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Gott kümmert sich um Mensch und Katze

Monika und Matthias sind ganz liebe Freunde von uns. Schreiben gehört nicht gerade zu den Hobbys von Monika, sie ist unsere Buchhalterin. Trotzdem gibt es heute einen kleinen Einblick in ihr Leben. Diese Zeilen von ihr sind für mich etwas ganz Besonderes. Nochdazu wo ich Anteil hatte an ihrer Liebe und ihr Sorge:

Gott kümmert sich um Mensch und Katze

Den meisten Menschen ist bekannt, dass sich Katzen, wenn sie Schmerzen haben, zurückziehen. Und genau das tat unsere Katze auch. Sie, die zum Fressen immer pünktlich erschien und nach der man die Uhr stellen konnte, kam nicht mehr. Alles Rufen und Suchen half nichts.

Nach Tagen kam sie miauend und abgemagert wieder heim. Wir haben sie mit ins Haus genommen und sind am nächsten Tag mit ihr zum Tierarzt gefahren. Dort bekam sie eine Aufbauspritze und weil sie sich gut erholte, gemeinsam mit uns grillte und nach Leckerli Ausschau hielt, nach zwei Tagen noch eine weitere.

Leider war es nur ein kurzes Aufatmen für Mensch und Tier, denn nach weiteren zwei Tagen verschwand unsere Katze wieder. Die Ungewissheit, ob sie noch lebt oder was sonst mit ihr geschehen ist, quälte uns sehr. Dann kam der verregnete Samstag. Mein Mann hatte den ganzen Nachmittag vor Erschöpfung geschlafen mit dem Ergebnis, dass er am Abend noch lange im Bett wach lag und las. So hat er auch gegen Mitternacht das klägliche Miauen gehört und hat unsere Katze ins Waschhaus getragen. Am Sonntag lag das Häufchen Unglück dort und ich spürte, dass sie es trotzdem genoss, dass ich sie kraulte. Sie hob sogar noch ein bisschen den Kopf zur Seite, dass ich besser an sie heran kam.

Wir konnten uns auf diese Weise noch gut von ihr verabschieden. Als wir nach dem Mittagessen wieder nach ihr sehen wollten, war sie inzwischen verstorben. Auch wenn es kein Happy End gab sind wir sehr dankbar, dass Gott unsere Gebete erhört und die Katze zu uns zurückgeführt hat. Wir wissen, dass sie verstorben ist und konnten sie mit allen Katzenehren bestatten.

Unser Umgang mit Geld und Schulden

Wie ist eigentlich unser Umgang mit Geld und Geld Schulden? Früher wurden Schulden auch als Ehrenschulden bezeichnet. Und heute? Irgendwie hat sich unsere Einstellung dem Geld anderer gegenüber geändert.

Eine Bekannte bei der Bank erzählte das Menschen mit falschen Informationen versuchen Kredite aufzunehmen wohlwissend diese danach nicht tilgen zu können. Manchmal geht es um große Beträge, doch oft sind es gar nicht die große Beträge, sondern Peanuts. Diese Peanuts werden gerne als Erklärung genommen, für die eigene mangelhafte Einstellung zur Rückzahlung. Rechnungen für Leistungen werden erst bezahlt, wenn es gar nicht anders geht. Dabei ignorieren wir, dass dies auch Schulden sind.

Doch nicht nur Banken und Geschäftspartnern gegenüber handeln wir so. Unsere Freunde erleben unsere Einstellung zum Geld auch. Wir borgen uns Geld von ihnen und „vergessen“ es zurück zu zahlen. Wie ist es mit den 15€ vom letzten Monat? Kommen dir deine Freunde abhanden, weil sie sich nicht mehr trauen ihr Geld von dir zu erbitten?

Ein Wort der Verteidigung für uns Alle: Wir meinen es ja gar nicht böse. Es ist wirklich vergessen und wenn wir daran denken, dann in den falschen Momenten. Ich vermute, dass sich die Einstellung der Gesellschaft als Ganzes gewandelt hat. Unsere Einstellung dem Geld und damit den Schulden gegenüber ist anders als vor 100 Jahren. Nicht alles daran ist schlecht. Doch an unserem Umgang mit dem Geld anderer Menschen sollten wir tatsächlich nochmal arbeiten. Nicht nur jeder Einzelne, sondern wir als Gesellschaft auch.

