Derzeit bin ich wieder einmal in Berlin. Durch die kurzen Wege im Flughafen Berlin-Tegel bin ich ein großer Fan von diesem geworden. Leider wird es den Flugverkehr in Tegel nur noch bis zum Herbst 2011 geben. Dann wird der neue Flughafen Berlin-Brandenburg international eingeweiht. Im Rahmen einer Kundenveranstaltung hatte ich gestern die Möglichkeit, die Baustelle zu besichtigen. Für mich, die ich nicht aus der Baubranche komme, war es beeindruckend, die Erdbewegungen zu sehen. Nur für den Bau des Flughafens wurde ein eigenes Zementwerk gebaut. Die neu gebaute Startbahn hat eine Dicke von 1,30m. Inzwischen wird bereits etwas mehr als drei Jahre daran gebaut. Nur alleine die Kabel- und Rohrleitungen unter der Erde zu konzipieren war eine planerische Herausforderung. Auf dem Gelände standen 9000 Bäume, die gefällt werden mussten. Als Ersatz wurden 27.000 Bäume in der Umgebung neu gepflanzt. Viele weitere Daten und Fakten hat der Führer erzählt, die ich mir nicht alle merken konnte. Doch in einem hat er bei mir sein Ziel erreicht. Er hat mir die Scheu vor dem Wechsel von Tegel hin zum Neuen etwas genommen.
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die Erkenntnis über die Qualität der medizinischen Leistungen in Deutschland
http://www.kbv.de/startseite_fachbesucher.html
Am Montag wurde bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in Berlin eine Studie zur med. Qualität der Behandlungen in Deutschland vorgestellt.
Die KBV hat die Studie auf ihre Webseite gestellt, dort kann sie herunter geladen werden. Unter anderem wurden die Teilnehmer gefragt, ob sie sich im Falle einer Erkrankung gut abgesichert fühlen. Zu meinem Erstaunen bestätigten dies 64% der Befragten.
Trotzdem empfinden 50% die Absicherung im Krankheitsfall als schlechter, als vor den gesundheitspolitischen Veränderungen.
Wenn ich an Erlebnisse in meinem Umfeld in den letzten zwei Jahren denke, dann bestätigt sich das. In meiner Wahrnehmung ist an dem System der Patientenbehandlung etwas nicht in Ordnung.
Doch die Frage ist: Wer in diesem System ist bereit etwas zu verändern, wenn im Zweifel immer gezahlt wird? Die Meldungen, die an die Öffentlichkeit gelangen, sind teilweise sehr widersprüchlich. Wie geht es den Krankenkassen wirklich? Müssen unsere Ärzte verhungern und die Patienten anfangen mit Naturalien zu zahlen oder kann der Arzt sich nur etwas weniger leisten als noch vor ein paar Jahren? Wenn das so wäre, dann ist es wohl eher ein Spiegel der Gesellschaft.
geht uns besser
Nach einem Tag zwischen Bett und Sofa können wir vermelden: es geht uns besser. Ganz gut ist es noch nicht, doch hoffe ich, dass wir morgen wieder im gewohnten Trott weiter machen können.
Kollektives Übelsein
Wegen kollektiver Übelkeit müssen wir heute den Blog auf später verschieben.
Liebe Grüße an alle.
Mutters Stachelbeertorte zum Geburtstag
Noch heute morgen sind wir total satt von gestern. Wir haben gestern Mutters Geburtstag gefeiert. Mein Vater im Himmel ist auch Mamas Vater im Himmel. Er hat uns gestern schönes Wetter geschenkt. Obwohl es regnen sollte, schien die meiste Zeit die Sonne und wir haben – zwar mit Jacke, aber immerhin – sogar draußen Abendbrot gegessen. Es war ein schöner Tag für alle.
Das Highlight des Nachmittags aber war Mamas Stachelbeertorte. Weil es so ohne Ende lecker ist und einfach geht, will ich hier das Rezept preisgeben.
