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Venedig, eine längst vergangene Zeit

Weil ja keiner weiß, wann Venedig untergeht, wollten wir die Stadt vorher besichtigt haben. Ich kann mir zwar auch vorstellen, dass es später mal eine Attraktion wird in Venedig zu tauchen, aber das liegt uns nicht so sehr.

Wir begannen unsere Tour nicht gemeinsam mit allen Touristen am San Marco. Wir starteten am Abend in Lido und Cannaregio. Im Vaporetto fuhren wir einmal um alle Inseln herum. Wir begegneten dem Venedig hinter den Fassaden.

Wir sahen ein Venedig aus längst vergangener Zeit. Eine Stadt die bereits vor dreihundert Jahren zu sinken begann. Das alte Venedig war eine stolze und mächtige Stadt. Eine Stadt die viel Wert auf Beständigkeit legte.

Heute ist es eine andere Stadt. Eine Stadt des schnellen Geldes, eine Stadt in der die alten Werte die diese Stadt zu einer Großen machten nicht mehr viel zählen. Im heutigen Venedig würden keine prächtigen Palazzo mehr entstehen.

Venedig zu besuchen ist für uns wie Abschied nehmen von einer Zeit die vorbei ist.

Jesus Festival 2012, CfaN und unsere Begegnung mit Maria aus Magdala

http://www.bonnke.net/cfan/de/

Am Samstag waren wir in Linz auf einer Veranstaltung des CfaN. Für uns war es das erste Mal und es war spannend. Es war ein guter Tag des Lernens für uns. Er hat unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, nein wir wurden gesegnet und beschenkt. Viele Blogs werden noch kommen. Manches war uns vertraut und gewohnt, anderes war ungewohnt, verwirrend und brachte uns zum Nachdenken. 11 Seiten habe ich mitgeschrieben.

Sie waren alle da, Maria aus Magdala und auch Martha und Thomas der Zweifler. Doch Maria erreichte mein Herz. Nein, es war nicht ihre Figur oder ihre schönen gewellten Haare, nicht ihr vom Leben gezeichnetes Gesicht, es war ihr Tanz. Ein Tanz der die Welt vergaß und nur für ihren Herrn Jesus bestimmt war. Es waren ihre Arme die zum Himmel gestreckt waren, voller Liebe und Ehrfurcht.

Noch nie in meinem Leben habe ich so eine Inbrunst beim Tanzen gesehen. Sie vergaß alles, sie tanze nicht für Menschen. Es ging ihr nicht um die Anerkennung von Menschen und nicht um persönliche Profilierung. Sie tanzte und jeder spürte diese Liebe in ihrem Ausdruck und ihrer Inbrunst.

Ich weiß nicht, wer sie war und wo sie herkam. Ich kenne ihren Namen nicht, denn als ich sie später suchte fand ich sie nicht mehr. Für mich ist sie Maria aus Magdala und sie wird es bleiben, auch wenn dies wahrscheinlich nicht ihr wirklicher Name ist. Doch ich freue mich auf sie, denn einmal vor dem Thron Gottes werde ich sie wieder sehen und sie wird wieder tanzen und daran werde ich sie erkennen. Ich muss gestehen darauf freue ich mich schon jetzt.

Nachtrag: Wenn wir alle, alle Christen in dieser Liebe tanzen würden, dann wünsche ich mir lauter solche tanzenden Christen und dann wäre mir die entstehende Verwirrung glatt egal.

Jesus Festival 2012 vom CfaN, ihr Bekenntnis zu Jesus Christus über Alles

http://www.bonnke.net/cfan/de/

Das Jesus-Festival in Linz war in zwei Teile gegliedert. Es gab einen Weiterbildungsteil für Menschen, die bereits Christen sind und am Abend eine Veranstaltung für Menschen die Jesus kennen lernen wollten.

Nicht nur bei Maria und Martha fiel mir die intensive Anbetung ihres Erlösers auf. Immer und immer wieder wurde er direkt angesprochen. Er wurde gelobt und ihm wurde gedankt für das Geschenk des Lebens. Die Anbetung des Herrn Jesus war ein zentrales, immer wieder kehrendes Thema. beim Jesus Festival. Alles was geschah, sollte zu seiner Ehre und zu seinem Lob dienen.

