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Umgang mit Arbeitnehmern oder Perspektiven für Arbeitnehmer

Schon als die ersten Worte an mein Ohr drangen war klar, meine Freundin ist krank. Im Laufe des folgenden kurzen Telefonates bestätigte sich meine Einschätzung. Sie hat eine ausgewachsene Erkältung/Grippe.

Daraufhin folgte meine Empfehlung an sie: Bitte melde dich krank und sorge dafür, dass du gesund wirst. Ihre Antwort war es, die mich entsetzte. „Ich kann nicht, ich möchte in einer Woche in Urlaub gehen. Ich bekomme sonst keinen Urlaub.“

Wo sind wir in unserer Gesellschaft gelandet, dass Arbeitnehmer krank auf Arbeit gehen müssen, weil sie Angst um ihren Job haben? Ich kann mich noch gut daran erinnern, als erzählt wurde, dass Leibeigenschaft im Rahmen der Aufklärung abgeschafft wurde.

Inzwischen stelle ich fest, dass es diese Leibeigenschaft als moderne Form wieder gibt. Es scheint keine Rolle zu spielen, dass die Arbeitnehmer auch Menschen sind. Es geht nur um die Erbringung von Leistung, dabei spielt auch keine Rolle, ob diese Leistung tatsächlich erbracht werden kann.

Wollen wir als Gesellschaft überleben, werden wir Antworten finden müssen.

Selbstmotivation

Das hier ist reine Selbstmotivation. Mein Schreibtisch ist voll und die kommende Woche kurz. So sehr wie wir uns auf unseren Urlaub freuen, so sehr verlangt die Zeit vorher ihren Tribut von uns.

Also Claudia, freue dich an dem herrlichen Wetter und dass du einen Schreibtisch voller Arbeit hast. Denke daran, du bist der Herr über den Schreibtisch und nicht umgekehrt. Vergiss nicht, dass es Dinge gibt, die auch noch etwas mehr Zeit haben.

Ach und auch wichtig: Dein Vater, YHWH hat alles gut im Blick, mach dir also keine Sorgen, sondern überlass das Sorgen ihm. Jetzt hole tief Luft, du musst nicht für morgen arbeiten sondern nur für heute.

Vielleicht sollte ich nach dieser Runde Selbstmotivation erstmal eine Pause einlegen und ein Gespräch mit meinem Vater führen. Mal sehen, vielleicht sieht er den Tag ja total anders als ich und mein Schreibtisch wird mit einem Mal leer und unwichtig. … Ich muss gestehen, das würde mir am Besten gefallen.

Einander respektieren ist Sabbat feiern

Wir alle wünschen uns so sehr, dass wir respektiert und geachtet werden. Wir erwarten von unseren Mitmenschen, dass sie uns respektieren und stellen fest, dass dies in der Realtiät viel zu selten geschieht, Verletzungen entstehen. Fehlender Respekt hat unterschiedliche Ursachen:

Oft ist es Unachtsamkeit, weil wir uns selbst viel wichtiger sind als unser Gegenüber. Wir machen uns einfach keine Gedanken, was unser Verhalten auslöst. Es ist uns egal, ob es für den anderen gut ist oder nicht. Manchesmal ist es auch das bewusste Übertreten der Grenze, die unsere Mitmenschen gezogen haben. Wir respektieren ihren Willen nicht, wir wollen diesen Willen auch nicht respektieren.

Doch immer, wenn das geschieht, fehlt uns etwas ganz Entscheidendes. Es ist die Liebe zum anderen. Ist mir mein Gegenüber wichtig, dann will ich ihn und seinen Willen respektieren. Dabei ist es nicht nötig, dass mir mein Gegenüber wichtig ist. Liebe ist eine Willensentscheidung, so wie es eine Willensentscheidung ist, meinen Mitmenschen zu respektieren. Respekt und Liebe gehören zusammen. Behaupte ich, einen Menschen zu lieben, dann ist der einfachste Beweis, ob ich ihn respektiere. Behaupte ich Christ, also Nachfolger Jesus, zu sein, dann ist dieser Respekt vor dem Leben des Mitmenschen nicht verhandelbar.

