Diese Woche erkrankten unabhängig voneinander zwei gute Freunde von uns. Der eine hatte massive Rückenprobleme und die Knie taten ihm so weh, dass er sich fast nicht bewegen konnte. Am Donnerstagabend kam er uns besuchen. Die Bezeichnung ein Häufchen Elend wäre da wohl richtig angewendet gewesen. Bereits am Mittwoch jammerte meine Freundin, dass es ihr und den Kindern nicht gut geht. In der Bibel steht, dass wir füreinander bitten sollen und dass Gott das Gebet erhört. Es gibt dabei allerdings eine Bedingung: Derjenige, um den es geht, muss das auch wirklich wollen. Mit anderen Worten, wir können nicht über den Anderen bestimmen. Das gilt genauso für Gott. Er handelt nicht gegen den Willen des Menschen. Für den, der für einen andere bittet, ist das oft nicht einfach.
So habe ich diese Woche beides erlebt. Unser Freund wachte heute morgen auf und konnte sich wieder bewegen. Es ist total begeistert und Gott ganz dankbar. Ich freue mich sehr mit ihm.
Meine Freundin hatte dieses Erlebnis nicht. Sie hat immer noch hohes Fieber und es geht ihr nicht gut. Gerne würde ich sie schütteln und sagen: „Mensch, gib doch einfach zu, dass du Hilfe brauchst und bitte Gott, dir zu helfen.“ Doch sie wollte das nicht tun. Für mich war das schwierig, weil ich mit ihr leide und weiß, dass Gott ihr helfen will.
So liegen zum Abschluss der Woche Freude und Leid ganz eng bei einander.
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Vorsorge plus Gottvertrauen führt zum Erfolg
Vor langer Zeit lebte in Jerusalem ein junger König. Er hatte viele Reformen gemacht und das Volk wieder vereint. Da geschah die Katastrophe, das Land wurde von dem viel mächtigeren Nachbarn angegriffen. Der König bekam durch seine Boten die Mitteilung, dass die Truppen auf dem Vormasch nach Jerusalem seien. Daraufhin beriet er sich mit seinen Mitarbeitern und sie entschieden alles zu tun, was in ihrer Macht steht um die Stadt zu schützen. Dabei wurde viel Aufmerksamkeit dem Verstecken von Wasserläufen und Brunnen gewidmet. Der Bericht erzählt, was die Menschen alles taten, um ihre Stadt zu schützen. Dabei halfen nicht nur die Beamten und Soldaten, sondern auch die Bewohner der Stadt. Als dann die Truppen die Stadt belagerten, waren alle Vorkehrungen abgeschlossen worden. Interessant ist, dass dieses feindliche Heer und seine Generäle nicht nur den König beleidigen, sondern auch den Gott, an den dieser König und sein Volk glaubte. Doch der König lässt sich nicht auf das Spiel ein. Er geht zu seinem Gott und erzählt ihm alles. Sogar den Brief des feindlichen Königs nimmt er und legt ihn seinem Gott vor. Doch dann geschieht etwas ganz Unglaubliches. Gott sagt nicht, kämpfe, ich werde sie in deine Hand geben, sondern Gott will das Heer selbst schlagen. So geschieht es auch. Das Heer was die Stadt umlagert wird in einer Nacht vernichtet. Die Bibel, in der dieser Bericht steht, schreibt, dass der Engel des Herrn das feindliche Heer schlug und sie starben, 185.000 Soldaten.
Warum ich von diesem Bericht begeistert bin: Der König tut alles, was in seiner Macht steht um die Stadt zu schützen. Er überlässt es nicht Gott und sagt, der wird das schon machen. Nein, er sorgt für die bestmögliche Vorbereitung. Als es dann aber soweit ist, dass seine Möglichkeiten erschöpft sind, dann ist er nicht zu stolz oder zu fein um zu Gott zu gehen und ihm zu sagen, dass er nicht weiter kann. Er schreit zu Gott, dass er eingreift und Gott hat das getan.
