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Online Nachschlagewert für Architektur und Design

Als ich gestern auf der Suche nach mehr Informationen zu Kunstharzböden war, fand ich eine richtig gute Webseite. Dabei ist gut im Grunde fast untertrieben. Ich bin von der Seite glatt begeistert. Auf einer Webseite gibt es einen ziemlich umfaßenden Überblick zum Thema Architektur und Design. [teaserbreak]

Architonic ist eine Art Nachschlagewerk mit drei großen Bereichen:

Aktuelles und Trends
Produkte und Materialien
Architektur und Gestaltung

Der Bereich Architektur und Gestaltung stellt interessante Projekte vor. Von A wie Einfamilienhäuser bis Z wie Verwaltungsgebäude sind tolle Projekte in jedem Bereich vorhanden. Der Bereich Innenarchitektur ist groß und zeigt Projekte vom privaten Bad über Bar und Loungegestaltung bis hin zu Konferenzräumen und Shops.

Die Bereiche Produktdesign und Eventarchitektur laden zum Surfen und schmunzeln ein. Was es nicht alles gibt! Ingenieurbauden und Landschaftsarchitektur sind getrennt, obwohl sie manchmal eher zusammen gehören sollten. Kunst am Bau gibt es auch, hm… selber schauen.

Der Bereich Produkte und Materialien ist groß um nicht zu sagen riesig und wirkt für mich als Laien umfassend. Hier gibt es einen tiefen Einblick von Außenleuchten bis zum Bereich Wellness. Wie wäre es mit neuen Absperrpoller für die Siedlung, kein Problem. Allein die Entscheidung nach Design und Geschmack ist zu treffen.

Nur manchmal weiß ich nicht so genau, wie die Überschrift zum Inhalt kommt. An manchen Stellen wirkt die Zuordnung von Blümchendekorstoff zur Gruppe der Gebäudetechnik etwas wahllos. Vielleicht habe ich aber das Prinzip einfach noch nicht verstanden. Klar gibt es auch sämtliche Arten von Möbel und Einrichtungsgegenständen, für jeden Einsatz und jedes Projekt zu finden.

Aktuelles und Trends liefert genau was der Titel verspricht. Termine für die nächste Zeit, z.B. in London. Neuheiten im Design werden genauso vorgestellt wie interessante Projekte aus der Architektur. Dazu kommt ein Bereich Produkt Innovationen aus der Welt der Industrie und neue Materialien. Schon alleine dieser Bereich lädt zum verweilen und lesen ein.

Zusammenfassung:

Architonic ist eine Webseite mit vielen guten Anregungen und Projekten. Wer sich mit dem Themen Architektur und Design beschäftigt, wird hier auf jeden Fall fündig. Aktuell sind auf der Seite von Architonic 120.000 Produkte, 4.000 Designer und 1.500 Hersteller zu finden. Damit belegt die Webseite aktuell Platz 3 bei Architekten. 

Online verfügbar oder die Suche nach dem Stichwort

Manchmal scheint es, als ob die Rettung aller Information darin besteht online verfügbar zu sein. Doch dann dauert die Suche nach dem entscheidenden Stichwort länger, als der Griff zum Gesuchten selbst. [teaserbreak]

Dieser Tage laß ich im CT einen leicht ironischen Artikel zu Wikis. Wikis als das moderne Nachschlagewerk, in dem alle Informationen von allen eingebbar und auch wieder verfügbar sind. Ein schöner Traum der in der Realität immer wieder an seine Grenzen stößt. Online verfügbar über ein Stichwort heißt, jeder vergibt für den gleichen Inhalt das gleiche Stichwort. Immer wieder bleibt aber das Stichwort zwischen Theorie und Praxis auf dem Weg stecken, wird umgewandelt und individualisiert..

Während ich beim lesen des Artikels noch schmunzelte, wurde ich recht schnell von der Realität eingeholt. Ich suchte Informationen einer Konferenz von der ich nur den Ort wußte, doch ich fand nichts. Also fariierte ich meinen Suchbegriff, vielleicht war es einfach das falsche Stichwort. Ich änderte die Schreibweise, die Reihenfolge der Worte, doch ohne Erfolg.

Lachend wurde ich daran erinnert, dass jeder Mensch eine eigene Systematik der Archivierung hat. Sowohl die Vergabe von Stichworten, als auch die Verknüpfung von Stichwort zu Inhalt verknüpft jeder Mensch anders.

