Im Urlaub konnten wir einer großen Schiffsregatta auf der Spree zuschauen. Das witzige dabei war, dass viele unterschiedliche Boote daran teilnahmen, große und kleine, alte und neue. Manche waren schon Jachten, manche waren eher mit einer Nussschale vergleichbar. Es war ein nettes Bild, die bunte Mischung der Boote. Alex hat ein paar Fotos gemacht, die findest du im Fotoblog.
Während wir so zusahen, drängte sich in mir ein Vergleich zu uns Menschen auf. So unterschiedlich wie die Boote, sind auch ihre Besitzer. Doch nicht nur die, wir alle. Gott wollte jeden als ein Individuum, nicht eine breite identische Masse. Und doch versuchen wir Menschen immer wieder diese Individualität zum Mainstream umzugestalten, d.h. wir wollen Andere nach unseren Vorstellungen verändern und begegnen ihnen teilweise sogar mit Kritik und Feindlichkeit.
Noch etwas habe ich von der Regatta gelernt. Hinterher haben sich die Besitzer der Boote noch getroffen, unterhalten und miteinander etwas getrunken. Dabei gab es keinen Unterschied zwischen den Booten und Besitzern. Kleine und Große waren miteinander vereint.
Ich wünschte mir, dass es in der “realen” Welt auch immer so wäre und wir den “Anderen” so annehmen wir er ist. Egal wie “sein Boot” ist. Lasst uns gleich heute gemeinsam damit anfangen.

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