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Gib nicht auf!!

Manchmal gibt es Situationen in unserem Leben, die uns nicht gefallen. Immer wieder und immer wieder gibt es einen drauf. Freunde zerstreiten sich, die Ehe ist bereits tot und der Job ist weg. Auch Christen sind nicht davor geschützt, dass es dick kommt.

Und doch gibt es einen Unterschied: „Mit Jesus werd ich es schaffen“. Das ist das Motto seiner Nachfolger. Wir müssen und brauchen nicht alleine durchs Leben zu gehen. Manchmal vergessen wir es und drohen den Mut zu verlieren.

Doch je dicker die Luft ist, um so mehr kannst du sicher sein, dass Jesus da ist und darauf wartet dich zu tragen. Vertrau ihm, hänge dich an ihn, lass nicht los. Er gibt Kraft um weiter zu gehen.

 

 

 

 

 

Der Ursprung von Bauchtanz ist Anbetung einer Fruchtbarkeitsgöttin.

Vor einiger Zeit schrieb ich, dass ich mich bei einem Bauchtanzkurs angemeldet habe.

Als der Kurs begann, fing ich auch an nach den Wurzeln des Kurses zu forschen. Recht schnell wurde ich fündig. Was ich auf der ersten Seite las, wollte ich nicht glauben. Dort stand, dass Bauchtanz nicht zur Freude von Männern entwickelt wurde. So hatte ich das zumindest gedacht. Nein, Bauchtanz ist die Anbetungsform einer Fruchtbarkeitsgöttin.

Auch wenn diese Gottheiten in meinem Leben keine Rolle spielen und ich eine sportliche Betätigung darin sah, fühlte ich mich mit dem Wissen nicht so sehr wohl.

In der Bibel steht, dass Gott seine Kinder nicht teilen will mit anderen Göttern. Da ich meinen Vater im Himmel liebe, will ich ihn nicht traurig machen mit meinem Handeln. Also habe ich den Bauchtanz eingestellt, bevor ich richtig angefangen habe. Gott vergleicht die Beziehung zu uns Menschen mit einer Ehe. So wie Ehepartner in der Ehe aufeinander eifersüchtig sind, so ist auch Gott eifersüchtig, wenn wir mit anderen rum machen.

Hinterher habe ich mich geärgert, dass ich nicht vorher geschaut habe. Nun, so habe ich die vhs finanziell gesponsert.

Jesus lebt, das Grab ist leer – Woher ich das weiß? Er ist mir begegnet.

 

Stell dir mal vor, du bist auf einer Beerdigung eingeladen, weil dein Freund gestorben ist. Du kommst hin und … der Sarg ist leer. Wie geht es dir in dem Moment? Was geht dir durch den Kopf?

So ähnlich muss es den Frauen gegangen sein, die an das Grab von Jesus kamen. Sie wollten ihn einbalsamieren und er war nicht da. Es war ein Schock für die Frauen und sie dachten nicht im Geringsten daran, dass er wirklich wieder zum Leben erweckt wurde. Als sie ihm dann begegneten, war ihre Freude über das Wunder, was vollbracht worden war, um so größer.

Jesus lebt!

Er ist nicht im Grab geblieben, denn er war mehr als ein guter Mensch. Die Bibel nennt Jesus Gottes Sohn. Sein Leben auf dieser Erde erzählt davon, denn er war mehr als ein Lehrer. Für die Menschen war und ist er Leben. Jesus zu begegnen hat immer Auswirkungen auf das eigene Leben. Diese Auswirkungen sind da, egal ob bei der Begegnung Jesus zu einem Freund und Bruder wird oder nicht.

Jesus lebt! Deshalb feiern wir heute Ostern. Machst du mit?

 

Ostern – Drei Tage: Zwischen Freitag und Sonntag ist ein Tag der Ruhe

Viele Menschen wollen nicht auf Jesus hören, weil seine Botschaft unbequem ist. Sein Aufruf: „Mensch, du kannst dich nicht selbst erlösen, du brauchst mich dazu“, ist einfach nicht das, was wir wollen. Das hat sich seit damals nicht geändert.

