Archiv der Kategorie: mitleben

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Unser Baum im Quartier oder der kolchische Blutahorn von Landshut

Wenn ich an meinem Schreibtisch sitze, kann ich aus dem Fenster heraus auf einen öffentlichen Grünstreifen schauen.  Ich sehe dort die Kinder Fußball spielen, die Raben ihre Beute vergraben und manchmal auch einen Hasen. Dieser Grünstreifen bekam heute Vormittag einen kolchischen Blutahorn. Die Landschaftsbaufirma Hadersdorfer hat aus Anlass ihres Firmenjubiläums diesen Großbaum gespendet, was ich sehr schön finde.  Zur Pflanzung war auch unser OB Hans Rampf und der Leiter des Stadtgartenamtes Johann Schranner anwesend.baum

Der kolchische Blutahorn ist sehr anpassungsfähig und robust. Beheimatet ist der Baum in wärmeren Regionen von Asien bis Italien. Damit ist der Baum passend zur Klimaveränderung ausgewählt. Ich wünsche mir, dass der Baum langsam wachsend ist und die Angabe von 10 Metern mehr statistische Aussagekraft hat und nicht Realität wird.

Die Aussagen der Verantwortlichen verheißen eine schöne Blattfärbung des Baumes. Im nächsten Jahr werde ich seine blutroten Blätter, die sich im Herbst goldgelb färben, anschauen können und bestimmt auch das eine oder andere Mal an Dr. Hadersdorfer und sein 60- jähriges Firmenjubiläum denken. LA

Bilder raten

Früher gab es mal eine Quizshow im Fernsehen,raten in der Teilnehmer raten sollten, was ein Bild darstellt – hat mir Alex erzählt. Diese Art von Quiz gibt es auch als App fürs iPhone und Android. So spielen Alex und ich miteinander Bilder raten.

Abgesehen davon, dass ich immer etwas brauche, die Begriffe zu erraten, merken wir, wie unterschiedlich er und ich Begriffe raten und als Bilder darstellen. Schon alleine die Sicht auf das Objekt und der Blickwinkel unterscheiden sich. Dazu kommt die Kreativität, überhaupt erst einmal die Idee für die Bilder zu haben und am Ende bleibt gelegentlich nur die Phantasie, die nötig ist zum Erraten des Bildes.

So ist es unsere Unterschiedlichkeit, die dafür sorgt, dass das Spiel Spaß macht. Wären wir beide gleich, würde das Raten schnell gehen und wäre langweilig. Deshalb: es lebe die Vielfalt!

Treffer: Heilpädagogische Tagesstätte in Neuburg

Ich kann mich noch gut an die Anfänge erinnern. Am Anfang stand die Ausbildung der beiden Freundinnen zu Erzieherinnen. Gegen Ende ihrer Ausbildung formulierten sie das erste Mal den Wunsch, eine eigene heilpädagogische Tagesstätte aufzumachen; Ort sollte Neuburg sein.

Dann begann ein langer Kampf mit vielen Menschen, die sich hinter Formalien und Organisationen versteckten. Es gab Zeiten des Erfolges, ein Etappensieg war errungen, und es gab Zeiten, in denen es so aussah, als würde nie etwas daraus werden.

Doch immer wieder starteten die beiden jungen Frauen einen neuen Anlauf. Andere ließen sich von der Idee anstecken und trugen die Idee mit. Die letzten beiden Jahre waren spannend und sie haben sich gelohnt. Seit September 2012 ist die Heilpädagogische Tagesstätte geöffnet. Es gibt Platz für 9 Kinder, die auf Grund von Entwicklungsverzögerungen oder Verhaltensauffälligkeiten keine Regeleinrichtung besuchen können.

Ohne den unermüdlichen Einsatz der beiden jungen Frauen hätte diese Einrichtung nie das Licht der Welt erblickt. Auch wenn jetzt keine Zeit zum Zurücklehnen und Erholen bleibt, sagen sie, dass es sich gelohnt hat.

