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erlebt, danke für die Rettung des Tages

Wenn Frühjahr wird, kommt bei Alex auch irgendwann der Heuschnupfen an. Je nach Intensität geht es ihm dann schlecht oder sehr schlecht.

Am Sonntag morgen war es soweit. Weil wir unseren freien Tag aber nicht klauen lassen wollten, baten wir YHWH unseren Gott um Hilfe und er half. Alex musste sich weder im Zimmer aufhalten noch Tabletten nehmen, sondern konnte mit mir daußen sitzen und spazieren gehen.

Danke!

Körperliche Auswirkungen von Traumata

Traumatisierungen haben massive psychische und physische Auswirkungen, wobei die psychischen bereits gut untersucht sind und du viel Literatur zum Thema findest. Doch Traumatisierungen haben nicht nur psychische Auswirkungen, sie betreffen den ganzen Menschen.

Die körperlichen Veränderungen sind vielfältig und oft schwierig zu diagnostizieren, weil sie als Folge von Traumatisierungen nicht sofort ersichtlich sind. Diese Veränderungen sind meist altersunabhängig, es gibt Häufungen zu den erlebten Traumatisierungen aber keine “Es ist immer so”-Regel.

 Es gibt z. B. Kinder und Jugendliche, die das Wachsen einstellen bzw. bei denen der Körper nicht mehr genug Kraft hat zum Größerwerden hat, weil alle Energie in das Überleben gepumpt wird.

Bei traumatischen Erlebnissen werden viele Stresshormone ausgeschüttet, die in der Situation helfen zu überleben, zu kämpfen, durchzuhalten, keinen Schmerz zu spüren etc.. Langfristig sind sie aber nicht nur hilfreich, weil sie das sensible System des Körpers durcheinanderbringen.

Eine Vergewaltigung, auch wenn sie vor der Pubertät stattfindet, kann beispielsweise den Hormonhaushalt von Frauen so sehr beeinflussen, dass sie bereits vor dem 30. Lebensjahr in die Wechseljahre kommen. Das bedeutet nicht nur, dass sie keine Kinder mehr oder nur schwer bekommen können, es birgt auch hohe Risiken wie z. B. Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wechseljahrsbeschwerden wie extremes Schwitzen und Hitzewallungen sind in jungen Jahren sehr viel stärker als in der “normalen” Zeit mit Anfang 50 und belasten die Frauen zusätzlich.

Das frühzeitige Eintreten der Wechseljahre als Folge von Traumatisierungen tritt viel häufiger auf als bisher bekannt ist.

Für betroffene Frauen ist es oft schwierig kompetente Hilfe zu finden. Sie sind mit den Auswirkungen allein gelassen, weil auch Ärzten und Psychologen die Zusammenhänge nicht oder nicht ausreichend bekannt sind. Oft kommt dann nur ein wenig hilfreicher Kommentar wie “Das kann ja gar nicht sein…!”. Solche Sätze helfen nicht, sie verunsichern nur noch weiter.

Deshalb gilt: bloß weil es dir nicht bekannt ist, heißt es nicht, dass es das nicht gibt.

Sonnenstrahlen

Sonnenstrahlen… Eigentlich möchte ich gerade gar keinen Blog schreiben. Meine Gedanken sind bei einer Freundin in der Klinik. Dabei steht sie nur stellvertretend für die vielen, die krank sind, unter Krankheiten leiden.

Viel zu schnell merken wir, wie anfällig unser Leben ist und wie schnell es zu Ende sein kann. In dem einem Moment ist alles normal, wir genießen die Sonnenstrahlen und könnten Bäume ausreisen, 5 Minuten später ist die Welt eine andere.

Das kennst du bestimmt auch…

Ich wünsche dir für diese Zeit eine extra Portion Sonnenstrahlen in dein Herz. Ich wünsche dir viel Kraft und Freunde, die mittragen. Ich wünsche dir, dass du für deine Freunde mitträgst und in ihrem Leben zum Sonnenstrahl wirst.

erlebt: Meine Laktoseintoleranz ist weg, alle Ehre YHWH, dem einzigen Gott, der alles kann

Immer wieder bin ich erstaunt, erstaunt über das, was geschehen ist. Es geschah einfach. Seit letzten Samstag habe ich keine Laktoseintoleranz mehr. Dabei habe ich am Freitagabend noch heftig reagiert. Hier ist die ganze Geschichte dazu:

Am Samstagmorgen waren wir mit unserem Team zusammen. Wir hatten eine gemeinsame Anbetungszeit, bekundeten YHWH unser Vertrauen und ehrten ihn für seine Macht. Wir lasen gemeinsam in seinem Buch und unterhielten uns darüber. Eigentlich stand das Gespräch mit ihm im Vordergrund. Doch irgendwie verschob sich im Laufe des Gespräches das Thema in Richtung der Frage der Macht von YHWH.