Die Bereitschaft zur persönlichen Veränderung, sollte eigenlich bei allen Christen deutlich zu spüren sein. Ihr Bekenntnis und ihre Zugehörigkeit zu Jesus Christus erreichte die Herzen, es ging gar nicht anders. Die Freude ihrer eigenen Erlösung und der Wunsch diese Freude auch anderen zugänglich zu machen, waren auch für uns Geschenke.

Ihr persönliches Bekenntnis, ihre Schwächen, Fehler und Siege machten Mut. Die Verkündigung war in einer klaren und lebendigen Sprache. Die Bilder und Geschichten waren verständlich. Sie brachten zum Weinen und zum Lachen. Alle Referenten beim Jesus-Festival bezogen das Publikum ein und nahmen sie mit auf ihre Reisen. So waren wir, das Publikum, nicht nur Zuhörer, sondern Teil dieses Jesus-Festivals in Linz.

Ich habe schon oft gute Redner gehört, doch ich muss gestehen, in ihrer machtvollen Art und Weise waren die drei Referenten für mich gute Vorbilder, bei denen ich lernen und abschauen konnte.

Extra nur für mich hat mein Vater auch dafür gesorgt, dass Reinhard Bonnke selbst am Abend sprach.

Es ist ein guter Tag, Frühling in Österreich

Als ich am Freitag aufs Wetter schaute, war ab Sonntag regen angesagt. Doch unser Vater hatte erbarmen mit uns und wir haben herrliches Frühlingswetter. Wir fuhren gestern quer durch Österreich, es schien die Sonne und war einfach nur schön.

Wenn wir nicht so müde gewesen wären, vom Samstag her, die Fahrt wäre einfach nur ein Traum gewesen. Heute morgen startete unser Tag in Villach. Wieder war es die Sonne, die unsere Nasen kitzelte und in den Tag rief.

Die Berge grüßen aus der Ferne, die Vögel singen  und verteidigen voreinander die besten Brütplätze. Die Bäume und Sträuchen bringen neues Leben hervor. Es wird grün. Wir standen vor den Bäumen und hatten das Gefühl beim wachsen zuschauen zu können.

Nebenan macht ein Vater mit seinen kleinen Kindern Morgensport. Fröhliches Lachen dringt an unsere Ohren und bringt auch auf unsere Lippen ein Lächeln.

Wir merken mit welcher Freude wir in den Tag starten, unser Tag wird gut werden. Laß dir deinen Tag nicht rauben, mach mit. Auch dein Tag wird gut sein.

 

Körperliche Auswirkungen von Traumata

Traumatisierungen haben massive psychische und physische Auswirkungen, wobei die psychischen bereits gut untersucht sind und du viel Literatur zum Thema findest. Doch Traumatisierungen haben nicht nur psychische Auswirkungen, sie betreffen den ganzen Menschen.

Die körperlichen Veränderungen sind vielfältig und oft schwierig zu diagnostizieren, weil sie als Folge von Traumatisierungen nicht sofort ersichtlich sind. Diese Veränderungen sind meist altersunabhängig, es gibt Häufungen zu den erlebten Traumatisierungen aber keine „Es ist immer so“-Regel.

 Es gibt z. B. Kinder und Jugendliche, die das Wachsen einstellen bzw. bei denen der Körper nicht mehr genug Kraft hat zum Größerwerden hat, weil alle Energie in das Überleben gepumpt wird.

Bei traumatischen Erlebnissen werden viele Stresshormone ausgeschüttet, die in der Situation helfen zu überleben, zu kämpfen, durchzuhalten, keinen Schmerz zu spüren etc.. Langfristig sind sie aber nicht nur hilfreich, weil sie das sensible System des Körpers durcheinanderbringen.

