Alle Beiträge von Alexander

Sabbat feiern oder Großmutters Geburtstag

Vor vielen Jahren hörte ich diese Beschreibung „Kleidung wie zu Großmutters Geburtstag“ das erste Mal. Seitdem verwende ich diese Formulierung immer wieder um einen bestimmten Stil zu Beschreiben.

Die Amerikaner sagen dazu oft: Business Casual. Also kein Anzug, sondern schöne und doch legere Klamotten.

Für uns ist das auch eine Beschreibung für unsere Feiertage. Weil heute wieder ein solcher Tag ist, sei ihnen dieser Blog gewidmet.

Zum Sabbat feiern gehören für mich genau solche Klamotten. Stoffe, in denen ich mich wohl fühle und die trotzdem schön sind. Beim Sabbat feiern geht es nicht um die Aufrechterhaltung von Regeln und bestimmten Kleiderformen, sondern um eine Beziehung zu diesem Tag und dem, der diesen Tag gegeben hat.

Ihm ist nicht daran gelegen, dass das Hemd -bloß weil geschlossen- so sehr drückt, dass dieser Knopf von allem anderen ablenkt. Sabbat feiern ist für mich ganz besonders ein Tag, der durch seine Kleidung ausgedrückt wird.

Eines finde ich in dem Zusammenhang jedoch spannend. Jeder, den ich kenne hat eine andere Vorstellung von der Art der Kleidung die sich hinter Großmutters Geburtstag verbirgt. Deshalb wird es immer bunt bleiben und das ist auch gut so. Nichts macht Sabbat feiern so sehr aus, wie genau dieser Punkt: Bunt und lebendig.

Herausforderungen, modobonum, wir und Gott

Ach bin ich froh, dass Wochenende wird. Die letzten zwei Wochen waren irgendwie heftig. Es waren gute und produktive Wochen, mit Rückschlägen und Erfolgserlebnissen. Nun gibt es zwei Tage als Familie alleine zu Hause und ich freue mich darauf.

Warum nur sind wir vor langer Zeit einmal auf die Idee gekommen, modobonum entstehen zu lassen? Ja ich weiß, dass ist eine hypothetische Frage und die Antwort liegt in uns selbst begründet.

Wären wir nicht Christen aus Überzeugung, gäbe es keinen Blog und auch kein modobonum. Wir hätten ganz viel Zeit für Hobby und Familie. Es gibt aber einen entscheidenden Vorteil für uns aus der Aktion. Wir lernen und wachsen, wir sehen die Menschen und unser Land mit anderen Augen. Wir suchen Lösungen und Ideen, wie wir das Herz von Menschen erreichen. Das alleine ist schon spannend.

Im Buch Bibel steht ein faszinierender Satz: und erweitere unser Gebiet. Danach heißt es: und Gott gab worum er bat.

Es steht aber nicht drin, dass Gebiet erweitern einfach ist. Denn Gebiet erweitern heißt, eigene Grenzen werden verschoben und das ist immer mit Herausforderungen verbunden.

Eva meinte: Ich freue mich auf die Herausforderungen. Denn nur in den Herausforderungen des Lebens kann sich Gott mit Macht in meinem Leben zeigen.

Fuß-OP und Hausmittel gegen Entzündungen oder manche Wunder gehen schneller als andere

Heute gibt es wieder einmal einen Beitrag von Manuela:

Letzte Woche am Donnerstag saß ich total gefrustet bei meiner Hausärztin. Mein Fuß hatte sich entzündet und es drohte mir dadurch eine zweite OP – dabei war die erste gerade drei Wochen her.

Da ich bereits letztes Jahr wegen einer Entzündung einmal mehr operiert werden musste, hat sie sich für sofort draufhauen entschieden und mit sofort Antibiotika reagiert. Ich hab das auch fleißig genommen. Das alleine war es aber nicht. Ganz nebenbei gab es drei nette Helferinnen, die meinen Fuß mit viel Liebe und alten Hausmitteln behandelten. Was ansich eine terminliche Meisterleistung war, dass sich alle drei zeitgleich bei mir trafen. Ich muss ja zugeben, es machte ganz schön viel Dreck und es war auch nicht sehr angenehm, einen Brei aus Kohle und Leinsamen am Fuß zu haben und aller zwei Stunden zu wechseln, aber die Angst vor dem Krankenhaus lässt einen das alles geduldig ertragen.

