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Wenn die Realität noch makaberer ist als der Film

Stell dir mal vor, die Welt geht unter und keiner geht hin. So ungefähr war der Film, den ich letzte Nacht gesehen habe.

Eine große Naturkatastrophe passiert, sie zerreißt eine Stadt in zwei unüberwindbare Teile. Die Menschen nehmen diese Katastrophe wahr, doch anstelle, dass sie fliehen, wenden sie sich wieder ihrem Alltag zu. Dabei droht das Haus, mehr noch die ganze Straße, in den nächsten Stunden einzustürzen. Fliehen sie nicht, dann ist ihr Untergang gewiss.

Was für ein makaberer Film. Während ich noch so daran hindenke, drängt sich mir ein Vergleich zur Realität auf. Manchmal kommt es mir so vor, als ob unser Leben nicht besser ist. Wir nehmen die (Natur-) Katastrophen um uns herum wahr und sind froh, das sie uns nicht betreffen. Das Wahrnehmen hat oft keine Veränderung in unserem Handeln zur Folge.

Da sorgt der Film dafür, dass unsere Realität noch makaberer ist.

Das passende Foto dazu auf flickr.

Design und Architektur – die BAU in München

Noch bis zum 19.1.13 ist in München die BAU und ich habe den ersten Tag für einen Besuch genutzt.

Auf der diesjährigen BAU ist die gesamte Fläche mit 180.000 qm gebucht. Etwas mehr als 2000 Ausstellern aus 41 Ländern sind zur führenden Messe für Architektur, Materialien, Systeme gekommen. Auf der BAU geht es nicht nur um Materialien, sondern um Design, Architektur, Nachhaltigkeit, Ökologie und Generationengerechtigkeit. Mit rund 50.000 Planern ist die BAU zugleich die weltgrößte Fachmesse für Architekten und Ingenieure.

Auch das ist die Bau: Das Foto entstand am Ende des Tages, als die Füße bereits platt waren und die Köpfe müde.

Und noch etwas ist die BAU:

Es ist ein beeindruckendes Zeichen für menschliche Kreativität und Ideenreichtum, für Erfindungen und Innovation. Als ich bereits im Bett lag, ging ich in Gedanken noch einmal durch die Hallen und war erneut fasziniert von der großen Vielfalt, die dort zu finden ist.

Das alles ist die BAU und noch viel mehr. Eines ist sicher, sie ist nicht nur für Architekten und Ingenieure.

Die Botschaft unserer Kaffeemaschine

Die Botschaft unserer Kaffeemaschine war klar und deutlich: „Kümmere dich um mich“

Heute morgen hat unsere Kaffemaschine ihren Dienst verweigert. Sie erklärte uns klar und deutlich, dass Liebesentzug, also zu wenig Fürsorge und Kümmern zu einer Fehlfunktion führt. Also begannen wir uns um unsere Kaffeemaschine zu kümmern.

Sie bekam eine Entkalkung und eine intensive Reinigung aller Teile. Nun steht eine auseinander gebaute Kaffeemaschine in unserer Küche und trocknet vor sich hin. Wir hoffen, dass sie hinterher wieder funktioniert und ihren Dienst wieder aufnimmt.

Geht es uns Menschen nicht manchmal auch so? Uns fehlt das Kümmern unserer Umwelt, Zuspruch und Annahme. Wir bekommen keine Pflege und Fürsorge, sondern sind im Erhaltungsmodus. Irgendwann versagen wir den Dienst, wir wollen nicht mehr. Nicht immer geschieht das so klar und deutlich wie bei uns heute morgen. Manchmal ist es auch ein leises Aussteigen.

Bekommen wir von unserem Umfeld kein Lob und Anerkennung, fehlt das um uns Kümmern, die Fürsorge und die Anteilnahme, dann verkümmern wir Menschen und steigen aus. So verlassen Mitarbeiter ihre Firmen, Ehepaare trennen sich und Familien brechen auseinander.

Durch ein regelmäßiges Kümmern läßt sich dies vermeiden. Im Grund ist Anteilnahme, Lob und Fürsorge einfach auszudrücken. Nicht immer müssen es die großen Dinge sein, vor allem die Kleinigkeiten sind es doch, die unser Leben ausfüllen. Diese wahrzunehmen und zu würdigen ist gegenseitiges Kümmern.

Wenn wir schon mit unserer Kaffeemaschine heute morgen angefangen haben, dann wollen wir mit unserer Umwelt weiter machen und sie auch etwas betütteln. Wie wärs, mach doch mit!

Das eigene Traumhaus bauen

Das eigene Traumhaus bauen. Jeder von hat dazu seine eigenen Vorstellungen. Gestern sah ich schöne Bilder zu einem Haus von Frank Lloyd Wright in den USA. Obwohl die Pläne für das Haus fast 50 Jahre in der Schublade lagen, haben sie nichts an Aktuallität und Charme verloren. 

Architektur und Bau für das eigene Traumhaus sind heutzutage eine besondere Herausforderung. Wir haben einen hohen Anspruch an IT und Kommunikation. Dazu kommen besondere Vorstellungen an Lebensqualität und Design. Wie verknüpft man diese Punkte mit Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit, so dass eine Atmosphäre entsteht, in der sich Menschen wohlfühlen?

Bei einem Budget, das nahezu unbegrenzt ist, kann ich mir das alles gut vorstellen. Was auch das Haus im Lake Mahopac zeigt.

Gibt es aber ein Budget und keinen Sponsor, der die Schulden einfach deckt, dann beginnt das Thema spannend zu werden. Trotzdem bin ich der Überzeugung, dass es möglich ist alle diese Punkte zu einem harmonischen Ganzen zu verschmelzen.