Eine Vergewaltigung, auch wenn sie vor der Pubertät stattfindet, kann beispielsweise den Hormonhaushalt von Frauen so sehr beeinflussen, dass sie bereits vor dem 30. Lebensjahr in die Wechseljahre kommen. Das bedeutet nicht nur, dass sie keine Kinder mehr oder nur schwer bekommen können, es birgt auch hohe Risiken wie z. B. Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wechseljahrsbeschwerden wie extremes Schwitzen und Hitzewallungen sind in jungen Jahren sehr viel stärker als in der “normalen” Zeit mit Anfang 50 und belasten die Frauen zusätzlich.

Das frühzeitige Eintreten der Wechseljahre als Folge von Traumatisierungen tritt viel häufiger auf als bisher bekannt ist.

Für betroffene Frauen ist es oft schwierig kompetente Hilfe zu finden. Sie sind mit den Auswirkungen allein gelassen, weil auch Ärzten und Psychologen die Zusammenhänge nicht oder nicht ausreichend bekannt sind. Oft kommt dann nur ein wenig hilfreicher Kommentar wie “Das kann ja gar nicht sein…!”. Solche Sätze helfen nicht, sie verunsichern nur noch weiter.

Deshalb gilt: bloß weil es dir nicht bekannt ist, heißt es nicht, dass es das nicht gibt.

Urlaubsstart mit Hindernissen

Wir haben es geschafft! Gestern ging unser Wasserhahn kaputt und eine Zeit lang sah es ganz so aus als wäre damit unser Urlaubsstart verschoben. Eine Werkstatt war auf der Messe und die Andere konnte nicht genau sagen, ob es eine Lösung gäbe. Internet ging auch noch nicht und O2 wirkte als ob es noch länger dauern würde.

Hier ist unser Dank an die Menschen, die unsere Herausforderungen lösten. Danke an die freundliche hilfsbereite Stimme von O2. Denn siehe da nach zwei Wochen waren unsere Sim-Karten aktiviert. Endlich mal ein Mitarbeiter, der nicht das System zum Sündenbock machte, sondern einfach seinen Kopf aktivierte und nachdachte. Danke für den freundlichen Servicetechniker in der Werkstatt, der meinem Alex dabei half, den Wasserhahn einzubauen und das obwohl es bereits 17 Uhr und Freitag abend war.

So kann unser Urlaub nun beginnen und im Normallfall ist damit auch der tägliche Blog für die nächsten zwei Wochen sicher gestellt.

Falls dies wieder Erwarten nicht geschieht, dann sitzen wir in einem wunderbaren Café oder in der Sonne oder wir haben verschlafen. Wir wünschen dir schöne Osterferien, egal ob du arbeiten musst oder auch frei hast. Gute Erholung!

Zeitmanagement und die Zeitfresser Monster

Erfolgreiches Zeitmanagement hat noch einen dritten Aspekt, den wir genau so wenig mögen wie die anderen Beiden. Es geht um die kleinen und großen Zeitfresser in unserem Leben.

Zeitfresser sind kleine Monster, die sich von unserer Zeit ernähren. Erstaunlicherweise finden diese Monster immer wieder neue Verkleidungen. Manchmal ist ihre Tarnung schlecht und wir erraten sehr schnell, dass Zeitfresser unterwegs sind. Manchmal allerdings gelingt ihre Tarnung richtig gut und wir sehen erst an den Folgen, dass ein Zeitfresser unterwegs war.

Die Verkleidung selbst kann so vielfältig sein wie unser Leben. Es können Dinge sein, die wir mögen und uns deshalb schwer tun damit aufzuhören, z. B. im Internet versacken. Es können auch Dinge sein, die andere an uns heran bringen. Und es gibt die Gruppe der Zeitfresser, die sich perfekt tarnen, dass sind die vermeintlich entspannenden Dinge wie Fernsehen.

Ach und übrigens, auch Arbeit kann ein Zeitfresser sein. Wenn die tägliche Arbeitsmenge überschritten ist, kommen die Zeitfresser. Warum? Weil die Arbeit nicht mehr so schnell von der Hand geht, der Körper müde ist und die Konzentration dahin.

