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Das unsichtbare Band meiner Schwiegermutter

Gestern hatte meine Schwiegermutter ihren 50sten Geburtstag. Bereits vor vielen Monaten erzählte sie uns von der geplanten Feier und welche Bedeutung dieser Tag für sie hatte. Wir merkten dies, aber verstanden es nicht.

So begann gestern die Feier. Es war eine schöne Feier mit viel Musik und Gesang und würdigen Reden. Alles war gut organisiert und ging reibungslos. Dann hielt Petra eine kleine Ansprache. Diese Rede ist es, die allen in Erinnerung bleiben wird, denn sie war das Herz dieses Tages. Mit wenigen Worten bereits öffnete Petra ihr Herz und ließ alle Gäste in dieses hinein schauen. Es war ihre Zerbrechlichkeit und ihre Dankbarkeit, die alle Herzen berührte. Als sie selbst nicht mehr weiter lesen konnte, weil Tränen ihre Stimme erstickten, ging Alex zu ihr und half ihr. In diesem Moment war ich stolz darauf, ein Teil dieser Familie zu sein. Eine Familie, die nicht perfekt ist, aber zusammen hält.

Seit dieser Feier gestern habe ich ein neues Bild von meiner Schwiegermutter. Mit einer einfachen Geste hat sie mein Herz erreicht. Nicht mit großen Taten und aalglatten Worten, sondern mit dem ehrlichen Bekenntnis ihrer Abhängigkeit von Jesus Christus.

Wir denken oft, dass solche großen Taten und Worte nötig sind. Doch ohne die Tränen von Petra wäre der Tag nur gut organisiert gewesen, so wird der Tag für alle etwas Besonderes bleiben. Ihr Bekenntnis ihrer Verletzlichkeit und ihrer Fehler hat ein unsichtbares Band geknüpft. Ein Band, das stärker ist als alles andere.

the day after

Es ist der 22.12.2012 und ich zumindest hatte eine sehr ruhige Nacht und ein entspanntes Aufstehen.

Die Welt ist gestern nicht untergegangen – was für mich nicht wirklich eine Überraschung war.

Untergegangen ist trotzdem etwas – Claudias Rechner nämlich. So ist der Blog heute meine Aufgabe. Ganz so schlimm wie auf dem Foto ist es zum Glück nicht. 🙂

Zur Feier des Nichtunterganges der Welt wünschen wir dir einen superschönen Sabbat mit ganz viel Freude und Gottes Segen.

Es wird Weihnachten

 

 

Schnee! Was für ein herrliches Bild. Der Blick aus dem Fenster lädt zum Träumen ein. Es erzählt von Ruhe und Frieden, von warmen Wohnungen und Schlittenfahren. Der Schnee lädt ein zur Schneeballschlacht und zum Spaziergang im Wald. Und er verkündet, dass Weihnachten wird.

Wir wünschen dir und deiner Familie schöne und erholsame Weihnachtstage. Wir wünschen dir viel Freude und wenig Stress. Wir wünschen dir Gemeinschaft und wenig Streit und wir wünschen dir Miteinander statt getrennte Wege.

Wir wünschen dir einen Traum von Weihnachten.

Herzliche Grüße aus Landshut von Alex und Claudia und Manuela und Mama und Gerson

gute Nachrichten: Mitarbeiter in Kommune setzen sich ein

Immer wieder hören wir von Vetternwirtschaft und Menschen, die sich über ihre Kommune beklagen. Doch ist es wirklich so katastrophal um unsere Kommunen bestellt?

In den letzten Wochen hatte ich verstärkt mit den Mitarbeitern in der Landshuter Verwaltung zu tun. Begegnet bin ich Menschen, die sich für ihre Kommune einsetzen. Mitarbeiter, die auf die Argumente aus der Bevölkerung Wert legen und diese nicht einfach weg wischen. Ich erlebte, dass abgewogen wurde und die Interessen der Bevölkerung im Auge waren.

Doch wie macht man es allen Recht? Geht das überhaupt? Wir alle erleben in unseren Familien, dass nicht immer alle einer Meinung sind. Das in groß ist die Situation in den Kommunen. Das Geld ist begrenzt, nicht alles ist möglich. Doch wie das Geld am Besten ausgeben und wofür? Manchmal meckern die am lautesten, die am wenigsten bereit sind für ihre Kommune Verantwortung zu übernehmen.

