Alle Beiträge von Alexander

Der tote Wecker oder mein Dank an alle Ehemänner

Heute gibt es einen kleinen heiteren Danke – Blog an meinen Alex

Auf der Suche nach einer kleinen Uhr, fand ich ein altes Werbegeschenk wieder. Voller Freude einen kleinen Wecker gefunden zu haben, wollte ich die Uhr sofort in Betrieb nehmen. Doch bereits nach 10 Minuten war das Display von dannen gezogen und mein Wecker aus. Darufhin wurden Batterien gesucht und eingebaut, doch nichts geschah. Soweit die Vorgeschichte.

Also zog ich mit meinem Wecker und leicht hängenden Ohren zu meinem Alex. Ihm übergab ich mit großen erwartungsvollen Augen meinen toten Wecker mit der Bitte um Reparatur. Das Wissen, einen fürsorglichen Mann zu haben, der sich kümmert, macht mir so einen Weg leicht.

Mein Mann zückte den Schraubenzieher und kümmerte sich um den Wecker. Ganz klar, so wie in jeder guten Geschichte, war die Repartur erfolgreich. Meine Ohren mit der ganzen Claudia dran freuten sich und auch nach zwei Stunden funktioniert der Wecker tadellos.

Deshalb ein großer Dank an meinen Mann für seine Fürsorge. Doch nicht nur das, dieser Dank soll stellvertretend für alle Ehemänner stehen, die sich für ihre Familien einsetzen und engagieren.

Mein Wille, meine Entscheidung gegen den anderer Menschen

Gestern ging es um das Akzeptieren der Entscheidungen anderer Menschen. Geprägt ist diese Einstellung aus unserer Beziehung zu YHWH. Wir haben unseren Vater Gott als jemanden kennen gelernt, der den Willen von uns Menschen absolut akzeptiert. Ich bin der Überzeugung, dass ihm das nicht immer leicht fällt. Er sieht noch viel deutlicher, wo unsere persönlichen Fehlentscheidungen hin führen. Trotzdem akzeptiert er die Entscheidung des Willens von uns Menschen. Mich erstaunt und beeindruckt dies. Es ist für mich eine Motivation mit meinen Mitmenschen in dieser Weise umzugehen. Auch wenn es mir nicht immer gelingt.

Trotzdem geschieht es, dass Gott eine Mauer in unsere Entscheidung setzt. Nach dem Motto: bis hierher und nicht weiter. Er akzeptiert unseren Willen gegen die Mauer laufen zu wollen, doch er setzt die Mauer zum Schutz für uns oder für andere Menschen.

Auch wenn wir denken, wir leben und entscheiden nur für uns allein, so ist diese Einschätzung eine glatte Fehleinschätzung unsererseits. Treffen wir also eine Entscheidung nach unserem Willen, so hat diese immer Auswirkungen auf andere Menschen. Wir betrügen uns selbst, wenn wir das leugnen.

Ich persönlich bin für manche Mauer in meine Leben dankbar.

Den Willen anderer Menschen akzeptieren

Schon als Kind habe ich gelernt, den Willen anderer Menschen zu akzeptieren. Inzwischen bin ich ein paar Jahre älter geworden. Doch auch heute noch ist eines meiner Lebensprinzipien, den Willen eines anderen Menschen zu akzeptieren.

Den Willen anderer zu akzeptieren, bedeutet sie als Persönlichkeit als Mensch wahrzunehmen und zu achten. Für unsere Mitmenschen heißt das aber im Umkehrschluß, dass sie für ihre Entscheidungen auch selbst verantwortlich sind. Sowohl für die Positiven wie für die Negativen.

In der Regel fahren wir mit dieser Einstellung sehr gut. Manchmal allerdings laufen uns Menschen über den Weg, wo es uns schwer fällt ihren persönlichen Willen zu akzeptieren. Wir mögen diese Menschen und sie treffen Entscheidungen, die wir für unklug halten. Wie sollten wir in so einer Situation mit ihnen umgehen? Sollen wir versuchen sie zu einer Meinungsänderung zu bewegen? Sollen wir sie ziehen lassen und den „Staub von unseren Füßen schütteln“ (Zitat NT)

Es beschäftigt uns weiter, eine wirkliche Antwort haben wir bis jetzt nicht gefunden.