Nachzulesen ist das Ganze unter: 2. König 18, 13-37 und 19,1-37 und 2. Chronik 32, 1-23 und Jesaja 36,1-37,38 Es sind zwar ein paar Zeilen, aber es lohnt sich sie zu lesen. Die Geschichte ist noch viel spannender, als ich es hier in kurzen Worten beschreiben kann.
Denken einmal anders – kreativ
Ein langer Tag nähert sich dem Ende zu. Ich sitze am Flughafen in Düsseldorf und beobachte wieder einmal die Menschen um mich herum. Bei einem Rundblick sehe ich eine Menge Geschäftsleute. Von dieser Gruppe sind die Meisten noch mit dem Tagewerk beschäftigt. Sie sitzen vor ihren Notebooks oder telefonieren. Ein paar Vereinzelte lesen die Zeitung. Ich sehe aber keinen, der einfach so zum Fenster rausschaut. Alle scheinen mit irgendwas beschäftigt zu sein.
Irgenwann habe ich mich dabei ertappt, dass ich es nicht korrekt fand, dass ich einen Moment nicht mit irgendwas beschäftigt bin. Wahrscheinlich geht es diesen Menschen auch so. Sie empfinden es als nicht korrekt, nichts zu tun. Als ich damals so daran hindachte, merkte ich, dass dies eine Denkfalle ist. Ich brauche für mich und meine Kreativität Denkpausen. Also Zeiten, in denen ich an nichts denke und erst recht keine neuen Informationen aufnehme. Ich merke, dass mir diese Zeiten verloren gehen, wenn ich sie nicht einplane. Mit der Zeit hat das Auswirkungen auf meine Arbeitsleistung und die Lebensqualität. Ich merke bei Alex, dass es ihm auch so geht. Auch er braucht diese „Denkpausen“. Ich vermute, dass wir sie alle brauchen. Doch wir ignorieren diese Denkpausen zu oft. Ich werde mir wohl mal eine „Denkpause“ im Kalender einplanen. Dann muss ich diesen Termin nur noch verteidigen. Probiere es doch auch mal. Ich brauche dazu zwei Tage. Am ersten Tag wird mein Kopf leer und am zweiten fängt er an zu arbeiten. Mit anderen Worten ein fernsehfreies Wochenende würde dazu langen. Viel Spaß!
Speicherkarten im Überfluss
https://dejongsblog.de/blo…ot-an-sd-karten
Für mein Handy brauchte ich eine SD-Karte und begab mich deshalb in ein großes Elektronikgeschäft in München. Ich war heute das erste Mal in diesem Geschäft. Als ich dort rein kam, hat es mich schier umgehauen. Wie gesagt, ich wollte nur eine SD-Karte. Gefunden habe ich die Reihe, wo die Speicherkarten hingen, ganz schnell. Doch dann brauchte ich eine Zeit, um bei der Menge der Speicherkarten die richtige zu finden. Dabei hingen dort im Regal nicht nur eine sondern … – ohne Ende. Mich hat das Bild mit den vielen Speicherkarten erstaunt und erschreckt. Die Reihe war bestimmt 10 Meter lang und nur mit Speicherkarten der unterschiedlichen Art und Hersteller gefüllt. Danach schaute ich mich im Laden um und entdeckte, dass diese Fülle nicht nur bei den Speicherkarten vorhanden war, sondern in den anderen Bereichen auch. Es bot sich mir ein Bild der Fülle und des Überflusses. Denn etwas anderes als Überfluss ist es meiner Meinung nach nicht was sich meinem Auge bot.
Diese Fülle betrifft aber nicht nur dieses eine Geschäft und die Elektronik, sondern unser ganzes Leben. Wo auch immer ich hinschaue, es gibt eine Menge von Möglichkeiten und Angeboten. In Bezug auf die Religion ist es genauso. Es gibt einen ganzen „Laden“ voller Angebote und alle versprechen, das allein „glücklichmachende“ Paket zu sein. Es ist an uns, herauszufinden, welches Paket die Wahrheit enthält und bei welchem nur die Verpackung toll aussieht. Dazu muss ich mich mit dem Begehrten auseinandersetzen und es analysieren und mit anderen vergleichen. Ich habe das in Bezug auf Gott genau so gemacht. Ich habe mich umgeschaut, die Möglichkeiten betrachtet und dann entschieden.