Als Lösungsansatz wählte ich dann einen kommunikativen und griff zum Telefon. Doch es dauerte lange bis das entscheidende Stichwort ausgesprochen wurde und damit auch die Antwort auf die Frage gefunden.

Was nützt es mir also, wenn ich weiß aber nicht finde? Egal ob als Intranet eines Unternehmens, ein Wiki oder das Internet allgemein. Finden heißt, das Stichwort kennen. Im Grunde ist damit das Stichwort nichts anderes, als der Blick ins Bücherregal. Stehe ich davor, heißt es: “da habe ich doch, laß mich mal suchen” Und dann suche ich etwas vor mich hin und finde, das Buch meiner Wahl.

So sind die digitalen Daten “auch nur” eine Art riesige Bibliothek. Das Stichwort entscheidet ob der Online verfügbare Inhalt greifbar wird oder nicht. 

Der Chip vom Einkaufswagen zu …

Ideen muß man haben und Mandy hatte eine sehr gute Idee. Deshalb gibt es heute einen Blog über Einkaufswagen, ihre Chips und eine gute Idee, die eingeschlagen hat.[teaserbreak]Mandy wollte Menschen im Alltag eine Freude bereiten und hat daraufhin insgesamt 71.000 Chips mit dem Slogan unendlich geliebt bedrucken lassen. Schon alleine das beeindruckt mich, denn Mandy ist kein Verein und keine Firma. Das Besondere der Chips ist der Inhalt, es ist kein Werbeslogan für ein Unternehmen, sondern ein persönlicher Gruß: “unendlich geliebt”. Die Chips für den Einkaufswagen sind bei ihr bestellbar.

Und wer will so einen Chip nicht haben? Unendlich geliebt, das ist es doch was wir uns alle wünschen.

In einem Interview mit Pro erzählt Mandy mehr über die Idee vom Chip für den Einkaufswagen und die Finanzierung. Denn auch ein Chip der nicht die Welt kostet, ergibt in der Menge halt doch eine große Zahl.

Der Erfolg der Kampagne gibt Mandy und ihrem Mann recht. Der Chip für den Einkaufswagen war eine gute Idee und sie ist erfogreich.

Was ist ein Flashmob und warum laufen die so gut

Am Wochenende zeigte mir Alex einen witzigen Flashmob aus den Riem-Arcaden in München. Irgendwie finde ich das Thema interessant und spannend. Warum laufen Falshmobs eigentlich so gut?[teaserbreak]

Der Rock mi- Flashmob in den Riem-Arcaden in München sieht sehr leicht und locker aus. Es wirkt so improvisiert und doch steckt viel Übung und Choreographie dahinter. Wie lange werden sie dafür geprobt haben?

In der Öffentlichkeit nur nicht negativ auffallen, so laufen die Menschen durch unseren Städte und Geschäfte. Nur nicht blamieren. Was könnte denn der andere denken? Beim Flashmob geschieht genau das. Menschen treten aus der grauen Masse heraus und gehen in die Öffentlichkeit. Für die Außenstehenden wirkt der Flashmob im ersten Moment komisch, ist irritierend, lenkt ab und stört. Im zweiten Moment entsteht eine Spannung zwischen Neugierde und damit will ich nichts zu tun haben.

In jedem der Flashmob-Videos zeigt sich, dass es Menschen gibt- die mitmachen- obwohl sie nicht Teil der Darsteller sind. Ein Flashmob mobilisiert anscheinend andere Menschen zum Mitmachen. Dabei ist ein Flashmob immer von kurzer Dauer. Ein Lied geht nie länger als 5 Minuten. Doch in dieser Zeit entstehen Beziehung zwischen den Darstellern und den Zuschauern. Ein Flashmob kann sehr schnell aus einer lockeren Beziehung Bindungen entstehen lassen.

So ist das Genre Flashmob bei den Zuschauern auf Youtube sehr beliebt. Vielleicht auch deshalb, weil die Szenen im Flashmob Alltag sind. Menschen können sich damit identifizieren und das macht Spaß, sorgt für ein Lächeln und für Erheiterung.

