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Ein Foto – Blog entsteht

Bevor ein Foto im Fotoblog erscheinen kann, sind eine Vielzahl von Handgriffen nötig.

Nachdem ein Foto entstanden ist, wird es am Computer bearbeitet. Dort wird es geschnitten und auf die passende Größe gebracht, manchmal sind ein paar Handgriffe nötig um das Foto noch etwas schöner zu machen. Weil es immer wieder passiert, dass Menschen sich mit fremden Feder schmücken, wird dann unser Name in das Foto eingefügt. (Ein kleiner Tipp am Rande. An der Art den Namen ins Foto einzufügen ist sichtbar, wer das Foto in der Arbeit hatte.)

Erst nachdem das alles passiert ist, kann das Foto auf den Server vom Blog geladen werden. Manchmal wissen wir nicht genau, was uns gefallen hat. Dann heißt es im Internet suchen, die Familie befragen oder raten. Dann bekommt das Bild seinen Namen und erhält die Kategorien für die Zuordnung. (Bei einigen 10.000 Bildern würden wir sonst nicht das finden, was wir suchen.)

Danach wird der Blogeintrag erstellt und das Foto in diesen eingefügt.

Als letzter Arbeitschritt bekommt der Blog seinen Namen und die Schlagworte zum Suchen im Blog.

Veröffentlichen, fertig!

Gefühlte Ewigkeiten

Erstaunlicherweise ist Zeit nicht immer gleich lang und das obwohl eine Sekunde immer eine Sekunde ist. So ging es uns auch heute morgen.

Heute morgen war die Autobahn auf dem Weg nach München mal wieder besonders voll. Gefühlt war es eine kleine Ewigkeit, die wir unterwegs waren.

Da gab es die Baufahrzeuge auf dem Weg zwischen den Baustellen. Zwischen diesen und weiteren Mengen an 40-Tonner-LKW fuhren, besser eilten, jede Menge PKW auf dem Weg zur Arbeit. Es war eine Mischung zwischen Gewusel und Gelassenheit. Wobei die Gelassenheit nicht immer der inneren Einstellung geschuldet war, sondern gelegentlich dem Unvermögen des Unterbaues.

So fuhren wir diese gefühlte Ewigkeit mit allen anderen Verkehrsteilnehmern. Als wir uns München näherten, riss der Himmel auf und eine traumhafte Bergsicht wurde vor unseren Augen sichtbar. Was für ein tolles Bild, immer und immer wieder, auch noch nach 20 Jahren.

Dieser Blick lenkte uns ab vom Verkehr und machte den Blick frei für die Welt um uns herum. Als wir weitere 20 Minuten später am Ziel ankamen, waren wir beide erstaunt.

Trotz der gefühlten Ewigkeit waren wir gut durch gekommen. Unser Gefühl entsprach nicht dem vorhandenen Zeitbedarf, was bei uns für eine reale Entspannung sorgte.

So sind gefühlte Ewigkeiten manchmal ganz kurze Zeitabschnitte, bei der unsere Wahrnehmung uns einen Streich spielt.

Lösungen, wenn die Arbeit über den Kopf wächst

Derzeit wächst uns die Arbeit über den Kopf. Nicht, dass es etwas Neues wäre. (lach) Wer uns kennt, weiß, dass wir gerne und viel arbeiten, doch etwas ist anders geworden.

Heute morgen hatte ich ein Gespräch mit einer erfolgreichen Unternehmerin. Sie klagte über die Menge der Verpflichtungen und damit verbundenen Aufgaben. Das, was sie erzählte, kam mir bekannt vor. Urlaub hat nur noch die Aufgabe, leere Batterien aufzufüllen.

Sehen wir in unser Leben, haben Alex und ich das Gefühl, als würde die Zeit weniger und die Arbeit im gleichen Verhältnis mehr. Dabei können wir uns ja noch nicht mal auf den Altersbonus berufen, bis dahin ist noch lange hin. Die Warum-Frage ist zwar beliebt, aber leider schon mit ihrer Formulierung unsinnig. Wissen wir doch in der Regel (tief in unserem Herzen), warum unsere Arbeitssituation ist wie sie ist.

