Alle Beiträge von Alexander

Landshut ist eine Reise wert

http://www.landshut.de/

Heute gibt es wieder einmal einen Gastbeitrag von Manuela:

Im letzten Jahr zog ich nach LA = Landshut. Obwohl inzwischen mehr als ein halbes Jahr vergangen ist, kenne ich die Stadt immer noch nicht wirklich. So machte ich mich neulich bei herrlichstem Sonnenschein mit dem Rad auf um die Altstadt zu erkunden, mich überraschen zu lassen, was Landshut wohl so zu bieten hat.

Eigentlich vermisse ich ja noch Coburg  und wollte mich in Landshut gar nicht verlieben. Und ich muss zugestehen, dass es eine sehr nette „kleine“ Stadt ist. Mit 64.000 Einwohnern eigentlich schon nicht mehr wirklich klein. Landshut hat viele alte Gassen und Häuser mit ganz speziellen Giebeln (siehe Fotos).  Landshut ist alt, entstand etwa im 10. Jh., erste urkundliche Erwähnung datiert auf 1150 (siehe wikipedia). In der Vergangenheit lebte Landshut gut von seiner Brücke über die Isar. Nach München war früher hier die nächste Brücke, also über 70km dazwischen.

An einigen Häusern waren sehr schöne Malereien, die mir besonders gefielen. Wenn man sich darauf eingelassen hat, entwickelt die Altstadt ihren ganz eigenen Charme. Es gibt viele wunderbare kleine Straßencafés. Ach, und gehst du gerne shoppen, dann lohnt Landshut gleich doppelt. Hier lässt sich sehr angenehm, freundlich und mit viel Vergnügen Geld ausgeben. Am besten, du überzeugst dich selbst einmal bei einem kleinen Bummel über das Pflaster. Komm doch mal zu Besuch, denn Landshut ist eine Reise wert!

 

Ein paar Gedanken zur Optimierung des eigenen Profilfotos

Früher vor ganz langer Zeit gab es Profilbilder nur für Ausweis und Lebenslauf. Inzwischen gibt es Profilbilder nahezu überall. Von der Krankenkassenkarte, über Kreditkarten, bis hin zu Onlineportalen und dem Telefon. Überall ist es möglich ein Profilbild zu hinterlegen, manchmal freiwillig und manchmal ohne Wahlmöglichkeit.

Tja, da ist es nun das eigene Profil. Wer die Wahl hat, hat auch die Qual. Wie geht man nun damit um und wie setzt mann/frau sich am Besten zurecht? Eher klassisch oder als Blümchen? Die Generation nach mir, nutzt das Profilfoto in der Regel eher als eine Art Stimmungsbarometer. Doch die Meisten von uns vergessen, dass Profilbilder mehr sind. Sie sind ein schneller Einblick in die eigene Persönlichkeit. Wie sehen deine Profilbilder aus?

Hier ein paar Gedanken zu einer vielleicht anstehenden Optimierung deines Profilfotos:

1. Weniger ist mehr – Versuche nicht mehrere Informationen hinein zu packen, sondern nur 1. In der Regel sind die Bilder so klein, dass die Botschaft nicht ankommt.

2. manipuliere nicht- Versuchst du auf deinen Bildern als etwas zu erscheinen, was du nicht bist, geht die Aktion irgendwann nach hinten los und du hast den Schaden.

3. Selbsteinschätzung gegen Fremdeinschätzung – Frage dein Umfeld, was  sie von einem Profilbild halten. Manchmal haben wir eine andere Sicht von uns und unserem Bild als das Umfeld.

4. Selbstwert- das Foto drückt immer etwas darüber aus, wie du dich selbst siehst. Auch dann, wenn du das eigentlich gar nicht willst. (Beispiel: Ein Bild von unten nach oben aufgenommen, mit riesigen Nasenlöchern und hartem Mund.)

5. Sei kreativ- Nicht immer muss es das klassische Profil, a la Ausweis sein. Oft geht auch eine Skizze oder ein Detail, z.B. ein Ohr

Viel Erfolg mit dem eigenen Profilbild!

Erdbeerenmarmelade mit Rhabarber ist megalecker und einfach

Nach einem intensiven Blick in unseren Marmeladenbestand wurde klar, dass an der Marmeladenfront Nachschub nötig ist. Also ging es aufs Feld Erdbeeren pflücken und zu Marmelade verarbeiten. Der Testlauf für den Geschmack lief schon letzte Woche, diese war nun die Produktionsphase dran. Weil der Testlauf so lecker war, versprach die Produktion das gleiche Ergebnis zu bringen und so war es auch. Deshalb hier das Werbefoto und Rezept für leckere und einfache Erdbeermarmelade mit Rhabarber.

