Alle Beiträge von Alexander

Ein Aufruf gegen die Gleichmacherei

Zu keiner Zeit wurde die Individualität des Menschen so propagiert und gefördert wie in den letzten Jahren. Jeder kann selbst entscheiden, wie er leben mag.  Dies umfasst nicht nur einzelne Bereiche, sondern tatsächlich das ganze Leben. Es scheint so, als sei dem keine Grenze gesetzt. Sogar in Bezug auf den Glauben wird Individualität groß geschrieben. Jeder kann selbst entscheiden, woran er glaubt und wie.  (Wobei sich da die Frage der Sinnhaftigkeit stellt.)  Allerdings gibt es Bereiche,  die davon ausgenommen scheinen. Bereits vor zehn Jahren war es möglich, die gleichen Klamotten in New York und in München zu kaufen.  Doch damals gab es noch Unterschiede im Angebot der Geschäfte. Nicht alles gab es überall. In den letzten Tagen war ich in 4 verschiedenen Städten und am Ende frustriert.  Abgesehen von irgendwelchen Touristenkram gab es in den Städten nahezu keine Unterschiede im Angebot. Der maximale Unterschied, den ich gefunden habe, war der Preis. Es gibt die gleichen Schuhe zu den gleichen Preisen. Nur der Name der Stadt war unterschiedlich. Ich muss gestehen,  dass ich frustriert war.  Wenn es nicht noch ein paar unterschiedliche Häuser geben würde, dann wären die Innenstädte beliebig austauschbar.  (Eigentlich so ähnlich wie in der Lounge der Lufthansa. Die Unterschiede bei den einzelnen Flughäfen sind marginal.)  In Bezug auf Konsumgegenstände, egal ob Kleidung,  Einrichtungsgegenstände oder andere Konsumgüter scheint die Individualität aufzuhören. Das finde ich schade.  Etwas mehr Vielfalt würde uns allen gut tun.

Schönheit und Klugheit sind nicht immer gepaart

http://www.auswaertiges-a…der/Libyen.html

Derzeit tagt in Rom der Welternährungsgipfel. Unter anderem ist auch Libyens Staatschef Muammar al Gaddafi angereist. Wie so oft hat er es mal wieder geschafft, zum Thema zu werden. An fünf Abenden lud er jeweils 100 junge Frauen zwischen 18 und 35 zu einem Gespräch über 2,5 Stunden ein. Das Ziel dieser Gespräche ist es, den jungen Hostessen Libyen und den Islam nahe zu bringen. In der Villa in Rom saß dann Mr. Gaddafi und um ihn herum die jungen Frauen. Es war bestimmt ein interessantes Bild. Der libysche Staatschef ist eine interessante Persönlichkeit mit Charisma. Auch wenn dieses auf den Fotos nicht herüber kommt. So kam das Gespräch auch authentisch bei den Frauen an. Interessant ist der Wandel, den er vollzogen hat. Vor einigen Jahren noch wurde von ihm das grüne Buch verschenkt. Es dokumentiert wie er die Welt und Libyen sieht. Darin spielte der Islam keine entscheidende Rolle. Welcher Schachzug auch immer dahinter steckt, einige der jungen Damen scheint er angesprochen zu haben. Auf jeden Fall wollen sie den Koran lesen. In dem Gespräch soll er auch gesagt haben, dass am Kreuz in Jerusalem ein Doppelgänger gestorben sei und nicht Jesus Christus. Nun, wenn das wirklich so wäre, dann würde es das Christentum nicht geben, denn es hätte keine Existenzberechtigung. Wenn ich aber in die Realität schaue und in das Leben dieser Christen,  dann ist die Aussage auf jeden Fall falsch. Schade, dass keine der Frauen ihn an diesem Abend widersprochen hat, denn sonst hätte Herr Gaddafi erfahren, dass der Glaube an Jesus Christus eine weltverändernde und menschenverändernde Kraft ist.  Auf jeden Fall sollten diese Mädchen nicht mehr sagen, dass sie gläubige Katholikinnen sind.