Mein Fuß jedenfalls wurde jeden Tag alle zwei Stunden neu eingekleistert und regelmäßig begutachtet und gedieh unter den Blicken von sechs Augen langsam und stetig. Bereits am Freitag war die Schwellung deutlich weniger geworden und die Ärztin beeindruckt. Zusätzlich durfte ich noch 3 mal täglich 1 TL Kurkuma trinken.

Am Montag zur Kontrolle konnte man die Entzündung noch sehen, aber der Fuß war nicht mehr dick. Und als ich gestern bei ihr saß, haben wir der Ärztin von der „Spezialbehandlung“ erzählt, worauf sie ziemlich begeistert war und sagte: Das nehmen wir mit ins Behandlungskonzept auf. Daraufhin lachten wir und ich kann euch sagen, ich war sehr erleichtert. Gott ist doch toll! Ohne seinen Support wäre ich wieder in der Klinik gelandet.

Intel ade II oder Kommunikation mit Inhalt

Wenn wir kommunizieren, tun wir dies immer so, wie wir sind. Manchmal reden wir auch, wenn wir kommunizieren, aber nicht immer. Ich finde es sehr spannend, wie wir miteinander umgehen und welche Botschaften wir dabei absetzen.

Es ist interessant, dass sich die Art, wie wir kommunizieren in den letzten 20 Jahren verändert hat. Obwohl wir uns alle nach dem Gleichen sehnen, wie Geborgenheit und geliebt zu werden, spiegeln sich diese Wünsche in unserem Umgang miteinander nur manchmal wieder.

So gibt es ein großes weites Feld, in der Kommunikation viel Raum findet. Trotzdem liegt darauf nicht unser Schwerpunkt. In allem was wir tun, wollen wir die gute Nachricht weitergeben.

Als ich Intel ade sagte, war mein Wunsch und Ziel, jegliche Form von Kommunikation zu nutzen. Wir wollen weitergeben, dass diese Wünsche hier und heute Realität werden können.

Alex und ich haben das in unserem Leben erlebt und wir erleben es auch weiterhin. Doch nicht nur wir – unser ganzes Team hat diesen Wunsch und für diesen Inhalt brennen wir.

erlebt, Tag des Findens von Sandra

Manchmal sind Dinge in unserem Leben einfach weg. Sehr beliebt in diesem Versteckspiel sind Socken, neulich war aber auch mal meine EC-Karte dabei. Wir wissen nicht, wo sie abgeblieben sind, einfach weg. Christen bitte dann ihren Vater im Himmel um Unterstützung beim Suchen. Das Ergebnis ist aber nicht immer gleich, manchmal sind wir schnell erfolgreich und manchmal dauert es etwas länger, bis wir fündig werden. Manches bleibt aber einfach weg. Sandra Widulle schreibt genau davon:

Heute habe ich vier Dinge gefunden, die ich gesucht habe.

Erstens fand ich einen kleinen Kissenbezug. Diesen habe ich seit ca. einem halben Jahr vermisst. Ich habe zwei von diesen Bezügen. Und wenn einer beim Waschen ist, kommt der andere dran. Aber wie schon erwähnt, einen der beiden vermisste ich seit einiger Zeit. So bat ich eine liebe Bekannte, mir einen neuen Bezug zu nähen. Und sie tat dies auch. Letzte Woche hat sie mir ihn überreicht. Und was war heute? Ich wühlte bei meinen Spannbetttüchern herum und siehe da, da war der Kissenbezug. Dort hatte ich ihn nicht gesucht.

Dann suchte ich seit einer langen Zeit nach einer Telefonliste. Keiner in meiner Familie hatte diese Liste. Ich benötigte sie oft, denn da standen Telefonnummern drauf, die ich häufig benutze. So musste ich immer jemand anderen anrufen um die eigentliche Nummer herauszufinden. Ein Telefonbuch hat mir auch nicht immer was genützt. Und heute, wie durch einen Zufall, fiel mir die Liste in die Hände. An dem Platz habe ich eigentlich des Öfteren gesucht, aber erst heute bemerkte ich die Liste.