Tausche Herbstschmuddel gegen kühlen Sommertag

Beim Fotosanschauen entdeckte ich Bilder vom Strand aus Usedom im Juli diesen Jahres. Damals empfand ich das Wetter als kalt und überhaupt nicht schön. Wenn ich allerdings jetzt das Foto anschaue, dann würde ich das Schmuddelwetter gerne gegen diesen kühlen Sommertag tauschen.

Tja, so ändert sich die Meinung und die Ansicht. Das nächste Mal sollte ich den kühlen Sommertag einfach trotzdem genießen und nicht rummosern.

usedom

unsere Jugend ist besser als ihr Ruf

In den Nachrichten höre ich von Jugendlichen, die andere Passanten fast tot prügeln. In der Zeitung lese ich von Unternehmen, die sich über die Jugendlichen beschweren, und ich bekomme mit, wie die Einrichtungen mit Sozialpädagogen zur Betreuung von Jugendlichen aus den Boden schießen. Überall wird der Eindruck vermittelt, als ob die jetzige Generation Jugend nur zockend am Computer sitzt und nichts auf die Reihe bekommt.

Dem möchte ich hiermit widersprechen. Deshalb habe ich entschieden im Rahmen von Perspektive Leben, eine Serie über genau diese Jugend zu machen. Um gleich die Kritik vorweg zu nehmen, die Jugend, die in der Kritik steht, hat es schon vor 20, 30 und 100 Jahren gegeben. Es wird immer alle Schichten und Arten von Jugendlichen geben, so zu tun, als ob das früher nicht so war, ist Selbstbetrug der Erwachsenen.

Ich glaube, dass unsere oft gescholtene Jugend von heute viel besser ist als manche Generation vor ihr.

Meine Jugendlichen, mit denen ich zu tun habe, sind genau so motiviert wie ich in dem Alter. Sie sitzen vorm Computer und der Glotze wie du und ich in ihrem Alter. Meine Jugendlichen von Perspektive Leben wünschen sich Erwachsene, die ihnen etwas Gutes zutrauen. Sie bekommen Anerkennung und Lob für das, was sie erfolgreich meistern (und das ist eine Menge). Meine Jugendlichen sind keine Supermenschen, aber für uns ist jeder etwas Besonderes. 

Weiterbildung in das Medien- und Presserecht

http://www.christliche-me…5bshowUid%5d=18

Nicht jeder, der im Internet unterwegs ist, ist selbst Journalist. Doch trotzdem lohnt es sich, dem Medien- und Presserecht eine gewisse Aufmerksamkeit zu widmen.

Themen wie das Persönlichkeitsrecht, publizistische Sorgfalt, Recherche über das Thema, Recht am eigenen Wort und Namen, das Recht am eigenen Bild und der Bereich der Haftung im Medienrecht sind Themen, die nicht nur Journalisten aus Zeitung, Funk und Fernsehen betreffen.

Sobald ein Beitrag im Internet veröffentlich ist, sind diese Fragen auch für einen persönlich relevant. Dabei spielt es oft keine große Rolle ob es ein privater Blog ist. Deshalb macht eine Weiterbildung zum Thema Medien- und Presserecht nicht nur für Blogger, sondern auch für die Verantwortlichen einer gemeinnützigen Webseite Sinn.

Die christliche Medienakademie bietet so eine Schulung am 23.-24.11. in Wezlar an. Kurzentschlossene sind herzlich willkommen.

