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Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt große regionale Unterschiede in der medizinischen Versorgung in Deutschland

https://faktencheck-gesundheit.de/

Der Wohnort beeinflussßt die medizinische Behandlung in Deutschland. Nun die Erkenntnis ist nicht neu, fühlte doch jeder von uns die Unterschiede in der Behandlung. Ich muss nur an eine Freundin denken, die in Rostock wohnt. Eine Studie der Bertelsmann Sitfung macht klar, dass es Handlungsbedarf gibt.

Wenn Männern am Bodensee die Prostata sechs Mal häufiger entfernt wird als Männern im Erftkreis, dann stellt sich ganz klar die Frage nach der Qualität der medizinischen Versorgung. Werden die anderen zu wenig operiert oder brauchen die Ärzte am Bodensee nur mehr Einnahmen? Das medizinische Personal in beiden Gruppen würde das strikt von sich weisen und damit wäre die Frage aufzuwerfen, ob der Bodensee regional bedingten Einfluss hat? Zu forschen gibt es noch viel. Das war auch eine Erkenntnis der an der Studie Beteiligten.

Seit Jahren arbeitet die Stiftung auf vielfältige Weise an der Mündigkeit der Patienten. Es gibt viele Aufklärungskampagnen die helfen sollen selbstverantwortlich mit der eigenen Gesundheit umzugehen. Dazu gehört auch diese Studie. Nun hat die Bertelsmann Stiftung dazu ein eigenes Portal gebaut. Unter www.faktenchek-gesundheit.de gibt es viel Wissenswertes rund um die medizinische Versorgung in Deutschland. Alles ist gepaart mit Offenheit und Transparenz. Es lohnt sich rein zu schauen. Es gibt Nützliches rund um die Arztauswahl und Suche.

Ein guter Nebeneffekt ist auch dabei. Das medizinische Personal wird beim Lesen außerdem daran erinnert, dass der Patient ein Mensch ist und nicht nur ein notwendiges Übel zur Deckung der eigenen Kosten.

modobonum – Was ist das oder Christen für Deutschland

Eine Vision für Deutschland war unser Wunsch 2004. Nicht für ein anderes Land der Erde, sondern für das Land in dem wir leben. Weil uns die Menschen in unserem Land auf dem Herzen liegen. Inzwischen hat diese Vision einen Namen und wird konkret. Modobonum ist seit letztem Jahr ein eingetragener, gemeinnützig anerkannter Verein. Das alleine macht aber noch keine Vision, geschweige denn das diese Auswirkungen hat.

Wir wollen uns nicht mit uns selbst beschäftigen, deshalb gehen wir im November ans Netz. Wie bei einem guten IT-Projekt war und ist es auch bei uns, 80% Planung. Wenn ich die Zeitschiene so betrachte, dann auch jeden Fall. lach- stöhn.

Warum nur dauert alles immer so lange? Es geht nicht nur dir so, auch bei uns ist die Zeit immer zu schnell weg und die Liste der noch anstehenden Dinge nicht wirklich viel kürzer geworden. Doch klagen will ich nicht. Inzwischen ist unsere modobonum-Plattform auf dem richtigen Server eingezogen und die ersten Tests laufen.

Wir suchen begeisterte Christen, die schreiben warum sie Christen sind. Und wir suchen die Fragen und Antworten die unser Leben ausmachen. Hier ein kurzes Beispiel: Warum bist du Christ? Ich bin Christ, weil ich nicht an die Evolution glauben will. 🙂

Ach und wir suchen Fotos. Bist du nicht schreibbegabt, aber Christ, dann schicke uns doch ein Foto von dir. Wir möchten gerne ein Bilderwand machen mit vielen Fotos von fröhlichen Christen.

modobonum ist alles das und noch viel mehr. Also lass dich überraschen. Am 11.11. gehen wir ans Netz.

krumme Rücken und gerade gehen

Magst du das auch, einfach in einem Café sitzen und Menschen an dir vorbei ziehen sehen? Ich finde, dass München dafür besonders geeignet ist. Der Unterhaltungswert ist enorm. In Berlin geht das lange nicht so schön.