-1 Mürbeteigboden (siehe Kategorie Rezepte und dann suchen)
-1 Glas eingekochte Stachelbeeren abtropfen lassen (Saft trinken :-))
-die Stachelbeeren auf den Boden legen
-Sahne schlagen, 1 Pk Vanillezucker, bei Bedarf Sahnesteif hinzufügen
-auf die Stachelbeeren und rundrum verstreichen, so dass die ganze Torte mit Sahne bedeckt ist
-1/2 Mürbeteigboden zu Streuseln reiben, mit Butter und Zucker karamelisieren (karamelisieren: Butter, Zucker und die Streusel in einen Tiegel geben und bei kleiner Hitze rösten, das löst den Zucker und alles verbindet sich mit den Streuseln)
-auf der ganzen Torte gleichmäßig verteilen
-kalt stellen, bald essen
-guten Appetit 🙂
Ein dreijähriges Problem ist gelöst
https://www.derkleiderbuegelriese.de/index.php
Mein Mann fragt sich gerade, was ich mit dem heutigen Titel vorhabe. Welches dreijährige Problem denn gelöst sei. Nun, hier ist die Geschichte dazu.
Als Frau habe ich schmalere Schultern als mein Mann. Für die Anzüge und Jacken meines Mannes passen die Kleiderbügel mit 42-43 cm wunderbar. Wenn ich allerdings meine Sachen darauf hänge, dann beulen sich die Oberarmansätze immer aus. Da die Kleidung dort ja lange hängt, bekommen die Jacken oder Kleider alle „Nasen“. Das sieht nicht schön aus und schadet dem Material. Nachdem ich dieses Problem erkannt hatte, begab mich auf die Suche nach einer Lösung. Ich suchte kleinere Kleiderbügel. Die Randbedingungen waren, dass der Bügel leicht gebogen ist, nicht ganz gerade und dass der Bügel nicht zu schmal ist. Ich war in vielen Möbelhäusern, inkl. Ikea. Alle Baumärkte wurden von mir abgesucht. Danach bin ich im Internet auf die Suche gegangen. Nichts davon erfüllte meine Anforderungen. Sie waren zu groß oder gerade. Irgendwann habe ich mein Leid einem kleinen Einrichtungshaus geklagt. Die konnten Abhilfe für mein Problem schaffen, allerdings sollte ein Bügel 9 Euro kosten, die Luxusfassung sogar 18 Euro. Ich muß gestehen, schön waren sie, doch zu diesem Preis? Da wollte ich lieber darauf verzichten.
Mit dieser Erkenntnis bin ich noch einmal ins Netz gegangen. Da wurde ich fündig beim Kleiderbügelriesen. Als ich anfragte, kam umgehend eine kompetente Antwort und sie schickten mir zwei Bügel zur Probe. Nun habe ich mich entschieden und zahle pro Bügel ca. 1,20 Euro. Nächste Woche kommen sie und ich bin ganz happy.
(Ich weiß schon, Frauen! Aber macht nichts, Ordnung muss sein, auch im Kleiderschrank.)
Primelchen ist fertig
Heute ist es schon Mittag und erst jetzt komme ich zum Blog schreiben. So spät wie heute habe ich schon Jahre nicht mehr gefrühstückt. Wir haben uns erst kurz vor 12 Uhr zum Essen gesetzt. Warum? Die Zweitjüngste (meine „Pflegeschwester“) hat gestern ihren offiziellen Abschluss vom Hochschulstudium „Soziale Arbeit“ gefeiert. In Coburg gab es eine Feierstunde im Kongresshaus für die letztjährigen Absolventen. So sind wir gestern Nachmittag nach Coburg gefahren um Primelchen zu gratulieren und mit ihr zu feiern. Am Anfang hatten wir überlegt erst heute zurück zu kommen, haben uns aber dann dagegen entschieden, weil das eigene Bett einfach das Beste ist. So hat gestern das Studium sein offizielles Ende gefunden. Alle Welt redete davon, dass ein Lebensabschnitt beendet wurde und etwas Neues beginnt. Ob die jungen Leute das genau so wahrnehmen? Mit wie vielen Ideen, Träumen und Wünschen sie wohl in die Arbeitswelt starten? Viele werden sich die Hörner noch abstoßen, wenn sie feststellen, das die Praxis anders ist als die Theorie an der Uni/Hochschule. Ich wünsche ihnen, dass sie gut in der Arbeitswelt klar kommen, dass sie wahrnehmen, dass die „Alten“ doch nicht ganz so von gestern sind und ihr gewählter Beruf ihnen Freude macht. Doch das Wichtigste ist, sich Ziele zu setzen und diese anzustreben. Neue Ziele, die durchs Leben tragen, auch durch Durststrecken.