Wir alle werden in unserem Verhalten aneinander schuldig. Für uns alle  ist es deshalb wichtig einander zu vergeben. Bringt dies aber keine Veränderung des eigenen Verhaltens, dann stimmt was nicht. Ich glaube, dass es Zeit wird neu anzufangen und einander zu respektieren und das ist dann Sabbat feiern.

Perfekt gibt’s!

Der Blog heute stammt von Kerstin. Danke

Die Sonne lacht, und ich bin unterwegs durch den Wald. Meine Blicke wandern durch die Natur und ich werde nachdenklich. Ich sehe mir die Bäume genauer an, aber was ich suche, wonach ich mich sehne, finde ich nicht! Als fange ich an direkt danach zu suchen, es muss ihn doch geben den perfekten, vollkommenen Baum.

 Was ich sehe, ist Makel und Krankheit, sterbende und tote Bäume.Wehmut steigt in mir hoch. Als Gott alles gemacht hatte, schaute er sich alles an, und befand es für gut, für sehr gut. Aber was ich sehe hat nicht mehr so viel mit damals zu tun. Wie muss ein Baum wohl ausgesehen haben? Strahlende leuchtende Farben, eine Majestät von Baum und einen Duft….mmh! Perfekt halt. Sie fangen an, mir Leid zu tun, für das, was ich ihnen angetan habe und noch weiter antue. Wie sehr ich doch die Natur ausbeute, unpfleglich damit umgehe, und ganz weit weg bin von dem Auftrag, den Gott  uns Menschen gab: bebaue und bewahre. Gute Mangager sollten wir sein, also mit dieser Erde verantwortungsvoll umgehen. So vieles kann ich tun und lassen, dass es der Natur etwas besser geht. Und dies sollte ich durchziehen, denn meine Kinder sollen nicht nur sterbende und tote Bäume sehen, sondern auch welche, die “nur” Makel haben.

Die Bäume sind stille Zeugen von Gottes großer Kreativität, von ihrem und unserm “Urzustand”. Doch sie sind noch mehr, sie sind jetzt schon Zeugen für DIE Zusage dieses Gottes. Er will für uns einmal eine vollkommenen Neuen Erde schaffen. Die wieder genau so ist, wie unsere Erde einmal wahr: perfekt!

Dort wird es keine Unvollkommenheit mehr geben! Auf die freue ich mich! Wann wird es endlich so weit sein? Ich kann es kaum erwarten! In meinen Wünschen ist dieser Tag alles auf einmal, Geburtstag, bestandener Führerschein, Hochzeit und Geburt des Kindes.

Ich glaub, eines der ersten Dinge, die ich dann auf der neuen Erde machen werde, ist,  einen Baum zu umarmen. Hallo Baum, toll, jetzt sind wir beide perfekt. Wir haben den anderen zu lange so sterbend, krank und unvollkommen anschauen müssen. Du bist einfach so schön, so wunderschön, Gott hat dich perfekt gemacht!

Was machst du als erstes, wenn es nur noch perfekt gibt?

Sorgen um die Zukunft

Machst du dir Sorgen um deine Zukunft? Wie wird es weiter gehen? Kann ich mir alle meine Wünsche erfüllen und was ist wenn nicht?

Heute morgen habe ich einen kleinen spöttischen Vers zu genau dieser Frage gelesen. Die Aussage stammt von dem, der unsere Erde erschaffen hat, inkl. uns Menschen.

Er sagt: Egal was du anstellst und wie viel du dir auch Sorgen machst, du kannst deinem Leben nicht mehr Zeit geben. Stell dir vor, dein Leben ist mit einer Uhr versehen. Ist die Zeit abgelaufen, dann ist es dein Leben auch. Und es gibt keine Möglichkeit für dich dein Leben zu verlängern. 

Seine Schlussfolgerung: He, wenn du so was Einfaches schon nicht hin bekommst, warum machst du dir dann Sorgen um solche Dinge wie Besitz?

