Alle Beiträge von Alexander

Atomausstieg und seine Folgen oder worauf verzichtest du?

In vielen Umfragen hat eine große Anzahl von uns Deutschen seinen Wunsch zum Atomausstieg zum Ausdruck gebracht. Ich kenne den Aufbau der Umfragen nicht und tue mich damit schwer, diese zu bewerten. Wurden tatsächlich unterschiedliche Menschen, Schichten und Regionen befragt oder wurde die Gruppe ausgewählt? Wenn die Umfragen zum Atomausstieg nicht manipuliert und damit real sind, ergeben sich daraus einige Fragen.

Auf was wollen wir verzichten? Auf zwei Stunden Fernsehen pro Tag oder drei Stunden vor dem Computer. Überlegen wir was wir tun? Ich bin der Überzeugung, dass wir nicht darüber nachdenken wie viel Strom wir tatsächlich verbrauchen. Hast du dir jemals Gedanken gemacht, bei dem, was du tust?

Immer wieder denke ich bei Googleabfragen daran. Ich suche schnell eine Telefonnummer raus, die kostet bei Google Strom. Eigentlich könnte ich mich auch einfach zum Telefonbuch umdrehen und dort die Nummer raussuchen. Das würde die Strombilanz nicht weiter belasten.

Strom einfach anders produzieren? Solar ist toll, doch gibt es in der Logistik und der Speicherung Herausforderungen, die noch zu lösen sind. Kohlekraftwerke sind nicht wirklich die Lösung. Sollten diese doch eigentlich vom Netz genommen werden wegen der schlechten CO2 Werte. Strom aus den Nachbarländern zu beziehen und selbst keinen zu produzieren ist in Europa Augenwischerei.

Wenn wir Deutschen also über den Atomausstieg nachdenken, kommen wir um die Diskussion über Verzicht auf Strom nicht herum.

Auf Medienkonsum verzichten, der besondere Fastenvorschlag vom KEP

Auf der Suche nach einem Artikel ist mein Mann bei Pro Compact gelandet. Dort fand er einen Artikel, der jetzt bei uns für Gesprächsbedarf sorgt.

In dem Artikel wird eine Fastenwoche der besonderen Art vorgeschlagen. Der KEP regt eine bildschirmfreie Woche an. Die Idee ist, in der Woche vor Ostern auf alle Medien, die einen Bildschirm brauchen zu verzichten, also kein Notebook, kein Fernseher, kein PC. Damit soll der Medienkonsum von 5 und mehr Stunden pro Tage in aktive gemeinsam verbrachte Zeit umgewandelt werden.

Der Vorschlag ist, dass Familien nicht vor der Glotze sitzen oder wie wir vor dem Rechner, sondern Zeit in Gemeinschaft verbringen, miteinander kochen, schwimmen gehen, etc.

Mein Alex findet die Idee gut, was mich total erstaunt. Er meint, wir sollten uns auch daran beteiligen. Ich weiß noch nicht so genau. Eine Woche kein Blog, kein Netz, keine Nachrichten? Das kann ich mir gar nicht so richtig vorstellen. Sind wir doch normale IT-Junkies. Nun bin gespannt wie das ausgeht. Wenn wir das tatsächlich tun, kündigen wir es nochmal an.

Auf jeden Fall werden wir wohl definieren müssen, was wir uns unter einer Woche bildschirmfrei überhaupt vorstellen.

Warum bin ich Christ: weil Gott zu meinen Gunsten eingreift

Warum bin ich Christ: heute von Ulrike aus Rostock

Auf die Frage, warum sie Christ ist, antwortete Ulrike mit einer Geschichte und gab uns die Erlaubnis sie hier zu verwenden.

Im letzten Jahr zogen sie und ihr Mann von einer größeren in eine kleinere Wohnung. Die Kinder waren aus dem Haus und vieles war nicht mehr nötig. Also startete die Familie im Rahmen des Auszuges eine Entrümpelung.

An einem der Tage zog sie sich vor Ort um und stellte ihr, recht neuen, Lieblingsschuhe unter einen Stuhl. Am Abend waren diese nicht mehr da. In Verzweiflung suchte die Familie nach den Schuhen, doch sie waren weg.

Auch der Versuch ihres Mannes, neue Schuhe zu kaufen oder die gleichen noch einmal zu bekommmen, scheiterte. Ihren Frust rief sie zu Gott und bat darum, dass er ihre Schuhe bitte wieder bringt.

Am Wochenende gingen sie in die Kirche und ein anderes Mitglied erzählte, dass auch sie Dinge aus dem Sperrmüll genommen hatte. Im Scherz fragte Ulrike dabei nach ihren Schuhen und landete einen Volltreffer. Die andere Christin erzählte, wie sie an den Dingen vorbei gekommen war und den Blumentopf samt Inhalt mitgenommen hatte. Der Inhalt waren ihre Schuhe.