Eintrittskarten habe ich auch gefunden. Ja, mein Mann hatte Eintrittskarten für ein Museum geschenkt bekommen. Er fand sie nicht mehr. Ich wusste auch nicht, wo er sie hingelegt hatte. Heute habe ich einen Korb ausgeräumt, der seit ewigen Monaten in der Küche stand. Immer unbemerkt, mit viel Kleinkram darinnen. Ich wollte die Dinge nie aufräumen, weil es Sachen von meinem Mann waren, aber jetzt störte mich der Korb und der Kleinkram. Und siehe da: Da waren die Eintrittskarten!

Als viertes suchte ich ein Notenheft. Ich fing heute erst mit der Suche an, alles habe ich durchgeschaut, jeden Schrank, jede Schublade, nichts. Und dann auf einmal kam mir der Gedanke: Bei meinen Lieblingsbüchern wird es sein. Und es stimmte! Zwischen den Büchern steckte dieses Notenheft.

Mir kam gleich ein Bibelvers in den Sinn. Matthäus 7,7: “Bittet, und ihr werdet bekommen! Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, und man wird euch öffnen!”

Gute Nachtträume oder Träume lohnen sich

Heute ist einer der seltenen Tage an dem der Blog eine Gute-Nach-Geschichte ist.

Gestern und heute waren wir als Team zusammen und waren fleißig 🙂 Nun sind alle platt wie Flunder, Köpfe leer, Körper müde.

Zum Abschalten werfen zwei unserer „Flunder“ eine DVD rein. Zufällig sehe ich dort eine Werbung für einen Film über die Entstehung von Peter Pan und seinem Autor. Neverland, ein Ort der Träume und Illusion drückt unseren Wunsch nicht Erwachsen werden zu müssen aus. Der Film wenn Träume fliegen lernen kam 2005 in die Kinos.

Unser Alltag ist voll und voller Träume, leider werden die meisten nicht geträumt. Uns fehlt der Mut zu träumen und manchmal kommt uns auch noch das Leben und seine Anforderungen in die Quere.

Jetzt ist Abend und ich möchte dich einladen zum Träumen. Mach mal die Glotze aus oder den Rechner und schließe die Augen. Träume dich auf eine Erde ohne Leid und ohne Tränen, ohne Erdbeben und Schmerzen. Es lohnt sich den Mut dazu aufzubringen. Schaue eine Pflanze an und sieh wie wunderbar sie ist und dann träume weiter. Hast du dir mal Himbeeren vorgestellt, die so groß sind wie deine Hand. Sie schmecken nicht nach Wasser, sondern nach Wärme und Sonne, nach reif und saftig.

Zwischen diesen Träumen und Neverland gibt es einen entscheidenden Unterschied. Neverland war nur ein Traum und es wird ein Traum bleiben. Mein Traum wird wahr werden, denn es ist eine neue Erde, die alle geschenkt bekommen, die YHWH ihren Vater nennen.

Deshalb lohnt es sich diesen Traum zu träumen.

Einladung zur Testgeburt von modobonum

Bevor es zur Geburt kommt, wird ein Kind gezeugt. Auch bei uns ist es nicht anders. Aus Ideen wurde im letzten Jahr ein Name, modobonum, und ein Konzept. Seitdem wächst unser Kind und wird größer. Inzwischen gibt es schon Ultraschallbilder und sie verheißen Gutes.

Heute treffen wir uns in München als Team mit Freunden von modobonum und wollen das erste Mal diese Ultraschallbilder einer größeren Gruppe zeigen. Wir sind gespannt auf das Echo und die Beurteilung. Wie alle Eltern sind wir stolz auf unseren Nachwuchs und freuen und an seinem Werden. Wir erleben, wie es wächst und sehen die Herausforderungen, die noch auf uns zu kommen.

Am 11.11. soll die Geburt sein und heute ist so etwas wie der Test dazu. Wie wird wohl das Echo sein?

Falls du spontan bist und Lust hast, dann bist du herzlich eingeladen. Gerne teilen wir unsere Freude über unser Kind mit dir. Dabei ist unser Kind tatsächlich etwas Besonderes. Es hat 5 Mütter und 8 Väter.