Zur Erinnerung an Douglas C. Engelbart, dem Erfinder der Computermaus

“Erfinder der Computermaus ist tot.” So ist der Titel in der Süddeutschen Zeitung, eigentlich viel zu wenig für diesen großartigen Wissenschaftler. Douglas C. Engelbart verstarb diese Woche in den USA. [teaserbreak]Am 9. Dezember 1968 treffen sich auf einer Konferenz in San Francisco die führende Computer-Wissenschaftler der ganzen Welt. Ziel des Vortrages ist nicht nur eine neue Art der Computersteuerung vorzuführen, die Maus. Eigentlich will er den Wissenschaftlern eine neue und einfachere Art der Zusammenarbeit präsentieren. So sitzt Douglas C. Engelbart vor einem einem sechseinhalb Meter großen Bildschirm.

Engelbart stellt ein neues Computersystem vor, dasss es ermöglicht Informationen unter Wissenschaftlern schnell und kollaborativ zu teilen. Die Kollegen sind begeistert. Nicht nur der neue Ansatz zum Informationsaustausch, besonders interessiert sie diese kleine Holzbox. Sie wird als die  die erste Computermaus in die Geschichte eingehen. Diese Urversion war ein kleiner Holzkasten mit zwei Metallrädern.

Mit der Erfindung der Maus revolutionierte Engelbart die Steuerung von Computern. Trotzdem dauert es weitere 10 Jahre bis die Computermaus ihren Weg zu einer großflächigen Verwendung antritt.

Doch Douglas C.Engelbart hat nicht nur die Computermaus erschaffen. Auf ihn sind 21 Patente registriert. Seine Forschungsarbeiten schufen das Fundament für die Entwicklung des Internets, der E-Mail und von Videokonferenzen.

Mehr zu den Forschungsarbeiten von Douglas C. Engelbart gibt es auf den Seiten seines Institutes, des Doug Engelbart Institut.

Unsere immer verfügbare digitale Datenwelt

Immer uns überall ist die digitale Datenwelt verfügbar. Alles im Handy oder im Tablet, wozu noch Landkarte und Kartenkenntnis? Die immer verfügbare digitale Datenwelt ist dein Freund und Helfer in der Not. Hier unser Bericht: [teaserbreak]Unser Navi verhieß uns noch eine kurze Fahrt. Die Gedanken fuhren bereits voraus, Pizza auf der Terasse, so die Idee. Abbruch, zurück in die Realität. Es war ein scharfes abbremsen, schnell kamen die stehenden Autos näher. Dann stand der Wagen und wir mit ihm. Warnblinker an und ein Blick in das Navi werfen. Doch unser Navi im Auto meldete keinen Stau, er konnte also gar nicht da sein. Irrten wir uns? Also warfen wir nochmal einen Blick nach vorn, auf die drei Fahrbahnen der Autobahn. Nein, ganz eindeutig, wir irrten uns nicht. Der Verkehr stand und das auf drei Spuren, soweit das Auge reichte.

Der nächste Blick galt Waze, der App in der Autofahrer einander den Verkehr melden können. Doch Waze hatte keinen Netz. So nützte uns Waze nichts, denn ohne Netz war weder senden noch empfangen möglich. Daraufhin versuchte ich zu Bayern3 zu gelangen, doch auch das mißlang.

Tablet genommen und von dort aus einen weiteren Versuch in Richtung Internet unternommen und gescheitert. Letzter Versuch,… gescheitert. Das Netz war da, aber die große Datenwelt baute sich nicht auf.

Ist es Absicht oder liegt es am mangelnden Netz, im Verhältnis zur Menge der Menschen? Erst eine Stunde später, den Stau hatten wir bereits hinter uns gelassen, war das Netz wieder da. Unser Navi im Auto hatte selbst zu diesem Zeitpunkt noch keine Meldung über Unfall und Stau.

Was nützt mir meine immer verfügbare digitale Datenwelt, wenn sie nicht da ist? Ein Schelm der böses dabei denkt.

Ein Blick in die profane Papierlandkarte und die Abwägung der Routen mittels Gehirn, ersetzte die große, weite Datenwelt und  das Navi. So ist unsere so heißgeliebte digitale Datenwelt am Ende doch nur eine Krücke die beim laufen helfen soll und mehr nicht.

Social-Media-Engagement am Beispiel Maersk Line

Macht-Social-Media-Engagement für alle Unternehmen Sinn? Wenn ja, wie umsetzen? Von Maersk Line gibt es eine beeindruckende Geschichte dazu.