Also kam der Vorschlag, lass es uns ausprobieren. Dazu stellte ich mich als Testobjekt mit einer konkreten Sorge zur Verfügung. Frei nach dem Motto, nur wenn wir ausprobieren, wissen wir auch, dass es funktioniert. So kamen wir alle im Kreis zusammen, knieten uns nieder und sprachen mit YHWH. Es war nicht der Reihe nach, sondern so wie jeder einzelne bereit dazu war. Während wir so knieten und einzelne aus dem Team mir die Hand auflegten, brachte jeder andere Anliegen und Sorgen zu YHWH. Unter anderem auch meine Laktoseintoleranz. Noch während des Gebetes wusste ich, dass Gott YHWH unsere Gebete erhört hat.

Am Sonntag mittag stand Quark und Kartoffeln auf dem Speiseplan. Nun war es an mir zu zeigen, ob ich YHWH vertraute oder nicht. Also habe ich mitgegessen und ….. alles war gut.

Als ich am Montagmorgen mein erstes Nutellabrot der Neuzeit aß, hatte ich das Gefühl, dass Nutella noch nie so gut geschmecht hat wie an diesem Tag.

Wenn ich daran denke, muss ich lachen vor Erstaunen. Warum: meine Lakotseintoleranz war für mich kein Anliegen. Meinem Vater YHWH war es aber anscheinend wichtig das zu reparieren. Ich habe weder darum gebeten noch daran gedacht, doch er wollte es so. Deshalb hat er unser Team gebraucht um meine Laktoseintoleranz Vergangenheit werden zu lassen. Für uns alle war diese Gesprächszeit mit YHWH etwas Besonderes und das Ergebnis erst recht.

Ein Drittel sprach- und sprechgestörte Kinder – der Arztreport der Barmer GEK 2012

Die Barmer GEK hat die Daten ihres Arztreports 2012 veröffentlicht. Neben vielem Positiven gibt es auch ein paar Themen, die erstaunlich bis erschreckend sind. Vielleicht ist das der Grund, dass der Bericht mit den Kindern beginnt.

Kann es sein, dass ein Drittel unserer Kinder sprach- oder sprechgestört sind?

Die Auswertung der ICD Schlüssel (ICD10: F80) von 2010 scheint diese These zu bestätigen. Im Alter von 5 Jahren waren laut Barmer Arztreport 37 % aller Jungen mit Sprach- oder Sprechstörungen. Im Verhältnis dazu nur 29% der Mädchen. Erst im Alter von 17 Jahren war der Wert bei Jungen unter eins.

Im Schnitt ist der Anteil der Kinder bis 14 Jahre deutschlandweit wohl 10%. Wirkliche regionale Unterschiede scheint es nicht zu geben. Von 8,1 % in Bremen – 11% im Saarland ist der Schwankungsbereich nicht wirklich signifikant.

Jetzt entstehen daraus mehrere Fragen:

Stimmen die Daten so tatsächlich und gibt es entwicklungsbedingte Sprach- und Sprechstörungen bei Jungen und Mädchen oder ist diese Gruppe nur redefauler? Wenn sie nicht beim Logopäden landen, ist das dann mit 17 Jahren auch aus der Welt oder wird es einfach nicht mehr erfasst? Für 19% der Jungen hat es eine Verordnung zum Logopäden gegeben. Was ist mit den anderen? Ist die Diagnose (Definition) einer Mode unterlegen? Mit wem lernen unsere Kinder reden, bzw. mit wem reden sie?

Wir sagen danke

Danke für die vielen Gensungswünsche die von vielen Ecken der Erde an Alex und mich kamen. Seit heute haben wir das empfinden, dass es besser wird. Die (Un-) Mengen Antibiotika tun gemeinsam mit dem Körper ihre Arbeit.

Es ist ganz interessant zu erleben, wie jeder einen anderen Maßstab zur Beurteilung des Gesundheitszustandes anlegt. Einer schaut auf die Augen und zieht daraus seine Schlüsse. Ich schaue auf den ganzen Alex und seine Haltung im Bett und freue mich an dem was ich sehe. Unser Oberarzt schaut auf die Blutwerte und auf die Lunge und ist zufrieden.

Soll ich jetzt sagen, dass einer falsch liegt, nur weil er auf eine andere Art und Weise zum Ergebnis kommt als ich? Wir sind jedenfalls sehr erleichtert über diese Entwicklung und beginnen etwas entspannter in das neue Jahr zu blicken.

Haben wir dir schon ein gutes und erfolgreiches neues Jahr gewünscht? Wenn nicht, dann sei das hiermit nachgeholt:

Wir wünschen dir ein gutes und erfolgreiches Jahr mit viel Freude und viel Gesundheit für dich und deine Lieben!

Grüße vom Krankenlager

Was für ein Start ins neue Jahr! Alex ist immer noch in der Klinik und das wird wohl auch noch so bleiben. Ich fühle mich das erste Mal wieder als Mensch und nicht nur als Brutstätte von Bakterien.

Mich würde schon interessieren, was das für Keime sind, die uns nieder ringen wollen. Erklären kann ich die Intensität und Agressivität nicht. Ich sehe nur die Auswirkungen an uns.