660g (2/3) Erdbeeren waschen, entstielen und putzen

330g (1/3) Rhabarber waschen, putzen und in kleine (3 cm) große Stücke schneiden (Der Rhabarber verfeinert den zarten Geschmack der Erdbeeren und bringt ihn noch besser zur Geltung.)

Das Ganze in einen großen Topf geben und mit dem Schneidestab klar mischen. (Alternativ geht sicher auch der Thermomix.) Dann im passenden Verhältnis den Gelierzucker dazugeben, nach Anleitung aufkochen und in heiß aufgewaschene Gläser füllen. Beim Aufkochen kann Marmeladenschaum entstehen, den Mama immer abschöpft und in eine seperate Schüssel füllt. Dieser Schaum ist für uns immer das erste Probieren und sehr lecker.

Guten Appetit mit leckerer Erdbeermarmelade mit Rhabarber.

Der Blick im Tunnel oder wo auf der Treppe stehst du

In den letzten Tagen sind Alex und ich viele Tunnel gefahren. Es ging rein in den Tunnel und war schlagartig dunkel. An der Seite waren ein paar Positionierungslichter für die Orientierung und wir fuhren. Die Straße ging um die Kurve, sie ging nach unten oder stieg an, aber was auch war wir fuhren weiterhin im Tunnel. Doch dann irgendwann wurde es wieder hell, wir sahen das Ende des Tunnels und plötzlich waren wir draußen.

Genau so ist unser Leben auch. Es gibt immer irgendeinen Tunnel. Sei es die Arbeit, eine Situation in der Familie, die Finanzen. Als bei mir mein ganzes Leben in Scherben schien, bekam ich ein Bild von einem befreundeten Maler gemalt. Dieses Bild hängt bei uns an einer zentralen Stelle und erinnert uns an die Vergänglichkeit von „Glück“.

Damals galt für mich nur das Prinzip Hoffnung. Doch wie das aussehen sollte hätte ich nicht beantworten können. Je nach Situation definierte ich für mich eine Position auf der Treppe. Mal bin ich ganz oben und schaue auf das was kommt und manchmal stehe ich ganz unten und habe die Treppe noch vor mir.

Was wir in unserem Leben gelegentlich vergessen ist die kleine schwarze Tür der persönlichen Entscheidung. Während wir die Treppe nach oben steigen, kommen wir nicht nur der Perspektive näher, sondern auch dieser Tür. Immer wieder habe ich festgestellt, dass Menschen am Ende nicht die Perspektive wählten, sondern die Tür.

Wo stehst du? Wie entscheidest du?

Was Glaube und Lauch miteinander zu tun haben

Während Alex den frischen Lauch in kleine Taler schnitt, stand ich in der Küche und kümmerte mich um den Knoblauch. Auf dem Programm stand Pasta. Schon aus der Ferne roch ich die Schärfe des Lauches und hörte Alex schniefen. Doch erst als der Lauch den Weg zu mir in den Kochtopf fand, äußerte sich mein Mitleid auch in mittelgroßen Lauchtränen.

Solange nur Alex unter dem Lauch litt, sah ich, dass der Lauch wohl frisch und scharf ist, doch es hatte für mich selbst keine weitere Bedeutung. Als es dann an mir war den Lauch weiter zu versorgen, zog seine Schärfe auch mich in den Bann. Erst da erlebte ich die volle Schärfe selbst. Im Ergebnis fühlte ich plötzlich große Bewunderung mit meinem tapferen Mann.

Im Grunde ist es mit der Sache Glauben das Gleiche. Wir reden immer darüber: “glaube halt einfach.” Wir hören von tollen Geschichten und lesen Erstaunliches. Doch alles das bringt uns selbst dem Glauben nicht näher.

Glauben kommt erst beim selbst erleben. Ohne den Mut, Glauben wie Lauch verwenden zu wollen, bleibt es beim Beobachten. Wie beim Lauch schneiden ist es auch im Glauben, nie hört die Erlebniskurve auf. Obwohl ich schon viel Lauch geschnitten habe, sind die Tränen jedesmal real, eine echte Herausforderung.