So saß ich im Café und schaute zu. Junge und Alte, Kleine und Große, sie alle waren ein Teil meines Programmes. Teilweise elgegant und gut sitzende Kleidung, traf Individualität. Manches war schräg, ob gewollt oder nicht war nicht immer zu erkennen. Ich weiß gar nicht wie es kam. Mein Blick wanderte von der Optik und der Kleidung zur Körperhaltung. Mit einem Mal waren die Menschen, die an mir vorbei gingen doppelt interessant. Es war nicht mehr die Mode, ihre Körpersprache zog mich unwillkürlich in ihren Bann.

Da gab es die Generation der Telefonbenutzer, leicht schräg laufend und Telefon am Ohr. Die iPhone und Co Benutzer, gingen mit gebeugten Kopf und Rücken. Das war aber die Minderheit, die so an mir vorüber gingen. Die Mehrzahl der Menschen ging einfach, stur vor sich auf den Boden schauend, auf den Weg achtend, in Gedanken versunken. Sie gingen einfach mit gebeugtem Kopf. Ihr Körper sprach von Erschöpfung und Frustration, nicht von Selbstbewusstsein und in sich Ruhen.

Ich erinnerte mich an meine Kindheit und Mutter, die mir etwas von der Körperhaltung beim Gehen versuchte beizubringen. Ihr Motto war: immer gerade gehen. Brust raus und Kopf hoch.

Als ich das Café verließ, musste ich unwillkürlich schmunzeln. Irgendwie hatte ich wohl selbst gerade eine Lektion im „gerade Gehen“ bekommen.

Wie geht es dir? Und uneigentlich? oder: Thema verfehlt

Heute wieder ein Gastbeitrag von Eva aus dem hohen Norden. Thema Echtsein (1) – oder “Wie geht es Dir?”

Samstag morgen war ich in einer Kirche und habe dort Menschen wieder getroffen, die erheblich dazu beigetragen haben, dass mein Leben eine ungewollte Wende genommen hat.

Sie waren fast alle sehr freundlich zu mir, begrüßten mich und fragten “Wie geht es Dir?” Das Seltsame war meine Antwort: “Danke, gut.”  Sie war  glatt gelogen. Ich habe zur Zeit 3 Großbaustellen. Ich weiß wohl, dass Gott für seine Kinder Schlösser bauen will, sehe aber nur Lehmhütten vor mir.

Wie antwortest Du auf diese Frage: “Wie geht es Dir?” Ich stelle diese Frage ja auch. Auch an „Freunde” und ich will wirklich wissen, wie es ihnen geht. Doch oft sagen sie auch danke und erzählen mir viele Geschichten von und mit anderen. Mein Deutschlehrer würde sagen: “Thema verfehlt.”  Oder leben wir in einer Zeit die verlangt, dass wir andere Fragen stellen, nicht nur „Wie geht es Dir?“

Wie geht es Dir wirklich? Eigentlich gut. Und uneigentlich? Wie geht es Deinem Herzen?

Ich lebe auf Baustellen, aber mein Herz wird gerade aufgeräumt. Es ruht, erholt sich, es tankt auf. Oh Mann, das braucht Zeit, Dir zu erklären, was ich damit meine. Oder einfach:  Mein Herz ist in der Werkstatt Gottes und das ist gut so. Dort spricht Gott zu mir:

“Meine Tochter, achte auf das, was ich dir sage. Höre meinen Worten gut zu. Vergiss sie nicht, sondern bewahre sie tief in deinem Herzen, denn sie schenken jedem, der ihren Sinn versteht, Leben und Gesundheit. Vor allem aber behüte dein Herz, denn dein Herz beeinflusst dein ganzes Leben.” (Sprüche 4, 20-23)

Und wie geht es dir? … und uneigentlich?

Glaubst du, dass nach dem Tod noch was kommt?

http://sz-magazin.sueddeu…/anzeigen/36273

Glaubst du, dass nach dem Tod noch was kommt?

Anläßlich des Papstbesuches in Deutschland hat die SZ eine kleine Umfrage zum Thema: woran glauben wir Deutschen unternommen. Ich muss sagen, sie war mit 500 Leuten wirklich klein. Über die Studiendaten habe ich auf die Schnelle auch nichts gefunden. Bitte im Zweifel selbst bei der SZ stöbern.

