Schlagwort-Archive: arbeit

Selbstmotivation

Das hier ist reine Selbstmotivation. Mein Schreibtisch ist voll und die kommende Woche kurz. So sehr wie wir uns auf unseren Urlaub freuen, so sehr verlangt die Zeit vorher ihren Tribut von uns.

Also Claudia, freue dich an dem herrlichen Wetter und dass du einen Schreibtisch voller Arbeit hast. Denke daran, du bist der Herr über den Schreibtisch und nicht umgekehrt. Vergiss nicht, dass es Dinge gibt, die auch noch etwas mehr Zeit haben.

Ach und auch wichtig: Dein Vater, YHWH hat alles gut im Blick, mach dir also keine Sorgen, sondern überlass das Sorgen ihm. Jetzt hole tief Luft, du musst nicht für morgen arbeiten sondern nur für heute.

Vielleicht sollte ich nach dieser Runde Selbstmotivation erstmal eine Pause einlegen und ein Gespräch mit meinem Vater führen. Mal sehen, vielleicht sieht er den Tag ja total anders als ich und mein Schreibtisch wird mit einem Mal leer und unwichtig. … Ich muss gestehen, das würde mir am Besten gefallen.

Christliche Leiter und ihre Mitarbeiter oder wenn Menschen ausbrennen

Wenn christliche Leiter ausbrennen, dann ist es nicht anders als bei anderen Menschen. Es beginnt mit der Verantwortung, die man selbst wahrnimmt und mit den vielen Aufgaben, die zu erfüllen sind. Gemischt wird das Paket mit der immer weniger vorhandenen Möglichkeit, abschalten zu können. Irgendwann sind die Batterien leer.

In der Theorie hat dies wohl inzwischen jeder verstanden, in der Praxis zeigt sich, dass Menschen trotz ihres Wissens ausbrennen. Geschieht das Ausbrennen bei Nichtchristen, ist das traurig, wenn allerdings christliche Leiter ausbrennen, dann haben sie eine Grundregel des Wortes Gottes mit Füßen getreten. Zum Thema Ausbrennen gibt es aber noch eine Steigerung. Diese tritt ein, wenn christliche Leiter ihre Mitarbeiter so sehr fordern, dass diese ausbrennen.

Es gibt viele Aussagen der Bibel, die eine klare Verantwortung des Menschen für seinen Körper und den Umgang damit aufzeigen. Dazu gehört eine klare Trennung von Arbeit und Freizeit, sowie diese Freizeit auch zu nutzen. Ja, christliche Leiter sind Manager und deshalb in dieser Arbeit auch Vorbilder. Wenn sie also ihre Mitarbeiter genauso ausbrennen lassen wie die Manager der Wirtschaft, wo ist dann ihre Vorbildwirkung?

Deshalb mein Wunsch an alle christlichen Leiter im Land, übernehmt Verantwortung für eure Mitarbeiter und sorgt dafür, dass diese nicht ausbrennen. Seid Vorbilder!

Trennung von Freizeit und Arbeit – auch das gehört zu Sabbat feiern

Vor 20 Jahren spielten Handy, Internet und die immerwährende Erreichbarkeit keine Rolle in unser aller Leben. Inzwischen sind Internet, Handy und die ewige Erreichbarkeit normal.

Ich bin begeistert darüber und nutze die damit verbunden Möglichkeiten als normale Bestandteile unseres Alltags. Gleichzeitig erleben wir, wie diese Art zu leben unsere Kraft und Energie verbraucht. Immer erreichbar zu sein ist dabei nur eine Schwierigkeit. Die Erwartungshalten den Arbeitnehmern gegenüber hat sich verändert. Am Anfang war es nur die IT-Industrie, inzwischen zieht sich diese Vorstellung aber in alle Bereiche unserer Gesellschaft. Keiner sieht mehr ein Problem darin, dass der Mitarbeiter abends um 20 Uhr noch erreichbar ist oder e-Mails beantwortet. Egal ob Freizeit, Urlaub oder Krankheit, Informationen werden immer geliefert und unbewusst werden Antworten erwartet. Abschalten wird zum Fremdwort und irgendwann verlernt.

Umso erstaunlicher finde ich die Regelung, die YHWH in den 10 Geboten verankerte. Er machte deutlich, dass der Tag der Erholung, der Sabbat, auch eine klare Trennung von Arbeit und Erholung darstellt. Gott sagt, dass wir 6 Tage arbeiten dürfen und 1 Tag ruhen. Seine Vorstellung zum Ruhen umfasst dabei alle Bereiche unseres Lebens, auch das Handy und die Mails. Ich bin der Überzeugung, dass dieser Tag der Ruhe und der Erholung noch nie so wichtig war wie heute. So etwas wie Brei, von jedem ein bisschen, gibt er eine klare Absage.