Big Brother is watching you

Ich saß in der U-Bahn in Hamburg und fühlte ich mich doch etwas mulmig, als ich die Kameras im Wagon sah. Es war das erste Mal, dass ich sie bewusst wahrnahm. Von Bussen kannte ich es und von den Staaten. In Deutschland ist es mir das erste Mal aufgefallen. Dabei hatte ich so ein mulmiges Gefühl schon einen Tag vorher. Da war ich im Gespräch und mir wurde eine neue Software für das Apple iPhone vorgestellt. Mit dieser Software wird die Umgebung gescannt und die Software kann sagen, ob zu den Personen, die sie identifiziert, eine Beziehung besteht und wer das ist. Das geht, sobald diese Person in irgendeiner Weise sichtbar oder ortbar ist. Also egal, ob in oder außerhalb eines Gebäudes. Wenn ich mir dann überlege, dass die Biometrische Personenerkennung heute schon so gut ist,  dass eine Personenerkennung anhand von Fotos auch ohne Aufwand möglich ist, dann weiß ich nicht so genau,  wozu manches wirklich nötig ist.  Auf jeden Fall fühle ich mich damit nicht so besonders wohl.  Ja, ich kann Sicherheitsbedürfnisse verstehen. Doch frage ich mich,  ob wir nicht dieser Begründung zu viel Freiheit opfern. Ich erinnere mich noch gut an den Film Staatsfeind Nummer 1.  Deshalb frage ich mich, ob alles, was technisch machbar ist,  auch unbedingt sinnvoll ist.  Manchmal würde ich mir wünschen, dass Menschen vorher ihre  grauen Zellen einschalten und einfach mal verzichten würden.

Die leisen Helfer unseres Landes

Es gibt Berufsgruppen, die von den wenigsten bewusst wahrgenommen werden. Dazu gehören die Müllleute, das Küchenpersonal und Krankenschwestern. Diese Berufsgruppen sind groß und haben auch heute einen reinen Servicecharakter. Nur wenn irgendwas nicht richtig funktioniert oder es einen persönlichen direkten Bezug dazu gibt, werden sie wahrgenommen.

Im Rahmen meines Jobs interessiere ich mich im Moment für das Leben und die Bedürfnisse von Krankenschwestern. Dazu hatte ich gestern interessante Gespräche. Obwohl diese Gruppe der Dreh- und Angelpunkt einer Station ist, gibt es viel zu wenig Unterstützung. Mir wurde berichtet, wie schwer es sei, ein Verständnis für die Krankenschwestern zu schaffen. Die Dokumentationspflicht und Notwendigkeit beschränkt sich nicht nur auf die reine Diagnostik und Therapie. Die Krankenschwestern sind verantwortlich für den großen Bereich der pflegerischen Leistungen. Für den Ablauf in Diagnostik und Therapie gibt es inzwischen viel Unterstützung auch auf EDV-Seite. Der pflegerische und administrative Bereich kommt oft zu kurz.

Dabei ist das eigentliche Problem, dass die Krankenschwestern, wie die anderen Bereiche auch, zu wenig Lobby haben. Es gibt niemanden, der sich für sie einsetzt und sie selbst rufen nicht laut genug. Dabei leisten diese Berufsgruppen einen wichtigen Beitrag für ein gutes Leben in unserer Gesellschaft. Schon alleine deshalb sollten du und ich sie mehr unterstützen.

Die Welt verändert sich durch meine Einstellung

An diesem Wochenende hatte ich ein Aha-Erlebnis in doppelte,Sinn. Auch wir wünschen es uns manchmal, Menschen ändern zu können. Wir verstehen ihr Verhalten nicht, wir entdecken vieles,was uns an dem „Anderen“ nicht gefällt. Manchmal scheinen es ganze Berge zu sein. Je nachdem versuche ich dann Einfluss zu nehmen oder aber ich ziehe mich zurück. In der Bibel gibt es einen Text,  in dem es heißt, dass wir nicht den Splitter im Auge des anderen entfernen sollen, sondern erstmal unseren eigenen Balken. Im allgemeinen sagen dann alle,  ja der Text hat recht. Und jeder einzelne meint damit das Verhalten einem selbst gegenüber. Jetzt habe ich erlebt, wie gut es funktioniert, wenn ich mein Denken verändere. Diese Übung hatte ich jetzt ganz real. Nachdem ich meine Einstellung geändert hatte, war es überhaupt kein Problem mehr miteinander zu reden, sich zu treffen und auszutauschen. Wow! Es war nicht einfach zu meinem Kopf zu sagen, dass er falsch liegt. Doch es hat funktioniert und ich bin ganz glücklich darüber. Umgedreht habe ich das auch erlebt. Viele Jahre lang habe ich Vorbehalte und die Distanz gespürt und gestern ist das Eis geschmolzen.  Ich weiß nicht,was den Ausschlag gegeben hat und ich freue mich jetzt noch darüber.

