Gut funktionierende Prozesse

Kennst du das auch? Da gibt es einen gut funktionierenden Prozess und alles ist gut.

Doch dann geschieht das „Unfassbare“ und der Prozess gerät durcheinander. So geht es uns gerade: Manuela ist übers Wochenende im Urlaub, doch nicht nur das. Viel schlimmer, sie ist komplett offline. Damit ist meine Lektorin nicht da.

In Prozesssprache ausgedrückt: Manuela sorgt jeden Tag dafür, dass ein sprachlich korrekter Blog veröffentlicht wird, ein Blog ohne Fehler mit Kommas an der richtigen Stelle. Durch ihr Offlinesein ist dieser Prozess gestört. Daraus ergeben sich für mich mehrere Schlussfolgerungen:

  1. Der Prozess funktioniert im Normalfall super. Manuela macht ihre Sache sehr gut.
  2. Bis Montag wird es wohl etwas anders laufen, weil der Prozess durch ihren Urlaub ins Trudeln gekommen ist.
  3. Sind in den nächsten Tagen Fehler im  Text, dann bitte ich dich um ein großzügiges, verzeihendes Herz.
  4. Prozesse die im Normalfall laufen, sollten für ihr Laufen auch einmal gelobt werden.

=> Mach mit! Schaue in deinem Alltag bei dir, wo es einfach läuft. Dann packe ein großes Lob aus deiner Tasche und lobe die daran Beteiligten.

Hier unser Lob an Manuela: DANKE, für dein treues Kümmern.

Prezi – eine kreative Art und Weise der Präsentation

http://prezi.com/

Bereits vor zwei Jahren habe ich schon einmal über Prezi geschrieben. Inzwischen hat sich bei Prezi viel getan und es wird Zeit noch einmal darüber zu schreiben.

Die zwei Jahre haben Prezi gut getan. Es gibt eine Menge Element,e die die Usability deutlich erhöht haben. Eines ist Prezi heute mehr denn je, es ist eine kreative Art und Weise eine Präsentation zu halten.

Wobei anschauen ist noch besser:

http://youtube.com/watch?v=YIo1RoRs3kI

und hier die Kurzanleitung um selbst eine Prezi zu bauen:

 

 

Rezept für erzgebirgischen Getzen, lecker, schnell und einfach (kann jeder)

Es ist doch erstaunlich, dass manches Rezept glatt in Vergessenheit gerät. Es wird einfach nicht mehr gekocht. So geht es auch dem Getzen. Der Getzen ist ein erzgebirgisches schnelles und vor allem einfaches Gericht. Viele Jahre gab es keinen Getzen bei uns zu Hause. Doch gestern stieg dieser wunderbare Geruch wieder in meine Nase. Wir haben uns auch fest entschlossen, diese Rezept nicht wieder in Vergessenheit geraten zu lassen.

Mit schnell, einfach und lecker paßt der Getzen wunderbar in unsere Zeit. Deshalb ist unser Rezept auch eine Empfehlung für den Getzen:

Pro Person:

1 große rohe Kartoffel gerieben, 1/4 Liter Milch, 1 Ei, Salz zu einer flüssigen Masse verarbeiten. Die Masse in eine feuerfeste Backofenform gießen.

Den Backofen auf 240 Grad vorheizen und die Masse ca. 50 Minuten backen. Die ersten 30 Minuten bei geschlossenem Deckel und dann ohne Deckel. So bekommt der Getzen eine sehr schöne, leckere Kruste.

Wir haben unseren Getzen gestern komplett niedergemacht, obwohl ich extra etwas mehr gemacht habe. Deshalb, für große Portionen bitte mehr machen.

Wenn die Realität noch makaberer ist als der Film

Stell dir mal vor, die Welt geht unter und keiner geht hin. So ungefähr war der Film, den ich letzte Nacht gesehen habe.

Eine große Naturkatastrophe passiert, sie zerreißt eine Stadt in zwei unüberwindbare Teile. Die Menschen nehmen diese Katastrophe wahr, doch anstelle, dass sie fliehen, wenden sie sich wieder ihrem Alltag zu. Dabei droht das Haus, mehr noch die ganze Straße, in den nächsten Stunden einzustürzen. Fliehen sie nicht, dann ist ihr Untergang gewiss.

Was für ein makaberer Film. Während ich noch so daran hindenke, drängt sich mir ein Vergleich zur Realität auf. Manchmal kommt es mir so vor, als ob unser Leben nicht besser ist. Wir nehmen die (Natur-) Katastrophen um uns herum wahr und sind froh, das sie uns nicht betreffen. Das Wahrnehmen hat oft keine Veränderung in unserem Handeln zur Folge.

