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Neuerungen in dejongsblog

Unser Blog hat seit einigen Tagen eine Neuerung. Sicher ist es dir schon aufgefallen. Rechts neben dem Blog gibt es jetzt Werbung von Google.

Das funktioniert recht einfach. Wir haben uns bei Google angemeldet und angegeben, welche Themenbereiche für die Werbung ok sind. Von Sex bis Religion ist alles möglich. (Wobei sich die Frage stellt, ob die beiden Bereiche wirklich so weit auseinander liegen. Doch das ist ein anderes Thema.) Jetzt üben wir die Themenbereiche richtig zum Blog anzupassen. Es gibt einfach Dinge, für die wir uns leichter tun zu werben als andere.

Wenn also einmal ein Werbelink komisch ist, dann verziehe lieber dein Gesicht zu einem Lächeln und sieh darin die Erheiterung unseres Übens, als zu einem Kopfschütteln. Denn ein Kopfschütteln ist es ganz sicher nicht wert, du musst ja nicht drauf drücken.

Warum wir das tun? Nun ganz einfach. Inzwischen hat unser dejongsblog Fotos von 1.5 Jahren und Texte dazu. Das will alles verwaltet und gehostet werden. Etwas Normales dabei ist, dass unser Hoster für seine Leistung bezahlt werden will. Zur Deckung, wenigstens eines Teils der Kosten gibt es jetzt die Werbung. Wenn du eine bessere Idee der Unterstützung hast, dann immer her damit. Wir und unser dejongsblog sind für Vorschläge offen.

 

 

Warum bin ich Christ: Mach mit

In den letzten Wochen haben Christen geschrieben, warum sie sich zu Jesus Christus bekennen. Begeistert war ich über die Vielfalt der Berichte. Jeder setzt einen eigenen Schwerpunkt und jedes Erleben ist anders und doch ist eines allen gleich. Sie alle sind Jesus Christus begegnet und pflegen seitdem eine persönliche Beziehung zu ihm.

Bist du auch Christ? Was antwortest du auf diese Frage? Wie siehst du dich selbst und wie deine Umwelt?

Wenn du Christ bist, dann würde ich mich freuen, wenn du bei unseren Berichten auch mit machst und schreibst, warum du Christ bist. Ich möchte die Serie gerne fortsetzen und zeigen, dass Christen keine exotische Randgruppe sind.

Wo bist du Jesus begegnet? Wurde es einfach mit den Jahren eine feste Beziehung ohne Knall –  Bumm am Anfang oder gab es für dich ein spezielles Erlebnis? Wie geht es dir seit du in einer Beziehung zu Jesus stehst? Bitte schreibe mir/uns ein paar Zeilen über dich.

Es muss nicht viel sein; ungefähr 300 Worte genügen. Schreibe wie du reden würdest.

Du kannst es als Kommentar zu diesem Blog machen oder über Kontakt eine Mail an mich schreiben.

Danke für´s Mitmachen!

Gesundheitssystem im Streit – jeder gegen jeden – eine Außensicht

http://www.sueddeutsche.d…enger-1.1003408

Weil es diese Woche schon um unser Gesundheitssystem ging, hier passend zur aktuellen Diskussion Teil II.

Dabei ist meine Basis ein Artikel, der mehr ein Kommentar ist, aus der SZ vom 23.09.10. Leider ist der Artikel bis jetzt nicht online verfügbar. In der Pressekonferenz gestern in Berlin hat unser Gesundheitsminister ein wahres Wort gesprochen: „Ich glaube nicht, dass einer meinen Stuhl haben möchte.“ Kein politisches Amt ist so umstritten, kein Minister ist so unbeliebt wie der Gesundheitsminister.

Zwei Punkte aus der aktuellen Debatte zum Gesundheitssystem möchte ich herausgreifen.

1. Wer ohne „Dreck am Stecken ist, werfe den ersten Stein“. Wir sind alle Menschen und damit auch beeinflussbar. Alle die meckern, weil ihre Interessen keine stärkere Gewichtung fanden, sollten schweigen. In keinem anderen Bereich ist die Einflussnahme auf unsere Politiker so groß. Die Ärzte, die Apotheker, die Pharmaindustrie, die Krankenhäuser, die Krankenkassen, und noch einige Bereiche mehr, sie alle leben von den Entscheidungen unserer Politik. Jeder von ihnen will den größten Kuchen und am besten nicht abgeben.

