drei Geheimnisse machen einen Urlaub zu Hause möglich, hier das Rezept zum Nachmachen

Urlaub zu Hause ist eine Herausforderung für alle Beteiligten. Urlaub zu Hause geht nicht, sagt meine Mama. Urlaub zu Hause ist langweilig, sagt meine kleine Schwester.

Nun, wir haben es trotzdem getan und machen Urlaub zu Hause. Eines stimmt auf jeden Fall, Urlaub zu Hause ist eine echte Herausforderung. Ich glaube, dass es drei Geheimnisse gibt, die einen Urlaub zu Hause möglich machen. Hier das Rezept dazu:

Geheimnis 1. Disziplin: Es liegt an der eigenen Disziplin, ob ich den Alltag in den Urlaub hole oder ob ich Post und Alltag ignoriere. Zu Disziplin gehört auch eine klare Planung. Jeder Tag sollte unter einem Motto stehen und dann auch genau so gelebt werden. Mit anderen Worten: heute gehen wir shoppen oder Ski fahren oder, oder, …

Geheimnis 2. Entspannung: Meine Erfahrung ist, dass Punkt 1 nicht immer gelingt und dann ist Punkt 2 Entspannung lebensnotwendig. Läuft der Urlaub zu Hause nicht so wie deine Vorstellung ist, lohnt es sich gelegentlich, auch die eigene Vorstellung über Bord zu werfen und festzustellen, dass der Urlaub trotzdem ein Urlaub ist. Entspannung fängt im Kopf an.

Geheimnis 3. das Maß der Dinge:  Zumindest bei uns gibt es ein Phänomen, was unser Leben begleitet. Es gibt immer mehr Möglichkeiten als Zeit vorhanden ist. Die große Kunst ist es also, mit weniger zufrieden zu sein. Schlicht, weil nicht alles in den Tag hinein passt.

In dem Sinn, wünschen wir dir/euch einen schönen und erholsamen Urlaub – auch zu Hause.

Hausärzte, die ambulante medizinische Versorgung und das Leben in all seinen Tücken

http://www.aerztezeitung….taeuschung.html

Bereits am 22.12., also kurz vor Weihnachten, trafen sich die Bayrischen Hausärzte zur Krisensitzung in Nürnberg. Die Hausärzte wollten einen Ausstieg aus der bisherigen Form der ambulanten Versorgung diskutieren und entscheiden. Ins Rollen gebracht wurde alles vom Vorsitzenden des Bayrischen Hausärzteverbandes Wolfgang Hoppenthaller. Lange war diese Sitzung vorbereitet worden. Am Ende war jedes Argument genannt, die Für und Wieder abgewogen und die Abstimmung stand an. 7000 organisierte Hausärzte hat Bayern, davon stimmten 2751 für den Vorschlag ihres Verbandsvorsitzenden, also knapp 40%. Sein Ziel von 60% verfehlte er damit deutlich. Als Konsequenz trat Dr. Hoppenthaller von all seinen Ämtern zurück. Folgendes Zitat aus seiner Rede nimmt das Ergebnis schon vorweg: „Ich habe Angst, die Angst vor dem Unbekannten könnte Sie lähmen und mutlos machen.“

So war es die Angst vor neuen Wegen, die am Ende für das Bekannte stimmte, egal wieviel gegenseitiges verbales „Mutmachen“ vorher war.

Viel hat Wolfgang Hoppenthaller in den letzten Jahren ausgehalten. Er war kein bequemer Funktionär. Er hat Stimmung gemacht und Position vertreten, ob diese immer richtig waren, sei dahin gestellt. Irgendjemand sagte mal: „Wer nicht bereit zur Veränderung des Status Quo ist, ist eigentlich schon tot.“ Vielleicht ist das das Problem unseres Gesundheitswesens. Jeder weiß, dass die Zeit überreif ist für Veränderungen. Doch wer geht schon gerne einen Weg, an dem nicht klar ist, wie er ausgeht. Dabei ist das an sich schon ein menschliches Paradoxon. Unser Leben ist ein Leben der Veränderung und ein Großteil dessen ist nicht von uns selbst steuerbar. Warum nur haben wir dann soviel Angst davor, gesellschaftliche Veränderungen in Gang zu setzen?

Ich zolle Wolfgang Hoppenthaller großen Respekt für seinen Mut, unbequem sein zu wollen um eine Veränderung des bestehenden Gesundheitssystems durchzusetzen.

