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Der Frühling ist gelb

Hinter unserem Haus steht eine Forsythie und lacht uns gelb an.

Seit vielen Jahren schon steht hinter unserem Haus eine Forsythie. In jedem Frühling ist sie die Erste, die uns das Ende des Winters verkündet. Wir bedanken uns für die herrliche Blütenpracht, indem wir die Forsythie pflegen, schneiden und düngen. Sie dankt uns dies indem sie immer wieder herrlich austreibt.

In diesem Jahr ist sie aber irgendwie besonders schön. Ich weiß nicht genau, woran es liegt. In einem sind wir uns als Familie aber sicher, noch nie war unsere Forsythie so kräftig gelb wie in diesem Jahr.

Durch die Natur zu streifen ist derzeit ein besonderes Vergnügen. Die Vögel singen, die Blüten duften und in der Sonne tanzen die Bienen von Kelch zu Kelch.

Im Frühling unterwegs zu sein und die Natur mit offenen Augen zu sehen, macht den Kopf frei. Das motiviert und macht Freude. Schon alleine die vielen unterschiedlichen Sorten gelb sind beeindruckend. Keines ist gleich, jede Blüte hat eine andere Nuance. Deshalb ist der Frühling gelb.

 

Bericht über unseren Videodreh

Samstag Nachmittag: Weil es morgen früh weiter geht, muss der Blog bereits jetzt noch während der Dreharbeiten entstehen. Hier ist der versprochene Bericht.

Inzwischen sind wir seit 5 Stunden gemeinsam zu Gange. Wir sind unterwegs gewesen und hatten ganz nebenbei noch etwas Sonne. Dann waren die Gesprächsszenen dran und zwei Interviewblocks.

Eigentlich und wirklich nur eigentlich ist das alles ganz einfach. Doch für uns alle war und ist es eine Herausforderung. Noch dazu, wo wir im Alltag keine auswendig gelernten Sätze sprechen. Im Rückblick kann ich sagen, dass wir viel gelacht haben. Die Erheiterung war groß. Wenn es einmal ein Making off geben sollte, wird es wohl viel Spaß machen beim Anschauen.

Jetzt werden nebenan gerade die Hintergrundszenen gedreht. Danach soll innerhalb von einer Stunde noch ein sechsminütiger Beitrag entstehen. Wenn wir das nicht schaffen, dann bekomme ich später kein Abendbrot und das wäre sehr ungeschickt.

Ich muss gestehen, wir sind inzwischen alle müde. Deshalb gibt es jetzt eine kurze Pause und dann geht es weiter.

Auf dem Weg zu unserer ersten Videoproduktion

Heute ist es soweit. Wir starten zu unseren ersten professionellen Videoaufnahmen.

Dazu fahren wir nach Leipzig. Dort treffen wir uns mit einem Kameramann und dem DCF (Deutsches christliches Fernsehen). Ich muss gestehen, das ist spannend. Nicht nur für mich, für uns alle. Wie wird das werden? Wie viele Stunden werden wir für 4 Minuten brauchen?

So wie ich uns kenne, werden wir hinterher wissen, was wir beim nächsten Video anders machen.

Unser Drehbuch ist in Excel und besteht aus 63 Zeilen. Wir haben eine Liste, was wir alles einpacken müssen: Luftmatratzen und Bettzeug, modobooks, Kamera, Asterix Comic, Intel Cap, … Nicht nur für mich als Frau eine wichtige Frage: Was ziehe ich an?

Jetzt sind wir unterwegs und das Auto ist bis unters Dach gefüllt. Das Foto beweist, dass wir zumindest jede Menge dabei haben, ob wir das haben, was wir brauchen werden wir sehen.

Wir haben also ein spannendes Wochenende vor uns. Auf jeden Fall erhältst du von uns einen Bericht, wie es gelaufen ist und irgendwann, wenn er fertig ist, bekommst du auch unseren Clip zu sehen.

Kunden aus der Hölle

Manchmal sollten wir wohl erst denken und dann reden. Das zeigt der Blog mit dem Namen Kunden aus der Hölle.

Hier finden wir Heiteres und Erstaunliches aus der Kommunikation zwischen Kunden und ihrem Dienstleister. Bei Kunden aus der Hölle wird aber noch eine Erkenntnis sichtbar: Der Kunde hat doch nicht immer recht! Viel Spaß beim Lesen und Stöbern. 

Wie wäre es mit einem neuen Kabel?

Kunde: “Brauche ein Fernsehkabel.”

Ich: “Benötigen Sie es für eine Videoverbindung oder die Antenne?”

Kunde: “Sie sind doch der Fachmann, sagen Sie es mir”

Wie es weiter geht? Die Antwort ist nur einen Click entfernt.

 

Fenster im Positionswechsel

Szene von heute morgen:

Claudia und Nina (die gute Seele des Hauses) stehen nebeneinander am Fenster und unterhalten sich.

Nina sieht aus dem Fenster und ruft: Oh, ist die Scheibe schmutzig! Ich muss unbedingt die Fenster putzen.

Claudia neben ihr schaut ebenfalls aus dem Fenster und meint: Wieso? Was hast du denn? Ist zwar nicht ganz sauber, aber noch gut.

Nina zieht Claudia zu sich um die schmutzige Scheibe zu zeigen. Daraufhin schiebt Claudia Nina ihren Platz. Beide hatten recht. An der einen Position wirkte das Fenster wie Monate nicht geputzt und auf der anderen Seite ganz gut.

Was wir daraus lernen: Manchmal ist es gut, die eigene Position zu ändern.