2. Damit sind wir beim zweiten Teil. Egal ob es uns allen gefällt oder nicht, solange das Gesundheitssystem in seiner Struktur so bleibt wie es ist, wird es immer nur ein Rum- Manövrieren sein. Wir Deutschen werden älter und wollen alle die beste Leistung. Doch nicht nur das, der Anteil derer, die älter sind und ein erhöhtes Maß an medizinischen Leistungen möchten, steigt zusätzlich an.

Wer will also den Stein werfen und sagen, du bekommst am Alter X keine Leistung mehr?

Wir haben wohl nur zwei Möglichkeiten: Das System zu ändern oder aber bereit zu sein, für unsere medizinischen Leistungen mehr zu bezahlen.

In einem bin ich mir sicher. Es ist nicht hilfreich, wenn die eigene Koalition sich zu eigenen persönlichen Gunsten durch unpassende Kommentare versucht zu profilieren. Entweder man arbeitet zusammen, dann heißt es auch zusammen zu einer Position, wie dem Gesundheitssystem, zu stehen. Sonst sollte man es lieber lassen.

Lehn dich zurück und ruhe aus

http://siebald.org/musik/index.php?nid=35

Folgender Text von Manfred Siebald hat mich gestern abend erreicht. Weil dieser Text aber nicht nur für mich ist, sondern auch für dich, möchte ich dir einen Auszug (quasi als Appetitmacher) schicken:

Das waren ein paar harte Wochen – so vieles stürmte auf dich ein. Noch steckt die Hast dir in den Knochen, noch bist du nicht mit dir allein.

Du sehnst dich nach Augenblicken, wenn keine Uhr dich weiter hetzt, wenn keine Pflichten dich mehr drücken.

Vielleicht kommt diese Zeit ja jetzt. Lehn dich zurück und streck die Seele aus. Aus deinem Planen, aus deinem Tun, aus deiner Sorge ruft dich Gott heraus. Er will, dass seine Menschen ruhn.

Da waren Jahre voller Frage. Du suchst einen letzten Halt und Gründe, die dein Leben tragen, doch langsam wird die Hoffnung alt. Vielleicht ersehnst du dir tief innen, ein klares Wort von Gott zu dir, dein Leben könnte neu beginnen. Vielleicht hörst du dieses Wort ja hier.

Gott ist schon da! Er will dir Gutes tun. Strecke deine Seele nur nach ihm aus. Er lädt dich ein, bei ihm dich auszuruhen und geht dann auch mit dir nach Haus.

Ich wünsch dir Gottes Ruhe für dein Leben!

Der Computerwurm Stuxnet, meine innere Ruhe und die Zukunft

http://www.sueddeutsche.d…olgen-1.1003586

Nicht nur der Sicherheitsexperte Ralph Langner beschäftigt sich derzeit mit einem Computerwurm „Stuxnet“. Erstmals wurde er im Juli dieses Jahres entdeckt. Das Besondere dieses Wurmes ist seine Professionalität.  Er hatte es auf eine Software zur Anlagensteuerung von Siemens abgesehen. Wobei eigentlich sollte wohl die Software von Siemens nur das Mittel zum Zweck sein. Über den Wurm gibt es im Moment genau so viele Spekulationen wie über den Auftraggeber. Viel wird vermutet und spekuliert. Ich frage mich, ob wir die Wahrheit wirklich erfahren wollen?

Wenn ich die Artikel lese, dann beschleicht mich ein unangenehmes Gefühl. Wenn ich nur alleine an den Bericht aus Tallin denke und den Angriff auf den Staat Estland im letzten Jahr. Ist mit diesem Wissen noch ein ruhiges, normales Leben möglich? Wie gehen wir mit diesen Meldungen um? Wie halten wir Ruhe und inneres Gleichgewicht, wenn vielleicht noch nicht mal deine Facebook-Freunde alle echt sind?

Eine Strategie wäre zu ignorieren. Wahrscheinlich gibt es deshalb nicht so sehr viele Berichte darüber. Sie beunruhigen und das nimmt die Ruhe. Wenn ignorieren nicht geht, kannst du versuchen in dem Segment mitzumischen und dadurch Einfluss zu nehmen. Ob der Weg allerdings für mehr innere Ruhe dazu sorgt, wage ich einfach mal zu bezweifeln.