Ulrike schloss ihre Geschichte damit. “Gott hat meine Schuhe für mich in Sicherheit gebracht, bevor ich überhaupt wusste, dass sie weg sein werden. Gott ist wunderbar.”

Atomenergie, deutsche Politiker und das Gespür für Bedürfnisse

http://liten.be//PwU2s

Wie sehr berühren dich die Meldungen vom anderen Ende der Erde? Findest du die Katastrophe schlimm? Um dich nach einem kurzen Kommentar wieder deinen eigenen Themen zu zuwenden?

Als ich gestern am Abend die Nachrichten sah, war ich über die dort geführte Debatte erstaunt. Warum nur diskutierten Teile unserer Politiker über die deutsche Atompolitik? Waren es die Journalisten, die nur einen Teil der Antworten sendeten?

Über Atomenergie lässt sich streiten, Computer und Technik nutzen wir alle und das reichlich. Bevor wir also dieses Thema in Deutschland instrumentalisieren, sollten wir über unser Leben und die Art wie wir leben reden.

Ich wünsche mir mehr Politiker, die wie Christian Wulff und Angela Merkel Schweigeminuten anmahnen und einfordern.

Alles hat seine Zeit. Jetzt ist Zeit zum Trauern und Zeit zur Hilfe in Japan. Wenn unsere Politiker klug sind, dann reden sie darüber. Menschen wollen Orientierung und Unterstützung, darüber sollten unsere Medien berichten.

Das Erdbeben in Japan oder deine Unterstützung ist wichtig, bitte bete mit

http://www.n-tv.de/panora…cle2819216.html

Es ist der x-te Versuch heute einen Blog zu schreiben. Immer wieder bin ich mit den Worten, die ich schreibe, nicht zufrieden. Drücken sie doch nur unzureichend aus, was ich empfinde.

Ich möchte keine Diskussion über Atomkraftwerke führen, auch nicht über die Verantwortung des Menschen für diese Erde. Im Moment sehe ich nur unbeschreibliches Leid, Angst und Sorge. Ich sehe Schmerzen, Ratlosigkeit und Hilflosigkeit.

In all dem habe ich keine Antworten, die mich befriedigen, aber ich möchte helfen und hier auffordern mit zu helfen.

Als Christ bin ich der Überzeugung, dass meine wirksamste Hilfe im Moment in der Fürbitte für dieses Land besteht.

Wir möchten dich auffordern, es mit uns gemeinsam zu tun. Bitte bewege Gottes Arm, dass er noch Schlimmeres verhindert.

Bitte bete für die Menschen in Japan, für alle Menschen, die von der Katastrophe betroffen sind.

Bitte mobilisiere dein Umfeld, egal wen und betet gemeinsam.

Keine bestimmte Richtung ist dabei einzuhalten oder Uhrzeit. In der Bibel steht: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich dabei. Trefft euch am Telefon oder im Netz, betet bevor ihr spazieren geht oder gemeinsam esst. Hauptsache, wir Christen mobilisieren die wichtigste Hilfe, die wir haben.

Charité spart oder der Preis der Deutschen Umwelthilfe geht an IT

Immer wieder ist die Charité in Berlin negativ in der Presse. Gestern gab es wieder einmal eine Pressekonferenz. Es waren aber gute Nachrichten, die verkündet wurden.

Die Charité erhielt von der Deutschen Umwelthilfe den Preis für Green IT im Jahr 2011 für die Reduzierung des Stromverbrauches in der IT-Infrastruktur. Über vier Standorte ist die Charité verstreut mit einer über Jahre gewachsenen und damit alten Infrastruktur. Dort IT zu betreiben und das immer und ohne Ausfälle ist eine Herausforderung für die Mannschaft um H.Greger und M.Peuker. Es ist aber auch eine Herausforderung an das Equipment. Gute Konzepte sind gefragt mit einem systematischen Ansatz zur Energie- und Materialeffizienz. Genau dies ist geschehen. Im Ergebnis wurde die Anzahl der Server (19 zu 1) reduziert und die PC-Technik modernisiert. Durch den Einsatz neuer Technologien wie vPro und Virtualisierung konnte der Co2 Ausstoß um über 800 Tonnen pro Jahr gesenkt werden. Umgerechnet bedeutet das eine Reduzierung des Energieaufwandes von über 500.000€ pro Jahr.

Die Mitarbeiter der DUH konnten die Frage wie viel 800 Tonnen CO2 sind, nicht beantworten. Hier ist eine Antwort darauf. 800 Tonnen CO2 ist das, was ein Deutscher in einem ganzen Leben erzeugt.  (10.000 Tonnen pro Person und Jahr in Deutschland.)

In der Pressekonferenz sagte Martin Peuker, stellv. CIO, dass sie dieses Projekt weiter vorantreiben wollen, mit dem Ziel den Energieaufwand weiter zu reduzieren. Sie erwarten nach Abschluss des Projektes Energiekosten in Höhe von 1. Mio € pro Jahr einsparen zu können. Damit ist die Einwerbung für weitere Mittel gestartet.