Wir Menschen haben es (meistens) in der Hand, ob wir mit unseren Mitmenschen klar kommen oder nicht.  Unsere Einstellung anderen gegenüber beeinflusst unser Handeln. Trauen wir jemanden etwas nicht zu, dann wird das immer unsere Wahrnehmung bleiben. Bin ich mit ihm/ihr nicht zufrieden, dann werde ich immer etwas finden. Es lohnt sich,das eigene Denken auf den Kopf zu stellen und zu hinterfragen.  Es lohnt sich, egal ob das der Chef ist, der Ehepartner, die Kinder oder …..  Meine Beziehungen gewinnen und deine auch.

Im Film 2012 hört alles auf oder wie geht´s eigentlich weiter?

http://www.2012derfilm.de/index.html

Wenn es die Süddeutsche nicht gäbe, dann würde ich wahrscheinlich dumm sterben. So habe auch ich mitbekommen, dass es einen neuen Roland Emmerich gibt: Den Film 2012. Aufgabe des Filmes ist es, in 158 Minuten die ultimative Zerstörung der Erde zu zeigen. Verbunden mit einem spannenden Wettlauf, einen Teil der Menschen zu retten nach dem Archeprinzip der Bibel (nachzulesen in 1. Mose 6,5-9,17 ). Die Artikel, die ich daraufhin gelesen habe, bauen alle zwei Themenstränge auf. Der Film muss wirklich gigantisch gut gemacht sein. Wobei, etwas anderes kann ich mir bei Roland Emmerich und 200 Millionen Dollar Budget auch gar nicht vorstellen. Jeder der Journalisten stellte sich aber auch die Frage, was nun wäre, wenn es wirklich so wäre und wir am Rande des Abgrundes dieser Erde stehen würden. Was zählt dann wirklich noch?

Doch stop, wenn ich die Nachrichten aufmerksam verfolge, dann tun wir das doch gerade selbst. Auch ohne fremde Hilfe durch die Sonne wie im Film 2012. Nur dass es im wahren Leben anscheinend die meisten nicht interessiert.

Spannend finde ich, dass es im Gegensatz zum Film 2012 in der Bibel tatsächlich nach der Zerstörung der Erde durch den Menschen eine neue Erde gibt. Doch diese Erde wird als wunderbar und unendlich schön beschrieben. Diese neue Erde hat noch einen weiteren Vorteil. Die Menschen, die dorthin kommen, werden leben ohne Leid, Krankheit und Tod (z.B. Off 21,4). Das ist eine Perspektive, die so schön ist, dass sie kein Film darstellen kann. Zum Glück für uns Menschen wird es auch tatsächlich so sein.

Es war Freitag der 13.

Anscheinend war gestern der 13. an einem Freitag. Mir wäre es wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, wenn nicht Primelchen angerufen und mich darauf hingewiesen hätte.  Nun, ich finde weder das Datum noch die Zahl an sich erwähnenswert.  Es gibt für mich noch nicht mal einen Bezug zur Bibel.  Ich bin extra nochmal online gegangen und habe nachgeschaut. Es gibt Menschen, die behaupten,  dass an diesen Tag besonders viele Unglücke geschehen.  Im Flieger gibt es keine 13 Reihe und in manchen Hochhäusern fehlt die 13 Etage.  Über den Ursprung dieses Aberglaubens gibt es unterschiedliche Thesen. Nach diversen Onlineberichten zu schließen, scheint er allerdings noch nicht sehr alt zu sein.  Mich verwundert,  dass die Öffentlichkeit davon so viel Notiz nimmt, wo doch die Statistiker heraus gefunden haben,  dass nichts dran ist an der Geschichte.  Bei Wikipedia fand ich,  dass es Menschen gibt,  die besonders viel Angst vor diesem Tag bzw.  der Zahl haben.  Deshalb wollen sie bestimmte Dinge an diesem Tag nicht tun,  bzw. sind einfach nur froh, wenn der Tag vorbei ist.