Warum bin ich Christ: Weil ich ein Planetshaker sein will

http://www.planetshaker.d…m-planetshaker/

Warum bin ich Christ?: Heute von Rob, um die 25 und seinen Blog: www.planetshaker.de

Ich glaube, Rob war der erste christliche Blogger, der mir bewusst über die Füße lief. Damals habe ich seinen Blog abonniert und seitdem lese ich, wann immer er einen neuen Blog veröffentlicht.

Rob ist Medieninformatiker und Christ. Mir gefallen seine Beiträge, die er schreibt. Mir gefällt seine Anschauung als Christ in der Welt zu leben. Be a Planetshaker ist ein Anspruch, dem man sich nur stellt, wenn man ihn auch selbst erfüllen will. Und er hat recht, als Christ geschieht das eigentlich ganz zwangsläufig. Christen sind Nachfolger von Jesus und wollen seinem Leben auf dieser Erde nacheifern. Dabei kommt immer irgendwann der Punkt, an dem sie erkennen, dass dazu Hilfe nötig ist. Von Jesus wird berichtet, dass er in ganz enger Verbindung zu seinem Vater lebte. Von ihm bekam er die Vorschläge zur Tagesgestaltung, mit ihm diskutierte er die Fallen des Tages und wie er leben sollte. Nur dadurch war das Leben Jesus auf der Erde erfolgreich. Nur durch diese Verbindung zum Himmel (außerhalb der Erde), wurde er ein erfolgreicher Planetshaker und nur auf diesem Weg können wir es auch sein.

Ach und weil Weihnachten ist, möchte ich auf den Weihnachtsblog von Rob verweisen. Er sagt, dass die Geschichte stimmt. Mit dem Wissen, macht sie noch mehr Freude zu lesen: viel Spaß!

Rezept für (Thüringer) Vogtländische rohe Kartoffelklöße und die Gans als Star des Tages verbunden mit der Frage, wann sie fertig ist

Heute kommt unser Blog mit etwas Verspätung. Die Gans hat so viel Zeit in Anspruch genommen, dass sie der unangefochtene Star des Tages war, ist kann ich nicht mehr sagen. Wenn wir acht gewesen wären, wäre nichts mehr übrig geblieben.

Um dem Thema treu zu bleiben, hier die Antwort auf die Frage: Wann ist eine Gans eigentlich fertig? Rezept hier

Ganz einfach: Nimm eine Brategabel und spieße damit in eine der Schenkel am Ende der Backzeit. Löst sich die Gabel gut raus, ist die Gans fertig. Ist es mühsam die reinzustecken, kannst du die Gans noch etwas weiter backen. Wenn das Fleisch sich von den Knochen löst, ist sie definitiv fertig.

Hier zur Gans noch das Rezept für die Klöse und zwar echte Vogtländische reine Kartoffelklöße. Was das besondere daran ist? Die Klöße werden aus rohen Kartoffeln gemacht. Der Unterschied zu Thüringer Klößen ist einfach. Bei den Thüringer wird anstelle von Griesbrei, Kartoffelbrei verwendet. Sonst ist das Rezept gleich.

Schneide eine Semmel in kleine Würfel und brate diese in Fett (Margarine oder Albaöl oder Butter) goldgelb.

1,5 kg Kartoffeln schälen und waschen. Danach müssen die Kartoffeln gerieben werden. Das kannst du mit der Hand ganz konventionell tun oder du nimmst eine Maschine. Einfach ist es mit einem Entsafter. Da hast du die Kartoffelmasse und den Saft extra. Es geht aber auch mit einer Reibe wie zum Beispiel bei der Kenwood dabei ist. Dann mußt du die Kartoffeln hinterher noch durch ein Tuch auswringen, das die Flüssigkeit aus den geriebenen Kartoffeln raus kommt. Sonst ist das Ganze zu naß und hält nicht.

Aus 750 ml (Hafer/Soja-) Milch einen dicken Grießbrei machen und zur Kartoffelmasse zufügen. Die Farbe der Milch bestimmt auch die Farbe der Klöße. Je mehr Milch, desto weißer und zarter werden die Klöße. Deshalb solltest du den Grießbrei nicht mit Wasser machen. Es sieht einfach nicht so schön aus.

In den Kloßteig kommen 3 TL Salz.  Den Grießbrei und 100 g Kartoffelmehl dazu geben und alles zu einem dicken Brei, der formbar ist verarbeiten. Der Teig ist aber nicht so fest, dass du die Klöße hinsetzen kannst. Die Beschreibung dicker Brei trifft es am Besten. Ist er zu fest, kannst du noch etwas vom Kartoffelwasser dazu geben. Ist er zu flüssig, dann koche noch etwas Grießbrei.  Mama nennt das nach Gefühl kochen. 🙂

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und 1 TL Salz pro Liter Wasser rein geben. Die Klöße formen und die Semmelwürfel in die Mitte geben. Dann das Ganze ins leicht kochende Wasser geben. Wenn das Wasser aufgekocht ist, mit der Wärme zurück gehen und bei leichter Hitze (6 von 9) ziehen lassen, bis die Klöße hoch kommen.