Mir geht es nur um die 51% der Menschen (78% der Ostdeutschen), die glauben, dass nach dem Tod nichts mehr kommt. Wenn ich die Zahlen der Kirchenmitglieder dagegen halte, scheint also ein Teil derer auch zu dieser Gruppe zu gehören. Wie sagte doch Paulus so schön: wenn ich nur jetzt und heute glaube, aber nicht daran, dass Jesus auferstanden ist, dann bin ich der erbärmlichste unter allen Menschen. Klassisch, aufs falsche Pferd gesetzt.

Wenn also die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland nicht daran glaubt, dass nach dem Tod noch mehr kommt hat das massive Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Menschen ohne Persepktive haben Angst etwas zu verpassen, denn früher oder später ist es vorbei. Menschen die nicht an eine Zukunft glauben, die haben allen Grund nur an sich selbst zu denken, denn sie könnten etwas verpassen.

Schaue ich in unsere Gesellschaft, dann glaube ich die 51% glatt sofort. Ob es die Sache für unsere Gesellschaft aber besser macht, wage ich zu bezweifeln.

Viel schlimmer ist allerdings, was ist wenn sie sich irren und nach dem Tod doch noch etwas kommt?

Leckere einfache Kürbiskernsuppe aus Bauernkürbis – Eigenkreation von Claudia

Auch bei uns ist die Kürbiszeit ausgebrochen. Sie kam gestern zu uns in Form unseres Nachbarn, der ein 4-Kilo-Exemplar weiterbringen wollte. Ich verarbeite normalerweise keinen “normalen” Kürbis (diese großen gelben Dinger). So habe ich mir überlegt, was wir aus diesem Teil machen können und interessanterweise hat es sogar gut geschmeckt. Deshalb hier unser Rezept.

Zutaten:

1 gelber Kürbis

2 EL Gemüsebrühe

½ Fenchel

1 Zwiebel

Sonnenblumenöl

1 gepresste Knoblauchzehe

Salz und Pfeffer

1 EL Koriander gemahlen

1 TL Kreuzkümmel gemahlen

Kürbiskerne

 

Zubereitung:

Einen gelben Kürbis schälen und Kerngehäuse entfernen (nur das Fruchtfleisch verarbeiten).  2 kg Fruchtfleisch ergibt Suppe für 6 Personen.  Das Fruchtfleisch in Stücke schneiden, in einen entsprechend großen Topf geben,  ¼ der Topfhöhe mit Wasser füllen und 2 EL Gemüsebrühe dazugeben. Kochen, bis der Kürbis weich ist (Dampfkochtopf 3 Min., sonst länger). Die Hälfte der Flüssigkeit abgießen, separat aufbewahren (wenn die Suppe zu dick ist, damit verdünnen). ½ Fenchel kleinschneiden und anschließend passieren. Eine Zwiebel in Sonnenblumenöl andünsten, Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer, 1 EL Koriander gemahlen, 1 TL Kreuzkümmel gemahlen dazugeben. Alles zusammenrühren, aufkochen lassen, 10 Min. auf kleiner Flamme kochen lassen. Bei Bedarf: Gemüsebrühe (je nach Geschmack).

Kürbiskerne in Sonnenblumenöl anrösten. Suppe anrichten und mit Kürbiskernen verzieren und etwas Kürbiskernöl. Wir wünschen guten Appetit, schönen Sonntag!

Start in das größte Abenteuer unseres Lebens oder was Indiana Jones, Intel und Ruhe mit uns zu tun haben

Jedesmal wenn ich davon erzähle Intel zu verlassen, spiegelt sich in den Gesichtern eine Mischung aus Hochachtung, Verrückt sein und Erstaunen.

Kennst du Indiana Jones und der letzte Kreuzzug? Dort muß Indy eine Schlucht überwinden. Die Aufforderung ist zu glauben und deshalb wird es gelingen. Er setzt den ersten Schritt scheinbar in den Abgrund und erst, als er diesen gesetzt hat, merkt er, dass dort eine unsichtbare Brücke ist.