In jedem Fall ist es eine individuelle persönliche Einbildung. Schlimm ist es,  wenn die Angst vor einer Zahl/einem Datun das Leben so sehr beherrscht,  dass es das Leben einschränkt und im „worst case“  beherrscht.

Wir können es nicht nachvollziehen, wie Menschen sich in dieser Form ihr Leben aus der Hand nehmen lassen und das obwohl es doch heißt,  dass wir gebildete,  intelligente Menschen sind.

Wenn du auch Beklemmung verspürst bei dem Datum,  der Zahl,  dann ist es besser das Angebot anzunehmen und an einen Gott zu glauben,  der dich beschützt,  wenn du ihn darum bittest.

Land unter, wo ist die nächste Insel?

Heute morgen hatte ich ein Gespräch mit einer Freundin. Sie jammerte über die viele Arbeit, die sie und ihr Mann haben. Während sie so sprach, fiel mir ein ähnliches Gespräch mit meinem Mann ein. Sie erzählte, dass ihr Mann erst alle Berge aufarbeiten will, bevor sie gemeinsame Überlegungen anstellen wollen, wie sie ihr Leben verändern können. Wir haben gemerkt, dass dies so nicht funktioniert. Deshalb bleiben die Berge irgendwann einfach liegen. Denn was nützt es mir, wenn die Berge weg sind, unser Leben aber zu Ende ist. Wir haben für uns festgestellt, dass wir leben und nicht vom Leben gelebt werden wollen. Und wir merken, wie schwer das ist. Dabei ist es völlig unerheblich, welcher Job oder Beruf ausgeübt wird. Alle in unserem Umfeld stöhnen von hohem Druck und zu viel von allem.

Ein Stück mehr Ruhe in unserem Alltag, das würde uns gut tun. Wenn ich Ruhe suche, dann schalte ich alle Geräusche aus, kein Fernseher und kein Radio, und setze mich aufs Sofa oder auf den Teppich. Dann rede ich mit Gott und erzähle ihm von den vielen Dingen, die mich beschäftigen, mich und mein Umfeld. Ich bitte ihn, dass er mir Ruhe gibt und die Klarheit, die Dinge zu tun, die dran sind und mir zu zeigen, was ich lassen soll. Interessant ist immer wieder, dass er eine andere Prioritätenliste hat als ich. In dem Moment ist es dann an mir, ihm zu vertrauen und das auch so zu tun. Ich muss gestehen, das fällt mir nicht immer leicht. Die Umsetzung gelingt nicht immer, doch manchmal funktioniert es. Auf jeden Fall geht es mir danach besser und ich habe meine innere Ruhe wieder gefunden. Bist du auch Land unter und suchst die nächste Insel, dann probiere es aus. Es lohnt sich.

Leckere einfache Brotrezepte, die wir regelmäßig backen

Mein Mann war der Erste, der auf die Idee kam Brot backen zu wollen und Mama hat die Idee gefallen.  Dabei war uns klar, dass wir keine Fertigmischungen nehmen wollten, sondern das Korn selbst schroten bzw. mahlen. Denn nur dadurch ist das die super- optimal- gesund- Variante. Am Anfang nutzten wir den Thermomix um das Korn zu mahlen. Es zeigte sich aber schnell, dass dies keine dauerhafte Lösung ist. Also erstanden wir eine Mühle von hawos. Sie ist wirklich gut, und schrotet schnell und in guter Qualität. Seitdem sind wir kreative Brotbäcker geworden. Wir backen meistens mit Sauerteig, den wir selbst ansetzen. Dadurch schmeckt das Brot frischer und hält länger. Hier unser Basisrezept und einige Variationsmöglichkeiten.