Und nun liegt es an dir, deine Entscheidung ist gefragt, Sorgen machen oder zu dem gehen, der dir das Leben gab. (Den Text, um den es geht, hat Lukas aufgeschrieben.)

So bleibt das ICH stark, lebe Perspektive

In der letzten Woche stand auf dem Focus (11/12) der Titel: So bleibt das ICH stark. Ziel sollte es sein, sich selbst kleine und große Auszeiten zu gönnen. Ich selbst bin allerdings gleich am Titel hängen geblieben.

Wer ist dieses ICH, von dem die Rede ist? Ist es ein in mir lebender Dritter, der befriedigt werden will? Welche Rolle spielt dieses Ich für mich und mein Leben? Sich mit sich selbst auseinander setzen ist wichtig. Nur so wird uns klar, welche Ziele und Wünsche wir haben. Ohne dieses Wissen ist unser Handeln ohne Struktur. Was zu einer tiefen Unzufriedenheit führt. Wenn wir allerdings anfangen unser Ich als dritte Person zu betrachten, dann sorgt dies irgendwann für noch mehr Frust. Weil wir dann in einen schwer zu stoppenden Kreislauf gerate. Beispiel: Mein ICH will etwas, also befriedige ich es. Doch das ICH ist nicht zu frieden, es will mehr. ….

Willst du diesen Kreislauf stoppen, dann nimm dich selbst an. Mache dein ICH zu einem Teil deiner selbst und betrachte es nicht von außen. Dein ICH ist kein imaginärer Dritter, der befriedigt werden will, dein Ich bist du selbst. Es ist ein Teil von dir. Höre nicht auf Andere, die dir erzählen wie du dein Ich befriedigen kannst. Lebe Perspektive!

Sehnsucht? … Perspektive Leben

Schon in meiner Zeit bei Intel merkte ich, dass die Unternehmenspolitik in Bezug auf den Umgang mit den eigenen Mitarbeitern einem Negativtrend unterliegt. Dabei war es gar nicht so sehr der Blick in das eigene Unternehmen, der mich zu der Erkenntnis brachte, als viel mehr die Gespräche mit Geschäftspartnern. Der Druck des Managements auf die eigenen Mitarbeiter ist hoch. Dazu kommen falsche Motivationsfaktoren, die Individualismus und Konkurrenzkampf im Unternehmen fördern. Mitarbeiter, die gegen einander kämpfen, können nicht miteinander zum Wohle des Unternehmens arbeiten. Es geht nur eines.

Mit einem halben Jahr Abstand von der Wirtschaft wird es nun Zeit neue Trends zu schaffen. Deshalb starten wir das Projekt: Sehnsucht? Perspektive Leben. Unter diesem Titel wollen wir eine neue Lebenskultur entwickeln und leben. Es wird Zeit zur Veränderung. Ich bin nicht einverstanden, wenn es heißt: das ist halt so.

Sehnsucht? Perspektive Leben ist kein Quartalsprojekt, in dem es darum geht, ein Quartalsziel mit 150% zu erreichen. Wir möchten Leben neu gestalten. Noch nie hatten Menschen so viele Gestaltungsmöglichkeiten wie heute und noch nie waren sie so überlastet, am Ausbrennen. Wir möchten die Gestaltungsmöglichkeiten nutzen und Wege zeigen, die Überlastung runter zu fahren.

Persepktive Leben ist kein Managementtrainingsprogramm und auch kein Effizenzsteigerungsprogramm, das mit erfolgter Teilnahme abgearbeitet ist. Perspektive Leben will Leben und das ganz.

Die richtige Entscheidung treffen oder wie treffe ich die richtige Entscheidung

Heute Nachmittag habe ich die Aufgabe: „Entscheidungen richtig treffen“ in einem kleinem workshop zu vermitteln. Nun in der Vorbereitung fange ich an diese Frage in meinem Kopf hin und her zu bewegen. Hier ist mein Brainstorming zu: die richtigen Entscheidungen treffen:

Die gute Nachricht zuerst: Es ist und bleibt immer deine Entscheidung. Niemand kann und darf dir eine Entscheidung abnehmen. Es ist wichtig, dass du deine Entscheidung selbst triffst, nur so ist sichergestellt, dass du zu dieser Entscheidung auch stehst. Das aber ist extrem wichtig.

