Wenn die Realität noch makaberer ist als der Film

Stell dir mal vor, die Welt geht unter und keiner geht hin. So ungefähr war der Film, den ich letzte Nacht gesehen habe.

Eine große Naturkatastrophe passiert, sie zerreißt eine Stadt in zwei unüberwindbare Teile. Die Menschen nehmen diese Katastrophe wahr, doch anstelle, dass sie fliehen, wenden sie sich wieder ihrem Alltag zu. Dabei droht das Haus, mehr noch die ganze Straße, in den nächsten Stunden einzustürzen. Fliehen sie nicht, dann ist ihr Untergang gewiss.

Was für ein makaberer Film. Während ich noch so daran hindenke, drängt sich mir ein Vergleich zur Realität auf. Manchmal kommt es mir so vor, als ob unser Leben nicht besser ist. Wir nehmen die (Natur-) Katastrophen um uns herum wahr und sind froh, das sie uns nicht betreffen. Das Wahrnehmen hat oft keine Veränderung in unserem Handeln zur Folge.

Da sorgt der Film dafür, dass unsere Realität noch makaberer ist.

Das passende Foto dazu auf flickr.

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