Sauerteig:

Am Abend vor dem Backen setzen wir den Sauerteig an: aus 150 g gemahlenen Körnern, entweder Weizen oder Roggen. In die Schüssel mit dem Mehl kommen 20 g Hefe (Frische ist besser als getrocknete). Verrührt wird das Ganze mit 250ml handwarmen Wasser (so dass sich die Hefe wohl fühlt). Auf die Schüssel lege ich einen Teller und lasse das ganze die Nacht über stehen. Am nächsten morgen ist daraus bereits ein Sauerteig geworden. Diese Menge langt für zwei kg Brot.

Basisrezept Brot:

Da Mama Roggen nicht so sehr mag, nehmen wir in der Regel nur 100 g Roggen auf 400 g Weizen. Dazu kommt ein TL Salz, ein Viertel Sauerteig, ein Päckchen Hefe und die Gewürze. Das kann sein: 1 gehäufter TL Brotgewürz, Koriander oder Körner, z.B. Walnüsse, Sonnenblumen. (Bei den Körnern ist es gut, wenn diese mindestens eine Stunde im Wasser geweicht sind. Dazu 1 Hand voll Körner in eine Tasse mit Wasser legen)

Dazu kommen ca. 300 ml Wasser. Wichtig ist, dass der Teig nicht zu trocken ist, sonst kann er nicht genug gehen. Das frische Mehl braucht das Wasser um quellen zu können. Das Ganze wird gründlich geknetet (per Hand) und an einem warmen Ort gehen gelassen, bis er sich verdoppelt hat. Danach kneten wir ein zweites Mal und stecken ihn in die Brotform zum zweiten gehen. Am Schluss wird 10 min mit 270Grad gebacken und danach weitere 50 min mit 200 Grad. Wenn du eine Teigknetmaschine benutzt, fülle den Teig sofort in die Brotform, du musst den Teig nicht noch ein zweites Mal kneten. Dadurch, dass die Maschine mehr Kraft hat ist das nicht nötig.

Varianten:

Manchmal nehme ich nur Weizenkörner und füge in den Teig etwas Olivenöl und Thymian. Mein Mann mag das sehr.

Oder aber du nimmst anstelle des Wassers Kefir oder Buttermilch. Auch das schmeckt gut.

Seit wir selbst Brot backen, will keiner von uns mehr das gekaufte Brot haben. Mit Ausnahme vielleicht von der Münchner Hofpfisterei. Viel Spaß beim Backen!

Was ich neulich bei Intel gelernt habe, FPGA und Forschung

https://dejongsblog.de/blo…r-kommunikation

Vor ein paar Tagen las ich einen Artikel, in dem der Autor die These aufstellte, dass Intel kein hohes Interesse hat an einer schneller und effektiver Forschung, die den Kunden unterstützt. Dem möchte ich widerprechen. Ich bin das erste Mal bei Intel in Braunschweig. Hier sitzt eine kleine, aber innovative Gruppe von Entwicklern zum Bereich High Performance Computing und Grundlagenforschung.

Ich sitze in einem Meeting, höre, was es alles gibt und bin fasziniert. Wobei ichgestehen muss, dass ich bei manchen Themen nicht wirklich verstehe, was gesagt wird.

Für Entwickler hat Intel vor einigen Jahren eine Art „Mikroprozessor- Simulation“ durch FPGA (Field Programmable Gate Array) entwickelt. Dieser kann die zukünftige Hardwarearchitekturen für viele Jahre in der Zukunft darstellen. Mit anderen Worten,  da sind ganz spezielle Boards drin deren FPGA`s miteinander arbeiten. Diese Boards können je nach Projekt miteinander verbunden werden. Auf diese Weise können Prozessoren und Boards bereits getestet werden, bevor diese überhaupt gebaut sind. Durch diesen FPGA Emulator lassen sich Softwareanwendungen für die Zukunft entwickeln und testen. So kann die Architekturentwicklung und die Softwareentwicklung gleichzeitig durchgeführt werden. Dadurch kommen Produkte schneller auf den Markt. Weitere Themen sind das Reduzieren des Stromverbrauchs, die Steigerung der Datengeschwindigkeit oder wie sich die Hardware im Lauf der Anwendung entwickeln wird.

Für mich war es ein Besuch in einer anderen Welt, aber diese Welt war sehr spannend.