Ich kenne nur einen Weg, der wirklich funktioniert und für innere Ruhe sorgt. Der Gott der Bibel sagt, dass wir Menschen nur bei ihm wirkliche Ruhe finden. Warum das so ist? Er hat uns geschaffen und will nicht, dass wir uns selbst zerstören. Alle die ihm vertrauen, schützt er. So steht es in seinem Wort und so berichten es seine Kinder rund um die Erde. Weil ich weiß, dass er meine Familie und mich beschützt, kann ich mit Gelassenheit in die Zukunft schauen. Auch wenn ich solche Meldungen lese.

These: moderne Medizin ist ein Geschenk Gottes

Immer wieder einmal höre ich von Mitmenschen Aussagen nach dem Prinzip: Unsere moderne Medizin und die Pharmazie dazu macht uns nur noch kränker etc ….

Heute und hier möchte ich eine Gegenthese aufstellen. Ich behaupte, dass unsere moderne Medizin (trotz allem menschlichen Versagen) ein Geschenk Gottes ist.

Hier die Begründung dafür:

Unser Primelchen ist am Dienstag am Fuß operiert worden. Die einfache Beschreibung dazu ist: ein Teil der Knochen wurde gebrochen, aus der Hüfte etwas entnommen und das Ganze zu einem neuen Fuß zusammengesetzt. Heute, also am zweiten Tag nach der OP wurde die Drainage gezogen und der Fuß verbunden und am Sonntag kann sie nach Hause „gehen“. Damit war sie 7 Tage in der Klinik. Sie hat in der Hüfte keine Beschwerden mehr und der Fuß ist im Rahmen des Normalen. Wenn ich mir überlege, was für ein Eingriff das am Fuß ist, dann bin ich von unserer modernen Medizin begeistert.

Aus Berlin kann ich ähnliches berichten. Auch da verlief alles „nach Plan“ und ich bin sehr froh darüber.

Noch mehr bin ich von Gott begeistert, er hat für den richtigen Operateur gesorgt und auch, dass alles gut heilen kann. So gibt Gott sein Gelingen für eine Leistung, die die Ärzte in der Regel für sich beanspruchen. Dabei ist es doch Gott, der alles wieder heilen lässt.

Danke, mein Vater, der du Gott bist, dass du unsere Bitte auf erfolgreiche OPs erhört hast. Du hast Gelingen geschenkt und wirst auch einen guten Heilungsverlauf geben. Danke, dass es diese Möglichkeiten in der Medizin gibt.

Frauen und Männer in Kostümen, die Wiesn in München und doch nur zwei Wochen im Jahr oder eine Liebeserklärung an München und seine Bewohner

http://www.trachten-anger…men-kollektion/

Mit Grippe Blog zu schreiben ist nicht so ganz einfach, wie ich gerade feststelle. Deshalb soll es heute und hier um ein bayr. Phänomen gehen. Anders ausgedrückt: Etwas, was ich besonders unterhaltend finde.

Als ich am Montag in der Innenstadt von München unterwegs war, sah ich sie bereits an allen Ecken und Enden. Frauen und Männer in einer speziellen Kostümierung. Dabei waren es nicht nur ein paar wenige, sondern sie traten in Trauben auf. Ich fand die Frauen meistens attraktiver als ihre männlichen Begleiter.

Eine junge Frau hatte beim Schultern ihres Rucksackes den Rock übersehen, der auf ihrer Rückseite nach oben geschlagen war und ein paar sehr schön geformte Beine in wunderbaren Seidenstrümpfen freilegte. Es war einfach ein schöner Anblick. Nein, nicht wie du denkst. Es war natürlich und einen kleinen Hauch erotisch. An Sex konnte man bei diesem Anblick eigentlich nicht denken, sondern sich einfach nur des Schönen erfreuen.

Ja, erraten. Letzten Samstag hat in Bayern die Wiesn begonnen, 14 Tage Ausnahmezustand in der Stadt. Münchner freuen sich auf die Wiesn und sind dann doch froh, wenn es wieder vorbei ist… bis zum nächsten Jahr. Abgesehen von der Innenstadt, die völlig überfüllt ist und eigentlich deswegen schließen sollte, ist die Wiesn etwas das zur Stadt gehört, so wie zu Wien die Hofburg.

