Alle Beiträge von Alexander

Schnee am 6.12. oder mein Vater ist Gott, der alles kann

Wer denkt, dass Gott ein ernster Gott ist, der irrt gewaltig. Gestern erst wurde ich wieder daran erinnert, wie sehr sich Gott freut, wenn er uns eine Freude machen kann. Dabei hat er am 6.12. nicht nur uns eine Freude gemacht, sondern auch den meisten Menschen in Deutschland…. Vielen ging es so wie uns, es schneite in dieser Saison das erste Mal.

Begonnen hatte alles Ende November. In früheren Jahren hatte es zu diesem Termin in Bayern bereits das erste Mal Schnee gegeben. In diesem Jahr saßen wir bei Sonnenschein auf der Terrasse und tranken Kaffee. Also nahm ich irgendwann meinen Frust zusammen und bat um Schnee, wenigstens für Weihnachten.

Mit dem Wunsch nach Schnee war es wie mit vielen anderen Gebeten. Ich erzählte sie und löschte diesen danach von meiner inneren Festplatte. Doch in meinem Herzen blieb die Sehnsucht nach Schnee bestehen. Denn es ist zwar komfortabel bei +10 Grad Glühwein zu trinken, schön ist es aber trotzdem nicht.

Und da war er, am 6.12. nach dem Mittagessen wurde er geliefert. Es fing an mit schneien und hörte nicht auf. Irgendwie ist das wie der Startschuss in die Weihnachtszeit. Danke Vater im Himmel, dass du beides bist, Gott und Vater in einem. Deshalb ist es dir wichtig, dass wir Freude haben. Du möchtest, dass jeder Tag ein Stück Freude erlebt. Deshalb bitte lass mich auch heute wahrnehmen, wo du mir eine Freude machst.

Lecker und einfach: Kaiserschmarrn, hier die einfache und laktosefreie Variante

Ich wollte es gerade gar nicht glauben. Ich habe wirklich noch kein Rezept für Kaiserschmarrn geschrieben. Dabei ist er eines der Essen, die schnell gehen und dazu einfach und immer lecker sind.

Deshalb hier die laktosefreie Kaiserschmarrnvariante:

Die Mengen sind immer pro Person angegeben!

100 g Dinkelmehl; 100 ml Sojadrink; 1 Ei, 1 Päckchen Vanillezucker, 1/2 TL gestrichen mit Backpulver, Salz, 1 Handvoll Rosinen, Margarine/Sonnenblumenöl

Mehl, Ei,Vanillezucker und Sojadrink mit einem Rührgerät zu einem Teig arbeiten. Am Ende noch Backpulver dazugeben und unterheben. Das Ganze eine halbe Stunde stehen lassen. (Für die Profis hier die Variante: Eier trennen und mit einer Prise Salz Eischnee schlagen und unterheben.)

Öl erhitzen und Teig einfüllen, dabei gilt für eine große Pfanne nicht mehr als max. 500 g Teig pro backen. Sonst besteht die Gafahr, dass der Teig nicht durch wird. Auf den Teig die Rosinen streuen und bei mittlerer Hitze von einer Seite goldgelb backen, dann umwenden und die andere Seite auch goldgelb backen. (Es gibt auch hier eine Variante: nachdem die untere Seite gebacken ist, den Kaiserschmarrn in den Backofen bei 160 Grad stellen und die obere Seite im Backofen bräunen lassen. Manche behaupten, dass dies weniger Kalorien hat, bei unseren Testen hat sich diese These nicht bestätigt.)

Hitze reduzieren, und mit zwei Gabeln den Teig auseinander „reißen“, so dass kleine Stücke entstehen. Etwas Margarine oder Öl zugeben und noch etwas backen, dabei immer mal umwenden. Fertig ist der Kaiserschmarrn, ist doch einfach und schnell oder?

Den Kaiserschmarrn mit Puderzucker bestreuen und genießen. Dazu gibt es entweder Apfelmus oder Pflaumenkompott. Beides ist bewährt und lecker.