 

 

Wenn in der Familie nicht gesprochen wird von Anonyma

Wir saßen in der Jugend zusammen und sprachen über Kommunikation. Frage: Wie würdest du dich fühlen, wenn du in einer Familie lebst, in der nicht miteinander gesprochen wird?

Die Antworten brachten mich zum Lächeln und gleichzeitig aus der Fassung. Niemand konnte sich vorstellen, wie das wirklich ist. Selbst die Fantasie weigerte sich. In einer Familie leben, in der man nicht redet? Geht das überhaupt?

In meiner Familie war dies eine der Erziehungsmethoden. Meine Mutter tat dann einfach so, als höre sie mich nicht. Das war wirklich hart. In einem Alter von … sind die Eltern die wichtigsten Ansprechpartner. Als Kind gibt es nicht so viele Menschen, mit denen du reden kannst. Die Eltern sind zu wichtig, als dass auf diese Kommunikation einfach verzichtet werden kann.

Vorherrschende Meinung in der Gruppe war, dass diese Kinder, mit denen man nicht redet, total gestört werden.

Instinktiv haben die Jugendlichen damit gut getroffen. Mir wurde mal von Experimenten mit kleinen Kindern erzählt. Sie wurden versorgt, aber bekamen keine Zuwendung und Ansprache. Über den Ausgang wird berichtet, dass die Kinder daran starben oder physisch massiv unterentwickelt waren.

Was aus mir geworden wäre, mag ich mir nicht vorstellen. Ich bin froh, dass Gott das verhindert hat.

Einen guten Tag wünsche ich dir

Zu Hause ist es doch am Schönsten, wenn ja wenn nur die Arbeit nicht wäre. Heute ist mein letzter Tag Urlaub, bevor der Alltag wieder voll zuschlägt. Nun kann ich mich noch nicht entscheiden, ob ich mich des Haushaltes und der Wäsche erbarme oder des Gartens. Beides zusammen wird wohl nicht in den Tag passen. Aber was auch immer auf die Agenda des Tages kommt, es wird ein guter Tag werden.

Ich werde mich jetzt in diesen Tag stürzen und bin gespannt wie er am Ende gewesen ist.

Ich wünsche dir einen guten und erfolgreichen Tag. Einen Tag an dem die Arbeit deiner Hände gelingt und du am Abend müde und zufrieden ins Bett fällst.

 

Warum reisen? oder ein paar Gedanken über den Sinn vom Reisen

Müde und geschafft von zwei Wochen Reise legen wir die letzten Kilometer nach Hause zurück. Heute Abend wird alles nur noch Erinnerung sein. Zeit sich einmal Gedanken zu machen, warum wir Menschen reisen.

Mama und ich könnten es uns leicht machen und sagen: “Es liegt in den Genen der Familie”. Lach… wir sind keine Zigeuner, sondern seit vielen Jahrhunderten zwischen dem Erzgebirge und Sachsen zu Hause (gewesen). Doch irgendetwas hat unsere Familie immer wieder neugierig in die Welt hinein schauen lassen.

“Reisen bildet”, sagte einmal ein schlauer Mann und er hatte nicht unrecht mit seiner These. Beim Reisen lernen wir andere Menschen kennen und andere Meinungen. Wir hören und sehen wie an anderen Orten gelebt wird, wir reflektieren und bilden uns eine Meinung. Manchmal kommt eine veränderte Meinung und Einstellung dabei heraus.

Wer reist entdeckt eine neue Welt, auch wenn sie vielleicht nur 10 km entfernt ist. Eine andere Welt, die erkundet werden will.

Reisen hilft sich selbst zu entdecken und zu hinterfragen. In dem wir mit anderen Menschen konfrontiert werden, kommt auch die Frage an uns selbst auf. Wer reist, kommt verändert zu Hause an. 

Es gibt immer gute und weniger gute Erinnerungsstücke. Eine Erinnerung auf die interne Platte gebannt, nicht löschbar mit einem Sicherheitsschutz belegt und nicht überschreibbar. Auf unserer Reise waren es sogar mehrere Passagen, die auf diese Weise gespeichert wurden. Der viele Regen gehört sicher zu den weniger positiven Aspekten, die gemeinsame Zeit zu den positiven.