So ungefähr geht es uns gerade auch. Dem Gott der Bibel zu vertrauen heißt Schritte zu tun ohne zu wissen wie die Brücke aussieht. Gott sagt in seinem Wort, dass er Jesus geschickt hat, damit er die Brücke für uns baut. Auf diese Brücke zu vertrauen, wenn alles ruhig vor sich hinläuft ist simpel weil ohne Beweis. Doch auf Jesus zu vertrauen, wenn der Weg nicht klar ist, das ist der Glauben der von Christen eingefordert wird.

Wir vertrauen dieser Brücke Jesus, d.h. wir vertrauen Gott und seinem Wort der Bibel. Unser Leben hat uns gelehrt, dass dieses Versprechen real ist. Nun starten wir in das vielleicht größte Abenteuer unseres Lebens so wie Indy in seinen Filmfolgen.

Warum wir das Risiko auf uns nehmen? Indy wollte damals seinen Vater vor dem sicheren Tod retten. So ähnlich ist es bei uns auch. Wir sind der Überzeugung, dass es ohne diese Brücke Jesus keine Zukunft gibt und deshalb wollen wir das alle Menschen in Deutschland davon erfahren. Für uns ist das Schlimmst was pasieren kann, wenn Menschen diese Brücke Jesus ablehnen, denn dann werden sie am Ende ihres Lebens zu Staub zerfallen und es wird so sein, als hätten sie nie existiert. Ich finde diese Vorstellung sch..e .

Gott hört nicht auf mein Problem

Gebet an Gott: Bitte hilf mir mit dem Problem (oder bitte gib wieder Gesundheit) Amen … Gott hat das Problem aber nicht sofort gelöst oder Gesundheit gegeben. Also, Schlussfolgerung: Gott hat sich nicht drum gekümmert. Er will, dass ich meinen Verstand gebrauche und selbst eine Lösung schaffe. Danach wird eine Lösung erarbeitet um das Problem zu lösen oder eine neue Liste an Ärzten und Alternativen raus gezogen.

Kann es sein, dass wir damit völlig falsch liegen? Immer wieder stellen wir fest, dass Gott anders ist und anders handelt, als wir es uns vorstellen. Dieser Tage sollte Gott ein Problem lösen, doch er meinte, dass der Betreffende es ja lieber selbst lösen wollte und er deshalb diesen Willen akzeptiert und nicht eingreift. … Blöd aber auch!

Gott um sein Eingreifen zu bitten, erfordert von uns viel: Unser unbedingter Wille ihn machen zu lassen und zwar so wie er will. Dazu ist es auch nötig ihn zu fragen was er will. Eigentlich komisch, unsere 3-jährigen Kinder fragen wir, was sie essen und anziehen wollen. Wenn es aber um Probleme und Gesundheit geht, dann fragen wir nicht. Dabei ist es besonders schade, weil Gott ja auch praktisch alles kann, wenn wir ihn nur lassen würden.

Vergewaltigung und die Folgen, ein Gastbeitrag

Heute gibt es wieder einen Gastbeitrag. Dieses Mal von Anonyma zum Schutz der Autorin.

Vorwort: Für vergewaltigte Frauen, bzw. Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, könnte Triggergefahr bestehen.

Nur wenige Minuten und alles ist anders als bisher. Du bist nicht mehr du selbst. Ich schreibe über ein Martyrium, das ein Leben lang anhält. Auch wenn die Auswirkungen bei einem Opfer so unterschiedlich sind wie es Menschen gibt, eines ist allen gemeinsam: Dein Leben wird von Grund auf anders sein. Du bist nicht mehr dieselbe wie vor einer halben Stunde – und das für den Rest deines Lebens.

Es geht um Vergewaltigung oder weiter gefasst: um sexualisierte Gewalt. Ich möchte aufrütteln, vor allem die Männer, die sich schwertun zu verstehen, was es bedeutet, vergewaltigt zu werden. Es ist nicht die Hilflosigkeit oder die Angst, die man hat, wenn es passiert. Es ist nicht die Ohnmacht, der Kontrollverlust, der übermächtig auf einem lastet, wenn man festgehalten wird oder gefesselt ist. Hast du schon mal etwas erlebt, worauf du nicht einen winzigen Funken Einfluss hattest? Weißt du wie das ist, wenn man sich nicht bewegen kann, absolut ausgeliefert ist und Todesangst hat? Was wird gleich passieren? Werde ich überleben und wie?