Container über die Meere zu transportieren fühlt sich eher unattraktiv an. Maersk Line als reines B2B Unternehmen entschied sich trotzdem für eine eigene Social-Media-Strategie. Diese wurde nicht als Marketingaktivität nach extern verlagert, sondern als Kommunikationsstrategie vom Unternehmen selbst umgesetzt. In einem Vortrag erzählt Jonathan Wichmann von den Anfängen, Gedanken und Ergebnissen. Der Vortrag selbst geht 26 Minuten, lohnt sich aber für alle, die sich mit Social Media auseinander setzten wollen und müssen.

 

Für Maersk hat sich das Engagement gelohnt. Der Erfolg auf den unterschiedlichen Plattformen ist hoch. Darüber hinaus  konnten sie in Studien nachweisen, dass ein Social-Media-Engagement nicht nur ein imaginärer Imagegewinn ist, sondern sich in Umsatz, Mitarbeiterengagement und am Ende in Euro niederschlägt.

Kommunikation mit und ohne Strom

Schöne neue Welt, ich kann überall posten, wo ich bin und was ich tue. Ich kann online schauen, ob die U-Bahn pünktlich fährt und meinen Flug umbuchen. Um dieses alles zu tun, ist abgesehen vom Netzzugang etwas weiteres nötig: STROM.

Gestern hörten wir bei Oracle viel über Cloud und Datenaustausch, was alles geht und möglich ist, zeigte eine schöne wunderbare Welt. Fotos wurden gemacht und sofort online gestellt. Per Twitter und WhatsApp wurde miteinander kommuniziert und Daten ausgetauscht. Nach einiger Zeit betrat ich die Räume für Frauen und musste schmunzeln. Dort stand eine Frau, lud ihr iPhone und schaute nebenbei über iPad nach den Nachrichten. Mit ihr unterhielt ich mich über die zukünftigen Möglichkeiten Strom ohne Kabel laden zu können.

Ach wäre diese Möglichkeit, Strom ohne Kabel laden zu können, doch schon da…. Im Gegensatz zu besagter Frau hatte ich kein Kabel dabei um meinem Handy (sprich Smartphone) Strom verabreichen zu können. So fuhr meine Kommunikation mangels Strom auf Null herunter. Gerade noch ein Anruf zum Abmelden. Meldung: mein Telefon ist leer. Verbindung weg, Telefon aus.

So stand ich in einer wunderbaren digitalen Welt ohne Strom, abseits von Neuigkeiten und Fotos, und schaute zu. Tja, was nützen all diese wunderbaren Apps, wenn kein Strom vorhanden ist? Wenn die Statistiken stimmen, dann sind nahezu 100% aller Deutschen unter 40 Jahren im Internet und online unterwegs. Was macht diese große Gruppe ohne Strom?

Stell dir mal vor, kein Strom! Ich finde diese Vorstellung beunruhigend. Auf jeden Fall habe ich heute ein Ladekabel dabei. 

Oracle Cloud World Munich

http://www.oracle.com/de/index.html

Gerade sitze ich in einer Veranstaltung in München. Oracle hatte zu einem cloud-event eingeladen und viele waren gekommen.

Einer der Sprecher war Tim Cole. Er hielt einen interessante Vortrag über Kommunikation.

In einem Rückblick erinnerte er daran, wie sich die IT in den letzten Jahren verändert hat. Auch ich kann mich noch gut daran erinnern, als es in der IT um Geschwindigkeit und Datenspeicherung ging.

Inzwischen sind viele der Visionen Realität geworden. Doch je mehr die Technik beim Endanwender ankommt, umso weniger geht es um technische Spezifikation. Ob es Bürogestaltung ist, Social Media oder Shoppingplattformen, am Ende geht es um Kommunikation zwischen Menschen.

Alle Software und Hardware ist am Ende nur Technik, die eigentliche Kommunikation findet zwischen Menschen statt, erst dort entstehen Beziehungen. Alle Technik kann Beziehungspflege unterstützen, heilen kann sie nicht.

Cloud ist eine logische Fortführung der Entwicklung der letzten Jahre und spiegelt die Vorstellungen der Nutzer wieder. Daten sollen einfach und überall verfügbar sein, sie sind das Mittel und nicht der eigentliche Zweck. Das ist es, was Cloud ausmacht.