In unseren Augen ist die Veränderung einer Situation das Entscheidende. Daran arbeiten wir nun schon seit einigen Jahren. Nicht ganz ohne Stolz kann ich sagen, dass ein Lichtstreif am Horizont erscheint. Nicht, dass wir einen Weg gefunden hätten, Geld ohne Arbeit zu vermehren. Weder sind wir geniale Internetprogrammierer, noch halten wir Patente, um auf diesem Weg an Geld zu kommen.

Zwei Lösungsbereiche, wenn die Arbeit über den Kopf wächst, will ich hier kurz vorstellen.

1. Gelassenheit: Gelassenheit heißt den Unterschied zu erkennen. Also die Dinge ändern, die änderbar sind und die Dinge hinzunehmen, die wir selbst nicht beeinflussen können.

2. Weniger ist mehr: Verzicht ist etwas aus der Mode gekommen. Egal, wo wir hinschauen, alles scheint jetzt, sofort und immer verfügbar zu sein. Dass dies eine „Ente“ ist, merken wir oft erst, wenn Abhängigkeiten geschaffen wurden und Veränderungen im Leben schwer sind. Unsere Vorstellungen für unser Leben definieren aber, was zu unserem Leben dazu gehört. Deshalb ist unsere Lebensgestaltung nur von uns selbst abhängig. Weniger ist mehr. Das betrifft unsere Arbeit, unsere Freizeit, unser Konsumverhalten und unsere Kommunikation.

In Bezug auf Alex und mich ist im Moment unser dejongsblog Gesprächsthema. Wir wissen noch nicht, wie wir mit dem Blog weiter machen. Wir sehen, dass der Blog jeden Tag 1,5 -2 Stunden Zeit erfordert, die derzeit nicht vorhanden sind. Werden wir das Foto und den Blog miteinander verschmelzen? Oder? Ideen und Vorschläge sind dazu willkommen.

Was ist Pfingsten, Pfingsten anders betrachtet

Was ist Pfingsten? Haben diese Feiertage für uns heute noch eine Bedeutung und wenn ja, welche? Die einen bezeichnen Pfingsten als Geburtstag der christlichen Kirchen vor ca. 2000 Jahren, für andere ist es ein langes freies Wochenende. Wir alle wünschen uns schönes Wetter und gemeinsame Zeit miteinander. 

Vor langer Zeit begannen an Pfingsten die Nachfolger von Jesus das erste Mal öffentlich von Jesus zu erzählen. Jesus hatte ihnen dazu Unterstützung zugesagt. Diese Unterstützung heißt in christlichen Kreisen „heiliger Geist“. Durch die Zusammenarbeit mit diesem besonderen Geist waren (und sind) erstaunliche Dinge möglich. Einfache Menschen können durch Zusammenarbeit mit diesem Geist beeindruckende, begeisternde Reden halten und Menschen gesund machen. Dieser Geist hilft Mut zu haben vor schwierigen Situationen, er hilft Lösungen zu finden, wo man selbst keine sieht. Alles das hatte in Pfingsten ihren Anfang.

Genau weil das so ist, ist Pfingsten auch ein beeindruckendes Zeugnis für Zusammenarbeit, Freundschaft und Beziehung. Christen, also die Nachfolger Jesus, sind keine Einzelkämpfer und sollen auch keine sein. Nur gemeinsam sind Christen stark. Dieses Miteinander sorgt für Konflikte, das war so und wird immer so bleiben. Die Auseinandersetzung und der Zusammenhalt trotz Konflikten zeichnet Christen aus.

Gemeinsam sind wir stark, ist deshalb nicht nur ein Motto für Beziehungen im allgemeinen, sondern auch (und vielleicht in besonderem Maße) für Christen.

Alles das gehört zu Pfingsten. Gerade deshalb ist der Wunsch für gemeinsame Zeit ein besonderes Merkmal für Pfingsten.

Gemeinsam sind wir stark

Gemeinsam sind wir stark!