Als die jüdische Oberschicht Jesus deswegen kreuzigen ließ, geschah etwas Interessantes. Obwohl ihnen seine Worte nicht gefielen, wussten sie doch, dass er die Wahrheit sprach. Sein Handeln zeugte davon. Deshalb hatten sie auch Angst, dass die Aussage von ihm: „Nach drei Tagen werde ich wieder auferstehen“ der Wahrheit entsprach. Ihre Angst war dabei so groß, dass sie sämtliche selbst aufgestellten Regeln brachen um mit dem römischen Statthalter darüber zu reden. (Nachzulesen ist die Geschichte in Matthäus 27,62-66).

Jesus wurde an einem Freitag Nachmittag gekreuzigt und er lag im Grab bis Sonntagmorgen. Nach meiner Zählung sind das keine drei Tage, doch die Juden zählten damals auch Tagesteile als ganze Tage. Ich finde interessant, dass Jesus am Samstag im Grab lag und ruhte. Sicher sollte damit gezeigt werden, dass er sicher und zu 100% tot ist und nicht nur ohnmächtig oder was auch immer.

Und so hielt Jesus den von ihm geschaffenen Sabbat auch als er im Grab lag und erst am Sonntag wieder aufstand. Es war ihm wohl wichtig.

Ich bin auch froh, dass heute Sabbat ist und wir einen Tag Ruhe haben von der vielen Arbeit und vom Stress der Woche. Mach doch mit. Hast du die Geschichte von Ostern schon gelesen? Heute wäre eine gute Gelegenheit dazu. (Es geht los in Matthäus 26, 31).

Mein Gott ist ein gehasster Gott und er liebt die Menschen trotzdem

In den nächsten Tagen feiern wir Ostern. Für die Christen ist es das höchste Fest im jährlichen Kalender. Manchmal tritt beim Feiern der eigentlich Grund etwas in den Hintergrund.

Interessanterweise gibt es zwei Feiertage in unserem Kalender, die dokumentieren, wie sehr Gott gehasst wird und wie sehr er bereit war uns Menschen trotzdem zu lieben. Gott sandte seinen Sohn auf diese Erde, doch die Menschen lehnten ihn ab. Das alleine war ihnen aber nicht ausreichend genug. Sie wollten ihn sogar umbringen und taten alles um diesen Wunsch umzusetzen.

Der Hass gegen ihn hörte damit aber nicht auf. Von Generation zu Generation wird er übertragen wie ein Virus. Alles wird geliebt und verehrt. Der Gott der Bibel wird gehasst.

Mit Gottes Verhältnis zu uns ist wie mit den Osterfeiertagen. Es gibt sie für alle und nicht nur für Christen. Alle kommen in den Genuss eines langen Wochenendes. So ist es auch mit Gott. Er sandte seinen Sohn für alle Menschen, auch für die, die ihn hassen. Gott liebt jeden Menschen und hat, als die Menschen im größten Hass seinen Sohn ermordeten, den Menschen das größte Geschenk gemacht. Dadurch, dass Jesus an einem Freitag Nachmittag starb, wurde eine Brücke geschlagen zu den Menschen. In meinen Augen ist es das Erstaunlichste, was ein Gott tun kann. Darin wird für mich seine eigentliche Größe zum Ausdruck gebracht. Er als Gott braucht mich nicht. Er fühlt sich nicht besser oder schlechter, stärker oder schwächer. Ein Gott, der uns Menschen liebt, obwohl wir so sind wie wir sind, was für eine wunderbare Vorstellung. Frohe, gesegnete Ostern!