Gib mir die Welt

Ich habe gerade einen sehr schönen Beitrag von einem Freund gelesen: Danke Marcus, Schon vor einiger Zeit hat mir ein Freund von einem Film erzählt, den ich mir seither unbedingt mal ansehen wollte. Darauf gekommen waren wir, als ich ihm im Gespräch eröffnete, dass ich eigentlich überhaupt keine Ahnung habe, wie eigentlich das Finanzsystem dieser Welt funktioniert. Ich behaupte jetzt einfach einmal ins blaue hinein, dass du davon auch nicht wirklich viel Ahnung hast. Vielleicht täusche ich mich jetzt auch und tue dir Unrecht, aber das nehme ich in Kauf. Wenn du oder ich nämlich mehr Ahnung hätten, dann hätten wir und alle anderen schon vor langer Zeit beginnen können, diesem System ordentlich Probleme zu bereiten. Da sich nun aber weder ich noch du bisher genauer dafür interessiert haben, leben wir weitgehend unbedarft in unserer kuscheligen kleinen Welt weiter. Mehr oder weniger. Denn gestern Abend habe ich es dann endlich mal geschafft, mir den Film – sogar mit meinem Freund zusammen – anzusehen. Ich muss sagen, ich bin wirklich erstaunt, ernüchtert und ausgekuschelt. Der Film hat mich wirklich beeindruckt, erklärt er doch auf einfache und anschauliche Weise das Leid mit dem lieben Geld, die Schulden der Menschen und die Krise in der wir uns als Menschen auf dieser Welt, in diesem System befinden. Er zeigt ganz klar, wieso die einen immer reicher und die anderen immer ärmer werden. Wieso die einen nicht wissen wohin mit ihrem Geld, und die anderen nicht wissen, woher sie das nächste Essen bekommen sollen. Es ist wirklich ernüchternd, so klar vor Augen geführt zu bekommen, wo die Gier und Machtgeilheit eines Menschen ihn hinführen kann. Ich muss dir wirklich sagen, ich bin froh, dass ich in Gott jemanden habe, der mir Hoffnung und Perspektive gibt über dieses Leben hinaus. Egal was mit dieser Welt in den nächsten Jahren noch passieren wird, ich weiss, dass Gott da ist, und dass er bereits eine neue Welt im Sinn hat, in der es wertvollere Dinge gibt als Geld. Wenn ich dich neugierig gemacht habe, dann schau doch selber mal in den Film rein. Fabian ist nur einen Klick entfernt:

marcus

Was ist Erfolg für dich?

http://www.spiegel.de/kul…r-a-458991.html

Im Hugendubel gibt es ein Regal, in dem die Bücher nach der aktuellen Rangliste geordnet sind. Während ich dort auf einen Freund wartete, streifte mein Blick über diese Bücher. Eigentlich war mein Blick auf dem Weg nach oben zum Buch von Heinz Buschkowsky,(Neukölln ist überall), blieb aber hängen an einem Buch von und über Carsten Maschmeyer. Dort schreibt er über seinen Erfolg und wie jeder diesen Weg gehen kann. Also stellte ich mir die Frage: was ist überhaupt Erfolg? Beim Überfliegen der Buchbeschreibung klang es so, als wäre Erfolg viel Geld verdienen. Doch Geld verdienen und Erfolg haben sind zwei unterschiedliche Dinge. Geld verdienen heißt nur, das Geld in unseren Besitz kommt. Ich habe Menschen gefragt, was für sie Erfolg ist und dabei kamen erstaunliche Antworten:

– Mein größter Erfolg sind meine beiden Kinder. Sie haben ihren Platz im Leben gefunden.

– Erfolg ist für mich, am Abend im Spiegel mein Gesicht anschauen zu können ohne rot zu werden über das was ich getan habe.

– Erfolg ist mein definiertes Ziel zu erreichen.

In diesem Sinn wünsche ich dir einen erfolgreichen Tag!

Ausblick oder Rückblick

Manchmal freuen wir uns wenn die Zeit vergeht. Sie kann förmlich nicht schnell genug vergehen. Gestern Abend hätte ich die Zeit um uns herum gerne angehalten. Vier Tage nur zusammen sein,Auszeit, ohne Arbeit neigten sich zu Ende.
Es waren sehr schöne und faule Tage. Baden und schlafen waren abgesehen vom Essen unsere einzigen Agendapunkte. Alles das haben wir intensiv und reichlich genossen.
Nun nähern sich unsere Gedanken wieder dem Alltag und seinen Aufgaben. Das ist vom Prinzip auch nicht schlimm, wenn nur die Tage nicht so extrem schön gewesen wären.
Doch weil die Zeit nicht stehen bleibt, wird es bald eine ähnlich schöne Zeit geben. (Weil Ende des Monats haben wir 10. Hochzeitstag.)
Wir wünschen dir auch so einen schönen Ausblick und bis dahin eine schöne und vor allem erfolgreiche Zeit!