Sabbat feiern heißt das Büro zusperren, im Telefon, am Rechner und auch im Kopf und das finde ich genial.

Gib immer dein Bestes

“Gib immer dein Bestes” ist recht einfach, wenn ich etwas gerne mache. Wie ist es aber, wenn ich die Arbeit nicht mag?

“Gib immer dein Bestes!” Ist das nicht ein Spruch aus längst vergangenen Zeiten? Heute gilt das doch gar nicht mehr. Warum soll ich mein Bestes geben, wenn ich Wäsche aufhängen nicht mag und die Wäsche kalt und nass ist?

“Gib immer dein Bestes” ist unbequem und mühsam. Ich will aber meinen Willen durchsetzen.

Habe ich etwas Wichtiges vergessen?

“Gib immer dein Bestes” ist der Spruch der Erfolgreichen im Leben. Willst du jemanden kennen lernen und einschätzen wie er arbeitet, dann schaue auf die kleinen Dinge des Alltags. Wie wäscht jemand auf oder bügelt oder hängt Wäsche auf. An diesen Dingen (die die meisten nicht mögen) zeigt sich ob jemand bereit ist sein Bestes zu geben. “Gib immer dein Bestes” ist eine Entscheidung zur Lebenseinstellung, die sich lohnt.

Die Einstellung “Gib immer dein Bestes” achtet die Arbeit, die andere tun. Dabei ist die Arbeit der Müllleute genau so gemeint wie die der Mutter und Ehefrau zu Hause. Gibst du nicht dein Bestest, dann ist das ein Ausdruck der Verachtung. Diese Verachtung gilt den Menschen hinter den Sachen und nicht dem Ding an sich. Gibst du also nicht dein Bestes, dann machst du durch dein Handeln dem Anderen klar, dass du ihn und seine Arbeit nicht wertschätzt. Und das hat über kurz oder lang Konsequenzen für dich. Wahrscheinlich werden sie dir nicht gefallen.

“Gib immer dein Bestes” gilt für uns alle, aber in besonderer Weise für uns Christen. Jesus Christus gab sein Bestes für uns und er erwartet, dass wir unser Bestes geben und nicht nur 30 oder 50 Prozent. Die krasseeste Aussforderung dazu steht im Brief an Titus. Dort werden die Sklaven aufgefordert ihr Bestes zu geben, weil sie Christen sind.

Eine Runde Mitleid für uns Alle! oder herrliches Wetter und die Arbeit

Eine Runde Mitleid für uns Alle!

Als ich gestern abend nach dem Wetter schaute, wollte ich es gar nicht glauben. Es waren 29 Grad Celsius angesagt. Weil das so ungewöhnlich für diesen Sommer ist, wechselte ich glatt das Wetterprogramm. Ganz nach dem Prinzip, vielleicht hat es sich ja geirrt. Doch die sommerlichen Temperaturen blieben bestehen.

Mein erster Blick heute morgen ging deshalb auch sofort zum Fenster hinaus. In mir setzte eine kleine Enttäuschung ein, kein strahlend blauer Himmel. Doch ausnahmsweise weigerte ich mich, dem Himmel zu glauben und entschied mich für Sommer aus dem Kleiderschrank.

Eine Stunde später wurde diese Entscheidung belohnt. Es kam ein strahlendblauer Himmel mit einigen kleinen bayrischen Schäfchenwolken… richtig süß. Nun ich fast Mittag und das Wetter ist ein Traum. Sommer, Sonne… ahhh… herrlich!

Jetzt setzte in mir das Mitleid für mich und alle anderen Stubenhocker ein. Wir sitzen drin und hacken in unsere Rechner und draußen… ist schönes Wetter. Was tun wir nur? Dabei gibt es bei uns Stubenhockern zwei Gruppen. Die welche wenigstens raus schauen dürfen und das schöne Wetter sehen und die Gruppe der fensterlos Arbeitenden. Nun ich weiß in dem Fall nicht, was besser ist.

Also eine Runde Mitleid für alle, die keinen Urlaub haben und arbeiten müssen!

Studie über einen Tag Ruhe und seine Auswirkungen

Heute morgen habe ich die Zusammenfassung einer Studie gelesen. Leider stand nicht dabei, welche Uni diese durchgeführt hat. Ich weiß nur, dass sie vor einigen Jahren in den USA gemacht wurde.