Sie alle fressen unsere Zeit, unsere Nerven und Kraft. Weil wir es viel zu wenig merken, lohnt es sich eine Woche lang jeden Tag alles aufzuschreiben, was man selbst tut und wie lange. Erst dann wird klar, wo die Zeit hingeht und es ist möglich dagegen etwas zu tun.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Bekämpfung der Zeitfresser.

Zeitmanagement und warum manchmal der ganze Wille nichts nützt

Immer häufiger erlebe ich es, dass die ganze schöne Zeitmanagement-Planung gar nichts nützt. Der Grund dazu ist ein mathematisches Modell. Jeder Tag hat 24 Stunden. Diese Zeit kann von uns Menschen immer nur einfach belegt werden. Wir können nicht schlafen und essen gleichzeitig oder kochen und am Schreibtisch sitzen.

Es geht also in einer bestimmten Zeit immer nur eine bestimmte Menge an Tätigkeit. Egal, wie sehr wir Menschen versuchen unsere Arbeit zu optimieren und uns selbst zu disziplinieren. Egal, wie sehr wir versuchen, mehrere Dinge gleichzeitig zu machen und dabei an unsere Grenzen kommen. Es hilft einfach nicht.

In solchen Situationen hilft kein Drumrumreden, es verärgert nur einen selbst und die Menschen in der Umgebung. Es hilft auch nicht motiviert zu sein und sein Bestes zu geben, denn zu viel ist einfach zu viel.

Jeder Mensch hat sein persönliches Maß an Tätigkeiten, die in einen Tag hinein passen. Ist dieses Maß erfüllt, dann ist der Tag auch erfüllt. Ein verändertes Zeitmanagement bringt dabei eine kleine Optimierung, aber mehr auch nicht.

Im Grund hilft nur die Reißleine zu ziehen, nach dem Prinzip: Bis hierher und nicht weiter. Alles andere ist Selbstzerstörung und das ist für nichts auf der Welt wert.

Zeitmanagement und mein Learning in dieser Woche oder was macht Zeitmanagement erfolgreich

Diese Woche hatte ich als Workshopthema Zeitmanagement. Nachdem ich so ein paar Basics mit meinen Teilnehmern erarbeitet hatte, starteten wir in eine Gesprächsrunde. Was denn so ihre Probleme mit dem Zeitmanagement seien?, wurde diskutiert. Im darauffolgenden Gespräch stellte sich etwas ganz Interessantes heraus.

Es war nicht das Zeitmanagement an sich, was ihnen Schwierigkeiten macht, sondern das Einhalten der eigenen definierten Parameter. Jeder der Teilnehmer hatte Dinge, die er mit großer Begeisterung tat und dabei seine Zeit vergaß. Am Ende des Tages war die Zeit vorbei und fehlt an manchen Stellen. Im Ergebnis sorgte das für Stress und Frust.

Daraufhin bekam unser Workshop eine neue Komponente. Es ging um den Willen und die Disziplin eigene Regeln auch selbst einzuhalten. Und es ging um die Erkenntnis, dass dies eine Gewinn an Lebensqualität ist. Mit anderen Worten, Zeitmanagement fängt bei Disziplin und dem eigenen Willen an.

Willst du deine definierten Zeitblöcke nicht einhalten, dann nützen dir alle Workshops zum Zeitmanagement nicht. (Das kann jetzt eine gute oder schlechte Nachricht sein.)

Sonnenstrahlen

Sonnenstrahlen… Eigentlich möchte ich gerade gar keinen Blog schreiben. Meine Gedanken sind bei einer Freundin in der Klinik. Dabei steht sie nur stellvertretend für die vielen, die krank sind, unter Krankheiten leiden.

Viel zu schnell merken wir, wie anfällig unser Leben ist und wie schnell es zu Ende sein kann. In dem einem Moment ist alles normal, wir genießen die Sonnenstrahlen und könnten Bäume ausreisen, 5 Minuten später ist die Welt eine andere.

Das kennst du bestimmt auch…

Ich wünsche dir für diese Zeit eine extra Portion Sonnenstrahlen in dein Herz. Ich wünsche dir viel Kraft und Freunde, die mittragen. Ich wünsche dir, dass du für deine Freunde mitträgst und in ihrem Leben zum Sonnenstrahl wirst.