Doch am Ende sind es die Menschen die Raum und Design Bedeutung einhauchen. Egal wie toll das eigene Traumhaus ist, ohne Menschen, die leben und lachen ist auch das eigene Traumhaus nur Materie. Vielleicht ist das auch der Grund für den Verkauf dieses tollen Traumhauses von Frank Lloyd Wright.

Neu anfangen …

Hast du dir auch schon einmal gewünscht neu anzufangen und alles Geschehene hinter dir zu lassen?

Neu anfangen, die alten Fehler nicht noch einmal machen, ein weißes Blatt Papier neu beschreiben. Wer wünscht sich das nicht? Eine neue Chance zur Gestaltung haben.

Im Internet geht das ganz leicht. Einfach ein neuer Name, vielleicht auch ein neues Foto und los gehts. Doch irgendwie merken wir mit der Zeit, dass wir uns nicht geändert haben. Unsere Persönlichkeit ist gleich geblieben. Wir haben die gleichen Macken und den gleichen Geschmack. So laufen wir wieder gegen die Wand. Ist das neu anfangen?

Neu anfangen als ein Kreislauf, der immer wieder von vorn beginnt. Lernen wir wie im Film „und täglich grüßt das Murmeltier“ aus unserem Leben oder ist es nicht öfter so, dass der Kreislauf scheinbar undurchbrechbar ist?

Am Anfang steht unser Wille zur Veränderung, ohne diesen und unsere Entscheidung ist kein Neuanfang möglich. Doch es gibt Bereiche, da langt unser Wille nicht. Die Vergangenheit, auch wenn wir sie nicht mehr wollen, bindet uns mit unsichtbaren Seilen fest an sich. Unsere Persönlichkeit ändert sich nicht und will einfach stur bleiben.

Ich kenne nur einen Weg diese Seile der Vergangenheit endgültig zu durchtrennen und ich kenne nur einen Weg mein Verhalten zum positiven und das beständig zu verbessern. Keine Therapie und keine Namensänderung helfen da, nur allein Jesus der Löser hat die Macht diese Seile zu durchtrennen und einen Neuanfang möglich zu machen. Aus eigenem Erleben kann ich sagen: das funktioniert!

Anleitung:

Hallo Jesus, ich bitte dich sei du mein Löser und schneide die Seile in die Vergangenheit durch. Von folgenden Dingen (Aufzählung) bitte ich dich mich zu befreien. Bitte verändere du mich und mein Verhalten (Punkt nennen), denn ich mag so nicht mehr sein. Danke!

Meine Erkenntnis aus unseren Weihnachtsferien

Es wird Zeit für einen persönlichen Rückblick auf die vergangenen Weihnachtsferien.

Auf meinem Rechner sehe ich eine herrliche, nein, traumhaft herrliche Winterlandschaft. Ich weiß nicht, wo das Foto entstand, aber es ist sehr schön. Der viele wunderbare Schnee, zeigt genau dasm was wir in den letzten beiden Wochen vergeblich suchten.

Für uns waren es ungewöhnliche Weihnachtsferien, voller Trubel, mit einer Erkältung und viel Lesen. Es waren Ferien, Urlaub würde ich wohl die meisten Tage nicht nennen wollen. Urlaub ist das verklärte Bild mit den eigenen Vorstellungen von Erholung.

Obwohl unsere Weihnachtsferien anders waren, blicken wir mit Freude auf die letzten Wochen zurück. Es war eine erholsame Zeit. Das wurde mir gerade im Büro bestätigt: „Du siehst ja erholt und richtig gut aus!“ Hach, das geht runter wie Öl.

Meine Erkenntnis aus unseren Weihnachtsferien: Erholung ist oft weniger eines Sache des Ortes und der Umstände und mehr eine Sache unseres Wollens. Bin ich bereit meine Vorstellung von Ferien aufzugeben und mir andere Ferien schenken zu lassen, dann sind diese Tage auch Erholung.

Wir wünschen dir einen schönen, ruhigen Sonntag

Heute beginnt auch für uns das neue Jahr und ich muss gestehen, ich mag es noch nicht haben. Ich bin noch nicht in der Jahresplanung 2013 angekommen. Mag mir noch keine Gedanken über Arbeit, Konzepte und Termine machen.

Wenn wir könnten, dann würden wir noch eine Woche Urlaub machen, doch leider ist es uns nicht vergönnt.

Deshalb bleiben wir erst einmal nur im Heute und planen einen gemütlichen Tag bei knisterndem Feuer im Ofen.

Wir wünschen dir auch einen schönen, ruhigen Sonntag.

 

erlebt, Spaziergang im Schwarzwald

Spazieren gehen stand auf der Tagesordnung als nächster Punkt. Alex wollte seine Kamera mitnehmen um Rehe zu fotografieren, denn wo, wenn nicht im Schwarzwald?

So stapften wir durch den Wald, doch keine Rehe waren zu sehen. Nach einigen Kilometern meinte Alex: Wo sind die Rehe?  Es sind keine zu sehen, geschweige denn zu fotografieren. Meine Antwort: bitte doch deinen Vater, YHWH, dass er dir Rehe schickt.

So setzten wir unseren Weg durch den Wald fort. Wir begannen ein Thema miteinander zu diskutieren und achteten nicht so sehr auf den Weg und den Wald drum rum. Als es plötzlich neben uns raschelte und wir hörten wie sich die Tiere fluchtartig von uns entfernten. Alex konnte die Rehe noch von hinten sehen bevor sie im Gebüsch verschwanden.

So hat unser Gott und Vater, YHWH unsere Bitte erhört. Nur hätten wir auch hinschauen müssen und seine Erfüllung wahrnehmen.