Heute fahren wir und helfen der Familie beim Umzug. So suchten wir alles zusammen, von dem wir dachten, dass es nötig sein würde, ein Akkuschrauber, Imbusschlüssel und so weiter. Dann kamen wir auf die Idee, den Dachgepäckträger auch noch mit zu nehmen. Alex fragte mich wo die Schlüssel dazu sind. Doch ich konnte ihm die Frage einfach nicht beantworten, noch nicht mal eine Idee war in meinem Kopf wo ich suchen könnte. Nach kurzem Nachdenken lief Alex in den Keller und kam lachend mit einer Tüte wieder.

Bei der nächsten Frage war es umgedreht. Spanngurte, wo nur sind die Spanngurte dazu? Da wusste ich Abhilfe und so war es auch. Ein Griff und die Gurte waren gefunden.

Würde ich gefragt, was Partnerschaft, Ehe ist, dann würde ich wohl mit diesem Beispiel antworten.

Gemeinsam sind wir stark!

 

Unsere Paeonie und ihre Botschaft

Paeonien sind sehr schöne Pflanzen mit einer interessanten Botschaft. Glücklich ist, wer sie hört und umsetzt.

Ich mag Pfingstrosen, sie riechen sehr schön und sehen toll aus. Also kauften wir vor vielen Jahren nicht nur die uns allen bekannten Pfingstrosen, sondern auch eine besondere Paeonie. Sie war weiß und ungefüllt, roch ganz zart, aber hatte umwerfend große Blüten an einem Stengel. paeonie

Nun sind einige Jahre ins Land gegangen und unsere Paeonie ist inzwischen etwas über einen Meter groß. Immer noch ist es nur ein Stengel, in diesem Jahr mit 4 Blüten. Unsere Paeonie ist inzwischen nicht mehr weiß, sondern rosa und von ungefüllt zu einer vollen gefüllten Blüte gewachsen, vor allem aber der Duft ist umwerfend betörend.  Vor zwei Tagen öffneten sich die Blüten. Ach wie gerne wollte ich doch diese Blüten den ganzen Sommer über konservieren. Doch letzte Nacht kam der Regen, ob sie sich davon wieder erholt wird der heutige Tag zeigen.

Gestern allerdings haben wir Fotos von unserer Paeonie gemacht, schöne Fotos, die in den nächsten Tagen im Fotoblog zu sehen sein werden.

Während ich am Abend aus dem Fenster schaute und sah, wie Regen und Wind meine Paeonie hin und her bewegte, musste ich an eine Aussage des Tages denken. „Genieße sie jetzt und nicht später, du weißt nicht wie das Wetter wird.“

Irgendwie ist die Aussage wohl auch auf unser Leben treffend. Weißt du was morgen ist? Deshalb: genieße den Tag, nimm die schönen Dinge wahr und freue dich daran. (Nimm dir auch die Zeit dafür, denn die schönen Dinge sind da.)

Social-Media-Engagement am Beispiel Maersk Line

Macht-Social-Media-Engagement für alle Unternehmen Sinn? Wenn ja, wie umsetzen? Von Maersk Line gibt es eine beeindruckende Geschichte dazu.

Container über die Meere zu transportieren fühlt sich eher unattraktiv an. Maersk Line als reines B2B Unternehmen entschied sich trotzdem für eine eigene Social-Media-Strategie. Diese wurde nicht als Marketingaktivität nach extern verlagert, sondern als Kommunikationsstrategie vom Unternehmen selbst umgesetzt. In einem Vortrag erzählt Jonathan Wichmann von den Anfängen, Gedanken und Ergebnissen. Der Vortrag selbst geht 26 Minuten, lohnt sich aber für alle, die sich mit Social Media auseinander setzten wollen und müssen.

 

Für Maersk hat sich das Engagement gelohnt. Der Erfolg auf den unterschiedlichen Plattformen ist hoch. Darüber hinaus  konnten sie in Studien nachweisen, dass ein Social-Media-Engagement nicht nur ein imaginärer Imagegewinn ist, sondern sich in Umsatz, Mitarbeiterengagement und am Ende in Euro niederschlägt.