Bei meiner Speicherkarte brauchte ich etwas Zeit und eine Schere, um an den Inhalt heranzukommen. Mit dem Glauben ist es ähnlich. Die Bibel ist dabei die Verpackung, die geöffnet werden muss. Erst dann stellt man fest, wie toll der Inhalt ist. Meine Speicherkarte erfüllt ihre Aufgabe und Gottes Wort das seine.
Ich bin froh, dass es solche großen Elektronikgeschäfte gibt, wo ich hingehen kann und alles bekomme. Wichtig ist für mich, dass ich genau weiß was ich will, sonst bin ich in so einem Geschäft verloren.
Beten die schnellste und effektivste Art Situationen zu ändern
Heute habe ich mit einem Geschäftspartner telefoniert. Das Gespräch hat mich nachhaltig beschäftigt. Im Gespräch kam zum Ausdruck, dass mein Gesprächspartner und ich von zwei ganz unterschiedlichen Punkten aus ein Projekt betrachteten. In dem Telefonat hat sich keine Lösung gezeigt, wie wir beide zum gleichen Betrachtungspunkt gelangen können. Daraufhin haben wir das Gespräch abgebrochen und auf morgen vertagt. Es hat mich so beschäftigt, dass ich mich auf meine ursprünglichen Themen nicht mehr konzentrieren konnte. Mein Kopf arbeitet fieberhaft an einer Lösung. Meine Umwelt konnte es förmlich rauchen sehen. Aber auch das hat nichts genützt, denn eine Lösung hatte ich nicht gefunden.
Dann kam mein Mann nach Hause. Ihm schüttete ich mein Herz aus und bat ihn mit mir gemeinsam zu beten. Nachdem er einen Überblick über die Situation hatte, taten wir es. Bis zum Zeitpunkt des Gespräches mit Gott hatte ich mein Projekt gedanklich schon beerdigt. Dann beteten wir beide, sprachen also mit Gott über unseren Tag und das Erlebte. Ich bat Gott, dass er uns morgen eine Lösung schenkt und heute einen guten restlichen Tag. Das Ganze hat maximal 5 Minuten gedauert. Danach war die Situation immer noch die gleiche, mit einem entscheidenden Unterschied. Es hat mich nicht mehr gestört. Ich weiß noch nicht, wie ich morgen damit umgehe, doch das ist heute nicht wichtig. Gott wird uns morgen Antworten geben und Lösungen schenken. Ich finde, dass beten damit die schnellste und effektivste Art ist innerlich zur Ruhe zu kommen, Abstand zu gewinnen und Situationen zu verändern.
Probier´s doch mal aus, es lohnt sich.
Der kleine Unterschied zwischen den USA und der DDR
In beiden Ländern leb(t)en Menschen ihr Leben und wollten eigentlich nur ein glückliches Leben führen. Zu meinem Erstaunen stellte ich bereits bei meinem ersten Besuch in den 90ern fest, dass die Amerikaner Schlange stehen lieben. Ich weiß nicht, ob es ein Volk gibt, das dies mit genau der gleichen Begeisterung tut und sich daran erfreut wie sie. In der DDR war das ähnlich, auch da standen die Menschen mit Geduld in einer Schlange und warteten. Manchmal war zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, was es am Ende zu kaufen gab. Jetzt in der Winterzeit waren es oft Bananen und Apfelsinen. Jeder bekam zwei Kilogramm, mehr war nicht drin. Okay, das war ein Unterschied: In den Staaten konnten die Menschen, so Geld vorhanden, genug davon kaufen. Je nach Region, in der ein DDR-Bürger lebte, gab es entweder Erbsen in Dosen oder Kloschüsseln. Wobei, Sauerkraut aus dem Spreewald gab es auch in Sachsen. Dadurch, dass es aber nicht alles überall gab, entstand ein guter Zusammenhalt. Mit anderen Worten, wer viele Menschen kannte und selbst etwas zum Tauschen hatte, war gut dran. In der DDR hatte Handwerk wirklich goldenen Boden. Kreative Handwerker hatten alles, was in der DDR möglich war. Davon konnten meine Mama und ich nur träumen. Als Krankenschwester konnte sie noch so nett und kreativ sein, es gab halt nichts zu tauschen. Eine Tafel Schokolade oder die Butter kosteten 2.40 Mark, obwohl ihr Einkommen bei 554 Mark im Monat lag. Dafür ist es heute noch erstaunlich, was sie alles aus diesem Geld gemacht hat. Ich bin der Überzeugung, dass durch Gottes Hilfe das wenige Geld gestreckt wurde. Er hat sicher oft nachgeholfen. Auch wenn es nicht alles gab, war es für mich eine schöne Kindheit. Für diese bin ich meiner Mutter sehr dankbar.