Nicht immer entscheiden wir in unserem Leben richtig. Leider ist das im Kleinen so und im Großen nicht anders. Dann hilft eine offene Aussprache mehr als Beschuldigungen unter der Hand.

Die Mitarbeiter in der Landshuter Verwaltung sind genau so wenig perfekt wie ich. Doch sie setzen sich ein mit dem Ziel das Beste für Landshut zu tun. Ich möchte mich deshalb an dieser Stelle für ihre Arbeit und ihr Engagement bedanken. Danke an alle Mitarbeiter in den deutschen Kommunen, die sich für ihre Stadt einsetzen.

Kleiderschrank aufräumen

Kleiderschrank aufräumen? Hier ein paar Vorschläge passend zu Weihnachten.

Weihnachten läuft gerade in seine heiße Phase ein. Wie immer gehen die Tage nicht spurlos am Kleiderschrank vorbei. Entweder passen manche Dinge nun wirklich nicht mehr und das Versetzen des Knopfes langt auch nicht. Das Verhältnis von Größe zu Gewicht hat sich zu Ungunsten unseres Kleiderschrankes verschoben oder aber Neues hat seinen Weg in den Kleiderschrank gefunden, so dass das Platzangebot des Kleiderschrankes einfach zu gering ist.

Wer nun keine Möglichkeit hat seinen Kleiderschrank einfach zu erweitern, der hat hier ein paar Portale, die gerne die Werbung übernehmen.

mädchenflohmarkt

dawanda

bevintage

Wer etwas Zeit hat kann sicher auch das eine oder andere Schnäppchen zum Auffüllen des Kleiderschrankes finden. Viel Spaß!

erlebt: die Reparatur unseres Apothekerschrankes

Alles begann mit meinem Satz: „ich räume nur noch kurz die Küche auf“. Doch als ich unseren Apothekerschrank rauszog, kam ein lautes Geräusch und unser Apothekerschrank neigte sich mir entgegen. Noch während ich sah und hörte, sagte mein Mund: „Ich glaube, jetzt ist was Schlimmes passiert“. Diese Einschätzung sollte sich schnell bestätigen. Die gesamte Halterung des Apothekerschrankes hatte sich von den Schrauben getrennt. So stand ich nun und war richtig unglücklich.

Also hieß es Apothekerschrank ausräumen und auf Lösungssuche gehen. Während Alex Werkzeug holte, ging ich zu unserem Vater YHWH und bat ihn um gute Ideen und Gelingen. So starteten wir in die Rettungsaktion für unseren Apothekerschrank.

Schrauben waren zu klein, zu kurz, zu dünn. Bis das Passende gefunden waren, vergingen bange Minuten. Doch nach einer Stunde Arbeit hielten die Schrauben wieder unseren Apothekerschrank. Der Belastungstest zeigte, das war gelungen. Daraufhin bedankten wir uns bei unserem Vater YHWH für seinen Support und ich konnte unseren Apothekerschrank wieder einräumen.

Obwohl wir das alles gestern Abend nicht wollten und nicht gebraucht hätten, bin ich begeistert, dass alles in einer guten Stunde erledigt war. Als wäre es ein Spuk gewesen.

(Der Kommentar von Alex war: erstaunlich, dass die kleinen Schrauben so lange gehalten haben.)

Nachrichten und News – ein paar Gedanken dazu

Was geht ab in der Welt? Ein paar Gedanken zu Nachrichten, News und Aktuellem.

Nach langer Zeit haben wir gestern wieder einmal Nachrichten geschaut. Noch vor Ende der Nachrichten war klar, dass es wieder eine lange Zeit dauern wird bis wir wieder einmal Nachrichten schauen.

Im Grund waren die Nachrichten in zwei Teile gegliedert. Das Viele was nicht gut läuft und ein paar wenige Erfolge im Sport. Wie hörten von Gewalt und sahen Krieg, wir hörten Kritik an Entscheidungen und sahen Trauer und Leid. Im Sportteil sahen wir Tränen und Misserfolg, hörten von Trainerwechsel und Siegen.