Guten Appetit mit leckeren Klösen!

PS: Das Rezept für die kandierten Maronen und Äpfel kommt auch noch.

Die Botschaft der Hirten an uns oder Begegnung mit Gott – das ultimative Weihnachtsgeschenk: keine Angst mehr haben

In jener Nacht hatten ein paar Hirten auf den Feldern vor dem Dorf ihr Lager aufgeschlagen, um ihre Schafe zu hüten. Plötzlich erschien ein Engel des Herrn in ihrer Mitte. Der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Die Hirten erschraken, aber der Engel beruhigte sie. »Habt keine Angst!«, sagte er. »Ich bringe eine gute Botschaft für alle Menschen!  Der Retter – ja, Christus, der Herr – ist heute Nacht in Bethlehem, der Stadt Davids, geboren worden!« (Lukas 2,8-11)

Die Hirten waren nicht auf der Suche nach Gott. Sie hatten sich mit ihrem Leben als Außenseiter der Gesellschaft abgefunden. Sie waren nicht im Dorf, sie waren auf dem Feld und schienen sich mit dem Leben arrangiert zu haben. Mitten in dieses Leben trat Gott durch einen seiner Boten. Doch das alleine war es nicht. Sie begegneten Gott und diese Begegnung traf ihr Herz. Ihre Sterblichkeit wurde ihnen bewusst, ihnen die scheinbar stark und unverletzlich waren. Und die Hirten erschraken, jetzt waren sie offen für die Botschaft, die ihnen gebracht wurde. Und so beginnt der Bote Gottes mit: Habt keine Angst oder Fürchtet euch nicht, wie Luther übersetzte.

Angst, Furcht ein Element unseres Lebens, was wir nicht mögen. Wir alle wollen stark sein und unverletzlich. Auch zweitausend Jahre später erschreckt es uns, wenn uns unsere Sterblichkeit bewusst wird.

Die Botschaft Gottes an uns Menschen geht weiter. Es kommt die Begründung, warum wir uns nicht fürchten müssen: Weil Jesus geboren wurde. Es wird als gute Botschaft bezeichnet. Warum? Weil dieser Jesus an unserer Stelle lebte und starb, deshalb müssen wir uns nicht fürchten.

Die Auswirkungen auf die  Hirten waren enorm. Sie erzählten ihre Begegnung mit Gott allen Menschen. Sie gingen nach Bethlehem hinein und blieben nicht weiter auf den Feld. Jetzt waren sie wirklich stark, stark in Gott!

Fürchte dich nicht, auch ich verkündige dir eine gute Nachricht! Jesus ist nicht nur geboren worden. Er lebt für dich!

Deshalb wünschen wir dir gesegnete Weihnachten mit dem ultimativen Weihnachtsgeschenk!

Fohe, gesegnete Weihnachten wünschen wir dir

Frohe Weihnachten!

Von dauß´vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr.

Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtleicht blitzen.

Und droben aus dem Himmelstor sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Und wie ich so strolcht durch den finsteren Tann, da rief´s mich mit heller Stimme an:

“Knecht  Ruprecht” rief es “alter Gesell´ hebe deine Beine und spute dich schnell.

Die Kerzen fangen zu brennen an, das Himmelstor ist aufgetan”.

Von Theodor Storm


Wir wünschen dir und deiner Familie frohe, gesegnete Weihnachten!

Wir wünschen dir eine schöne Zeit, mit Tannenduft, Plätzchen und Glühwein.

Weihnachtliche Grüße, bis ins neue Jahr

Claudia und Alex

Mein Weihnachtswunsch an die Pharmaindustrie

Mein Wunschzettel für Weihnachten: Keine Laktoseintoleranz mehr, denn dann könnte ich wieder Käsespatzen essen oder einen heißen Kakao trinken oder ….

So lange ich mich aber in die Reihe derer einreihe, denen es genau so geht, haben wir alle einen Wunsch gemeinsam: Wir wünschen uns einen erfüllbaren Wunsch von der Pharmaindustrie. Wir wünschen uns Medikamente, in denen keine Laktose drin ist. Es hat sich inzwischen eingebürgert, dass in den meisten Medikamenten Milchzucker, sprich Laktose, drin ist. Wer, wie ich, das aber nicht verträgt, hat ganz klar ein Problem. Dieser Tage kam die Erkenntnis: wirklich krank werden darf ich nicht.