Der Eid des Hippokrates war gestern oder die Genfer Deklaration und das ärztliche Handeln

http://de.wikipedia.org/w…auml;rztebundes

In meiner Ausbildung zur Krankenschwester wurden wir auf den Eid des Hippokrates verpflichtet. Damit war die Erwartung verbunden, dass unser Handeln immer zum Wohle des Patienten ist.

Anscheinend ist es heute nicht mehr verpflichtend einen Eid abzulegen. Noch nicht mal in der modernen Genfer Deklaration. Dabei ist der Text gar nicht schlecht:

Hier ist das Gelöbnis:

Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich:
mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.

Ich werde meinen Lehrern die schuldige Achtung und Dankbarkeit erweisen.

Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben.

Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.

Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren.

Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten.

Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein.

Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung.

Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden.

Dies alles verspreche ich feierlich und frei auf meine Ehre.

Vielleicht drucke ich diese moderne Form des Eid des Hippokrates mal aus und verteile es weiter an die Menschen, die auf Ärzte angwiesen sind. Diese sollen es ihren Ärzten weitergeben. Ich war so frei ein paar Passagen der Genfer Deklaration dick zu markieren.

Ärzte, die ihre Patienten falsch eingipsen und die Patienten mit den Folgen alleine lassen. Ärzte, die um des Geldes Willen Patienten operieren, wohl wissend, dass jede Operation nur noch mehr Leid bringt. Ärzte die ihre Patienten aussortieren zwischen den verschiedenen Krankenkassenarten. Alles das widerspricht dem Eid und nach meinem Verständnis auch dem ärztlichen Berufsethos.

Im Grunde genommen gibt es eine ganz einfache Formel, das Original steht im Buch Bibel: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Ich wünsche mir medizinisches Personal, das diese Formel zu seiner macht. Ich wünsche mir Professoren, die ihren jungen Studenten diesen Ethos vorleben. Ich wünsche mir mehr Menschlichkeit und weniger finanzielle Berechnung bei unserem gesamten medizinischen Personal.

Informationsverarbeitung oder „Hörst du mich?“

Da es uns heute morgen noch nicht sehr viel besser geht als gestern, kommt heute ein Gastbeitrag von David.

Kennst du das auch? Die Information ist einfach weg. Du willst das zu mir gesagt haben? Nicht mehr zu finden in meinem Kopf, kann ich mich nicht daran erinnern. Einfach so.

Das geht schon am frühen Morgen los: Der Wecker klingelt und will mir vermutlich damit sagen, dass es Zeit zum Aufstehen ist. Doch diese Information wird sofort rausgefiltert und als unwichtig abgetan. Noch im Schlaf bewegt sich meine Hand zum Wecker und stellt ihn aus. Wenn ich dann einige Stunden später aufwache und mich wundere warum es so spät ist, wird dann der Wecker beschuldigt nicht richtig zu funktionieren. Klingt ja auch logisch oder?

Ein anderes Beispiel, wie wir Informationen einfach mal rausfiltern habe ich erlebt, als ich meinen Onkel besuchte. Wir standen auf einem S-Bahnhof in Berlin und unterhielten uns. Wann unsere Bahn kommen müsste hatten wir bereits gecheckt und somit war eigentlich alles geklärt. Doch mit im Gespräch unterbrach uns eine junge Frau und fragte, was denn auf dem Bahnsteig durchgesagt wurde. Um ehrlich zu sein hatte ich nicht einmal mitgekriegt, dass etwas durchgesagt wurde, geschweige denn was.

So oft tun wir Dinge einfach als unwichtig ab, bevor wir sie überhaupt richtig wahrgenommen haben. Ich glaube, oftmals verfahren wir auch so, wenn Gott mit uns reden möchte. Viele Menschen sagen, sie hätten Gott noch nie zu ihnen reden hören. Aber der Hase läuft genau anders herum. Gott versucht ununterbrochen mit uns Kontakt aufzunehmen. Während wir diese Information ohne weiteres rausfiltern. Was genau soll Gott tun, dass du ihm zu hörst? Versuche doch mal ganz bewusst an diesem Tag darauf zu achten, wo Gott versucht zu dir zu sprechen und dies nicht einfach bloß herauszufiltern sondern darüber nachzudenken und ihm zu antworten.

