Mein Alex fehlt mir

Nach längerer Zeit waren Alex und ich wieder einmal geschäftlich unterwegs. Das an sich ist nichts Besonderes. Was ich noch nie mochte ist die Tatsache, dass wir getrennt unterwegs waren. Er an einem Ende der Republik, ich am anderen.

So tauschten wir uns heute morgen per Telefon, über die letzte Nacht, aus: Wie hast du geschlafen? Nicht gut,….

Manchmal liegt es am Verkehr, der durchs Hotel fährt, durch manche Hotelzimmer fahren nicht nur Autos und LKW’s sondern ganze Bahnlinien führen hindurch. Während bei Autos meistens eine Art kontinuierlicher Verkehrsstrom entsteht, sind Züge immer einzeln unterwegs und lassen sich nicht so einfach vom Gehirn rausfiltern. Steht man am nächsten Morgen auf, dann fühlt man sich platt wie der Untergrund, über den diese Verkehrsmittel unterwegs waren.

Was ich aber am schlimmsten empfinde, ist die Abwesenheit meines Alex. Kein Arm zum Anlehnen, keiner, der meine kalten Füße wärmt. Egal, wie sehr ich diese im Bett tastend nach meinem Alex positioniere, das Gegenüber fehlt. Es fehlt der abendliche Austausch, mit der Reflektion auf den abgelaufenen Tag. Wir merken, dass kein Telefon diesen persönlichen Austausch ersetzen kann.

So bleibt die Schlussfolgerung auch nach 10 Jahren Ehe immer noch die Gleiche: Mein Alex fehlt mir! Um so mehr freue ich mich auf ihn und zu Hause. Deshalb wird es ein guter Tag werden. Das wünsche ich dir auch!

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