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Schnee, Frankreich und Croissants

Der Tag heute stand unter der Überschrift: Bäckersuche in Frankreich. Bevor wir Frankreich verließen, wollten wir einen Bäcker mit leckeren Croissants gefunden haben. Dieses war die erste Herausforderung, die Zweite war der dazu passende Parkplatz. Denn was nützt uns ein Bäcker ohne Parkplatz für das Auto? Eine Übung, die leicht klingt, am Ende aber doch 3 Stunden in Anspruch nahm.

Gut gestärkt sind wir nun wieder in Deutschland. Der Geschmack von zarten und weichen Croissants ist noch auf unserer Zunge. In unserer Tüte sind noch vier weitere Croissants. Sie verheißen einen kleinen Traum.

Die Temperaturen bleiben frühlingshaft. In Frankreich hatten wir heute 10 Grad Celsius und am Titisee hat es immerhin auch noch 5 Grad. Es bleibt dabei, Schnee ist nicht. Dafür aber viele Fahrradfahrer.

Glückwünsche an dich Kalender – zum neuen Jahr 2013

Nun ist es geschehen, wieder einmal beginnt laut Kalender ein neues Jahr. Dir Kalender wollen wir dazu ganz herzlich gratulieren. Wir wünschen dir alles Gute für deine 365 Tage. Wir wünschen dir viel Freude und Gesundheit. Wir wünschen dir, dass dein Jahr weniger Leid und Tränen hat als dein letztes Jahr.

Bitte Kalender, können wir uns zu deinem Geburtstag auch etwas wünschen? Wir wünschen uns deine Entspanntheit. Erinnere uns immer wieder daran, dass du unabhängig bist und nicht wir deine Herren. Bitte Kalender achte auch auf ein gutes Gleichgewicht von Arbeit, Freizeit und Entspannung. Vor allem aber wünsche ich mir von dir Zeiten der Begegnung mit Freunden und Menschen, die erst noch meine Freunde werden.

In diesem Sinn wünschen wir allen ein gutes Jahr 2013!

Start in das neue Jahr 2013

Nachdem unser vertrautes Jahr 2012 ganz klar und eindeutig zu Ende geht, bleibt uns nichts anderes übrig als ganz vorsichtig einen Blick in das noch unbekannte Jahr zu werfen.

Wir hören von positiven Ausblicken auf das neue Jahr. Wir wünschen uns nur Gutes und Wunderbares, doch instinktiv wissen wir, dass es so wohl nicht sein wird. Doch wie es werden wird, wissen wir nicht. Können wir das alte Jahr nicht einfach eine Zeit lang behalten?

Es ist einfach schade, dass wir nicht stehenbleiben können in einem vertrauten Zustand. Unweigerlich geht die Zeit weiter, ob wir das wollen oder nicht. 

Irgendwie ist es wohl Tradition, dass wir uns zum Jahresanfang positive Dinge für das neue Jahr vornehmen sollten und das ohne uns zu fragen ob wir das wirklich wollen. So werden halbherzige Entschlüsse formuliert die ohne Konsequenzen im Nichts versacken.

Mit welchen Wünschen und Gedanken wir das neue Jahr 2013  auch immer beginnen, ob es ein erfolgreiches Jahr wird oder nicht liegt als erstes in deiner Hand. Du entscheidest, du allein!

Alex und ich haben dieser Tage unsere Familienjahreskonferenz. Dort werden unsere Eckpunkte für das Jahr festgelegt und Ziele gesteckt. Es gibt einen Plan A und einen Plan B falls mit Plan A etwas schief läuft. (Manchmal gibt es aber auch nur einen Plan A.)

Wir wünschen dir auch eine erfolgreiche Familienkonferenz und gute Pläne für das neue Jahr 2013.

Jahresrückblick und was siehst du?

Im Allgemeinen sind die Tage zwischen Weihnachten und Silvester voller Jahresrückblicke. Wir hören und sehen von besonderen Leistungen und Katastrophen. Wir werden an manches erinnert, was wir lieber vergessen würden. Diverse Blogs und Journalisten versuchen uns zu einer persönlichen Rückschau zu ermutigen. 

Doch wollen wir das eigentlich? Wer will schon an seine eigenen Fehlgriffe erinnert werden? Ich nicht!

Vielleicht sollten wir unseren Jahresrückblick einfach umdrehen und weniger an die Dinge denken, die nicht so gut waren, sondern an die vielen Dinge, die gut gelaufen sind.

Dazu brauchst du noch einen Partner oder Freund. Hilfreiche Instrumente dabei sind Zettel, Stift und Kalender.

Dann startet eine Zeitreise zum Anfang des Jahres und schreibt einfach alles auf, was gut war. z.B. das Geld am Ende des Monats, ein schöner Abend, der Urlaub, ein Bild der Kinder,… Du wirst sehen, dass dir immer mehr einfällt und die Liste immer länger wird.

Nicht das Streben nach immer mehr macht unser Leben aus, sondern dass wir wahrnehmen, was wir haben.

Weihnachten im Erzgebirge

Nirgendwo sonst auf der Welt ist Weihnachten so schön wie im Erzgebirge. Ob es daran liegt, dass die Menschen hier schon immer arm waren? Vielleicht liegt es auch daran, dass das Erzgebirge ein raueres Klima hat als andere Regionen. Ich weiß es nicht genau.