Wo ist Claudia?

Eigentlich ist doch ein schönes Wort. Status von gestern abend war: Claudia ist zu Hause in ihrem Büro, sitzt an ihrem Schreibtisch und arbeitet friedlich vor sich hin.

Als ich heute morgen zu ihr kam, sah ich das, was du rechts sehen kannst: Einen leeren Stuhl. Genau! Leer. Claudia war nicht da. Dann kam eine Kurzmitteilung: Bin in München. Blog kommt wahrscheinlich erst gegen Mittag. Schau auf die Uhr. Es ist 14 Uhr. Claudia ist vor ca. 30 Minuten heimgekommen und der schöne Plan für diesen Tag ist hinüber.

Daher kommt der Blog heute mal wieder von mir. Aber immerhin ist sie uns nicht unterwegs abhanden gekommen.

Das bedeutet, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass der Blog morgen wieder von ihr kommt. Bis dahin genieße diesen Tag!

Wie gehe ich mit Kritik um?

Kritik ist unangenehm. Ob direkt oder indirekt, sie tut immer weh. Doch wie gehen wir damit um?

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Manchmal gibt es Momente, in denen wir sprachlos sind. So ging es mir am Wochenende auch. Ein etwas entfernteres Mitglied unserer Familie meinte trocken beim Abschied, dass meine Frisur optimierungswürdig sei. Meine Antwort war in dem Moment einfach: stimmt, ich habe am Montag Termin beim Friseur.

Kritik zu erhalten gefällt uns nicht. Ich kenne keinen Menschen, der Kritik einfach so hinnimmt ohne dass es ihn beschäftigt. Wir wollen alle gut dastehen und positiv wahrgenommen werden. Kritik ist genau das Gegenteil davon.

Trotzdem ist Kritik nötig, hilft sie uns doch bei der Selbstreflexion. Immerhin sind wir bei uns selbst betriebsblind, d. h. es gibt Dinge, die uns nicht (mehr) auffallen. Dafür ist Kritik ein wichtiges Regulationsmoment. Deshalb ist es wichtig, Kritik zu erhalten und sich damit auseinanderzusetzen.

Hier ein paar Gedanken die helfen mit Kritik besser umzugehen:

  1. Denke darüber nach, ob an der Kritik was dran ist. Erst in der persönlichen Auseinandersetzung können wir entscheiden, ob die Kritik berechtigt ist und wir was ändern müssen oder nicht.
  2. Ist an der Kritik etwas dran, dann gib ein positives Feedback zurück. Vor allem fange an und ändere den Kritikpunkt.
  3. Ist an der Kritik deiner Meinung nach nichts dran, dann frage nach.
  4. Ärgere dich nicht, wenn die Kritik nicht sprachlich perfekt rüber kommt. Vielfach kommen solche Aussagen spontan.  In über 90% sind sie nicht diplomatisch verpackt.
  5. Habe Mut und stehe zu dem, was du tust!

Frühling, Motivation und Freude

Worüber soll ich denn schreiben, was macht Freude und motiviert dich und mich?

Gestern habe ich über die Sonne und den Frühling geschrieben. Ich gestehe, es war ein kurzer Blog. Umso schöner war es draußen zu sein. Wir haben Blumen gepflanzt und die Winterabdeckung entfernt. Es gab das erste Mittagessen in herrlichem Sonnenschein. Ach, war das schön!

Oder soll ich davon erzählen, dass auch heute die Sonne scheint und ich leider am Schreibtisch sitzen darf? Nun ich vermute, dass auch du arbeiten musst und nicht das Vergnügen hast, das herrliche Wetter genießen zu können.

Doch trotz allem ist es wunderschön rauszuschauen. Das Gelb der Forsythie leuchtet gegen die hellen Nachbarhäuser. Dazu kommt ein wunderbarer klarer blauer Himmel.

Ist es nicht herrlich, dass irgendwann immer die Sonne kommt? Auch wenn der Winter scheinbar nie zu Ende geht. Irgendwann ist es vorbei. Mal geschieht es schleichend, langsam und manchmal schnell. Stecken wir mitten im Winter unseres Lebens, können wir doch gewiss sein, der Frühling und die Wärme der Sonne kommen sicher. Warum das so ist? YHWH, Gott, der die Erde erschaffen hat, er hat es gesagt! 

Die eiserne Hochzeit als Ergebnis

Bei herrlichem Frühlingswetter feiern wir heute die eiserne Hochzeit von Onkel und Tante.

Die eiserne Hochzeit werden wir beide vorraussichtlich nicht erreichen, sind doch 65 gemeinsame Jahre nötig. Wobei, wenn Gott will werden wir beide 95 Jahre alt, theoretisch ist es doch möglich.

65 gemeinsame Jahre, was für eine Zeit! Beide haben kurz nach dem zweiten Weltkrieg geheiratet. Auf Rosen gebettet waren sie nicht. Ihre Ehe war ein bischen wie das Wetter heute, sehr windig und trotzdem Sonnenschein.

Vielleicht lag dies an ihrem Willen zusammen zu halten, trotz Wind. Vielleicht lag es auch am Dritten in der Beziehung. Sie schlossen ihre Ehe nicht nur miteinander, sondern auch mit Gott.

Damit ist das Feiern der eisernen Hochzeit eher als ein Ergebnis zu bezeichnen. Das Ergebnis eines langen Weges. Onkel und Tante haben recht, wenn sie auf dieses Ergebnis stolz sind.

Wir freuen uns mit ihnen und gratulieren auf diesem Weg schon einmal vorab: Herzlichen Glückwunsch!