In Bayern sind diese Woche noch Ferien und alle unsere Standartärzte sind in Urlaub. Auch wenn ich mich für sie freue, für uns war das ziemlich unangenehm. Interessant war an der Sache aber das Kommunikationsverhalten zwischen den Ärzten und ihren Patienten. Manchmal war es makaber, manchmal traurig und manchmal auch erfolgreich.

Wenn mein Kopf wieder seinen Motor anschmeißt, werde ich darüber noch ein paar Blogs schreiben. Jetzt gehe ich erstmal zurück aufs Sofa und lass meinen Körper weiter kämpfen.

Gute Besserung

Müde, dann kamen die Gliederschmerzen, gefolgt von Kopfschmerzen. So krochen wir gestern abend bereits früh in die Federn. Doch bereits in der Nacht wurde klar, dass ein guter Schlaf nicht reichen wird.

So fiel unser Tagesprogramm aus, es wurde ersatzlos gestrichen. Obwohl wir die meiste Zeit des Tages im Bett verbrachten, fühlen wir uns immer noch wie Schlump und Latsch.

Was hilft nun, wenn man sich fühlt wie wir?

Wir empfehlen schlafen, deshalb steht es für uns an Nummer eins. Dazu hilft ein gutes Bad und Inhalieren mit Kamille und Alex nimmt noch zusätzlich JHP Tropfen.

Bei Halsschmerzen kann ich Gurgeln mit kaltem Salzwasser empfehlen.

Schlafen hilft, deshalb gute Nacht und gute Besserung.

Grüße von modobonum oder Gehorsam ist gar nicht so einfach

Weil modobonum mit der neuen Plattform immer noch nicht online ist, wollen wir die Blogs von heute an bei Facebook/modobonum veröffentlichen. Hier ist der für heute von Manuela:

Gott will das Beste für uns und es würde uns wunderbar gehen, wenn wir einfach nur auf ihn hören würden und das tun, was er uns sagt. Wir wissen ja eigentlich, dass das für uns am Besten wäre.

So ging es mir in den letzten Tagen. Bedingt durch verschiedene Allergien fällt das Essen von Milchprodukten und Weizen für mich aus und ich weiß, dass ich gut daran tue, wenn ich konsequent darin bin. Gott half mir auch beim Verzichten und daran Gewöhnen.

Nun stand ich diese Woche vor dem Nutellaglas und habe einen Löffel davon genascht, weil ich naiv dachte, wird schon nichts passieren. Und die “Konsequenz” folgte sofort. Ich bekam ziemlich schmerzhaften Ausschlag. Die Reaktion war stärker als früher, als ich noch Milchprodukte essen konnte. So litt ich die nächsten zwei Tage unter meiner Dummheit und Gier. Vor allem ärgerte ich mich sehr über mich selber, dass ich trotz besseren Wissens mal wieder reingefallen war.

Ich hoffe, ich werde dieses Erlebnis nicht so schnell wieder vergessen und mich davon motivieren lassen. So bete ich nun morgens, dass Gott mir hilft, der Versuchung durch Naschereien (mit Milch) zu widerstehen. Ich weiß, dass er mir helfen wird, denn er will ja auch nicht, dass ich als sein Kind leide und schon gar nicht durch eigene Dummheit.

Qualitätsbericht der Medizin, multirestistente Keime, der GBA und Patienten

Ende November findet in Berlin die jährliche Qualitätssicherungskonferenz des GBA (Gemeinsamer Bundesausschuss) statt.

Bereits im Vorfeld werden Messer gewetzt. Es geht um multiresistente Keime und um Qualitätssicherung. Eine interessante Debatte, in der Schuld hin und hergeschoben wird und jeder erklärt: er tue alles in seiner Macht Stehende.

Für mich haben multirestistente Keime erst einmal nichts mit Qualitätssicherung zu tun. Es geht als erstes um das Leben und die Gesundheit von Patienten. Wer dies in der Debatte verkennt, hat die Tragweite nicht verstanden. Keiner, der im Klinikleben steht, wird die Existenz dieser Keime leugnen. Dies wird auch nicht durch noch mehr Desinfektionsmittel gelöst. Nur die Mitarbeiter in den medizinischen Einrichtungen haben es in der Hand durch verantwortungsvolles Handeln.

Ich kann mich noch gut an meine Zeit im OP erinnern. Dort hieß es am Ende einer OP die OP-Bestecke mit der Hand waschen, wobei sauberschrubben wohl das richtige Wort dazu war. Und die verantwortliche OP-Schwester kam persönlich zum Kontrollieren vorbei, dass die OP-Bestecke auch ja sauber sind.

Und so ist die Konsequenz eines verantwortlichen Handelns der Qualitätsbericht und nicht umgedreht. Es ist an der Zeit, dem Fachgebiet Hygiene wieder mehr Bedeutung zu zu wenden. Nicht um der Statistik willen oder des eigenen guten Rufes, nein um der Patienten willen die ihrem medizinischen Personal vertrauen. Wenn bei einem Patienten resistente Keime gefunden werden, dann spielt der Bericht für die Behandlung keine Rolle.