Hallo Pharmaindustrie, bitte nehmt doch keine Laktose mehr in die Medikamente. Ich weiß nicht so genau, was der Grund ist, aber bitte stellt es einfach um. Danke!

Das Rezept für Entenbraten zu Weihnachten oder einfach nur weil es lecker ist und einfach geht, natürlich laktosefrei

Entenbraten geht eigentlich ganz einfach. Es gibt ein paar Grundregeln, wenn die beachtet werden, gelingt das Federvieh mühelos.

1. Ich kaufe immer die Ente beim Bauern. Die kostet zwar etwas mehr als im Supermarkt, dafür hat die Ente gute Ökowerte und ist nicht um die halbe Welt gereist. Zum anderen ist die Qualität der Bauernente meistens das mehr Geld wert.

2. Gut und regelmäßig mit Bratensoße begießen.

Doch hier der Reihe nach das ganze Rezept:

Die gekaufte Ente gut waschen und die restlichen Federkiele entfernen. Ich mache das immer mit einem kleinem Messer. Danach die Ente mit einer Mischung aus Salz und Pfeffer einreiben.

Zum Füllen zwei Ziebeln schälen und halbieren, ebenso zwei Äpfel und das Ganze in die Ente stopfen. Danach Rouladennadeln nehmen und die Ente damit zumachen. Wenn du keine Roulandennadeln hast, dann kannst du auch Nadel und Faden nehmen und zunähen.

Bringe Biskin in einem Bräter zum Erhitzen und brate die Ente darin von allen Seiten an. Achtung: geht schnell, bitte nicht verbrennen lassen. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Inzwischen nimm einen Viertelliter trockenen Sherry und 4 EL Honig und bereite damit eine Soße. Diese gießt du über die Ente drüber und schiebst den Bräter mit Deckeln in den Backofen. Nach 15 Minuten Backzeit die Temperatur auf 180 Grad reduzieren und den Deckel vom Bräter nehmen. Alle 10- 15 Minuten die Ente mit der Soße begießen. Achtung: Finger nicht verbrennen. Das Tier braucht in der Regel 1 – 1,5 Stunden, je nach Größe.

Hier ein Wert zur Orientierung: Eine Ente mit 2,5 kg braucht ungefähr 1,5 Stunden Backzeit.

Dann heißt es nur noch Ente portionieren und Soße in die Souciere gießen. Wer will, kann vorher vorsichtig etwas Fett abschöpfen.

Dazu am Besten frische Klöße und Rotkraut. Guten Appetit!

Dein Preis für dein Leben

Dieser Tage habe ich einen Freund getroffen, den ich lange nicht gesehen hatte. Wir unterhielten uns über das Leben, die Familie und die Arbeit. In dem Gespräch gab es einen Schwerpunkt: der berufliche Erfolg und die Familie und der Preis, den wir für unser Leben zahlen.

Die Frage, die Ikea in seiner Werbung immer wieder stellt ist deshalb eigentlich falsch. Ikea stellt die Frage: Wohnst du noch oder lebst du schon?

Egal wie ich mein Leben gestalte, ob selbst- oder fremdbestimmt, es ist meine Entscheidung. Ich weiß nicht, ob es am Alter liegt oder …, Wir wissen, dass wir unser Leben umgestalten sollten, trotzdem tun wir es nicht. Damit schaden wir uns selbst und unseren Familien.

Mit dieser Erkenntnis ist er nicht alleine. Viele Freunde und Kollegen leben ein ähnliches Leben. Der teuerste Preis, den sie dabei zahlen, ist ihre Gesundheit und damit irgendwann ihr Leben. Manchmal kommt es mir so vor, als ob wir mit dem Wissen uns zu ruinieren flirten. Es wirkt so, als würden wir zeigen wollen, wie stark wir sind und was wir alles können. Aber he, hallo, sowas ist dumm! Das Leben besteht aus anderen Dingen als einem tollen Job und dem Bankkonto dazu.

Mein Vorschlag für die Weihnachtstage. Nimm doch ein paar Nadeln vom Weihnachtsbaum und zerreibe sie zwischen deinen Fingern und dann versenke alle deine Sinne in diese Nadeln. Der Duft … spürst du die Nadeln zwischen deinen Fingern? Verfärben sie sich ganz leicht und harzt dein Baum …. ?

Claudias Gedanken über Gott und die Welt

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