So ist auch Glaube. Weil einmal ein Sieg gelang, ist das nächste Mal trotzdem wieder eine persönliche Herausforderung.

PS: Aber es lohnt sich, wie bei unsere Pastasauce auch, sie war megalecker.

Die Suche nach dem UR-Laub- unsere Summary

Heute ist unser letzter Tag auf der Suche nach dem UR-Laub. Es ist also Zeit eine Summary zu schreiben.

Das Laub zum Erholen haben wir nicht gefunden. Vielleicht sollten wir auch zugeben, dass wir recht nachlässig bei der Suche waren. Was wir fanden war eine wunderbare Landschaft mit viel Ruhe und Erholung. Büro und Schreibtisch waren schnell weit weg.

Wir begegneten unserem Vater, YHWH. Den Herrscher des Universums als Vater zu haben, hat schon entscheidende Vorteile. Er schenkte uns viel Schutz und wunderbares Wetter.

Obwohl der Wetterbericht katastrophales Wetter vorhersagte, können wir uns in keinster Weise beklagen. Wir hatten genau passendes Wetter, besser hätten wir es selbst nicht bestellen können. Es war sonnig, aber nicht zu heiß. (Denn wer will schon 2000 Höhenmeter an einem Tag laufen bei 30 Grad im Schatten?) Außer einen Tag Regen zum Entschleunigen hatten wir jeden Tag wunderbaren Sonnenschein. Die Strahlen der Sonne duellierten sich gelegentlich mit Wolken, doch Gewitter und solche Scherze waren nicht im Programm.

Dolomiten und Hohe Tauern waren ein wunderbares Ziel, auf der Suche nach dem UR-Laub. Doch am Ende war es nicht das UR-Laub was die Erholung garantiere, sondern er unser Vater. Deshalb: Danke für die schönen Tage!

Jausenstation Ploierhof in Lienz, ein Ausblick, der seinesgleichen sucht

http://www.kirchenwirt-lienz.at

Auf der Suche nach dem UR-Laub landeten wir in Lienz. Als tägliche Blogger waren wir vom Angebot der Stadt mit einem freien WLAN total erstaunt und begeistert. Schnell wich diese Begeisterung aber der Ernüchterung, nach mehreren erfolglosen Versuchen gab ich auf. Alex war etwas hartnäckiger und schaffte es nach vielen Versuchen doch noch, nur war es so schwach auf der Brust, dass es quasi für die Katz war. Vielleicht wollte uns das Netz der Stadt Lienz einfach an unseren eigentlichen Reisezweck “Die Suche nach dem UR-Laub” erinnern.

Nach einem Tag mit dem Rad am Rand der Dolomiten entlang, fanden wir eine sehr schöne kleine Jausenstation hoch oben am Obergaimberg. Der Obergaimberg ist im Grunde ein Vorort von Lienz. Der Ploierhof hat einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt Lienz und die dahinterliegenden Dolomiten. Der Blick ist mehr als eine Erwähnung wert, er sucht wirklich seinesgleichen.

Für einen Ausflug mit Rast ist der Ploierhof ein sehr schönes Ziel. Weil es uns hier wirklich und besonders gut gefiel, gibt es sowohl vom Essen ein Foto als auch vom Blick.

Wir bestellten Spinat und Kaspressknödel sowie Schlipfkrapfen. Die Portion sieht nicht sehr riesig auf dem Foto aus, doch sie waren riesig. Aber leider haben wir noch keine Möglichkeit in 3D zu fotografieren. So kommen die wunderbaren Leckereien nur platt zur Geltung.

Falls deine UR-Laub-Suche auch einmal hierher führt, dann besuche den Ploierhof, für eine kürzere oder auch mal längere Rast. Mit vollen Bäuchen und einem kühlen Schlossgold geht für uns ein wunderbarer Tag zu Ende. Es war ein sehr guter Tag auf der Suche nach dem UR-Laub.

Einfaches Rezept für leckeren, wunderbaren Holundersaft

Eigentlich war es nur eine Idee, doch ganz nach dem Prinzip “es kostet nichts”, folgte der Test sofort. Nach 1,5 Tagen waren wir beide vom Ergebnis begeistert. Besonders bei Alex heißt das was, weil er Holunderblüten im verarbeiteten Zustand nichts abgewinnen kann.