Gute Besserung

Müde, dann kamen die Gliederschmerzen, gefolgt von Kopfschmerzen. So krochen wir gestern abend bereits früh in die Federn. Doch bereits in der Nacht wurde klar, dass ein guter Schlaf nicht reichen wird.

So fiel unser Tagesprogramm aus, es wurde ersatzlos gestrichen. Obwohl wir die meiste Zeit des Tages im Bett verbrachten, fühlen wir uns immer noch wie Schlump und Latsch.

Was hilft nun, wenn man sich fühlt wie wir?

Wir empfehlen schlafen, deshalb steht es für uns an Nummer eins. Dazu hilft ein gutes Bad und Inhalieren mit Kamille und Alex nimmt noch zusätzlich JHP Tropfen.

Bei Halsschmerzen kann ich Gurgeln mit kaltem Salzwasser empfehlen.

Schlafen hilft, deshalb gute Nacht und gute Besserung.

Adventskalender digital oder doch zum Anfassen?

Irgendwann Ende der 1990er war es eine kleine Sensation, der erste digitale Adventskalender. Wir waren alle erstaunt und begeistert.Es ist wohl vielen so gegangen, denn inzwischen gibt es einen digitalen Verfall bei den Adventskalendern.

Ich kann einen persönlichen Adventskalender in Gedichtform bieten. Ich kann weiterhin einen per Audiodatei bieten. Dazu kommen die diversen Firmen, die Adventskalender versenden oder hoffen, dass dadurch wieder mehr auf die eigene Seite kommen. Meistens wird dies gepaart mit ganz profanen Gewinnmöglichkeiten.

Letztens kam mein Mann mit einem ganz profanen normalen Weihnachtskalender nach Hause. Dieser Kalender ist einfach und mit Schokolade gefüllt und wieder waren wir alle erstaunt. Heee, ein Adventskalender mit Schokolade gefüllt. (So nach dem Motto, das gibts noch?)

Gestern beim Abendbrot wurde darüber berichtet, wie wir als Kinder versuchten, diesen bereits vor der Zeit zu plündern. Das war mal mehr und mal weniger erfolgreich, lecker war es immer.

Nun saßen wir als vier Erwachsene mit leuchtenden Augen am Tisch und stellten uns die Frage was wir nun mit dem Wissen anfangen. Auf meine Aussage, der Adventskalender fällt in diesem Jahr wegen Zeitmangel aus, kam doch etwas Enttäuschung auf.

Nun heute ist ja erst der zweite Dezember, mal sehen was wird.

Grüße von modobonum oder Gehorsam ist gar nicht so einfach

Weil modobonum mit der neuen Plattform immer noch nicht online ist, wollen wir die Blogs von heute an bei Facebook/modobonum veröffentlichen. Hier ist der für heute von Manuela:

Gott will das Beste für uns und es würde uns wunderbar gehen, wenn wir einfach nur auf ihn hören würden und das tun, was er uns sagt. Wir wissen ja eigentlich, dass das für uns am Besten wäre.

So ging es mir in den letzten Tagen. Bedingt durch verschiedene Allergien fällt das Essen von Milchprodukten und Weizen für mich aus und ich weiß, dass ich gut daran tue, wenn ich konsequent darin bin. Gott half mir auch beim Verzichten und daran Gewöhnen.

Nun stand ich diese Woche vor dem Nutellaglas und habe einen Löffel davon genascht, weil ich naiv dachte, wird schon nichts passieren. Und die „Konsequenz“ folgte sofort. Ich bekam ziemlich schmerzhaften Ausschlag. Die Reaktion war stärker als früher, als ich noch Milchprodukte essen konnte. So litt ich die nächsten zwei Tage unter meiner Dummheit und Gier. Vor allem ärgerte ich mich sehr über mich selber, dass ich trotz besseren Wissens mal wieder reingefallen war.