„Gott ist tot“ – oder doch nicht?
Heute morgen habe ich etwas getwittert und dabei an einer Twitterwall zum Hashtag #Gott eine Aussage von Nietzsche gefunden. Die Aussage war „Gott ist tot“. Ich muss gestehen, in dem Moment hat es mich kalt getroffen. Über Nietzsche selbst will und kann ich nicht philosophieren. Der Satz aber hatte etwas Gutes. Er hat meine Aufmerksamkeit gefesselt und mich zum Nachdenken angeregt. Als ich so nachdachte, fielen mir die kleinen Kinder in der Nachbarschaft ein. Neulich spielten sie Verstecken. Ein kleines Mädchen lief nicht los, suchte kein Versteck, sondern blieb einfach stehen und hielt sich die Augen zu. Auf die Frage, warum sie das tue, war die Antwort: „So sieht mich keiner, denn ich sehe den anderen auch nicht.“
So verfahren wir Menschen auch mit Gott. Bloß weil ich mit Gott nichts zu tun haben will, gibt es ihn aber trotzdem. Es gibt vieles zwischen Himmel und Erde was nicht erklärbar ist. So z. B. die Fußreflexzonenmassage. Es gibt dazu viele Erklärungsansätze, warum es funktionieren soll, aber warum es wirklich funktioniert, ist bis heute unbeantwortet.
Im Grunde genommen ist der Denkansatz von uns Menschen doch arrogant. Wie komme ich nur dazu, dass ich vieles, was mir nicht passt, für nicht existent erkläre? Vielleicht ist es ein Zeichen von Hilflosigkeit und Überforderung. Denn in Krisenzeiten verschließen wir gerne die Augen, nach dem gleichen Prinzip wie es das kleine Mädchen tat.
Dabei ist es schade, denn jeder, der mit Gott so umgeht, beraubt sich selbst etwas ganz Wunderbarem. Dieser Gott will Gemeinschaft mit jedem von uns haben, denn in seinen Augen ist jeder Mensch etwas ganz Wertvolles. Ein Stern, ein Prinz, eine Prinzessin. Er will, dass wir in Freiheit und ohne Zwänge leben.
Wie wäre wohl das Leben von Nietzsche verlaufen, wenn er dieses Geschenk angenommen hätte?
Leider oder zum Glück gibt es nicht alles für Geld zu kaufen
Das ist meine Erfahrung der letzten Tage. In Sachsen und im Erzgebirge hat jede Familie ihr eigenes Stollenrezept. Diese Rezepte sind geheimer Familienbesitz, werden gehütet und von Generation zu Generation vererbt. Interessanterweise schmeckt auch jeder Familie der eigene Stollen am besten. Bei uns ist das nicht anders. Die Stollen, die es zu kaufen gibt, schmecken uns nicht. Unser Familien- und Freundeskreis ist allerdings so groß, dass wir das nicht mehr einfach mit der Hand kneten wollen. Zumindest habe ich das beschlossen, als ich daran dachte, dass es in 14 Tagen wieder soweit ist. Also begab ich mich bei den örtlichen Bäckern auf die Suche nach einem, der willens ist, uns den Stollen zu kneten und zu backen. In meiner Kindheit wurden alle Zutaten bis auf das Mehl zum Bäcker gebracht. Er hat das Mehl und die Hefe zugefügt, alles geknetet und gebacken. Danach konnten wir die fertigen Stollen abholen und alles weitere selbst machen. Viele Bäcker sind Großbäcker und habe kein Interesse an den für ihre Verhältnisse kleine Mengen. Doch gestern habe ich einen klassischen einzelnen Bäcker gefunden. Bei dem Gespräch kam ich mir dann aber doch etwas eigenartig vor. Im Verhalten des Bäckers war pures Unverständnis, gepaart mit einem Anteil Unhöflichkeit. Aus seiner Reaktion habe ich mehrer Schlüsse gezogen:
1. Finanziell scheint es den Bäckern noch zu gut zu gehen, dass sie ein Zusatzgeschäft ablehnen. Ich wollte seine Leistung ja nicht geschenkt haben.
