Heute habe ich mit einem Geschäftspartner telefoniert. Das Gespräch hat mich nachhaltig beschäftigt. Im Gespräch kam zum Ausdruck, dass mein Gesprächspartner und ich von zwei ganz unterschiedlichen Punkten aus ein Projekt betrachteten. In dem Telefonat hat sich keine Lösung gezeigt, wie wir beide zum gleichen Betrachtungspunkt gelangen können. Daraufhin haben wir das Gespräch abgebrochen und auf morgen vertagt. Es hat mich so beschäftigt, dass ich mich auf meine ursprünglichen Themen nicht mehr konzentrieren konnte. Mein Kopf arbeitet fieberhaft an einer Lösung. Meine Umwelt konnte es förmlich rauchen sehen. Aber auch das hat nichts genützt, denn eine Lösung hatte ich nicht gefunden.

Dann kam mein Mann nach Hause. Ihm schüttete ich mein Herz aus und bat ihn mit mir gemeinsam zu beten. Nachdem er einen Überblick über die Situation hatte, taten wir es. Bis zum Zeitpunkt des Gespräches mit Gott hatte ich mein Projekt gedanklich schon beerdigt. Dann beteten wir beide, sprachen also mit Gott über unseren Tag und das Erlebte. Ich bat Gott,  dass er uns morgen eine Lösung schenkt und heute einen guten restlichen Tag. Das Ganze hat maximal 5 Minuten gedauert. Danach war die Situation immer noch die gleiche, mit einem entscheidenden Unterschied. Es hat mich nicht mehr gestört. Ich weiß noch nicht, wie ich morgen damit umgehe, doch das ist heute nicht wichtig. Gott wird uns morgen Antworten geben und Lösungen schenken. Ich finde, dass beten damit die schnellste und effektivste Art ist innerlich zur Ruhe zu kommen, Abstand zu gewinnen und Situationen zu verändern.

Probier´s doch mal aus, es lohnt sich.

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