Derzeit sind wir bei der Familie zum Weihnachtsbesuch. Dort gibt es zwei süße kleine Mädchen. Als wir heute ankamen, wurden wir in Beschlag genommen und mit vorlesen beschäftigt. Das Buch der Wahl war “Franklin verzeiht” und entpuppte sich als eine nette Anleitung zum verzeihen.

Franklin ist eine kleine Schildkröte, die sich mit dem Leben auseinander setzt. Es sind schöne Geschichten die nicht nur Kindern Freude machen, sondern auch Großen. So sind die Geschichten für Alle zum nachdenken und schmunzeln.

Die Geschichte von Franklin und dem verzeihen beginnt deshalb ganz passend:

“Von Zeit zu Zeit kam es vor, dass Franklin einen Fehler eingestehen mußte. Einmal vergaß er zum Beispiel, die Blumen von Herrn Maulwurf zu gießen und ein anderes Mal hielt er ein Versprechen, das er Bär gegeben hatte, nicht ein. Franklin hatte gelernt, dass es nicht immer einfach war, um Verzeihung zu bitten. Doch eines Tages fand Franklin heraus, dass es noch viel schwieriger ist, zu verzeihen.”

Tja nicht nur Franklin muß das feststellen, sondern wir alle merken wie schwierig das manchesmal ist. Franklin stellt fest, dass verzeihen Überwindung bedeutet. Es ist nicht einfach sich selbst zu überwinden und zu verzeihen. Doch ist es gelungen und das verzeihen ausgesprochen, fühlt man sich selbst wie ein kleiner (manchmal auch großer) Held. Zu verzeihen ist nicht nur ein Geschenk für den Anderen, es ist vor allem eine Möglichkeit selbst zu wachsen und größer zu werden.

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