Aber ich kenne keine Region in der mit so viel Wärme und Herzlichkeit auf so einfache Art und Weise Weihnachten gefeiert wird. Während Weihnachten zu Ende geht, sende ich euch herzliche Weihnachtsgrüße aus dem Erzgebirge.

http://youtube.com/watch?v=JUQ8cpN5w5U

 

 

Was ist Weihnachten?

Was ist Weihnachten im 21. Jahrhundert?  Seit einigen Tagen schon denke ich über diese Frage nach. 

Gestern waren wir im Ländle unterwegs auf Weihnachtsbesuchstour. Es war ein langer, schöner und anstrengender Tag. Ist das Weihnachten? 

Als wir heute morgen in der Stadt unterwegs waren, saß dort ein junger Mann und wartete mit etwas unglücklichem Gesicht. Ihm schenkte ich spontan ein modobook, verbunden mit dem Wunsch „Schöne Weihnachten“. Es zauberte sich ein Lächeln in sein Gesicht. Ist das Weihnachten?

Nach dem Stadtbesuch war noch eine Strumpfhose für Leoni zu reparieren, während in der Küche schon fleißig das Weihnachtsessen vorbereitet wurde. Ist das Weihnachten?

Die Kinder warten bereits sehnsüchtig auf die Geschenke. Ist das Weihnachten? 

Welche Erwartungen und Vorstellungen verbindest du mit Weihnachten? 

Während ich so darüber nachdachte, entstand auch auf meinem Gesicht ein Lächeln. Hier meine Antwort auf die Frage „Was ist Weihnachten“:

  • Weihnachten ist ein Lächeln in andere Gesichter zu zaubern.
  • Weihnachten ist einem anderen Menschen eine Freude zu machen.
  • Weihnachten ist über den eigenen Schatten zu springen um einem Menschen eine Freude zu bereiten.
  • Weihnachten ist Freude bereiten, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. 

Das alle ist Weihnachten und deshalb ist es ein Fest was wir nicht alleine feiern können. Weihnachten ist ein Fest für uns Menschen. 

Wir Menschen bekamen Weihnachten geschenkt: „Denn siehe, wir verkündigen euch eine Freudenbotschaft, denn euch ist heute der Retter geboren, welcher ist Jesus, geboren in einem Stall in Bethlehem.“ 

Dieser Retter mit Namen Jesus hat die Aufgabe, in unsere Herzen ein Lächeln zu zaubern. Das geschieht bei jedem Menschen, der ihm begegnet. Deshalb ist Weihnachten nicht irgendein Fest, sondern ein Geschenk für uns Menschen. 

Das unsichtbare Band meiner Schwiegermutter

Gestern hatte meine Schwiegermutter ihren 50sten Geburtstag. Bereits vor vielen Monaten erzählte sie uns von der geplanten Feier und welche Bedeutung dieser Tag für sie hatte. Wir merkten dies, aber verstanden es nicht.

So begann gestern die Feier. Es war eine schöne Feier mit viel Musik und Gesang und würdigen Reden. Alles war gut organisiert und ging reibungslos. Dann hielt Petra eine kleine Ansprache. Diese Rede ist es, die allen in Erinnerung bleiben wird, denn sie war das Herz dieses Tages. Mit wenigen Worten bereits öffnete Petra ihr Herz und ließ alle Gäste in dieses hinein schauen. Es war ihre Zerbrechlichkeit und ihre Dankbarkeit, die alle Herzen berührte. Als sie selbst nicht mehr weiter lesen konnte, weil Tränen ihre Stimme erstickten, ging Alex zu ihr und half ihr. In diesem Moment war ich stolz darauf, ein Teil dieser Familie zu sein. Eine Familie, die nicht perfekt ist, aber zusammen hält.

Seit dieser Feier gestern habe ich ein neues Bild von meiner Schwiegermutter. Mit einer einfachen Geste hat sie mein Herz erreicht. Nicht mit großen Taten und aalglatten Worten, sondern mit dem ehrlichen Bekenntnis ihrer Abhängigkeit von Jesus Christus.

Wir denken oft, dass solche großen Taten und Worte nötig sind. Doch ohne die Tränen von Petra wäre der Tag nur gut organisiert gewesen, so wird der Tag für alle etwas Besonderes bleiben. Ihr Bekenntnis ihrer Verletzlichkeit und ihrer Fehler hat ein unsichtbares Band geknüpft. Ein Band, das stärker ist als alles andere.

the day after

Es ist der 22.12.2012 und ich zumindest hatte eine sehr ruhige Nacht und ein entspanntes Aufstehen.

Die Welt ist gestern nicht untergegangen – was für mich nicht wirklich eine Überraschung war.

Untergegangen ist trotzdem etwas – Claudias Rechner nämlich. So ist der Blog heute meine Aufgabe. Ganz so schlimm wie auf dem Foto ist es zum Glück nicht. 🙂

Zur Feier des Nichtunterganges der Welt wünschen wir dir einen superschönen Sabbat mit ganz viel Freude und Gottes Segen.