Ich hoffe, ich werde dieses Erlebnis nicht so schnell wieder vergessen und mich davon motivieren lassen. So bete ich nun morgens, dass Gott mir hilft, der Versuchung durch Naschereien (mit Milch) zu widerstehen. Ich weiß, dass er mir helfen wird, denn er will ja auch nicht, dass ich als sein Kind leide und schon gar nicht durch eigene Dummheit.

Megalecker und ganz einfach, Zimtsterne sind wunderbare Weihnachtsplätzchen – garantiert laktosefrei

Der erste Advent ist vorbei. Wer jetzt noch nicht Plätzchen gebacken hat, muss sich sputen. Denn Plätzchen sind wie Nachrichten, sind sie erst alt, schmecken sie nur noch halb so gut.

Bei uns stehen heute Plätzchen auf dem Programm. Türme und Vanillekipferl, mit Marmelade gefüllt und Puderzucker obenauf. Jeder durfte ein Rezept wählen. Meine liebsten, seit Jahren heiß begehrten Plätzchen sind allerdings ganz einfach. Weil aber so megalecker und trotzdem einfach, will ich hier das Rezept für Zimtsterne verraten:

300 g Mehl

100 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Ei

150 g Butter oder Margarine

Das Ganze zu einem Teig kneten und 1 Stunde kühl stellen. Dünn (2 mm) ausrollen und mit Sternen ausstechen. Die Sterne auf das mit Backpapier ausgelegt Backblech legen und 10 – 15 Minuten goldgelb backen.

Die Glasur für die Zimtsterne: 250 g Puderzucker, 1 EL Wasser, 1/2 TL Zimt miteinander zu einer Glasur verrühren

Nach dem Backen sofort mit Glasur besteichen und trocknen lassen.

Guten Appetit mit den Zimtsternen.

(Wenn ich heute abend nicht komplett platt bin, gibt es auch noch ein Foto.)

Prof. Axel Hoppe, ein Vortrag über Gamedesign und Kommunikation

http://www.mediadesign.de/

Auf den ersten Blick haben Gamedesign und Kommunikation nicht so sehr viel miteinander zu tun. Doch genau darum ging es gestern in einem Vortrag von Prof. Axel Hoppe von der MD-H in München.

Noch in den Einführungsgedanken machte er seiner jungen Zuhörerschaft eines klar: Ein Game kommuniziert eine Botschaft und das Ziel des Spieles ist es diese Botschaft zu vermitteln. Platt ausgedrückt, jedes Spiel hat eine Mission. Diese Worte in solcher Klarheit von einem Professor für Gamesdesign zu hören hat mich ein klein wenig erstaunt. Ich hatte diese Offenheit nicht erwartet, auch wenn ich seine Meinung voll und ganz teile.

Noch ein weiterer Aspekt fiel mir im Vortrag von Prof. Axel Hoppe auf. In großer Eindringlichkeit warb er nicht nur für seinen Studiengang, sondern auch für Kommunikation miteinander. Es war faszinierend, wie er immer wieder an unterschiedlichen Beispielen für eine gute Kommunikation untereinander und miteinander warb.

Laut Hoppes Modell sind 16 einzelne Bereiche nötig um ein Spiel zu entwickeln. Fehlen einzelne Teile dazu, fehlen dem Game Aspekte um erfolgreich zu sein. Egal wie gut jeder einzelne sein mag, an ihrem Willen zur Kommunikation hängt ein großer Teil ihres Erfolges.

Es gibt eine Beschreibung dazu in der Bibel. Dort wird das Ganze mit einem Organismus verglichen (1.Korinther 12). Nur wenn alle Teile einander vertrauen und zusammenarbeiten, gibt es einen gesunden Körper. Genau so ist es auch beim Gamedesign.