Ich liebe Holunderblütensirup. Warum nicht versuchen, das selbst zu machen? Zumindest dem Wasser sollten die Holunderblüten etwas Geschmack geben. Also pflückte ich an einem Waldrand ungefähr 7 Holunderblütendolden und beförderte diese in eine Kanne mit Deckel. Das Ganze füllte ich mit Wasser auf, solange bis alle Blüten bedeckt waren.

Ich habe die Blüten nicht gewaschen, sondern nur ausgelesen und auf diese Weise gesäubert. Zusätzlich kamen noch 5-8 EL Zucker dazu. Dann stellte ich das Ganze für 1,5 Tage in den Kühlschrank. Fertig war ein leckerer Saft, der sehr aromatisch nach Holunder schmeckt, ohne aufdringlich zu sein. In einem durchsichtigen Gefäß sieht es außerdem noch sehr dekorativ aus.

Das werden wir wohl in Zukunft öfter machen. Schade, dass Holunderblüten nicht immer blühen. Vielleicht geht es aber auch mit getrockneten Blüten, mal ausprobieren.

Auf der Suche nach dem UR-Laub im Regen

Nach so einem für Mensch und Maschine anstrengenden Tag über die Großglockner Hochalpenstraße bekamen wir einen Tag Erholung verordnet. Noch bevor wir anfingen wach zu werden, hörten wir den Regen auf unser Dach trommeln. Dieser Zustand blieb den gesamten Tag über erhalten bis zum Abend  (Uhrzeit 19.18).

So wurde unsere Bitte für einen Spaziergang ohne Regenschirm doch noch erfüllt.

Dieser Tag war in Sachen UR- Laub-Suche sicher der bisher Erfolgreichste. Als Ergebnis können wir einen fertigen Topflappen und viele aufgeräumte Fotos vermelden. Sonst standen schlafen, essen und Nichtstun auf dem Programm. Ach und neu dazugekommen: spazieren gehen.  Für den Tag Regen gestern wurden wir heute morgen mit einem herrlichen Bergblick belohnt.

Das war also ein sehr effektiver UR-Laub Such-tag. Wo und wie es heute weiter geht, ist noch unentschieden. Wir hängen zwischen Phlegma und Bequemlichkeit, einen Berg erklimmen und weiter gen Süden fahren. Mal sehen, wo wir mit der UR-Laub-Suche weiter machen.

Auf der Suche nach dem UR-Laub auf der Grossglocknerhochalpenstraße

http://www.grossglockner.at

Auf der Suche nach dem UR-Laub trieb es uns immer weiter gen Süden. Bei unserer Reisegeschwindigkeit ist das zwar eher mit Postkutschenetappen zu vergleichen, aber immerhin. Unsere Postkutsche machte einen Zwischenstopp in Lofer, beim dortigen Cafe Dankl. Das Cafe ist direkt am Markt und der Apfelstrudel ist hausgemacht und sehr empfehlenswert. Lofer blieb uns damit in guter Erinnerung, wir werden bestimmt noch einmal kommen.

Doch die Suche nach dem UR-Laub trieb uns weiter in Richtung Großglockner. Dort gingen wir daran die Hochalpenstraße zu überqueren. Fast wären wir zwischen hunderten von fahrrad- und motorradfahrenden Menschen hängengeblieben.

Der Ausblick auf die Berge war nicht klar, das kommende Regenwetter kündigte sich an. Für uns Wahl-Niederbayern war es aber trotzdem ein beeindruckendes Erlebnis, welches sich mischte mit positiven und negativen Eindrücken. Die Fotos die auf der Großglocknerhochalpenstraße und am Gletscher entstanden sind sehr schön. Die Murmeltiere sind wirklich zahm und genießen die Aufmerksamkeit der Touristen. Zu sehen ist das ganz klar an der guten Leibesfülle der Tiere. Der Gletscher Pasterze wird vielleicht in 20 Jahren nicht mehr da sein. Freude kann ich es nicht nennen, das traurige Bild gesehen zu haben. Es ist eher vergleichbar mit einem lebenden Mahnmal an uns Menschen. Wenn ich dann allerdings das riesige Parkhaus daneben sehe, dann wird irgendwann ein Schild dort stehen mit der Aufschrift: Hier war einmal der Pasterze-Gletscher.

Es war ein beeindruckender Tag mit vielen Eindrücken. Wozu doch die Suche nach dem UR-Laub alles gut sein kann. ….

PS: Für alle die es interessiert: Es waren nicht so viele Autos unterwegs, was einfach an den 32 Euro Kosten für eine einmalige Überquerung liegt.