 

Älter werden, gesund bleiben und nicht krank sein

Gestern habe ich etwas sehr Erstaunliches erlebt. Es war so erstaunlich, dass der eigentliche Blog noch einen Tag warten muss.

Unser Umgang mit Medizin hat sich in den letzten Jahrzehnten gewandelt. Früher ging es in erster Linie darum Krankheiten zu behandeln, Linderung zu verschaffen und Hilfe zu sein. Mit den größer werdenden medizinischen und technischen Möglichkeiten verschob sich dieser Ansatz immer mehr in den Bereich des Besser und Länger-leben-wollen.

Es gibt dieses und jenes Präparat und ohne es zu reflektieren, nehmen wir jene Vitamine und diese Mittel. Sie sollen uns helfen gesund zu bleiben, nicht zu altern und am Besten auch nicht zu sterben. Wir alle leiden unter unserer Sterblichkeit, unter dem Älterwerden. Wir stellen fest, dass Dinge nicht mehr so gehen wie mit 20 und wollen dies nicht. Wir schlussfolgern, dass wir krank sein müssen, weil es nicht mehr so geht.

Diese Woche nun hatte ich Termin beim Augenarzt. Das Fokussieren meiner Augen zwischen Nah- und Fernbereich schien einen Mangel aufzuweisen. Zumindest nach meiner Einschätzung ging es nicht mehr so gut wie noch vor ein paar Jahren. So zeigte ich meine Augenfunktionen meinem Augenarzt. Er saß mir gegenüber und ein breites Lächeln erschien auf seinem Gesicht. Dann geschah es und es kam völlig überraschend für mich. “Wissen Sie, zwischen dem 20-sten und 60-sten Lebensjahr verhärtet langsam unsere Hornhaut im Auge. Damit wird die Fokussierung schwieriger. Sie nimmt im Laufe der Jahre immer weiter ab. Das ist ein normaler Prozess der zum Älterwerden dazu gehört.”

Da hatte ich es also nun von medizinischer Seite, ich werde älter. Nicht nur alle anderen, auch ich werde älter. Doch nicht nur das. Er gehört zum Älterwerden dazu, dass unser Körper sich verändert. Zu diesem Älterwerden gehört auch, dass wir Mängel an uns wahrnehmen. Dieser Prozess geschieht, ob wir es wollen oder nicht. Er geschieht, egal wie sehr wir uns dagegen wehren.

Jetzt kommt die gute Nachricht! Das ist normal und gehört dazu. Du bist deshalb nicht krank.   

erlebt, meine neue Küche ist ein Geschenk von Gott

Heute gibt es einen Gastbeitrag von modobonum. Manuela hat ihn gerade geschrieben.

Ich freu mich riesig, denn ich hab gestern mein Weihnachts- und Ostergeschenk bekommen, und zwar auf einmal.

Nach eine langen Renovierungszeit konnte ich letzte Woche meine neue Wohnung beziehen. Die Wohnung ist sehr schön renoviert, alles ist neu und sieht toll aus, nur leider hat die Wohnung keine Küche drin. Daraufhin bin ich am Dienstag auf die Suche nach einer Küche gegangen. Sie wurde ausgewählt, geplant und sieht auch superschön aus. Erst hinterher hat sich herausgestellt, dass die Finanzierung so nicht funktioniert und ich das Geld am Stück zahlen muss. Obwohl die Küche kein Luxusmodell ist, sondern eher einfach, ist es leider doch eine Menge Geld für mich.

Ich war total niedergeschlagen und dachte schon darüber nach den Küchenkauf zu stornieren. Als ich jedoch nach Hause kam, wartete ein Brief vom Finanzamt auf mich. Ich bekomme meine Steuernachzahlung. Es ist genug, um die Küche zu zahlen. Meine Freude darüber kann ich gar nicht in Worte fassen. Meine erste eigene Küche und das richtig toll!