Manchmal kann reisen auch eine Flucht sein. Eine Flucht vor sich selbst und dem eigenen Leben. Doch das eigene Leben reist hinterher und fordert aufs Neue zur Entscheidung auf.

Wenn du also lange nicht unterwegs warst, dann los! Es wird auch dir bestimmt Freude machen. Wenn du dann wieder nach Hause kommst, wirst auch du schöne Momente erlebt haben, an die du dich gerne erinnerst.

Die beste Eierschecke im Gasthaus Wiesenmühle im Striegistal

http://www.gasthaus-wiesenmühle.de/

Unverhofft geschehen manchmal ganz erstaunliche Dinge. Derzeit sind wir in Sachsen unterwegs, die Familienwurzeln rufen uns. Wir waren im Umland von Chemnitz und kamen dabei auch ins Striegistal. Eine Ausschilderung zum Wandern verbunden mit einer herrlichen Sicht ins Umland erregte unser Interesse. Die Ausschildung lockte zum Kaffee trinken. Die Einladung kam vom Gasthaus Wiesenmühle. Der Ausschilderung folgend fuhren wir einen wildromantischen Weg, der große Teile nur von einem Auto befahren werden konnte. Ich muss gestehen, mein Adrenalin stieg schon etwas.

Unten im Striegistal angekommen, fanden wir im Gasthaus Wiesenmühle eine wunderbare Aufnahme. Wirt und Besitzer in einer Person betreibt das Gasthaus bereits in xter Generation. Wir und alle anderen Gäste fanden eine herzliche Atmosphäre und … jetzt kommts! die beste Eierschecke, die ich je in Sachsen gegessen habe. Wow, war die gut! Das Rezept ist Familienbesitz und wird vererbt, so die Antwort auf meine Frage.

Die Eierschecke war so gut, dass wir ein paar Stückchen mitnahmen. Obwohl ich gestehen muss, dass es Völlerei ist. Wir werden wohl zu Hause Diät machen müssen.

Kommst du also mal in die Region Dresden – Chemnitz – Hainichen, dann gib ins Navi das Gasthaus Wiesenmühle in Striegistal/Möbendorf. Der Umweg  zum Gasthaus Wiesenmühle in Striegistal lohnt sich wirklich.

Gott YHWH ist Schuld oder

So ungefähr könnte ein Gastbeitrag sein, wenn Gott YHWH ihn schreiben würde:

He Du, ich will mich mal beschweren. Wie ich es mache, ist es doch falsch! Schicke ich Wolken und Regen damit alles wächst und grün bleibt, bekomme ich Kritik zu hören. Regnet es zu wenig, dann bekomme ich es um die Ohren geworfen. Ist es endlich mal warm und die Menschen sitzen und genießen die Wärme, so höre ich: oh ist das warm, kann es nicht kälter sein?

Immer ist irgendwas nicht in Ordnung und immer bin ich Gott YHWH Schuld. Ich bin Schuld für die Fehler der Menschen und ihr Verschulden an der Natur. Ich bin Schuld, dass sie keine treuen Verwalter sind, sondern die Erde ausbeuten. Ich bin Schuld, wenn etwas nicht nach ihrem Willen läuft und sie lieblos miteinander umgehen.

Dann kommen die Menschen und ich höre nur negative Worte. Wenn die Menschen dann fertig sind, fällt ihnen ein, dass ja alles durch Evolution von alleine entstanden ist. Warum kommen sie dann vorher überhaupt zu mir?

Hallo Ihr Menschen, wenn es mich nicht gäbe wäre eure Erde bereits leer und tot. Wenn es mich nicht gäbe, würdet ihr euch alle gegenseitig umbringen und die Liebe wäre nicht mehr vorhanden. Ich bin für euer Verhalten nicht verantwortlich, sondern jeder einzelne Mensch selbst. Doch weil ich jeden einzelnen Menschen lieb habe, halte ich meine Hände über diese Erde. Und das obwohl ihr nur das schlechte von mir denkt.

He Du, siehst du nicht ,wie ich jeden Tag meine ganze Liebe in deine Erde lege?