Besonders schön sind allerdings in dieser Zeit die Frauen der Stadt. Auch wenn ich kein wirklicher Fan von Dirndl bin, so sehen Frauen in Röcken und schönen Schuhen an den Füßen einfach toll aus. Ich würde mir wünschen, dass noch mehr Frauen in den restlichen 50 Wochen sich so schön und geschmackvoll anziehen und Bein zeigen. Ich glaube, dass schon alleine dieser Anblick die Stadt während der Wiesn zu etwas Besonderen macht. Das ist es wohl, was die Besucher aus aller Welt anzieht, die Menschen in München, die sich auch von Unmengen Besuchern nicht stören lassen. Da ist die Wiesn selbst nur noch die Zugabe. Auch ohne auf die Wiesn zu gehen, lohnt es sich, München während dieser Zeit zu besuchen. Der Flair, der von der Stadt und ihren Menschen ausgeht, macht sie zu etwas Besonderem.

Eine Bemerkung zum diesjährigen Trend: kurze Dirndl und dazu hohe Sandaletten.

Ein lieber Gruß an alle Kranken

Krank zu sein ist weder schön noch macht es Freude. Es raubt Energie und Zeit, stört nur und ist im Weg.

Derzeit befindet sich meine Korrekturleserin für den Blog in der Klinik. Doch nicht nur sie, auch ein ganz treuer Leser ist im Krankenhaus. Ihnen möchte ich meine besonderen Genesungswünsche senden und beiden sagen, wie froh ich bin sie zu haben.

Oft merken wir unsere persönliche Zerbrechlichkeit gerade in solchen Momenten. Mir geht es so, dass ich dann bereit bin mein Leben zu hinterfragen und wenn notwendig Entscheidungen zu korrigieren.

Um aber eins klar zu stellen. Ich bin mir ganz sicher, dass keine Krankheit und kein Leid von Gott kommen. Warum? Ganz einfach, die meiste Zeit seines Wirkens auf dieser Erde verbrachte Jesus damit Menschen gesund zu machen, sowohl körperlich als auch psychisch. Dabei stellte er keine Bedingungen an die Menschen und erwartete keine Leistung.

Aus dem Bett, mit einer Grippe in den Gliedern, grüße ich nicht nur diese beiden, sondern auch dich. Ich wünsche allen Kranken, dass wir schnell wieder auf die Beine kommen und gesund werden.

(PS: Falls die Kommas in den nächsten Tagen nicht so perfekt sind, dann denke bitte in Gedanken an meinen kranken Korrigierer. :-))

Warum bin ich Christ: Weil ein Leben ohne Jesus unvorstellbar ist

Warum bin ich Christ? Heute von Thomas aus Neumarkt, 34 Jahre

Darf ich mich selbst Christ nennen? Die ersten Christen sagten dies nicht von sich selbst, sie wurden von anderen so genannt, weil sie Christus in ihrem liebevollen Verhalten so ähnlich waren. Sagen also andere über mich, ich müsse ein Christ sein, weil ich so liebevoll, fröhlich, ausgeglichen, geduldig, freundlich, hilfsbereit, treu, zuvorkommend und besonnen bin? Ich möchte es jedenfalls sein, denn ich möchte Christ genannt werden. Ich habe schon manche Fehler gemacht, kleinere, aber auch größere. So geht es jedem Menschen. Auch mir geht es so, dass es mir schwer fällt, Fehler zuzugeben und vor meinen Mitmenschen in gewisser Weise als Loser dazustehen.

Darf ich mich dann Christ nennen? Werfe ich damit nicht ein schlechtes Bild auf Jesus Christus? Andererseits sagt er mir in der Bibel, die seine Botschaft an mich enthält, dass er deswegen Mensch geworden ist. Er hat ein perfektes Leben gelebt, damit ich es nicht mehr tun muss. Gerade weil ich Fehler gemacht habe, will er mich als seinen Freund, damit er mir helfen kann. Er will mir helfen, trotz meiner Fehler ein gutes Leben zu haben. Ein gutes Leben, das nicht zu Ende ist, wenn die ersten Haare grau werden (was schon vor einigen Jahren passiert ist), sondern länger dauert und immer besser wird, als ich es mir vorstellen kann.

Ich nenne mich Christ, weil ich nicht ohne ihn leben möchte. Ich nenne mich Christ, weil ich gemerkt habe, dass Jesus so viel Gutes für mich tut, dass ich mir nicht vorstellen kann ein Leben ohne ihn zu führen.