Barclays und die Kundenzufriedenheit
Derzeit macht Barclays eine Umfrage zur Kundenzufriedenheit. Vom Prinzip ist es ja gut und richtig solche Umfragen zu machen, denn wie will das Unternehmen sonst herausfinden, ob der Kunde zufrieden ist oder nicht. Wir beide sind ja nicht einfach zu erreichen. Anhand der Telefonnummer war erkennbar, dass sie ganz konsequent immer wieder angerufen haben. Schon alleine dieser Zähigkeit gebührt Anerkennung. So waren wir dann Willens und bereit, auch die gestellten Fragen zu beantworten. Da nur Alex ein Konto bei Barclays hat, war auch er am Telefon erwünscht. So ergab sich ein interessantes Gespräch. Sie am Telefon fragte, ich spielte Souffleuse und beantwortete die Fragen für Alex. Der gab diese Antwort dann an das Callcenter weiter. Das war eine unterhaltsame Situation. Eigentlich eine nette Beschäftigung. Die ganze Sache hatte nur einen Haken. Das Gespräch dauerte 25min! Am Ende fragte ich die Mitarbeiterin am Telefon, warum die Umfrage so lang sei. Sie teilte mir mit, daß Barclays das verlange, obwohl sie auf die Gesprächslänge hingewiesen wurden. Daher hier meine Botschaft an Barclays: „Wenn Sie eine sinnvolle Analyse der Kundenzufriedenheit machen wollen, dann sollten Sie die Zeit auf max. 10 min begrenzen. Wenn die Zeit länger ist, fangen die Kunden an unsinnige Antworten zu geben, nur um fertig zu werden.“
Wenn also das Telefon bei dir klingelt und es um eine Umfrage für Barclays geht, dann mache nur mit, wenn du die Zeit und Lust dazu hast. Im Ansatz gut, nur zu viel gewollt. Am Ende war unsere Kundenzufriedenheit in Bezug auf Barclays erstmal dahin.
zu viel Fernsehen schadet dem Schlaf
So fanden die Forscher heraus. Der Grund ist, dass der Fernsehkonsum dazu verführt vor dem Gerät hängen zu bleiben und fernzusehen. So merken die Menschen schlechter, wenn der Körper sagt: „ich bin müde, bring mich doch bitte ins Bett“. Doch damit schlafen die Menschen oft weniger lang, als für sie gut ist.
In der letzten Woche fand in Seattle der jährliche Schlafkongreß statt. Dort wurde unter anderem von einer Studie an der Stanford Universität berichtet, welche herausfand, dass Sportler die 10 Stunden Schlaf pro Nacht hatten, leistungsfähiger sind.
Im Laufe der letzten Jahre habe ich festgestellt, das es bei mir ähnlich ist. Wenn ich nicht genug schlafe, merke ich das am nächsten Tag. Jeder merkt es, wenn die Nächte zu kurz sind. Wenn das dann regelmäßig passiert, sinkt die Stimmung. Der Mensch reagiert gereizt und genervt und die Fehlerquote steigt. Damit schaden wir uns selbst am Meisten.
Interessant ist, dass die Forschung zwar weiß, dass wir Schlaf brauchen, aber nicht warum.
Ich finde es gut, dass Gott den Schlaf geschaffen hat. Denn ohne wäre ich unausstehlich. 🙂
der Ursprung von Tetris
http://de.wikipedia.org/wiki/Tetris
Als ich das erste Mal Tetris sah, gab es noch die Mauer. Ich kann mich noch gut daran erinnern. Ich besuchte eine Freundin die es kurz zuvor geschenkt bekommen hatte. Ich fing an mit spielen und war ganz fasziniert davon. Daraufhin war die Freundin unwichtig. Ich saß da und spielte und ich hatte kein Bedürfnis aufzuhören. Wer mich kennt, kann sich das eigentlich gar nicht vorstellen, denn die Spieleindustrie würde bei mir glatt verhungern. Ich spiele einfach nicht.
Erst vor kurzen habe ich etwas über den Ursprung von Tetris herausgefunden und das es von einem russischen Programmierer in Moskau entwickelt wurde. Der hat es eigentlich entwickelt, um seinen Computer mit Monitoren zu testen. Das ganze ist nun 25 Jahre her. Auf Wikipedia steht der abenteuerliche Weg beschrieben, wie Nintendo zu den Rechten an der Software kam. Der Entwickler hat von dem vielen Geld, das Nintendo damit verdiente nichts erhalten.
So ist das Leben, nicht immer erntet der auch den Erfolg, der die Arbeit zuvor hatte. Dabei ist diese Erkenntnis schon so alt wie die Bibel. Denn diese schreibt schon, dass der Eine sät und der Andere erntet. Vielleicht tröstet dich das etwas, falls es dir gerade genau so geht.