Wenn Ostern ausfällt

Laut Umfragen gibt es viele Menschen in Deutschland, die mit Ostern im Maximalfall den Osterhasen verbinden. Wenn das geschieht, werden die Feiertage auf eine arbeitsfreie Zeit reduziert. Der dann noch bleibende Sinn beschränkt sich auf Familie und gemeinsame Freizeit. Doch damit ist es nicht getan.

Wenn Ostern ausfällt, leben wir alleine auf dieser Erde und es gäbe keine Hoffnung für uns Menschen. Wir wären in unserem Leben gefangen und müssten selbst versuchen besser zu werden, um festzustellen, dass es doch nicht gelingt. Wir sehnen uns nach Gemeinschaft und Partnerschaft mit dem Ergebnis immer wieder zu scheitern. Wir leben mit der Schuld, die wir im Laufe der Zeit anhäufen und haben keine Chance diese wieder los zu werden. Als Ergebnis wird unser Rücken immer krummer und die Freude in unserem Herzen wird weniger. Im Blick auf diese Erde fehlt die Perspektive für die Zukunft und die immer weniger werdenden Ressourcen.

Ich möchte auf einer solchen Erde nicht leben, es wäre einfach zu deprimierend.

 

 

 

Ich bin immer und überall erreichbar – wunderbare digitale Technik

Digitale Technik ist etwas Wunderbares. Überall kann ich meine Mails lesen, ich kann von zu Hause oder auch von unterwegs aus arbeiten. Super!

Diese wunderbare digitale Technik hat aber auch einen entscheidenden Nachteil. Überall kann ich meine Mails lesen, egal ob von zu Hause oder von unterwegs. Dies gilt dabei nicht nur für mich und Alex, sondern auch für unsere Kollegen.

Als Ergebnis bekomme ich inzwischen nachts vermehrt Mails. Eine beliebte Zeit ist zwischen 23 und 2 Uhr nachts. Ich weiß nicht so genau wie die Kollegen das machen, denn wenn ich meinen Schlaf nicht bekomme, kann ich nicht mehr kreativ sein.

Dabei ist der fehlende Endpunkt im Tag, in meinen Augen fast noch schlimmer. Die Struktur eines Tages geht immer mehr verloren. Dabei ist dies etwas, was nicht nur für kleine Kinder wichtig ist, sondern auch für uns Große. Deshalb ist es ein Trugschluss, wenn Unternehmen denken, dass ihre Mitarbeiter produktiver werden. Die Zunahme von Unzufriedenheit und psychischen Themen hat auch in diesem Punkt Wurzeln. Will ein Unternehmen kreative, belastbare und motivierte Mitarbeiter, dann sollten diese nicht noch am Abend Mails lesen und und beantworten.

Ob es jetzt noch praktiziert wird, kann ich nicht sagen. Es hat bei Intel lange Zeit einen emailfreien Tag in den Factorys gegeben, mit der Begründung: Die Kreativität anregen und diese nicht immer wieder unterbrechen zu müssen.

Um den Rechner auszulassen und nicht  noch mal am Rechner in die Firma einzutauchen ist Disziplin nötig. Ich weiß, das durchzuhalten ist schwer und nicht immer gelingt es, doch es lohnt sich für alle, die eigene Zufriedenheit und die Arbeitskraft.

Eine polierte Metallplatte ist kein guter Spiegel – Ein Erfahrungsbericht

http://de.wikipedia.org/wiki/Spiegel

Früher waren Spiegel noch nicht so wunderbare und ehrliche glatte Flächen wie heute. Lange Zeit waren sie nur glatt polierte Metallflächen, in denen man sich selbst eher erahnen als sehen konnte. Laut Wikipedia begann die Spiegelentwicklung der Neuzeit im 14. Jahrhundert.

