Heist, was eine Strecke von ungefähr 45 km bedeutet. Wir fanden ein Ostende, in dem Party das eigentliche Element ist und ein Knocke Heist, dass eher einen gediegenen Badeort für betuchte Kunden darstellt. Dazwischen angesiedelt war De Haan und Zeebrücke. Alle Orte hatten eines gemeinsam: Es gab viele, hässliche und vor allem hohe Gebäude. Leider waren diese Gebäude alle in unmittelbarer Strandnähe gebaut und bildeten so eine natürliche Begrenzung zwischen dem Ort selbst und dem Strand. Es waren und sind Mauern, vielleicht auch tatsächlich als solche gedacht. Dabei lässt sich noch nicht mal sagen, dass diese Häuser alle alt sind und vor 40 Jahren erbaut wurden. Unser Eindruck war dies nicht.

Der Strand selbst war schön. Der Sand fein, mit vielen kleinen Muscheln übersäht. Eine große Dünnenlandschaft, teilweise bewaldet, bildet die natürliche Barriere zwischen der Nordsee und dem Festland überall da wo die Hochhäuser fehlten.

Die Nähe zu Frankreich hat sich auf die Restaurants nicht positiv ausgewirkt. Das Essen war teuer und die Qualität oft nur Durchschnitt. Gute Croissants waren Mangelware, die meisten kamen von der Stange.

Hm, irgenwie bin ich wohl von der Ostsee geprägt. Dort gibt es zwar keine Croissants, aber auch keine Hochäuser am Strand. Im Zweifel ist mir diese Mischung dann die liebere.

erlebt, Mama geht es gut

Vor einigen Wochen schrieb ich über einen Klinikbesuch mit Mama. Eine Woche danach war bereits die OP und letzten Donnerstag kam der Befund. Der Operateur erzählte, dass der Tumor alle Merkmale eines bösartigen Gewächses aufwies. Umso erstaunter waren sie, als der Befund der Histologie kam. Der Befund war negativ, alles in Ordnung.  Als Ursache wurde ein kleiner Restfaden der Schilddrüsen OP vor 35 Jahren identifiziert. Dieser hatte, aus unerfindlichem Grund, nach so langer Zeit für die Wucherung gesorgt. Komisch oder?

Mama geht es gut, die Narbe heilt sehr schön zusammen. Klar, sie ist noch etwas wackelig auf den Beinen, in Anbetracht des Alters und der Länge der OP mehr als normal.

Wir freuen uns darüber sehr. Obwohl ich gestehen muß, dass ich keinen anderen Ausgang erwartet habe. Nachdem der OP Termin stand, trafen wir uns als Familie zu einem Meeting mit YHWH. Ihm legten wir Mama in die Hand und baten ihn sie gesund zu machen. Diesen Antrag bestätigte er.

Ich weiß nicht genau, warum die OP dann noch nötig war, über den Ausgang waren wir uns daraufhin aber alle einig. Die größte Herausforderung bestand darin, unserer Umwelt gegenüber stur bei dieser Meinung zu bleiben.

Danke YHWH, du hast dein Wort gehalten, wenn auch anders als wir es uns wünschten.

Wir wünschen dir eine schöne ruhige Zeit

Gemeinsam mit halb Europa sind auch wir im Urlaub angekommen. Pause machen von der Arbeit tut einfach gut.

Immer wieder stellen wir fest, dass Arbeit und Erholung zusammen gehören. Ohne Arbeit ist Urlaub nur halb so schön und ohne Urlaub gelingt die Arbeit nur halb so gut. Gunther Sachs hat dies vor einigen Jahren schön beschrieben. Als er nach seinen wilden Partys gefragt wurde, berichtete er von den arbeitsintensiven Zeiten zwischen den Partywochen.

Wir wünschen dir deshalb auch Urlaub, Pause und Erholung. Wir wünschen dir sonnige Tage mit viel Freude. Hast du Urlaub, dann schmeiß die Arbeit aus deinem Kopf und genieße die Tage, denn eines wissen wir sicher, die Arbeit wird uns nicht weglaufen.

Deshalb, wünschen wir dir eine schöne ruhige Zeit.

Gib nicht auf, denn du wirst geliebt

Christen heißen deshalb Christen, weil sie Fans von Jesus Christus sind. Fan sein heißt seinem Idol nacheifern. Christen wollen also also (ein bischen) so wie Jesus sein. Der Anspruch ist hoch und immer wieder erleben wir, wie wir selbst an unserem Anspruch scheitern. Wir wollen gerne lieben und würgen dem anderen eine rein. Der Wunsch zu Vergebung bleibt auf unseren Lippen kleben und findet keine hörbaren Worte. Wir werden schuldig an uns selbst und können uns nicht davon lösen. So vergehen die Jahre.