Inhalt: Wer einen Tag in der Woche regelmäßig Pause macht und zur Ruhe kommt, der lebt nicht nur länger und besser, sondern der ist kreativer und kann intensiver arbeiten als andere.

Ist doch total erstaunlich oder nicht? Zur Ruhe kommen und erholen ist also nicht nur etwas für den Urlaub und den Feierabend auf dem Sofa. Warum nur tun wir alle uns so schwer damit?

Wir wollen heute mit Freunden zur Ruhe kommen und Pause machen. Treffpunkt ist bei uns zu Hause um 9 Uhr zum Frühstücken. Es wird ein ruhiger Tag ohne Arbeit werden. Gemeinsam den Erschaffer dieser Erde begegnen, viele Gespräche und Lachen, Essen und spazieren gehen stehen auf dem Programm. Es wird bestimmt sehr schön werden, wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit!

Ich möchte diesen einen Tag ohne Arbeit und mit viel Ruhe nicht mehr hergeben. Der Ruhetag ist eine wunderbare Erfindung!

Auch mit Arbeit zu? Dann probiere doch auch mal einen Tag der Ruhe

http://www.bibleserver.com/#/search/NL/ruhe/1

Ruhe ein Wort was für ein Klang…

Das Arbeit süchtig machen kann, wissen wir inzwischen. Immer wieder merke ich aber, dass auch wir Nichtsüchtigen von Arbeit gefangen genommen werden. In der Regel wollen wir unsere Arbeit gut machen. Dementsprechend sind wir nicht nur mit unseren Händen, sondern auch mit unseren Köpfen ganz bei der Arbeit. Wir tun und machen. Dabei ist es egal ob es der Haushalt ist oder das alles füllende Hobby oder ein Arbeitsverhältnis. Alles ist Arbeit, denn der Körper kommt dabei nicht zur Ruhe.

Mit diesen ganzen Dingen sind wir so beschäftigt, dass wir gar nicht aufhören können. Wir denken und machen und tun. Doch zur Ruhe kommen gelingt nicht wirklich.

Kennst du das auch? Dann habe ich eine – ich muss gestehen, recht simple – Lösung. Mach es doch mal wie es im Buch der Bücher steht und mache heute frei. Nimm dir einen Tag in der Woche als Tag der Ruhe. Am Besten fange am Abend vorher schon an, denn das hilft beim Runterfahren und Ankommen in diesem Ruhe – Tag.

Immer wieder spricht der Verantwortliche des Buches von dieser Ruhe. Wenn es dich interessiert, dann gib mal Ruhe ein und ließ dir die vielen Texte dazu durch. Ich finde es immer wieder spannend was das Buch dazu zu sagen hat.

Ruhe, ich kann dir einen solchen Tag der Ruhe nur empfehlen. Lasse deinen ganzen Alltag hinter dir und mache heute mal nichts von den vielen Dingen die du sonst tust. Viel Spaß!

Dein Alltag ist auch zu voll? oder in Ruhe arbeiten

Ruhe und Arbeit, passt das überhaupt zusammen? Sollten die beiden Worte nicht eher gegensätzlich sein? Entweder ruhe ich oder arbeite? Dieser Tage ist mir mal wieder bewusst geworden, dass beides zusammen gehört.

Nicht nur in der Form, dass wir Menschen Zeiten der Ruhe und der Arbeit brauchen. Anders ausgedrückt: Erholungsphasen nach der Arbeit, Zeiten in denen wir zur Ruhe kommen sind wichtig. Sie helfen uns das Erlebte zu verarbeiten und damit umzugehen. Diese Ruhephasen ermöglichen es uns neue Kraft zu schöpfen für die danach kommende Arbeit. Soweit ist uns das allen klar. Ohne Ruhe keine Arbeit.

An den Teil, in Ruhe Arbeiten, denken wir alle in der Regel nicht. Alex und ich haben gemeinsam Stachelbeere vorbereitet. Diese Stachelbeere machten uns eines klar, auch wenn wir arbeiten brauchen wir Ruhe um unsere Arbeit gut erledigen zu können. Im Normalfall geht es nicht um Geschwindigkeit bei unserer Arbeit. Wir haben eine Aufgabe und die sollen wir lösen. Je mehr Ruhe wir dazu haben, um so besser für die Sache. In Ruhe arbeiten heißt, der Arbeit einen Stellenwert zu geben und damit verbunden auch eine Zeiteinheit. Nicht alles dauert gleich lang. Doch wenn wir versuchen in einen Tag zu viele einzelne Arbeiten hineinzubringen, geht die Ruhe flöten. Dann leidet nicht nur die Arbeit, sondern wir selbst und unsere Umwelt.

