Entenbraten geht eigentlich ganz einfach. Es gibt ein paar Grundregeln, wenn die beachtet werden, gelingt das Federvieh mühelos.

1. Ich kaufe immer die Ente beim Bauern. Die kostet zwar etwas mehr als im Supermarkt, dafür hat die Ente gute Ökowerte und ist nicht um die halbe Welt gereist. Zum anderen ist die Qualität der Bauernente meistens das mehr Geld wert.

2. Gut und regelmäßig mit Bratensoße begießen.

Doch hier der Reihe nach das ganze Rezept:

Die gekaufte Ente gut waschen und die restlichen Federkiele entfernen. Ich mache das immer mit einem kleinem Messer. Danach die Ente mit einer Mischung aus Salz und Pfeffer einreiben.

Zum Füllen zwei Ziebeln schälen und halbieren, ebenso zwei Äpfel und das Ganze in die Ente stopfen. Danach Rouladennadeln nehmen und die Ente damit zumachen. Wenn du keine Roulandennadeln hast, dann kannst du auch Nadel und Faden nehmen und zunähen.

Bringe Biskin in einem Bräter zum Erhitzen und brate die Ente darin von allen Seiten an. Achtung: geht schnell, bitte nicht verbrennen lassen. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Inzwischen nimm einen Viertelliter trockenen Sherry und 4 EL Honig und bereite damit eine Soße. Diese gießt du über die Ente drüber und schiebst den Bräter mit Deckeln in den Backofen. Nach 15 Minuten Backzeit die Temperatur auf 180 Grad reduzieren und den Deckel vom Bräter nehmen. Alle 10- 15 Minuten die Ente mit der Soße begießen. Achtung: Finger nicht verbrennen. Das Tier braucht in der Regel 1 – 1,5 Stunden, je nach Größe.

Hier ein Wert zur Orientierung: Eine Ente mit 2,5 kg braucht ungefähr 1,5 Stunden Backzeit.

Dann heißt es nur noch Ente portionieren und Soße in die Souciere gießen. Wer will, kann vorher vorsichtig etwas Fett abschöpfen.

Dazu am Besten frische Klöße und Rotkraut. Guten Appetit!

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