Kommunikation mit und ohne Strom

Schöne neue Welt, ich kann überall posten, wo ich bin und was ich tue. Ich kann online schauen, ob die U-Bahn pünktlich fährt und meinen Flug umbuchen. Um dieses alles zu tun, ist abgesehen vom Netzzugang etwas weiteres nötig: STROM.

Gestern hörten wir bei Oracle viel über Cloud und Datenaustausch, was alles geht und möglich ist, zeigte eine schöne wunderbare Welt. Fotos wurden gemacht und sofort online gestellt. Per Twitter und WhatsApp wurde miteinander kommuniziert und Daten ausgetauscht. Nach einiger Zeit betrat ich die Räume für Frauen und musste schmunzeln. Dort stand eine Frau, lud ihr iPhone und schaute nebenbei über iPad nach den Nachrichten. Mit ihr unterhielt ich mich über die zukünftigen Möglichkeiten Strom ohne Kabel laden zu können.

Ach wäre diese Möglichkeit, Strom ohne Kabel laden zu können, doch schon da…. Im Gegensatz zu besagter Frau hatte ich kein Kabel dabei um meinem Handy (sprich Smartphone) Strom verabreichen zu können. So fuhr meine Kommunikation mangels Strom auf Null herunter. Gerade noch ein Anruf zum Abmelden. Meldung: mein Telefon ist leer. Verbindung weg, Telefon aus.

So stand ich in einer wunderbaren digitalen Welt ohne Strom, abseits von Neuigkeiten und Fotos, und schaute zu. Tja, was nützen all diese wunderbaren Apps, wenn kein Strom vorhanden ist? Wenn die Statistiken stimmen, dann sind nahezu 100% aller Deutschen unter 40 Jahren im Internet und online unterwegs. Was macht diese große Gruppe ohne Strom?

Stell dir mal vor, kein Strom! Ich finde diese Vorstellung beunruhigend. Auf jeden Fall habe ich heute ein Ladekabel dabei. 

Oracle Cloud World Munich

http://www.oracle.com/de/index.html

Gerade sitze ich in einer Veranstaltung in München. Oracle hatte zu einem cloud-event eingeladen und viele waren gekommen.

Einer der Sprecher war Tim Cole. Er hielt einen interessante Vortrag über Kommunikation.

In einem Rückblick erinnerte er daran, wie sich die IT in den letzten Jahren verändert hat. Auch ich kann mich noch gut daran erinnern, als es in der IT um Geschwindigkeit und Datenspeicherung ging.

Inzwischen sind viele der Visionen Realität geworden. Doch je mehr die Technik beim Endanwender ankommt, umso weniger geht es um technische Spezifikation. Ob es Bürogestaltung ist, Social Media oder Shoppingplattformen, am Ende geht es um Kommunikation zwischen Menschen.

Alle Software und Hardware ist am Ende nur Technik, die eigentliche Kommunikation findet zwischen Menschen statt, erst dort entstehen Beziehungen. Alle Technik kann Beziehungspflege unterstützen, heilen kann sie nicht.

Cloud ist eine logische Fortführung der Entwicklung der letzten Jahre und spiegelt die Vorstellungen der Nutzer wieder. Daten sollen einfach und überall verfügbar sein, sie sind das Mittel und nicht der eigentliche Zweck. Das ist es, was Cloud ausmacht.

gelber Regen

Bei uns hinterm Haus steht ein quadratisch aussehender Busch. Lange Zeit dachten wir, dass er der die Kurve überhaupt nicht bekommt und eingeht. Daraufhin wurde er von uns allen mit viel Liebe und Fürsorge bedacht. Er bekam extra Wasser und Dünger, wurde zurück geschnitten und gestreichelt.gelber regen

Nun sind (ich denke) zwei Jahre ins Land gegangen und siehe da, er erinnert sich an seine Spezialpflege und bedankt sich bei uns. Er dankt uns mit einem wunderbaren gelben Regen. Schauen wir zum Fenster raus und sehen diese herrlichen gelben Blütentrauben, dann können wir mit Freude sagen, der Aufwand hat sich gelohnt.