Gerade haben wir eine Stunde mit einem guten Freund in der Schweiz telefoniert. Er war mit seiner Frau für fast 4 Wochen in den Staaten.  Er erzählte von Pannen und verlorenen Koffern, von schlechtem Wetter und ausgefallenen Flügen. Er berichtete aber auch von gutem Essen, wunderbarem Sandstrand, herrlicher Erholung, Ruhe, Freunde treffen und und und…

Irgendwann, als er von der Kreuzfahrt durch die Karibik berichtete, war es um mich geschehen. Ich schaute nur noch sehnsüchtig meinen Mann an. Meine Augen sagten in dem Moment alles. Fernweh! Als normaler Sachse steckt das wohl doch im Blut. Wenn unser Urlaub doch nicht schon verplant wäre, dann… Nun so träumten wir von Sand und Wärme und das mitten im Schnee.

Dabei bin ich im Verhältnis zu manch Anderem mehr unterwegs. Auch wenn mich meine Reisen nicht bis in die Karibik führen, heißt es ja nicht, dass dies nicht noch werden kann. Auf der anderen Seite, frage ich mich, ob ich das wirklich will. Sind es nicht die Träume, die Dinge erst zu etwas besonderen machen? Wenn wir uns alles einfach und gleich erfüllen können, was ist es denn dann noch wert? Von etwas zu träumen, daran zu arbeiten, dass es Realität wird, das macht unser Leben zu etwas besonderem. Und so träumen wir weiter. Plötzlich beginnt dieser Traum schön und spannend zu sein. Mach doch mit, es lohnt sich.

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