Du kannst nicht erahnen wie es ist, wenn du weißt, gleich wird es passieren und du hast einzig die Möglichkeit zu warten bis es vorbei ist. Tränen schießen dir in die Augen, und du spürst die Schmerzen wie einen Tornado durch deinen Körper rasen, wenn er gegen deinen Willen eindringt. In dem Moment weißt du, dass du tot bist. Nach einer Vergewaltigung ist ein Teil von dir für immer gestorben und du kannst ihn nie wieder zurückholen. (Mit keiner Therapie dieser Welt.)

Du bist ein anderer Mensch, wenn du eine Vergewaltigung erlebt hast; bist für dein restliches Leben gezeichnet. Bei körperlichen Verletzungen bleiben Narben, bei seelischen Verletzungen bleiben auch Narben, nur sieht man diese nicht sofort.

Aber die Folge der Vergewaltigung sieht jeder. Frauen die vergewaltigt wurden sind anders. Das könnte z. B. sein: Angst vor anderen Menschen, Einsamkeit und ungewolltes Singledasein, Kontrollverlust in Situationen die dem Erlebten ähneln, Vermeiden bestimmter Situationen. Immer wieder ungewollte Erinnerungen, flashbacks,  Albträume, Schlafstörungen, weil du denkst, er ist wieder da und nicht abschalten kannst, nicht leistungsfähig sein, Selbstverletzungen, eine zerstörte Beziehung zum Partner und den Kindern. Dazu kommt ein großer Berg an körperlichen Auswirkungen.

Vergewaltigung ist kein Kavaliersdelikt. Es ist auch kein Machtinstrument, um die Männer der Frauen zu verletzen. Es ist schlichtweg mit Mord an den Frauen zu vergleichen.

Intel ade und wo geht die Reise hin oder Kommunikation heißt Menschen zu begeistern

Am Anfang war eine Idee. Danach fingen wir an mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Gedanken wurden entwickelt und verworfen, weiterentwickelt und in ein Konzept gebracht. Nun ist es so weit, eine lange Vorbereitungsphase geht zu Ende und etwas Neues beginnt.

In zwei Wochen verlasse ich Intel. Es war eine gute Zeit bei einem tollen Unternehmen und wunderbaren Kollegen. Ich habe über die Jahre Freunde gewonnen und das ist für mich etwas Besonderes.

Warum ich bei solchen Lobeshymnen trotzdem Intel verlasse? Weil es Zeit wird etwas anderes zu machen. Vor einigen Jahren hat mich ein Headhunter gefragt was ich machen würde, wenn ich kein Geld zum Leben bräuchte. Das war eine interessante Frage, die mich nicht los ließ.

Karriere war nicht die Antwort. Das war es nicht, was mich interessiert, es sind Themen von denen ich überzeugt bin. Wenn ich die Leidenschaft für unser Gesundheitssystem und IT mal ignoriere, dann sind es die Menschen in unserem Land.

Und darauf soll unser Fokus liegen. Ich habe in den Jahren in den großen IT Konzernen viel gelernt, über Marketing, Kundenansprache und Verhalten von Menschen unterschiedlicher Zielgruppen. Darüberhinaus, ist es ein besonderes Gespür im Umgang mit ihnen, dass daraus nun eine Selbständigkeit werden lässt.

Wenn ich gefragt werde, was ich in Zukunft tun werde, dann sage ich: Kommunikation. Alles was wir (mit einem kleinen Team zusammen) tun ist Kommunikation, also Menschen von etwas zu begeistern. Viele streiten um ihre Aufmerksamkeit, doch seien wir ehrlich, das meiste davon ist relativ schlecht, platt und herabwürdigend. Kunden merken, ob sie nur einfach zum Abschröpfen da sind und genau so ist ihr Verhalten. Wenn ich da an „geiz ist geil“ denke, dann ist es genau das Beispiel dazu.

Wir werden und wollen nie eine Marketingagentur sein.  Bei uns geht es um die Botschaft an sich. Was ist die Botschaft die den Empfänger erreicht und die er für sich auch verwenden kann. Denn nur wenn das gelingt, kann der Inhalt auch ankommen.

Wir sind gespannt wie es werden wird und was auf uns zukommt. Eines weiß ich, es macht Spaß und es lohnt sich.