Rechtsschutzversicherung gegen die finanziellen Folgen einer falschen med. Behandlung

Sie gibt es wohl schon seit über einem Jahr, doch erst jetzt mehren sich Stimmen des Protestes. In Kooperation mit der Hansa-Merkur-Versicherungsgruppe bietet die DAK eine Rechtsschutz-Versicherung für Patienten an. Dabei geht es um einen finanziellen Schutz vor Behandlungsfehlern durch Ärzte und medizinisches Personal. Für schlappe 3,50 Euro pro Monat ist der Versicherte, inkl. Familienversicherter dabei.

Die Ärzteschaft versucht nun mit allen Mitteln gegen dieses Angebot der DAK vorzugehen und macht Stimmung. Die Argumentation ist dabei einfach: Das Vertrauensverhältnis zum Patienten ist mit Abschluss einer solchen Versicherung gestört.

Für die DAK geht es hauptsächlich um eine Steigerung der Qualität in der Patientenbehandlung. Die Hanse-Merkur-VG sieht eine Verbesserung des Verhältnisses von Arzt und Patient.

Heute morgen war ich in der Apotheke und hörte folgendes Gespräch: Wissen Sie wie oft das Medikament genommen werden muss? Nein, der Arzt hat mir nichts gesagt, steht nichts auf dem Rezept? Nein, bitte fragen Sie Ihren Arzt, wie Sie das Medikament einnehmen müssen.

Heute morgen bei einer Freundin fand folgendes Telefonat statt:

Meine Ärztin hat mir folgendes Medikament empfohlen, kann ich das bei Ihnen bestellen? Ja, können Sie. Haben Sie ein Rezept? Nein, meine Ärztin hat mir nur den Zettel mit dem Namen gegeben. Bitte wenden Sie sich an Ihre Ärztin und melden sich mit dem Rezept wieder.

….

Jeder von uns hat Gutes und Schlechtes erlebt. Weil wir Menschen Schlechtes besser speichern, nehmen wir dieses auch mehr und intensiver wahr. Es könnte aber auch daran liegen, dass wenn normale Menschen zum Arzt gehen, sie gezwungen sind diesem zu vertrauen. Doch leider wird dabei dieses Vertrauen regelmäßig erschüttert. So summiert sich die Liste der negativen Erfahrungen und irgendwann läuft das Fass über.

Wenn sich unsere Ärzte wieder der Verantwortung bewusst würden die sie für das Leben der Menschen haben und was ihre Entscheidungen für die Menschen bedeuten, dann wäre schon viel gelungen.

Was ist Segen? Oder erlebt – der Spiegel hängt

Immer wieder lesen wir im Buch Bibel das Wort „Segen“. Instinktiv ist klar, dass Segen etwas Positives ist. Doch was ist damit nun wirklich gemeint?

Gestern abend ist Folgendes passiert. Wir haben bei uns im Keller einen Spiegel aufgehangen. Das an sich klingt normal und nicht spektakulär. Aber der Spiegel konnte nicht einfach in die Wand gebohrt werden, sondern wurde an zwei Seilen aufgehangen. Ich habe diese beiden Seile gleichlang zu geschnitten und dann das erste Seile geknotet. Während ich den zweiten Knoten band, fragte ich mich, wie ich den Spiegel wohl auf diese Art in Waage bekommen werde. Wie viele korrekturknoten werden nötig sein? Wird es überhaupt gelingen? Es ist einfach extrem unwahrscheinlich, zwei Knoten sofort exakt gleichlang zu knoten ohne irgendeine Orientierung. So habe ich den zweiten Knoten geknüpft und der Spiegel hing. … und er war in Waage, auf Anhieb. Da standen wir nun vor unserem Spiegel und waren erstaunt. Inzwischen hängt er einen halben Tag und immer noch lache ich, wenn ich an den Spiegel denke.

So ist der Spiegel für mich das perfekte Modell für Segen geworden, denn nichts anderes ist Segen. Unsere Arbeit wird erfolgreich und gelingt.

In Psalm 1,2-3 steht dazu Folgendes: Voller Freude tut er den Willen des Herrn,… und alles, was er tut, gelingt ihm.