Deshalb, bitte packe deinen Alltag nicht zu voll. Packe das Motto in Ruhe arbeiten in den Korb des Tages. Willst du mal wieder zu viel, dann nimm dir die Ruhe und sortiere lieber etwas aus dem Tag heraus. Viel Erfolg!

Intel als Arbeitgeber oder viele offene Stellen in Deutschland sind neu zu besetzen

Sponsor of Tomorrow ist der Titel der aktuellen Marketing-Kampagne von Intel. Unter diesem Titel hat Intel derzeit eine größere Menge an Jobs neu zu besetzen. Die Stellen sind vorwiegend in München, Karlsruhe und Braunschweig angesiedelt.

Hier eine kleine Auswahl:

·         Customer Engineer Display SWM (#600397)<http://www.intel.com/jobs/jobsearch/index.htm?job=600397&src=REF-100788>

·         Customer Engineer Firmware SWM (#600393)<http://www.intel.com/jobs/jobsearch/index.htm?job=600393&src=REF-100788>

·         Field Application Engineer (#592328)<http://www.intel.com/jobs/jobsearch/index.htm?job=592328&src=REF-100788>

·         IT Op’s CS Central Europe Manager (#599329)<http://www.intel.com/jobs/jobsearch/index.htm?job=599329&src=REF-100788>

·         System Software Automotive Engineer (#599343)<http://www.intel.com/jobs/jobsearch/index.htm?job=599343&src=REF-100788>

·         Hardware Engineer Automotive (#599346)<http://www.intel.com/jobs/jobsearch/index.htm?job=599346&src=REF-100788>

·         Software Research Scientist (#596224)<http://www.intel.com/jobs/jobsearch/index.htm?job=596224&src=REF-100788>

·         Sr.Technical Marketing Engineer (#601461)<http://www.intel.com/jobs/jobsearch/index.htm?job=601461&src=REF-100788>

Das ist aber nur eine kleine Auswahl der offenen Stellen. Die komplette Liste gibe es unter: www.intel.com/jobs<http://www.intel.com/jobs>.

Warum Intel und damit ein amerikanisches Unternehmen? In meinen Augen ist Intel ein toller Arbeitgeber. Auch nach 6 Jahren Zugehörigkeit hat sich das nicht geändert. Die Möglichkeiten sind vielfältig, sowohl im Land als auch international. Es gibt immer wieder Neues und es wird nie eintönig. Intel als Arbeitgeber motiviert und fördert seine Mitarbeiter. Willst du eine Stelle, in der du dich einbringen kannst, dann solltest du dir die offenen Stellen anschauen. Wer weiß, vielleicht  treffen wir uns dann bald im Büro.

Workflow, Prozesse, Arbeitsabläufe und warum sie uns das Arbeiten erleichtern obwohl wir es eigentlich nicht mögen

Gerade habe ich an einer Umfrage bei Paypal teilgenommen um meinen Frust über den internen workflow bei denen zu kommunizieren.

workflow – ein Wort was sehr beliebt ist und gleichzeitig so seine Tücken in der Realität hat. Theoretisch wissen wir alle, was workflow heißt und finden das auch immer (vor allem bei anderen) gut. Selbst wollen wir uns nur ungern an einen definierten Prozessablauf halten.

Auch in medizinischen Einrichtungen sind solche definierten Prozesse elementar wichtig, sorgen diese doch für einen guten und reibungslosen Ablauf und damit für das (im besten Fall) optimale Behandlungsergebnis des Patienten. Immer wieder zeigt sich bei der Diskussion in diesen Einrichtungen, dass die Einführung von workflow Abläufe an den Befindlichkeiten Einzelner zu scheitern droht.

Gerne werden Totschlagargumente gebracht wie: ich werde in meiner medizinischen Behandlungsfreiheit gehindert. Dabei soll es eigentlich genau darum gehen diese zu unterstützen. Workflow heißt, Prozesse, also Abläufe, zu optimieren. Es ist kein Zeichen einer gut organisierten Praxis, wenn der Patient trotz Termin noch 2 Stunden in der Praxis warten muss, bevor er aufgerufen wird. Anders ausgedrückt, der workflow ist optimierungswürdig. Zum Definieren von Prozessen ist es allerdings nötig, sich Gedanken zu machen und wer mag das schon?

In Krankenhäusern ist die Abstimmung der Bereiche und Funktionen oft mit zu viel organisatorischen Mühen verbunden. Es geht einfacher und schneller, wenn die Wege klar sind und alle planen können. Damit das geht ist es nötig einen workflow zu definieren. Also über Prozesse zu reden und sich auf ein Vorgehen zu einigen.