Ich bin Gott sehr dankbar dafür, das kann ich in Worten gar nicht ausdrücken. Wer mich aber gestern gesehen hat, wie ich durch die Wohnung gehüpft bin hätte sich einfach mitgefreut.

Haushalt aufzulösen

Etwas komisch war das Gefühl schon, als wir bei einer Freundin meiner Mutter mithalfen den Haushalt aufzulösen. Die Freundin musste gesundheits- und altersbedingt in eine Altenheim umsiedeln. Vieles konnte sie nicht mehr mitnehmen. Die Sachen waren auszusortieren, weiterzubringen oder auch zum Entsorgen.

Während ich so in der Wohnung stand, fiel mein Blick auf diverse Erinnerungsstücke. Da war ein Pinienzapfen und ein Straußenei, eine trockene Rose und Mitbringsel von Urlaubsreisen. Was bleibt am Ende eines Lebens, wenn der Haushalt aufzulösen ist?

Für sie waren diese Dinge von hohem persönlichen Wert. Erinnerungen waren damit verbunden, an andere Orte und Menschen. Und nun wandern die meisten dieser Gegenstände einfach in die runde Ablage. Ist es das, was bleibt?

Wird es auch bei mir einmal so sein, dass andere unsere Wohnung ausräumen und die vielen „Staubfänger“ meines Lebens einfach entsorgen? Was bleibt vom eigenen Leben übrig, was ist wenn dein und mein Haushalt aufzulösen ist?

Wir feiern mit

Dieses Wochenende war bei uns im familiären Umfeld mit Notenschluss gezeichnet. Unser Anteil am Ergebnis unserer Schützlinge ist sicher nicht zu messen, trotzdem freuen wir uns sehr über die Ergebnisse. Wir sind genau so stolz auf sie als wären es unsere eigenen Kinder.

Wuschel hat ihren Abschluss zur Keramikerin mit 1,57 bestanden. Sie ist ganz frustriert, dass es nicht 1,49 war. Doch wir freuen uns über ihren Abschluss. Sie ist von Gott mit viel Kreativität und einer wunderbaren Fingerfertigkeit gesegnet. Aus ihr ist eine sehr gute Keramikerin geworden. Sie hat sich entschieden weiter zu lernen, so werden wir in ein paar Jahren wieder einemal eine Abschlussfeier haben.

Daniel, einer unserer jüngeren Schützlinge, hat dieses Jahr seinen Quali gemacht mit 2,0. Auch darüber freuen wir uns mit ihm. Auch wenn er wohl nochmal für seine Unmotiviertheit beim Lernen lange Ohren bekommen wird. Auch er hat sich entschieden weiter zu lernen und will seinen Realschulabschlus noch machen.

Das gleiche trifft auf Bettina zu. Sie hat ihren Quali mit 2,3 bestanden und macht nächstes Jahr den Realschulabschluss. Für sie war es eine besondere Herausforderung, ist sie doch erst im 2. Jahr überhaupt in Deutschland. Sie hat also nicht nur den Stoff, sondern auch die Sprache zu lernen.

Wir freuen uns mit allen und blicken voll Spannung auf nächstes Jahr, wenn wir weiter unterstützen und auch mit feiern können.

Wir wünschen euch schöne und erholsame Sommerferien. Ihr habt sie euch verdient!

Der tote Wecker oder mein Dank an alle Ehemänner

Heute gibt es einen kleinen heiteren Danke – Blog an meinen Alex

Auf der Suche nach einer kleinen Uhr, fand ich ein altes Werbegeschenk wieder. Voller Freude einen kleinen Wecker gefunden zu haben, wollte ich die Uhr sofort in Betrieb nehmen. Doch bereits nach 10 Minuten war das Display von dannen gezogen und mein Wecker aus. Darufhin wurden Batterien gesucht und eingebaut, doch nichts geschah. Soweit die Vorgeschichte.

Also zog ich mit meinem Wecker und leicht hängenden Ohren zu meinem Alex. Ihm übergab ich mit großen erwartungsvollen Augen meinen toten Wecker mit der Bitte um Reparatur. Das Wissen, einen fürsorglichen Mann zu haben, der sich kümmert, macht mir so einen Weg leicht.