2. Wir werden uns eine Knetmaschine selbst kaufen.
3. Jetzt hat der Bäcker einen Kunden weniger.
Wir freuen uns jedenfalls auf unseren Stollen und wenn das mit der Knetmaschine klappen sollte, dann dürfen sich noch ein paar mehr freuen.
Annaberg ist nur mit der Annenkirche komplett
http://de.wikipedia.org/w…aberg-Buchholz)
Als wir letzte Woche nach Annaberg kamen, war einer der ersten Orte, die wir besuchten die Annenkirche. Nein nicht um zu beten, das können wir überall. Für mich ist die Annenkirche ein so integraler Bestandteil von Annaberg, wie Alex ein integraler Bestandteil von mir ist. Doch dieses Mal zeichnete dieser Besuch etwas besonderes aus. Es war das erste Mal, dass ich die Annenkirche ohne Gerüst, Renovierung und Restauration erlebte. Ich war begeistert. Die Kirche mit ihrem beeindruckenden Deckengewölbe und den schönen Bildern an der Empore. So wurde auf einfache Weise den Menschen, die nicht lesen konnten, die Bibel erzählt und das in einer bildlichen Sprache, die sie auch verstanden. Doch das ist nicht der eigentliche Anziehungspunkt für mich. Das spannende hier ist ein Gemälde, das auf der Rückwand des linken Seitenaltars gemalt wurde. Der Bergaltar wird Hans Hesse zugeschrieben. Die Vielfalt, die detailgetreue Abbildung der Realität des Silberbergbaus machen dieses Bild zu etwas Bemerkenswertem. Es ist viel mehr als nur ein Bild, es ist eine Geschichte auf ein Bild gebannt. In diesem einen Bild steckt mehr, als in vielen Büchern festgehalten wurde. Damit ist dieses Bild hochmodern, denn es entspricht dem 21. JH mit seiner klaren, knappen Sprache viel mehr als viele Bilder neueren Datums. Deshalb hier als Zusammenfassung auch eine klare Sprache: Die Annenkirche ist eine Reise wert!
Ein gutes Konzept alleine langt nicht – Die discuss und discover in München
Eigentlich ist damit schon alles gesagt.
Vom Dienstag bis heute läuft auf dem Messegelände eine neue Konzeptmesse. Die Idee, mehrere Bereiche von Events bis Messe miteinander zu verknüpfen, fand ich ansprechend. In der Präsentation war alles schlüssig dargestellt und passend. Wahrscheinlich war das Konzept zu erklärungsbedürftig und nicht so einfach zu verstehen. Es wäre zumindest eine Erklärung für die nicht sehr hohe Firmenbeteiligung. Vielleicht war es auch zu teuer. Auf jeden Fall war nicht besonders viel los, zumindest am späteren Nachmittag wirkte alles recht gemütlich.
Es gab auch eine Bloggerlaunch, zumindest war es so ausgeschrieben. Es handelte sich um eine Ecke, in der ein paar eigenartige niedrige Sitzmöbel standen, auf denen niemand saß. Es wirkte wie nicht richtig gewollt und gekonnt. Ob es am zu niedrigen Budget lag? Ich weiß es nicht. Schade jedenfalls, denn die Idee an sich ist gut.
So ist die discuss und discover ein trauriges Beispiel, dass ein gutes Konzept alleine nicht reicht. Es tröstet auch nicht, dass die Messe damit nicht alleine steht. Dieses Problem zieht sich durch alle Bereiche unseres Lebens, vom Privatleben bis in die Wirtschaft. Doch wie heißt es so schön, neues Spiel neues Glück.