In der Bibel gibt es einen Text in 1. Korinther 13, in dem geschrieben steht, dass wir Jesus jetzt nur durch einen dunklen Spiegel (eher eine polierte Metallplatte) sehen können. Dieser Text beschreibt recht gut auch meine Schwierigkeiten, die ich manchmal mit Jesus Christus habe. Meine Umwelt, die Gesellschaft und die Kirche, sie alle haben ein Bild von ihm. Ob dieses Bild aber stimmt, oder nicht vielleicht in manchen Punkten doch eher einer polierten Metallplatte gleicht, das ist für mich die Frage. Nicht immer kann ich dazu eine Antwort finden.

Ich erlebe, wie wir alle ein eingefahrenes Bild von diesem Jesus haben und das egal, ob wir an ihn glauben oder nicht. Oft steht mir meine Vorstellung im Weg und behindert mich, einen klaren Blick auf ihn zu werfen. So ist mein Kopf dann selbst eine polierte Metallplatte und kein moderner Spiegel.

Das ärgert mich, denn damit sehe ich bestimmt nicht schön aus. Ich will ihn bitten, mir zu helfen und meinen Spiegel upzugraden.

 

Die Farm der Tiere oder: Warum manche Christen besser sind als andere

http://de.wikipedia.org/wiki/Farm_der_Tiere

 

Wie steht es in der Farm der Tiere geschrieben: Alle Tiere sind gleich, aber manche Tiere sind gleicher.

Leider ist es im Umgang von Christen mit anderen Menschen öfter mal genauso. Damit stehen sie in einer langen unrühmlichen Kirchenhistorie. Nur macht das die Sache an sich nicht besser. Immer wieder erlebe ich, dass die einen Christen auf die anderen (Christen) mit virtuellen Fingern zeigen, frei nach dem Prinzip: “Wie kann er/sie nur?”. Und dann kommen Dinge wie: Das tun, das essen, das anziehen, das glauben, sich so verhalten, …. usw. Dabei wird der eigene Maßstab als der Mittelpunkt der Welt definiert und damit das eigene Ego.

Ich bin froh, dass ich nicht der Maßstab der Welt bin. Ich finde diese Position viel zu anstrengend. Jedesmal wenn ich in der Gefahr stehe, bitte ich meinen Heiland, mir mit der Neupositionierung zu helfen und er tut es, auch wenn das manchmal schmerzhaft für mich ist. Dem Umgang mit meinem Nächsten hat das wohl noch nie geschadet.

Wenn du auch in der Gefahr stehst, auf einen Anderen durch deinen Bauchnabel hindurch zu sehen, dann bitte doch Jesus, die Brille wieder grade zu rücken. Eines sollten wir nie vergessen: „Alle Tiere sind gleich“. Wir brauchen alle Jesus Christus. Ohne ihn läuft es einfach bei niemanden.

 

Muffins die keine sind und Angebote, die einer Überprüfung nicht standhalten

Derzeit ist Primelchen bei uns zum Osterbesuch und Alex hat sie in den Keller geschickt, um aus dem Tiefkühlschrank Semmeln zu holen. Die Zeit verging und sie kam nicht wieder. Irgendwann hörten wir ihre Stimme aus dem Off, die rief: Da sind nur Muffins! Alex ging dann mit in den Keller und holte eine Tüte mit Muffins raus. Bei Tageslicht in der Küche wurde sichtbar, dass  es keine richtigen Muffins waren, sondern sie nur die Form haben. Beim letzten Backen von Semmeln füllte ich den Teig kurzerhand in diese Formen.

Als wir so die Semmeln anschauten, die wie Muffins aussehen und doch keine sind, fiel uns auf, dass manches in unserem Leben auch so ist. Es gibt viele Angebote, die toll aussehen und viel versprechen, doch erst wenn wir das Angebot nehmen und bei Tageslicht betrachten, fällt uns auf, dass Form und Inhalt nicht übereinstimmen.

Manches Mal wird dabei aus dem hässlichen Entlein ein schöner Schwan, so wie bei unseren Semmeln. Doch es muss nicht so sein. Deshalb ist es wichtig, ein Angebot erst unter die Lupe zu nehmen, bevor wir ja dazu sagen.