Herzlichen Glückwunsch Charité. Viel Erfolg beim Geld ausgeben und sparen!

Das Büro „wünsch dir was“ hat heute geöffnet

Heute morgen hat das Büro „wünsche dir was“ geöffnet. Was wünschst du dir? Eine neue Familie, neue Kollegen, neue Gesundheit oder gleich ein neues Leben? Alle Wünsche können heute bei Gott eingereicht werden.

Kennst du diese Einstellung auch? Gott erfüllt alle meine Wünsche. Er will doch, dass ich an ihn glaube. Aber damit ich das tue, muss er vorher meine Wünsche erfüllen. Willkommen im Club der unerfüllten Wünsche.

Lange Zeit habe ich nicht verstanden, dass es bei den Wünschen, die Menschen an Gott haben, nicht immer um die Erfüllung dieser Wünsche geht. Oft sollen sie gar nicht wirklich erfüllt werden.

Stell dir mal vor, ein Vertreter der Rüstungsindustrie würde ernsthaft um Frieden beten. Dann wäre er doch pleite. Dazu kommt noch ein weiterer Punkt. Will er das wirklich, dann muss er dies auch mit eigenem Handeln beweisen. Diese Beweisführung gilt sowohl in Richtung Gott, als auch in Richtung Menschen. Er hat also sein Handeln zu verändern. Am Ende kann er, ohne dass Gott die Welt verändert, eine ganze Menge für die Erfüllung seines Wunsches tun.

Deshalb: Heute hat das Büro „wünsch dir was“ geöffnet. Es hat jeden Tag geöffnet und du hast die Erfüllung in deiner eigenen Hand. Was wirst du daraus machen?

Neue T-Shirts von modobonum und eigentlich von ECL

Der Vorschlag für den Blog von heute sind unsere neuen T-Shirts. Aber der Reihe nach.

Im Herbst letzten Jahren haben wir uns mit einer kleinen Gruppe anderer Christen zusammen getan und einen Verein gegründet – mit Namen modobonum.

Inzwischen ist modobonum als Verein eingetragen und das Finanzamt hat die Gemeinnützigkeit bestätigt. Unser Ziel ist es, den Menschen mittels Internet auf kreative Weise von einer Perspektive für ihr Leben zu erzählen. Christen nennen das ganz profan: Mission im Internet.

Für modobonum haben wir T-Shirts bestellt, um auf diese Weise Werbung zu machen. Gestern nun sind sie gekommen und sie sind toll. Ich bin ganz begeistert.

Die Webseite von modobonum soll im November live gehen, bis dahin ist ein Platzhalter an der Stelle im Web. Wenn unsere neue Seite so gut wird wie unsere T-Shirt, dann wird die Neue eine wirklich gute und innovative Webseite. Jedenfalls nicht so was Langweiliges, wie die meisten Seiten derzeit sind.

Ach und um etwas Schleichwerbung zu machen: Natürlich sind unsere T-Shirts von ECL aus Dresden. Wie sie aussehen, könnt ihr euch auf der Fotoseite anschauen 🙂

Tage die sich nicht dem eigenen Willen unterordnen

Es gibt Tage, die irgendwie nicht so laufen wollen, wie mann/frau selbst es will. Kennst du das auch? Du hast eine Vorstellung und schon am morgen läuft alles anders.

Bei mir ist heute so ein Tag. Eigentlich, ja eigentlich ist ein schönes Wort. Heute nützte es mir nur wenig. Mein Tag begann mit einem klingelnden Telefon und Menschen die von meinem Tag etwas abhaben wollten. So ist es bis jetzt geblieben. Viele Menschen haben sich in eine Reihe gestellt und ist Mittag.

Nun gibt es zwei Varianten, ich kann frustriert davon ziehen und über diesen Tag jammern. Die Option gefällt mir nicht, ist das Wetter so schön und was kann der Tag denn dafür. Ich habe mich für die das Akzeptieren entschieden. Mein Tag läuft also anders, als geplant. Deshalb werde ich nach dem Mittag eine neue Tagesplanung in Angriff nehmen. Mal sehen was daraus werden wird.

Ich wünsche dir einen guten Tag, mit Freude im Herzen und dem Willen sich diese nicht rauben zu lassen. Auch, und vor allem dann, wenn es nicht so läuft wie gewollt.

Warum bin ich Christ: Einladung zum Treffen in München

Warum bin ich Christ: fällt heute aus

Obwohl ich in den letzten Wochen viele angesprochen habe, von denen ich überzeugt bin, dass sie Christen sind, war keiner bereit ein Statement zu geben. Schade!

Vielleicht sollten wir mal ein Übungswochenende anbieten. Hast du Lust oder sagst du, kalter Kaffee ist doch langweilig?

Mich würde deine Meinung interessieren. Wenn sich ein paar finden, würden wir das glatt machen.

Wie wäre es mit Mitte Mai in München? Da gibt es schöneres Wetter und München ist doch immer eine Reise wert. .-)

Also bis Bald!