Ein guter Freund von uns stellte im letzten Jahr fest, dass sein Arbeitgeber und er getrennte Wege gehen werden. Daraufhin entschied er die Branche wechseln zu wollen. Nach einigen Monaten der Suche fand er auch eine entsprechende Position. Jetzt nachdem klar ist, dass ihm die Arbeit Freude macht und sein Arbeitgeber genau so zufrieden ist, sagte er einen Satz, der mich zum Nachdenken brachte: “Eigentlich ist der neue Job ein Geschenk des Himmels. Wenn ich nicht hätte gehen müssen, dann hätte ich diesen tollen Job nie bekommen.” Dabei glaubt er noch nicht mal an Gott.

Als Jesus damals in Jerusalem ans Kreuz genagelt wurde, war es für die Menschen das Schlimmste. Der absolute Albtraum wurde Realität. Alle seine Nachfolger hatten auf seine Krönung gewartet, der Verräter Judas sogar etwas nachgeholfen. Und dann war er tot. Den Sieg nach drei Tagen hat er nicht mehr erlebt. Was für eine schlimme Zeit muss das wohl für die Menschen damals gewesen sein. Alles zerstört, der Boden unter den Füßen weg gezogen.

Unserem Freund war es nach der Auflösung seines Vertrages genau so gegangen. Hatte er doch für diesen Job so viel getan und dann war alles umsonst gewesen (?)

Manchmal müssen wir eine ganze Zeit warten und Geduld haben. Erst dann zeigt sich, dass das Nachfolgende viel besser ist und alle Entbehrungen sich gelohnt haben.

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