Da wir alle nicht alles selbst wissen gibt es mehrere Möglichkeiten um zu mehr Informationen zu kommen, damit du die richtige Entscheidung treffen kannst. 1. Du kannst im Internet schauen und lesen was andere darüber denken. 2. Du kannst Freunde und Familie um Rat fragen. 3. Du kannst anschauen wie andere sich entschieden haben und was ihr Ergebnis war. 4. Du kannst selbst darüber nachdenken. 5. Du kannst ein Planspiel machen, d.h. was bedeutet welche Entscheidung für mich und mein Leben. 6. Du kannst dir Rat holen bei YHWH. 7. Frage dein Bauchgefühl. Was nimmst du wahr?

Dann ist es soweit und du triffst eine Entscheidung. Jetzt ist es an der Zeit sich selbst zwei ganz wichtige „muss“-Fragen zu beantworten: Welche Konsequenz hat meine Entscheidung für mich und andere? Kann und will ich mit den Konsequenzen meiner Entscheidung leben?

Egal wie du zu einer Entscheidung kommst, du allein hast die Verantwortung über dein Leben und deine Entscheidungen, keine Familie, keine Freunde. Du kennst deine Zukunft nicht, du kannst nicht vermeiden, dass sich deine Beurteilung im Nachhinein verändern kann. Ich halte es für ganz großen Selbstbetrug zu sagen: ich treffe einfach keine Entscheidung oder schiebe die Entscheidungen unbefristet auf. Es ist immer besser eine Entscheidung zu treffen und sie war nicht die Beste, als keine Entscheidung. Steh zu deiner Entscheidung. Du hast sie getroffen, weil du der Überzeugung bist, dass sie richtig und gut ist. Nur Mut!

Der Storch auf unserem Dach

Wenn ich meine Augen schließe, sehe ich ihn immer noch auf unserem Dach sitzen. Sein weiß-schwarzes Gefieder, die langen beringten Beine, der rote lange Schnabel, so saß er da auf unserem Dach als wäre dies sein zu Hause und völlig normal.

Bereits beim Spazierengehen sahen wir ihn über die Siedlung fliegen. Seine Größe und Majestät waren beeindruckend und wir waren erstaunt. Was machte ein Storch bei uns in Landshut? Hat er sich verirrt, ist er auf der Durchreise? Schon alleine das Bild des Kreise ziehenden Storches war beeindruckend.

Doch dann kam er ausgerechnet zu uns auf unser Dach. Was hatte ihn nur dazu veranlasst, unser Dach zu wählen? Hatte er unser Gespräch über die Nachwuchswünsche gehört?

War es unser Vater im Himmel, der diesen Storch zu uns geschickt hat mit einer Botschaft? Ich muss gestehen, diese Variante ist uns am Liebsten.

Frühling – neue Energie und Freude

Bei uns ist der Fühling schon fleißig dabei alles aus dem Winterschlaf zu wecken. Die Bachstelze ist vom Winterurlaub zurückgekehrt. Ihr wippender Gang über das Gras begrüßte uns mit Freude. Es ist einfach schön wieder da zu sein.

Unsere Hausamsel genießt die Wärme und die Vergrößerung des Speiseplanes. Der Boden ist weicher und die Würmer arbeiten sich nach oben, zur großen Freude unserer Vögel.

Die Bäume und Sträucher recken ihre Knospen der Sonne entgegen. Jeder Strahl wird förmlich aufgesogen und in Lebensenergie umgewandelt.

Ist es nicht herrlich, wie alles zum Leben erwacht?

Wir wünschen dir einen Tag mit viel Sonne im Herzen, neue Energie zum freuen und leben, einen Tag zum Feiern halt.