Mein Mann zückte den Schraubenzieher und kümmerte sich um den Wecker. Ganz klar, so wie in jeder guten Geschichte, war die Repartur erfolgreich. Meine Ohren mit der ganzen Claudia dran freuten sich und auch nach zwei Stunden funktioniert der Wecker tadellos.

Deshalb ein großer Dank an meinen Mann für seine Fürsorge. Doch nicht nur das, dieser Dank soll stellvertretend für alle Ehemänner stehen, die sich für ihre Familien einsetzen und engagieren.

Mein Wille, meine Entscheidung gegen den anderer Menschen

Gestern ging es um das Akzeptieren der Entscheidungen anderer Menschen. Geprägt ist diese Einstellung aus unserer Beziehung zu YHWH. Wir haben unseren Vater Gott als jemanden kennen gelernt, der den Willen von uns Menschen absolut akzeptiert. Ich bin der Überzeugung, dass ihm das nicht immer leicht fällt. Er sieht noch viel deutlicher, wo unsere persönlichen Fehlentscheidungen hin führen. Trotzdem akzeptiert er die Entscheidung des Willens von uns Menschen. Mich erstaunt und beeindruckt dies. Es ist für mich eine Motivation mit meinen Mitmenschen in dieser Weise umzugehen. Auch wenn es mir nicht immer gelingt.

Trotzdem geschieht es, dass Gott eine Mauer in unsere Entscheidung setzt. Nach dem Motto: bis hierher und nicht weiter. Er akzeptiert unseren Willen gegen die Mauer laufen zu wollen, doch er setzt die Mauer zum Schutz für uns oder für andere Menschen.

Auch wenn wir denken, wir leben und entscheiden nur für uns allein, so ist diese Einschätzung eine glatte Fehleinschätzung unsererseits. Treffen wir also eine Entscheidung nach unserem Willen, so hat diese immer Auswirkungen auf andere Menschen. Wir betrügen uns selbst, wenn wir das leugnen.

Ich persönlich bin für manche Mauer in meine Leben dankbar.

Den Willen anderer Menschen akzeptieren

Schon als Kind habe ich gelernt, den Willen anderer Menschen zu akzeptieren. Inzwischen bin ich ein paar Jahre älter geworden. Doch auch heute noch ist eines meiner Lebensprinzipien, den Willen eines anderen Menschen zu akzeptieren.

Den Willen anderer zu akzeptieren, bedeutet sie als Persönlichkeit als Mensch wahrzunehmen und zu achten. Für unsere Mitmenschen heißt das aber im Umkehrschluß, dass sie für ihre Entscheidungen auch selbst verantwortlich sind. Sowohl für die Positiven wie für die Negativen.

In der Regel fahren wir mit dieser Einstellung sehr gut. Manchmal allerdings laufen uns Menschen über den Weg, wo es uns schwer fällt ihren persönlichen Willen zu akzeptieren. Wir mögen diese Menschen und sie treffen Entscheidungen, die wir für unklug halten. Wie sollten wir in so einer Situation mit ihnen umgehen? Sollen wir versuchen sie zu einer Meinungsänderung zu bewegen? Sollen wir sie ziehen lassen und den „Staub von unseren Füßen schütteln“ (Zitat NT)

Es beschäftigt uns weiter, eine wirkliche Antwort haben wir bis jetzt nicht gefunden.

 

 

Einen guten Tag wünsche ich dir

Zu Hause ist es doch am Schönsten, wenn ja wenn nur die Arbeit nicht wäre. Heute ist mein letzter Tag Urlaub, bevor der Alltag wieder voll zuschlägt. Nun kann ich mich noch nicht entscheiden, ob ich mich des Haushaltes und der Wäsche erbarme oder des Gartens. Beides zusammen wird wohl nicht in den Tag passen. Aber was auch immer auf die Agenda des Tages kommt, es wird ein guter Tag werden.

Ich werde mich jetzt in diesen Tag stürzen und bin gespannt wie er am Ende gewesen ist.

Ich wünsche dir einen guten und erfolgreichen Tag. Einen Tag an dem die Arbeit deiner Hände gelingt und du am Abend müde und zufrieden ins Bett fällst.