Da sorgt der Film dafür, dass unsere Realität noch makaberer ist.

Das passende Foto dazu auf flickr.

Es gibt alles oder Entscheidungshilfe zum Kaufen

 Denke ich an meine Kindheit zurück, gestaltete sich die Welt recht übersichtlich. Die Entscheidungshilfe zum Kaufen war recht einfach. Es gab eine Sorte Milch und eine Kosmetikserie. Wenn es Fliesen gab, gab es nur die Auswahl: kaufen – nicht kaufen.

Spätestens seit ich letzte Woche auf der BAU war, ist klar: es gibt alles. Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Heutzutage ist nicht das vorhandene Angebot die Messlatte meiner Kaufentscheidungen. Wenn es etwas gibt, was meine Entscheidungen steuert, dann der Preis oder die Motivation genau das Gewünschte zu finden. Doch wie komme ich dazu, eine Entscheidung zu treffen, zu der ich stehe?

Hier als eine kleine Entscheidungshilfe 7 Punkte zum Kaufen (oder Nichtkaufen)

  1. Willensbildung – was will ich?
  2. Selbstprüfung – lass ich mich dabei von anderen beeinflussen?
  3. Nachfrage – will ich wirklich, was ich denke zu wollen?
  4. Suche – wo finde ich, was ich suche?
  5. Preis – angemessen und kann ich es mir leisten?
  6. Verhandlung – lässt sich am Preis noch was machen?
  7. Gut – Bist du dir immer noch nicht sicher, dann solltest du es lieber lassen.

Wie war deine Woche?

http://www.sueddeutsche.d…nsatz-1.1495165

Es ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür und es wird Zeit einen Blick zurückzuwerfen. Wie war deine Woche?

Unsere Woche war wie immer abwechslungsreich und interessant.

  • Die BAU in München hat meinen Schreibtisch und das Notizbuch in erschreckender Weise gefüllt…. meinen Kopf auch.
  • Dazu kam gestern ein Artikel der SZ über die menschenunwürdigen Grausamkeiten in Mali…
  • Schneebedingt verbrachten wir Mittwoch und Donnerstag seeehr viele Stunden im Auto. Wir rodelten oder betrachteten die Rücklichter des Vordermannes während der Erholungsphasen (neudeutsch: Stau).
  • Das Finanzamt bat um unsere Zeit und hat sie erhalten.
  • Wir waren mit Freunden zusammen und hatten Zeit zu zweit.
  • Die Zeiten dazwischen waren gefüllt mit Schlafen und Essen.

Meine Schlussfolgerung:

Es war eine gute Woche! Doch was macht eine gute Woche aus? Ist es die Menge der Punkte oder der erfolgreiche Abschluss einiger Themen?  Sicher spielt das alles eine Rolle. Doch neben den großen Punkten in der Woche sind es oft die Kleinigkeiten, die eine Woche zu einer guten Woche machen.

… und bei dir?

Das Unwort des Jahres 2012: Opfer-Abo

http://www.unwortdesjahres.net/index.php?id=44

Das Unwort des Jahres 2012 ist gewählt: Der Gewinner für das Jahr 2012 ist Opfer-Abo. Geprägt wurde dieser Begrif von Jörg Kachelmann nach seinem Prozess um die Vergewaltigungsvorwürfe an seiner Ex.

In der Begründung für die Wahl des Unwortes “ Opfer-Abo “ des Jahres 2012 schreibt die Jury: „Das Wort “ Opfer-Abo “ stellt in diesem Zusammenhang Frauen pauschal und in inakzeptabler Weise unter den Verdacht, sexuelle Gewalt zu erfinden und somit selbst Täterinnen zu sein.

Das “ Opfer-Abo “ hält die Jury angesichts des dramatischen Tatbestands, dass nur 5-8 % der von sexueller Gewalt betroffenen Frauen tatsächlich die Polizei einschalten und dass es dabei in nur bei 3-4 % der Fälle zu einer Anzeige und einem Gerichtsverfahren kommt, für sachlich grob unangemessen. Das Wort verstößt damit nicht zuletzt auch gegen die Menschenwürde der tatsächlichen Opfer.“

Ich persönlich empfinde “ Opfer-Abo “ unabhängig von seiner Entstehung als heftig. Wer den Hintergrund der Entstehungsgeschichte nicht kennt, kann dem Wort auch eine ganz andere Bedeutung geben: Ein Opfer ist immer Opfer und es bleibt Opfer immer. Das klingt nach einem Hamsterrad, aus dem es kein Entrinnen gibt. Schon alleine dafür verdient es das Wort “ Opfer-Abo “ das Unwort des Jahres 2012 zu sein.

 

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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