Umgang mit den eigenen Fehlern

Uns allen geht es so, dass wir nicht fehlerfrei sind. Doch wie ist unser Umgang mit den eigenen Fehlern? Manche Fehler sind schlimmer als andere. Der Ärger in uns ist dabei immer gleich real. Das Unangenehme an Fehlern ist, dass sie in der Regel Konsequenzen nach sich ziehen.

Nicht immer sind diese Konsequenzen einfach und schnell zu beheben, so wie z. B. 30 € in der Verkehrskontrolle. Manchmal sind die Konsequenzen auch teuer und haben Auswirkungen auf den Rest unseres Lebens.

Und so sind Fehler an sich doppelt schlimm. Zum einen wegen des eigenen Ärgers und der damit geraubten Lebensfreude und zum anderen wegen der Konsequenzen. Soweit so gut.

Die Bewährungsprobe für uns kommt an einer anderen Stelle. Sie kommt wenn es uns gelingt, zu unseren Fehlern zu stehen. Manche der negativen Konsequenzen lassen sich auf diese Weise aus der Welt schaffen. Der innere Frustpegel sinkt und die Rauchwolken verziehen sich. Leider fällt es uns oft schwer zu Fehlern zu stehen und so beginnt ein Kreislauf von Schweigen, Negativem und noch mehr Schweigen. (Schweigen könnte auch durch Lügen ersetzt werden.)

Ich weiß, zu einem Fehler zu stehen, bedeutet Ehrlichkeit und persönliches Rückrat. Dazu zu stehen ist nicht einfach. Keiner mag gerne zugeben einen Fehler gemacht zu haben. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, der für das Eingestehen eines Fehlers spricht. Wer einen Fehler zugibt, steht zu seinem Leben und auch zu sich als Persönlichkeit. In der Konsequenz stärkt damit das Fehlerzugeben den eigenen Rücken und die Persönlichkeit. Es baut den Frust und Ärger ab, hilft sich selbst im eigenen Spiegel anzuschauen und ganz wichtig: es macht das Herz etwas weiter für die Fehler der Mitmenschen.

Deshalb habe Mut und gestehe dir und anderen deine Fehler ein!

Was Nudeln mit Traumatisierung zu tun haben von Anonyma

Es gibt unzählige Informationsmöglichkeiten zum Thema Traumatisierung, Seiten im Internet und auch einschlägige Bücher für Betroffene, Partner und Helfer. Ursachen, Symptome und Hilfsmöglichkeiten sind dort ausführlich beschrieben und diskutiert. Darauf will ich heute hier nicht weiter darauf eingehen.

Es soll heute um eine Kleinigkeit gehen, an der deutlich wird, dass Gott in seinem Konzept an die “Nichtigkeiten” denkt, worüber ich noch immer staunen und schmunzeln muss.

Gott macht heil und das ganzheitlich, etwas, was kein Mensch schafft.

Als Kind hasste ich Nudeln mit all dem kindlichen Eifer, den ich aufbringen konnte. Nudeln waren so ziemlich das einzige, was mein Vater kochen konnte. Entsprechend gab es dieses grauenhafte Essen zweimal pro Woche, immer dann, wenn meine Mutter am Abend arbeiten musste. Zu meinem Vater habe ich ein sehr spezielles Verhältnis und damit ebenso zu diesen ekligen Nudeln.

Inzwischen bin ich dreimal so alt wie zu jener Zeit. Gott hat an mir ein großes Wunder vollbracht. Er hat mich leben lassen und mein Leben auf stabile Füße gestellt. Ebenso hat er behutsam an meinem Essverhalten gearbeitet.

Nudeln sind in meiner neuen Familie das Sabbatessen. Wie soll denn das bitte gehen, wenn ich Nudeln so hasse? In viel Fürsorge hat Gott an meiner Nudelaversion gearbeitet. Nicht nur die Nudeln, sondern auch die damit verbundenen Erinnerungen hat er bearbeitet und geheilt. Inzwischen esse ich am liebsten Spaghetti. Und ich esse sie in dem Maße, als müsste ich die Jahre der Nichtachtung auch noch mit abdecken. Ich sag dir, es gibt wenig, was so lecker ist wie Nudeln.

In dem Sinne: Guten Appetit.