Am Ende saßen wir auf unserem Sofa und schauten uns betroffen an. Gibt es wirklich nur Negatives, was berichtenswert ist? Wo sind die guten Nachrichten vom Engagement der Menschen und von ihren Einsatz? Nachrichten von Freude und Erfolgen wünsche ich mir, News, die Freude machen und motivieren.

Nein ich will nicht glauben, dass unsere Erde nur aus der Nachrichtenseite besteht. Irgenwo sind die guten Nachrichten. Es wird Zeit, dass wir sie suchen.

Der Salzburger Weihnachtsmarkt

http://www.christkindlmarkt.co.at/index.html

… wird auf das nächste Jahr verschoben!

Vor vielen Jahren hatten wir die Idee auf den Salzburger Weihnachtsmarkt zu fahren. Heute wäre die einzige Möglichkeit in diesem Jahr gewesen. Beim Planen des Wochenendes haben wir entschieden es noch ein Jahr zu schieben.

Stattdessen wurde ein gemütlicher Sonntag in die Planung aufgenommen. Lange schlafen, gemütlich und lange frühstücken war der Vormittag. Heute Nachmittag stehen Urlaubsvorbereitung und Freunde auf unserer Agenda.

Wir haben also entschieden, dass es andere Dinge gibt, die uns wichtiger sind als ein Weihnachtsmarkt in Salzburg.

So gibt es Ideen und Wünsche, die beim zweiten Hinsehen doch nicht so wichtig sind, wie andere. Und ganz klar, ein guter Start in den Urlaub in einer Woche, ist Alex und mir viel wichtiger. 

Herzliche Grüße von uns in deinen 3. Advent!

Wenn Träume platzen

Jeder von uns hat Träume. Doch was machen wir, wenn sich die Träume als unrealisierbar heraus stellen?

Bereits als Kind träumen wir von der Zukunft, von Dingen, die wir uns wünschen. Mit unserem Älterwerden wachsen unsere Träume gelegentlich mit uns mit. So vergehen die Jahre und irgendwann kommt der Punkt, an dem wir uns von Träumen verabschieden müssen. Entweder sind sie uns über den Kopf gewachsen oder sie sind unerreichbar geworden. Ein Traum ist geplatzt.

Da wir Meister im Verdrängen sind, versuchen wir auch unsere geplatzen Träume zu vergessen und ignorieren sie. Vielleicht sollten wir das nicht tun. Ich vermute, dass es besser wäre, sie aus unserem Leben richtig zu verabschieden, denn immerhin waren sie ein Teil von uns und unserem Leben.

Wie wäre es mit einer Beerdigung für die geplatzten Träume? Einen Moment, der diesem Traum und dir gehört. Schreib deinen Traum auf und mache dann ein kleines Feuer damit. (Bitte nur den Zettel und nicht die Einrichtung drum rum.)

Ohne Gefühle lassen sich Träume nicht beerdigen. Tränen und Trauern gehören dazu, sonst bleibt es ein Ritual. Nimm dir Zeit und erinnere dich, irgendwann nahm der Traum seinen Anfang.

Manchmal geschieht es allerdings, das ein Traum Realität wurde ohne dass wir selbst es merken. Das Leben brachte ihn einfach.

Es lohnt sich Träume zu haben. Sie sind ein Teil von uns und machen unser Leben spannend.

Ein neuer Mensch entsteht

Wenn ein neuer Mensch entsteht, ist dieser Vorgang auch heute noch etwas Beeindruckendes und Unerklärliches.

Wie kommt es, dass sich die Eizelle nach ihrer Befruchtung anfängt zu teilen und dass daraus ein kleiner und dann großer Mensch wird und nicht nur ein Zellklumpen? Warum findet genau die eine Samenzelle den Weg ins Ei und nicht seine anderen Brüder?

Nein, das alles lässt sich mit Zufall und Selbstentstehen nicht erklären. Ich bin der Überzeugung, dass jeder Mensch, der entsteht, ein Geschenk bedeutet.

1. Dieser Mensch ist etwas Besonderes und Einmaliges. 

2. Dieser Mensch ist gewollt, er soll auf diese Erde kommen.

Dieser Mensch soll leben und die Welt kennen lernen. Er soll lieben, wachsen und die Welt bereichern. 

Jeder von uns ist auf dieser Erde, um die Erde ein klein wenig schöner zu machen. So wollen wir füreinander einstehen und nicht gegeneinander kämpfen.