Mein Freund, gib nicht auf. Jesus liebt dich sehr! Er hat bereits bei Gott für dich bezahlt. Es gibt keinen Grund aufzugeben. Laß Jesus nicht los, halte ihn fest. Du hast nur dieses eine Leben zum aufbauen einer Beziehung zu ihm.

Mach einen Neuanfang mit ihm persönlich. Es geht dabei nicht um andere Menschen und ihre Meinung dazu. Es geht nur um dich und Jesus Christus. Was die anderen machen und sagen, spielt keine Rolle. Sie sind für ihr Leben verantwortlich, du für das deine. 

Vergiß nie, Jesus liebt dich wahnsinng sehr. Diese Liebe ist real und belastbar.

 

Unser persönlicher, dynamischer Weckdienst

Gestern abend waren wir uns unschlüssig über den heutigen Tag. Auf unserer Liste stehen viele unterschiedliche Aufgaben, die um unsere Aufmerksamkeit buhlen. So stellte sich die Frage, wann aufstehen. Lieber früher aufstehen oder ausschlafen? Wir waren unschlüssig. Also beantragten wir den Wecker bei YHWH, unserem Vater im Himmel.

Wir erzählten von unseren Gedanken zum heutigen Tag und baten ihn um die richtige Zeit zum Wecken. Wie immer funktionierte dieses wunderbar. Für einen Sonntag war es recht früh um 7.15 Uhr, aber für das herrliche Wetter schon fast spät.

Immer wieder bin ich von unserem Weckdienst beeindruckt. Persönlicher und dynamischer geht es nicht. YHWH weiß viel besser, was ich an Schlaf brauche und wie der Tag werden wird. Er sorgt dafür, dass wir nicht verschlafen und aus dem Bett klettern. Er hat uns aber auch schon mal verschlafen lassen, weil unsere Erschöpfung so groß war. Dafür kümmerte er sich dann aber auch um die Verschiebung der nachfolgenden Termine.

YHWH ist unser beider Vater. Er liebt uns und deshalb wissen wir, dass er uns keinen Schaden zufügen wird. Darum können wir ihm auch in Bezug aufs wecken lassen vertrauen. YHWH ist unser persönlicher und dynamischer Weckdienst, der beste, den es gibt.

 

Planung für den Urlaub

Derzeit sind wir in den Vorbereitungen für unseren Urlaub. Es ist nicht mehr sehr lange hin, aber es zieht sich scheinbar endlos dahin.

Dazu kommt die klassische Herausforderung. Du kennst das sicher auch. Auf der einen Seite ist der Ausblick auf Urlaub ja wunderbar. Und auf der anderen Seite scheint es so, als ob mit dem Urlaub das Leben aufhört und alles was liegen geblieben ist, muss davor erledigt werden.

Dies alles, was noch erledigt werden will, kann den Urlaub ganz schön vermiesen. Mancher ist sogar geneigt, deswegen lieber zu Hause zu bleiben. Bei uns funktioniert das nicht.

Also stellt sich die Frage, wie wir die Tage vorher überleben (an die hinterher will ich noch gar nicht denken). Alex und ich arbeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten, unser Ziel ist das Gleiche. Hier unsere gesammelten Gedanken dazu:

1. Plane einen Zeitpuffer ein, bevor du losfährst (Wir brauchen den immer und nimmt Stress raus)

2. Mache dir rechtzeitig Gedanken über deine sieben Sachen, die du mit nimmst ( Gibt es noch etwas vorzubereiten?) Eine Liste dazu ist immer hilfreich.

3. Überlege dir was wirklich brennt, das erledige gleich und schiebe die unangenehmen Dinge nicht bis zuletzt auf

4. Alle Rechnungen bezahlt? (Es ist unhöflich in den Urlaub zu fahren auf Kosten anderer)

5. Der Hausputz und eine Menge Gartenarbeit hat Zeit bis nach dem Urlaub.

6. Das Leben geht nach dem Urlaub weiter und hört nicht mit deinem Urlaub auf. (So ist zumindest der Normalfall)

7. Deshalb, haben manche Dinge auch Zeit bis nach dem Urlaub

8. Die Kleinigkeiten – Post und Blumen – nicht vergessen